Aspirin des Rhône 500mg Tabletten - Packung mit 20 Tabletten

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Das Medikament Aspirin von Rhone 500 mg ist angezeigt bei Krankheiten mit Schmerzen und Fieber, wie Kopfschmerzen, Grippezuständen, Zahnschmerzen und Muskelverspannungen.

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Aspirin du Rhône 500mg Tabletten - Schachtel mit 20 Tabletten ist ein Medikament, das zur Behandlung von Kopfschmerzen, Grippezuständen, Muskelschmerzen und Zahnschmerzen empfohlen wird. Es lindert Schmerzen und/oder Fieber. Es handelt sich um ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Medikament.

 

Umfassende Informationen zur Anwendung von Aspirin du Rhône 500mg Tabletten

Indikationen und Anwendungsgebiete für eine effektive Schmerzlinderung

Aspirin du Rhône 500mg Tabletten sind speziell für die Behandlung von leichten bis mäßigen Schmerzen und Fieber konzipiert. Die Hauptanwendungsgebiete umfassen Kopfschmerzen, Grippezustände, Zahnschmerzen und Muskelschmerzen. Die Wirkung des Medikaments beruht auf der schmerzstillenden und fiebersenkenden Eigenschaft des Wirkstoffs Acetylsalicylsäure, der in einer Dosierung von 500 mg pro Tablette enthalten ist. Diese Substanz ist bekannt für ihre Fähigkeit, die Produktion von Prostaglandinen zu hemmen, die für die Entstehung von Schmerzen und Entzündungen verantwortlich sind. Durch die Hemmung dieser Substanzen kann Aspirin du Rhône effektiv Schmerzen lindern und Fieber senken, was es zu einer wertvollen Ergänzung in der Hausapotheke macht.

 

Geeignet für Erwachsene und Kinder ab einem bestimmten Gewicht

Die Formulierung von Aspirin du Rhône 500mg Tabletten ist sowohl für Erwachsene als auch für Kinder ab einem Körpergewicht von 30 kg (ca. 9 bis 15 Jahre) geeignet. Diese breite Anwendbarkeit macht das Medikament zu einer flexiblen Lösung für Familien, die eine zuverlässige Option zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung suchen. Es ist jedoch wichtig, die Dosierungsempfehlungen genau zu befolgen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen und das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren. Bei Unsicherheiten bezüglich der Anwendung bei Kindern oder bei speziellen gesundheitlichen Bedingungen sollte stets ein Arzt oder Apotheker konsultiert werden.

 

Die richtige Dosierung und Anwendung von Aspirin du Rhône 500mg Tabletten

Empfohlene Dosierung für Erwachsene und Kinder

Die Einnahme von Aspirin du Rhône 500mg Tabletten erfolgt oral und sollte idealerweise mit einer Flüssigkeit während der Mahlzeiten eingenommen werden. Die Dosierung variiert je nach Alter und Gewicht des Patienten. Für Erwachsene und Kinder mit einem Gewicht über 50 kg beträgt die empfohlene Dosis 1 Tablette à 500 mg pro Einnahme, die alle 4 Stunden wiederholt werden kann, ohne 6 Tabletten pro Tag zu überschreiten. Bei älteren Menschen sollte die Dosis auf maximal 4 Tabletten pro Tag reduziert werden. Bei stärkeren Schmerzen oder Fieber kann die Dosis auf 2 Tabletten pro Einnahme erhöht werden, wobei die maximale Tagesdosis nicht überschritten werden darf.

 

Besondere Dosierungshinweise für Kinder

Für Kinder mit einem Gewicht zwischen 30 und 50 kg wird die Dosierung auf der Grundlage von etwa 60 mg/kg/Tag berechnet. Kinder mit einem Gewicht von 30 bis 40 kg sollten 1 Tablette pro Einnahme erhalten, die alle 6 Stunden wiederholt werden kann, ohne 4 Tabletten pro Tag zu überschreiten. Kinder mit einem Gewicht von 41 bis 50 kg können 1 Tablette pro Einnahme erhalten, die alle 4 Stunden wiederholt werden kann, ohne 6 Tabletten pro Tag zu überschreiten. Die Behandlungsdauer sollte bei Schmerzen auf 5 Tage und bei Fieber auf 3 Tage begrenzt werden. Bei anhaltenden oder sich verschlimmernden Symptomen sollte ein Arzt konsultiert werden.

 

Wichtige Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindikationen bei der Einnahme von Aspirin du Rhône 500mg Tabletten

Vorsichtsmaßnahmen vor der Einnahme und bei bestimmten Gesundheitszuständen

Vor einer Operation sollten Sie Ihren Arzt, Chirurgen, Zahnarzt oder Anästhesisten informieren, wenn Sie Aspirin du Rhône 500mg Tabletten eingenommen haben. Die Einnahme dieses Medikaments erfordert die vorherige Zustimmung eines Arztes in bestimmten Fällen, wie z.B. bei einem G6PD-Mangel, einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren, Nieren- oder Lebererkrankungen, Asthma, starken Menstruationsblutungen, rheumatischen Erkrankungen oder bei Kindern mit viralen Erkrankungen wie Windpocken oder Grippe. Das Medikament sollte bei einer maximalen Temperatur von 25°C gelagert werden.

 

Kontraindikationen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Aspirin du Rhône 500mg Tabletten sollten nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der anderen Bestandteile, bei Allergien gegen nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), bei aktiven Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren, bei Blutungsneigungen oder schweren Leber- oder Nierenerkrankungen. Schwangere Frauen ab dem 5. Monat und stillende Mütter sollten das Medikament ebenfalls meiden. Bei der Einnahme von Methotrexat, oralen Antikoagulantien oder anderen Aspirin-haltigen Medikamenten sollte Vorsicht geboten sein. Die gleichzeitige Einnahme mit NSAR, Glukokortikoiden oder Heparinen sollte nur nach Rücksprache mit einem Arzt erfolgen.

 

Mögliche Nebenwirkungen und deren Management bei der Einnahme von Aspirin du Rhône 500mg Tabletten

Häufige und seltene Nebenwirkungen

Die Einnahme von Aspirin du Rhône 500mg Tabletten kann, insbesondere bei Überdosierung, zu Nebenwirkungen führen. Zu den häufigsten gehören Magen-Darm-Blutungen, allergische Reaktionen wie Hautausschläge, Quincke-Ödem und Asthmaanfälle, Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen und ein Gefühl des Hörverlusts. Bei Kindern mit viralen Erkrankungen kann das Reye-Syndrom auftreten, das neurologische Störungen und Erbrechen verursacht. Es ist wichtig, die empfohlene Dosierung nicht zu überschreiten und bei Auftreten von Nebenwirkungen sofort einen Arzt zu konsultieren.

 

Maßnahmen zur Minimierung von Nebenwirkungen

Um das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren, sollte Aspirin du Rhône 500mg Tabletten immer gemäß den Anweisungen des Arztes oder Apothekers eingenommen werden. Bei der Einnahme während der Mahlzeiten kann das Risiko von Magen-Darm-Beschwerden reduziert werden. Bei bekannten Allergien oder Unverträglichkeiten gegenüber Acetylsalicylsäure oder anderen Bestandteilen des Medikaments sollte auf die Einnahme verzichtet werden. Bei Unsicherheiten oder Fragen zur Anwendung und möglichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten ist es ratsam, sich an einen medizinischen Fachmann zu wenden.

 

Conditionnement

Le produit Aspirin du Rhône 500mg comprimés se présente sous la forme de boîte de 20 comprimés.

 


ANSM - Aktualisiert am: 16/04/2026

ACHTUNG

ASPIRINE DU RHÔNE 500 mg, Tablette, DIE EIN NICHT-STEROIDALES ANTI-INFLAMMATORISCHES MEDIKAMENT (NSAID) IST, KANN EINEN FÖTALEN TOD VERURSACHEN, WENN ES AB DEM 6. SCHWANGERSCHAFTSMONAT (24 Schwangerschaftswochen) EINGENOMMEN WIRD, SELBST NACH EINER EINZIGEN EINNAHME.

Verwenden Sie dieses Medikament nicht, wenn Sie 6 Monate oder länger schwanger sind (24 Schwangerschaftswochen oder mehr).

Vor dem 6. Monat oder wenn Sie eine Schwangerschaft planen, sollten Sie dieses Medikament nur bei absoluter Notwendigkeit einnehmen, die von Ihrem Arzt bestimmt wird.

Bezeichnung des Arzneimittels

ASPIRINE DU RHONE 500 mg, Tablette

Acetylsalicylsäure

Rahmen

Bitte lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, da sie wichtige Informationen für Sie enthält.

Sie müssen dieses Arzneimittel immer genau nach den Anweisungen in dieser Packungsbeilage oder nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers einnehmen.

  • Bewahren Sie diese Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie sie später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Sie müssen einen Arzt aufsuchen, wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen nach 5 Tagen (bei Schmerzen) oder 3 Tagen (bei Fieber).

1. WAS IST ASPIRINE DU RHONE 500 mg, Tablette UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Pharmakotherapeutische Gruppe ANDERE ANALGETIKA UND ANTIPYRETIKA - ATC-Code: N02BA01

Dieses Arzneimittel enthält Aspirin.

Es ist angezeigt bei Schmerzen und/oder Fieber wie Kopfschmerzen, Grippezuständen, Zahnschmerzen, Muskelkater.

Diese Darreichungsform ist für Erwachsene und Kinder ab 30 kg (ca. 9 bis 15 Jahre) reserviert; lesen Sie sorgfältig den Abschnitt „Dosierung“.

Für Kinder mit einem Gewicht unter 30 kg gibt es andere Aspirin-Darreichungsformen: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Für Kinder unter 18 Jahren fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Sie müssen einen Arzt aufsuchen, wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen nach 5 Tagen (bei Schmerzen) oder 3 Tagen (bei Fieber).

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON ASPIRINE DU RHONE 500 mg, Tablette BEACHTEN?

Nehmen Sie ASPIRINE DU RHÔNE 500 mg, Tablette niemals ein, wenn Sie 24 Schwangerschaftswochen oder mehr (6 Monate oder mehr schwanger) sind (siehe unten „Schwangerschaft, Stillzeit und Fruchtbarkeit“).

In den ersten 5 Monaten der Schwangerschaft sollten Sie ASPIRINE DU RHÔNE 500 mg, Tablette nicht einnehmen, es sei denn, es ist absolut notwendig, was von Ihrem Arzt bestimmt wird.

Wenn Sie eine Schwangerschaft planen und ein NSAID einnehmen, sprechen Sie mit einem Gesundheitsfachmann.

Nehmen Sie ASPIRINE DU RHONE 500 mg, Tablette niemals ein

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder ein verwandtes Arzneimittel (insbesondere nicht-steroidale Antirheumatika) oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind, die in Abschnitt 6 aufgeführt sind.
  • wenn Sie Asthma in der Vorgeschichte haben, das durch die Verabreichung von Aspirin oder einem verwandten Arzneimittel (insbesondere nicht-steroidale Antirheumatika) ausgelöst wurde,
  • bei Kindern unter 6 Jahren, da das Kind Gefahr läuft, sich zu verschlucken: Verwenden Sie eine andere Darreichungsform,
  • wenn Sie schwanger sind, ab dem Beginn des 6. Schwangerschaftsmonats (über 24 Schwangerschaftswochen),
  • wenn Sie ein Magengeschwür oder ein Zwölffingerdarmgeschwür haben, das sich entwickelt,
  • wenn Sie eine Blutungskrankheit oder ein Blutungsrisiko haben,
  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben,
  • wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben,
  • wenn Sie eine schwere Herzerkrankung haben,
  • wenn Sie mit Methotrexat behandelt werden, das in Dosen über 20 mg/Woche angewendet wird, und wenn Aspirin in hohen Dosen als Antirheumatikum (≥ 1 g pro Dosis und/oder ≥ 3 g pro Tag) insbesondere zur Behandlung von Fieber oder Schmerzen (≥ 500 mg pro Dosis und/oder < 3 g pro Tag) verwendet wird (siehe Einnahme oder Anwendung anderer Arzneimittel),
  • wenn Sie mit oralen Antikoagulanzien behandelt werden, bei einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren und wenn Aspirin in hohen Dosen als Antirheumatikum (≥ 1 g pro Dosis und/oder ≥ 3 g pro Tag) insbesondere zur Behandlung von Fieber oder Schmerzen (≥ 500 mg pro Dosis und/oder < 3 g pro Tag) verwendet wird (siehe Einnahme oder Anwendung anderer Arzneimittel).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie ASPIRINE DU RHONE 500 mg, Tablette einnehmen.

  • Bei gleichzeitiger Anwendung mit anderen Arzneimitteln, um ein Überdosierungsrisiko zu vermeiden, überprüfen Sie das Fehlen von Aspirin in der Zusammensetzung anderer Arzneimittel.
  • Bei Kopfschmerzen, die bei längerer Anwendung und hohen Dosen von Aspirin auftreten, sollten Sie die Dosen nicht erhöhen, sondern Ihren Arzt oder Apotheker um Rat fragen. Die regelmäßige Anwendung von Schmerzmitteln, insbesondere mehrerer Schmerzmittel in Kombination, kann zu Nierenschäden führen.
  • Reye-Syndrome (eine seltene, aber sehr schwere Krankheit, die hauptsächlich neurologische Störungen und eine Leberbeteiligung umfasst) wurden bei Kindern mit viralen Erkrankungen beobachtet, die Aspirin erhielten.
  • Folglich:
  • bei einer Viruserkrankung, wie Windpocken oder einem grippeähnlichen Anfall: Geben Sie einem Kind kein Aspirin ohne ärztlichen Rat,
  • bei Auftreten von Bewusstseins- oder Verhaltensstörungen und Erbrechen bei einem Kind, das Aspirin einnimmt, benachrichtigen Sie sofort einen Arzt.
  • Aspirin sollte nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt verwendet werden:
  • bei G6PD-Mangel (eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen), da hohe Dosen von Aspirin Hämolysen (Zerstörung der roten Blutkörperchen) verursachen können,
  • bei einer Vorgeschichte von Magengeschwüren oder Zwölffingerdarmgeschwüren, Magen-Darm-Blutungen oder Gastritis,
  • bei Nieren- oder Lebererkrankungen,
  • bei Asthma: Das Auftreten von Asthmaanfällen kann bei einigen Personen mit einer Allergie gegen nicht-steroidale Antirheumatika oder Aspirin verbunden sein. In diesem Fall ist dieses Arzneimittel kontraindiziert,
  • bei starken Menstruationsblutungen,
  • bei der Behandlung einer rheumatischen Erkrankung,
  • bei der Behandlung mit:
  • § oralen Antikoagulanzien, wenn Aspirin in hohen Dosen zur Behandlung von Fieber oder Schmerzen (≥ 500 mg pro Dosis und/oder < 3 g pro Tag) und ohne Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren verwendet wird
  • § oralen Antikoagulanzien, wenn Aspirin in niedrigen Dosen als Thrombozytenaggregationshemmer (50 bis 375 mg pro Tag) und bei einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren verwendet wird,
  • § nicht-steroidalen Antirheumatika, wenn Aspirin in hohen Dosen als Antirheumatikum (≥ 1 g pro Dosis und/oder ≥ 3 g pro Tag) insbesondere zur Behandlung von Fieber oder Schmerzen (≥ 500 mg pro Dosis und/oder < 3 g pro Tag) verwendet wird,
  • § Glukokortikoiden (außer Hydrocortison in Ersatztherapie), wenn Aspirin in hohen Dosen als Antirheumatikum (≥ 1 g pro Dosis und/oder ≥ 3 g pro Tag) verwendet wird,
  • § Heparinen, die in kurativen Dosen und/oder bei Personen über 65 Jahren verwendet werden, wenn Aspirin in hohen Dosen als Antirheumatikum (≥ 1 g pro Dosis und/oder ≥ 3 g pro Tag) insbesondere zur Behandlung von Fieber oder Schmerzen (≥ 500 mg pro Dosis und/oder < 3 g pro Tag) verwendet wird,
  • § Arzneimitteln, die zur Behandlung von Gicht verwendet werden,
  • § Clopidogrel,
  • § Pemetrexed bei Personen mit schwacher bis mäßiger Nierenfunktion,
  • § Ticlopidin (siehe Einnahme oder Anwendung anderer Arzneimittel).
  • Während der Behandlung: Bei Magen-Darm-Blutungen (Blutausstoß durch den Mund, Blut im Stuhl, schwarze Stuhlfärbung), BEENDEN SIE DIE BEHANDLUNG UND KONTAKTIEREN SIE SOFORT EINEN ARZT ODER EINEN NOTFALLMEDIZINISCHEN DIENST.
  • Dieses Arzneimittel ist für Erwachsene und Kinder ab 30 kg (ca. 9 bis 15 Jahre) reserviert.
  • Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure wurden schwere allergische Reaktionen, die Brustschmerzen und sogar einen Herzinfarkt (Kounis-Syndrom) umfassen können, berichtet (siehe Abschnitt 4). Konsultieren Sie sofort einen Arzt, wenn Sie Brustschmerzen zusammen mit allergischen Reaktionen (wie Hautausschläge, Atemnot) verspüren.

Dieses Arzneimittel enthält Aspirin.

Sie oder Ihr Kind sollten dieses Arzneimittel nicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln einnehmen, die Aspirin und/oder nicht-steroidale Antirheumatika enthalten.

Lesen Sie die Packungsbeilagen anderer Arzneimittel, die Sie oder Ihr Kind einnehmen, sorgfältig durch, um sicherzustellen, dass sie kein Aspirin und/oder keine nicht-steroidalen Antirheumatika enthalten.

Vorsichtsmaßnahmen

Schmerzen oder Fieber:

  • Für Kinder unter 30 kg (ca. 9 Jahre) eine besser geeignete Dosierung einnehmen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Wenn die Schmerzen länger als 5 Tage oder das Fieber länger als 3 Tage anhält oder bei unzureichender Wirksamkeit oder Auftreten anderer Symptome, setzen Sie die Behandlung nicht ohne ärztlichen Rat fort.
  • Aspirin erhöht das Blutungsrisiko bereits bei sehr niedrigen Dosen, selbst wenn die Einnahme mehrere Tage zurückliegt. INFORMIEREN SIE IHREN BEHANDELNDEN ARZT, DEN CHIRURGEN, DEN ANÄSTHESISTEN ODER IHREN ZAHNARZT, wenn ein chirurgischer Eingriff, auch ein kleinerer, geplant ist.

Kinder

Entfällt.

Andere Arzneimittel und ASPIRINE DU RHONE 500 mg, Tablette

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Wenn Aspirin in hohen Dosen als Antirheumatikum (≥ 1 g pro Dosis und/oder ≥ 3 g pro Tag) insbesondere zur Behandlung von Fieber oder Schmerzen (≥ 500 mg pro Dosis und/oder < 3 g pro Tag) verwendet wird, darf dieses Arzneimittel nicht in Kombination angewendet werden:

  • mit Methotrexat, das in Dosen über 20 mg/Woche verwendet wird,
  • mit oralen Antikoagulanzien und bei einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren.

Dieses Arzneimittel sollte vermieden werden in Kombination mit:

  • oralen Antikoagulanzien, wenn Aspirin in hohen Dosen zur Behandlung von Fieber oder Schmerzen (≥ 500 mg pro Dosis und/oder < 3 g pro Tag) und ohne Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren verwendet wird
  • oralen Antikoagulanzien, wenn Aspirin in niedrigen Dosen als Thrombozytenaggregationshemmer (50 bis 375 mg pro Tag) und bei einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren verwendet wird,
  • nicht-steroidalen Antirheumatika, wenn Aspirin in hohen Dosen als Antirheumatikum (≥ 1 g pro Dosis und/oder ≥ 3 g pro Tag) insbesondere zur Behandlung von Fieber oder Schmerzen (≥ 500 mg pro Dosis und/oder < 3 g pro Tag) verwendet wird,
  • Glukokortikoiden (außer Hydrocortison in Ersatztherapie), wenn Aspirin in hohen Dosen als Antirheumatikum (≥ 1 g pro Dosis und/oder ≥ 3 g pro Tag) verwendet wird,
  • Heparinen, die in kurativen Dosen und/oder bei Personen über 65 Jahren verwendet werden, wenn Aspirin in hohen Dosen als Antirheumatikum (≥ 1 g pro Dosis und/oder ≥ 3 g pro Tag) insbesondere zur Behandlung von Fieber oder Schmerzen (≥ 500 mg pro Dosis und/oder < 3 g pro Tag) verwendet wird
  • Arzneimitteln, die zur Behandlung von Gicht verwendet werden,
  • Clopidogrel,
  • Pemetrexed bei Personen mit schwacher bis mäßiger Nierenfunktion,
  • Ticlopidin (siehe Besondere Warnhinweise).

ASPIRINE DU RHONE 500 mg, Tablette mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Entfällt.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fruchtbarkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Schwangerschaft

Dieses Arzneimittel enthält Aspirin (Acetylsalicylsäure). Nehmen Sie KEIN ANDERES Arzneimittel ein, das Aspirin enthält (einschließlich rezeptfreier Arzneimittel).

  • bis zu 100 mg pro Tag: Während der gesamten Schwangerschaft kann Ihr Facharzt Ihnen bei Bedarf Aspirin in niedrigen Dosen (≤ 100 mg pro Tag) in Ausnahmefällen verschreiben, die eine spezialisierte Überwachung erfordern. In diesem Fall ist es sehr wichtig, das Rezept Ihres Arztes genau zu befolgen, ohne die verschriebenen Dosen zu überschreiten.
  • zwischen 100 und 500 mg pro Tag: Aus Vorsichtsgründen gelten die untenstehenden Empfehlungen, es sei denn, Ihr Facharzt hat etwas anderes verschrieben.
  • ab 500 mg pro Tag:

Ab Beginn des 6. Monats (24. Schwangerschaftswoche) bis zum Ende der Schwangerschaft ist ASPIRINE DU RHÔNE 500 mg, Tablette kontraindiziert. In dieser Zeit dürfen Sie dieses Arzneimittel UNTER KEINEN UMSTÄNDEN einnehmen, da seine Auswirkungen auf Ihr ungeborenes Kind schwerwiegende oder sogar tödliche Folgen haben können. Insbesondere wurde eine Toxizität für Herz, Lunge und/oder Nieren beobachtet, selbst bei einmaliger Einnahme. Dies kann auch Auswirkungen auf Sie und Ihr Baby haben, indem es Blutungen fördert und zu einer späteren oder längeren Geburt führen kann.

Vor Beginn des 6. Monats (bis zur 24. Schwangerschaftswoche) oder wenn Sie eine Schwangerschaft planen, sollten Sie dieses Arzneimittel nur bei absoluter Notwendigkeit einnehmen. Diese wird von Ihrem Arzt bestimmt. In diesem Fall sollte die Dosis so niedrig wie möglich und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich sein.

NSAIDs, zu denen auch ASPIRINE DU RHÔNE 500 mg, Tablette gehört, können Fehlgeburten verursachen und bei einigen zu Missbildungen nach einer Exposition zu Beginn der Schwangerschaft führen.

Ab 2,5 Monaten Schwangerschaft (12 Schwangerschaftswochen) kann ASPIRINE DU RHÔNE 500 mg, Tablette bei Ihrem Baby Nierenprobleme verursachen, wenn es mehrere Tage lang eingenommen wird, was zu einem niedrigen Fruchtwasserstand führen kann (Oligohydramnion).

Ab Beginn des 5. Monats der Schwangerschaft (20 Schwangerschaftswochen) kann eine Verengung der Blutgefäße im Herzen Ihres Babys (Verengung des Ductus arteriosus) beobachtet werden. Wenn eine Behandlung über mehrere Tage im 5. Schwangerschaftsmonat (zwischen 20 und 24 Schwangerschaftswochen) erforderlich ist, kann Ihr Arzt eine zusätzliche Überwachung empfehlen.

Wenn Sie dieses Arzneimittel eingenommen haben, während Sie schwanger waren, sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt, damit eine angemessene Überwachung angeboten werden kann, falls erforderlich.

Stillzeit

Da Aspirin in die Muttermilch übergeht, wird dieses Arzneimittel während der Stillzeit nicht empfohlen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie ein Arzneimittel einnehmen.

Fruchtbarkeit

Aspirin, wie alle nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAIDs), kann die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen und reversible Schwierigkeiten beim Schwangerwerden verursachen, wenn die Behandlung beendet wird. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Entfällt.

ASPIRINE DU RHONE 500 mg, Tablette enthält

Entfällt.

3. WIE IST ASPIRINE DU RHONE 500 mg, Tablette EINZUNEHMEN?

Stellen Sie sicher, dass Sie dieses Arzneimittel immer genau nach den Anweisungen in dieser Packungsbeilage oder nach den Anweisungen Ihres Arztes oder Apothekers einnehmen. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung

Bei Schmerzen, bei Fieber:

Diese Darreichungsform ist für Erwachsene und Kinder ab 30 kg (ca. 9 bis 15 Jahre) reserviert.

Für Erwachsene und Kinder mit einem Gewicht über 50 kg (ab ca. 15 Jahren):

Die empfohlene maximale Tagesdosis beträgt 3 g Aspirin, also 6 Tabletten pro Tag. Die übliche Dosierung beträgt 1 Tablette zu 500 mg, die bei Bedarf nach mindestens 4 Stunden wiederholt werden kann. Bei intensiveren Schmerzen oder Fieber 2 Tabletten zu 500 mg, die bei Bedarf nach mindestens 4 Stunden wiederholt werden können, ohne mehr als 6 Tabletten pro Tag zu überschreiten.

Für ältere Menschen:

Die empfohlene maximale Tagesdosis beträgt 2 g Aspirin, also 4 Tabletten pro Tag. Die übliche Dosierung beträgt 1 Tablette zu 500 mg, die bei Bedarf nach mindestens 4 Stunden wiederholt werden kann. Bei intensiveren Schmerzen oder Fieber 2 Tabletten zu 500 mg, die bei Bedarf nach mindestens 4 Stunden wiederholt werden können, ohne mehr als 4 Tabletten pro Tag zu überschreiten.

Bei Kindern von 30 bis 50 kg (ca. 9 bis 15 Jahre)

Die Aspirin-Dosierung hängt vom Gewicht des Kindes ab; die Altersangaben dienen nur zur Information. Wenn Sie das Gewicht des Kindes nicht kennen, müssen Sie es wiegen, um die am besten geeignete Dosis zu verabreichen. Aspirin ist in vielen Dosierungen erhältlich, um die Behandlung an das Gewicht jedes Kindes anzupassen. Die empfohlene tägliche Dosis Aspirin beträgt etwa 60 mg/kg/Tag, aufgeteilt in 4 oder 6 Dosen, also etwa 15 mg/kg alle 6 Stunden oder 10 mg/kg alle 4 Stunden.

  • Für Kinder mit einem Gewicht von 30 bis 40 kg (ca. 9 bis 13 Jahre) beträgt die Dosierung 1 Tablette pro Dosis, die bei Bedarf nach 6 Stunden wiederholt werden kann, ohne mehr als 4 Tabletten pro Tag zu überschreiten.
  • Für Kinder mit einem Gewicht von 41 bis 50 kg (ca. 12 bis 15 Jahre) beträgt die Dosierung 1 Tablette pro Dosis, die bei Bedarf nach 4 Stunden wiederholt werden kann, ohne mehr als 6 Tabletten pro Tag zu überschreiten.

Art der Anwendung

Orale Einnahme.

Die Tabletten sind unzerkaut mit Wasser einzunehmen, vorzugsweise während oder direkt nach den Mahlzeiten.

Häufigkeit der Anwendung

Bei Schmerzen, bei Fieber:

Regelmäßige Einnahmen verhindern Schwankungen von Schmerzen oder Fieber:

  • Bei Kindern (von 30 kg bis 50 kg, also etwa 9 bis 15 Jahre): Die Einnahmen sollten regelmäßig, auch nachts, vorzugsweise alle 6 Stunden und mindestens alle 4 Stunden erfolgen: Halten Sie sich an die oben angegebene Dosierung.
  • Bei Erwachsenen: Die Einnahmen sollten mindestens alle 4 Stunden erfolgen.

Behandlungsdauer

Bei Schmerzen, bei Fieber:

Die Anwendungsdauer ist begrenzt:

  • auf 5 Tage bei Schmerzen,
  • auf 3 Tage bei Fieber.

Wenn die Schmerzen länger als 5 Tage oder das Fieber länger als 3 Tage anhalten oder sich verschlimmern, setzen Sie die Behandlung nicht ohne ärztlichen Rat fort (siehe Vorsichtsmaßnahmen).

Wenn Sie mehr ASPIRINE DU RHONE 500 mg, Tablette eingenommen haben, als Sie sollten

Bezüglich Aspirin:

Während der Behandlung können Ohrensausen, ein Gefühl von Hörverlust, Kopfschmerzen, Schwindel auftreten: Diese Symptome deuten normalerweise auf eine Überdosierung von Aspirin hin.

SIE MÜSSEN DIE BEHANDLUNG IHRES KINDES UNTERBRECHEN UND EINEN ARZT BENACHRICHTIGEN.

Im Falle einer versehentlichen Vergiftung (insbesondere häufig bei Kleinkindern), SOFORT EINEN ARZT KONSULTIEREN.

Wenn Sie die Einnahme von ASPIRINE DU RHONE 500 mg, Tablette vergessen haben

Nehmen Sie keine doppelte Dosis (oder geben Sie Ihrem Kind keine doppelte Dosis), um die vergessene Dosis auszugleichen (oder Ihrem Kind zu geben).

Wenn Sie die Einnahme von ASPIRINE DU RHONE 500 mg, Tablette abbrechen

Entfällt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um weitere Informationen.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Sie müssen die Behandlung sofort abbrechen und Ihren Arzt benachrichtigen in den folgenden Fällen:

o Magen-Darm-Blutungen (siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“). Diese treten umso häufiger auf, je höher die verwendete Dosierung ist,

o allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Asthmaanfall, Quincke-Ödem (Gesichtsurtikaria mit Atembeschwerden),

o Akute Myokardischämie (schmerzhafte Herzerkrankung, verursacht durch einen Mangel an Blutfluss zum Herzen) mit oder ohne Myokardinfarkt (Herzinfarkt), die im Zusammenhang mit einer allergischen Reaktion (Kounis-Syndrom) mit einer unbestimmten Häufigkeit auftritt

o Ohrensausen, Gefühl von Hörverlust, Kopfschmerzen, Schwindel: Diese Symptome deuten normalerweise auf eine Überdosierung von Aspirin hin,

  • Vorhandensein von Blut im Stuhl, unerklärliche Bauchschmerzen, ungewöhnliche Verstopfung, die auf eine Verengung des Darms hinweisen kann,

o Reye-Syndrom (Auftreten von Bewusstseins- oder Verhaltensstörungen und Erbrechen) bei einem Kind mit einer Viruserkrankung, das Aspirin erhält (siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

  • Informieren Sie Ihren Arzt bei Bauchschmerzen, Nasen- oder Zahnfleischbluten. Dies kann ein Zeichen für ein hämorrhagisches Syndrom mit verlängerter Blutungszeit sein. Diese Wirkung hält 4 bis 8 Tage nach Absetzen der Acetylsalicylsäure an und kann ein Blutungsrisiko darstellen, insbesondere bei chirurgischen Eingriffen.

Fälle von Magengeschwüren wurden berichtet.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem melden: Nationale Agentur für die Sicherheit von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten (ANSM) und Netzwerk der regionalen Pharmakovigilanzzentren - Website: https://signalement.social-sante.gouv.fr/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, tragen Sie dazu bei, mehr Informationen über die Sicherheit des Arzneimittels bereitzustellen.

5. WIE IST ASPIRINE DU RHONE 500 mg, Tablette AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern auf.

Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht nach dem Verfallsdatum, das auf der Schachtel nach EXP angegeben ist. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag dieses Monats.

Bei einer Temperatur von nicht mehr als 25°C lagern.

Entsorgen Sie keine Arzneimittel im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind. Diese Maßnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was ASPIRINE DU RHONE 500 mg, Tablette enthält

  • Der Wirkstoff ist:

Acetylsalicylsäure … 500,00 mg

Pro Tablette.

  • Die sonstigen Bestandteile sind:

Maisstärke, granulierte Cellulosepulver (Elcéma G 250).

Was ist ASPIRINE DU RHONE 500 mg, Tablette und Inhalt der äußeren Verpackung

Dieses Arzneimittel ist in Form von Tabletten erhältlich. Packung mit 20, 30, 50, 60 oder 250.

Inhaber der Genehmigung für das Inverkehrbringen

BAYER HEALTHCARE SAS

1 RUE CLAUDE BERNARD

59000 LILLE

Vertreiber der Genehmigung für das Inverkehrbringen

BAYER HEALTHCARE SAS

33 RUE DE L’INDUSTRIE

74240 GAILLARD

Hersteller

BAYER BITTERFELD GMBH

ORTSTEIL GREPPIN

SALEGASTER CHAUSSEE 1

06803 BITTERFELD-WOLFEN

DEUTSCHLAND

Namen des Arzneimittels in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums

Entfällt.

Das Datum der letzten Überarbeitung dieser Packungsbeilage ist:

[vom Inhaber später auszufüllen]

{MM/JJJJ} {Monat JJJJ}

Sonstiges

Detaillierte Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf der Website der ANSM (Frankreich) verfügbar.

Gesundheitserziehung:

"WAS TUN BEI FIEBER":

Ein Kind hat Fieber, wenn seine Temperatur über 38°C liegt.

Fieber ist eine natürliche und häufige Reaktion des Körpers zur Bekämpfung von Infektionen, es ist sehr selten, dass es das einzige Anzeichen einer schweren Krankheit ist oder Komplikationen verursacht.

Was zu tun ist:

In der Regel wird erst ab 38,5° eine Behandlung in Betracht gezogen; dies sollte jedoch nicht systematisch erfolgen, insbesondere wenn das Fieber vom Kind gut vertragen wird.

1/ Bevor Sie ein Medikament gegen Fieber verabreichen, sollten Sie immer:

  • Überflüssige Decken und Kleidung entfernen,
  • Dem Kind häufig zu trinken geben,
  • Den Raum nicht zu stark heizen (ca. 18-20°C).

Diese 3 einfachen Maßnahmen sind in vielen Fällen ausreichend, um das Fieber zu senken.

Es gibt andere Maßnahmen (lauwarmes Bad, Eisbeutel, feuchte Umschläge...), die nicht unbedingt wirksamer sind und nur in Betracht gezogen werden sollten, wenn sie das Unwohlsein des Kindes nicht verstärken.

2/ In einem zweiten Schritt kann dem Kind ein Medikament gegen Fieber (Antipyretikum genannt) verabreicht werden.

Lesen Sie sorgfältig den Abschnitt „Vorsichtsmaßnahmen“ in der Packungsbeilage.

Wie sollte ein Medikament gegen Fieber angewendet werden?

  • Halten Sie sich an die Dosierungen und die Abstände zwischen den Einnahmen,
  • Geben Sie nur ein Medikament (kombinieren oder wechseln Sie nicht ohne ärztlichen Rat verschiedene Medikamente),
  • Stellen Sie sicher, dass das Kind nicht anderweitig dasselbe Medikament in einer anderen Form (Sirup, Beutel, Zäpfchen...) oder unter einem anderen Markennamen erhält.

Wenn das Fieber mehrere Tage anhält, neue Symptome auftreten (insbesondere Nackensteifigkeit, Durchfall, Erbrechen...) oder darauf hinweisen, dass das Fieber schlecht vertragen wird (Kind apathisch, verliert seine Reaktionsfähigkeit...), sollten Sie nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen.

"WAS TUN BEI SCHMERZEN":

Ob bei Erwachsenen oder Kindern:

  • Wenn nach 5 Tagen Behandlung keine Besserung eintritt,
  • Wenn die Schmerzen regelmäßig wiederkehren,
  • Wenn sie von Fieber begleitet werden,
  • Wenn sie Sie oder Ihr Kind nachts wecken,

KONSULTIEREN SIE EINEN ARZT.

ANSM - Aktualisiert am: 16/04/2026

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

ASPIRINE DU RHONE 500 mg, Tablette

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Acetylsalicylsäure … 500,00 mg

Pro Tablette.

Für die vollständige Liste der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Tablette

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1. Anwendungsgebiete

Symptomatische Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und/oder Fieberzuständen.

4.2. Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

  • Diese Darreichungsform ist für Erwachsene und Kinder ab 30 kg (ca. 9 bis 15 Jahre) vorgesehen.
  • Bei Kindern unter 12 Jahren ist vor der Einnahme von Acetylsalicylsäure eine ärztliche Beratung erforderlich.
  • Bei Kindern unter 18 Jahren ist eine ärztliche Beratung erforderlich, wenn Anzeichen einer Virusinfektion vorliegen und andere Maßnahmen nicht erfolgreich waren.
  • Für Erwachsene und Kinder mit einem Gewicht über 50 kg (ab ca. 15 Jahren):
  • Die empfohlene maximale Tagesdosis beträgt 3 g Aspirin, das entspricht 6 Tabletten pro Tag. Die übliche Dosierung beträgt 1 Tablette zu 500 mg, bei Bedarf nach mindestens 4 Stunden zu wiederholen. Bei stärkeren Schmerzen oder Fieber 2 Tabletten zu 500 mg, bei Bedarf nach mindestens 4 Stunden zu wiederholen, ohne mehr als 6 Tabletten pro Tag zu überschreiten.
  • Für ältere Personen:
  • Die empfohlene maximale Tagesdosis beträgt 2 g Aspirin, das entspricht 4 Tabletten pro Tag. Die übliche Dosierung beträgt 1 Tablette zu 500 mg, bei Bedarf nach mindestens 4 Stunden zu wiederholen. Bei stärkeren Schmerzen oder Fieber 2 Tabletten zu 500 mg, bei Bedarf nach mindestens 4 Stunden zu wiederholen, ohne mehr als 4 Tabletten pro Tag zu überschreiten.
  • Bei Kindern von 30 bis 50 kg (ca. 9 bis 15 Jahre):
  • Bei Kindern ist es wichtig, die Dosierungen entsprechend dem Gewicht des Kindes einzuhalten und eine geeignete Darreichungsform zu wählen. Die ungefähren Altersangaben in Bezug auf das Gewicht dienen nur zur Information.
  • Die empfohlene Tagesdosis von Acetylsalicylsäure beträgt etwa 60 mg/kg, aufgeteilt in 4 bis 6 Dosen, das entspricht etwa 15 mg/kg alle 6 Stunden oder 10 mg/kg alle 4 Stunden.
  • Für Kinder mit einem Gewicht von 30 bis 40 kg (ca. 9 bis 13 Jahre) beträgt die Dosierung 1 Tablette pro Einnahme, bei Bedarf nach 6 Stunden zu wiederholen, ohne mehr als 4 Tabletten pro Tag zu überschreiten.
  • Für Kinder mit einem Gewicht von 41 bis 50 kg (ca. 12 bis 15 Jahre) beträgt die Dosierung 1 Tablette pro Einnahme, bei Bedarf nach 4 Stunden zu wiederholen, ohne mehr als 6 Tabletten pro Tag zu überschreiten.
  • Patienten mit Leberinsuffizienz
  • Acetylsalicylsäure sollte bei Patienten mit leichter bis mäßiger Leberinsuffizienz mit Vorsicht angewendet werden (siehe Abschnitte 4.3 und 4.4).
  • Patienten mit Niereninsuffizienz
  • Acetylsalicylsäure sollte bei Patienten mit leichter bis mäßiger Niereninsuffizienz mit Vorsicht angewendet werden (siehe Abschnitte 4.3 und 4.4).

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Die Tabletten sollten unzerkaut mit Wasser vorzugsweise während oder unmittelbar nach den Mahlzeiten eingenommen werden.

Die Einnahme von Tabletten ist bei Kindern unter 6 Jahren kontraindiziert, da sie zu einer Fehlleitung führen kann. Eine andere Darreichungsform verwenden.

Häufigkeit der Einnahme:

Regelmäßige Einnahmen verhindern Schwankungen von Schmerz oder Fieber:

  • Bei Kindern (von 30 kg bis 50 kg, also etwa von 9 bis 15 Jahren): Die Einnahmen sollten regelmäßig, auch nachts, vorzugsweise alle 6 Stunden und mindestens alle 4 Stunden erfolgen: Halten Sie sich an die oben angegebene Dosierung.
  • Bei Erwachsenen: Die Einnahmen sollten mindestens 4 Stunden auseinanderliegen.

Behandlungsdauer:

Der Patient sollte darüber informiert werden, Acetylsalicylsäure nicht länger als 3 Tage bei Fieber und 5 Tage bei Schmerzen ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat zu verwenden.

4.3. Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile
  • Asthma in der Vorgeschichte, das durch die Einnahme von Salicylaten oder Substanzen mit ähnlicher Wirkung, insbesondere nichtsteroidale Antirheumatika, ausgelöst wurde,
  • Aktives Magen-Darm-Geschwür,
  • Jede angeborene oder erworbene Blutungskrankheit,
  • Blutungsrisiko,
  • Schwere Leberinsuffizienz,
  • Schwere Niereninsuffizienz,
  • Schwere, unkontrollierte Herzinsuffizienz,
  • In Kombination mit Methotrexat in Dosen über 20 mg/Woche (siehe Abschnitt 4.5) und für entzündungshemmende Dosen (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag) oder für schmerzstillende oder fiebersenkende Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) von Acetylsalicylsäure,
  • In Kombination mit oralen Antikoagulanzien für entzündungshemmende Dosen (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag) oder für schmerzstillende oder fiebersenkende Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) von Acetylsalicylsäure und bei einem Patienten mit einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren (siehe Abschnitt 4.5)
  • Schwangerschaft, ab dem Beginn des 6. Monats (24 Wochen Amenorrhoe) für Aspirin-Dosen über 100 mg pro Tag (siehe Abschnitt 4.6)

4.4. Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Risiko des fetalen Todes

ASPIRINE DU RHÔNE 500 mg, Tablette birgt ein Risiko für den fetalen Tod, selbst nach einer einzigen Einnahme aufgrund seiner kardiopulmonalen Toxizität (Verengung des Ductus arteriosus und Auftreten von Oligohydramnion siehe Abschnitt 4.3).

Auswirkungen auf das ungeborene Kind

ASPIRINE DU RHÔNE 500 mg, Tablette setzt das Neugeborene auch einem Risiko für Nierenschäden (Niereninsuffizienz), vorzeitigen Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonale Hypertonie aus. (Siehe Abschnitt 4.6).

ASPIRINE DU RHÔNE 500 mg, Tablette ist bei schwangeren Frauen ab dem Beginn des 6. Monats der Schwangerschaft (24 Wochen Amenorrhoe) kontraindiziert.

Bei geplanter Schwangerschaft oder während der ersten 5 Monate (vor 24 Wochen Amenorrhoe) sollte ASPIRINE DU RHÔNE 500 mg, Tablette nur bei absoluter Notwendigkeit verschrieben werden.

  • Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Medikamente, um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, sollte das Fehlen von Acetylsalicylsäure in der Zusammensetzung der anderen Medikamente überprüft werden.
  • Bei langfristiger Einnahme von Schmerzmitteln in hohen Dosen sollten Kopfschmerzen nicht mit höheren Dosen behandelt werden.
  • Die regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere die Kombination von Schmerzmitteln, kann zu dauerhaften Nierenschäden mit einem Risiko für Niereninsuffizienz führen.
  • Reye-Syndrome, sehr seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankungen, wurden bei Kindern mit Anzeichen von Virusinfektionen (insbesondere Windpocken und grippeähnlichen Episoden) beobachtet, die Acetylsalicylsäure erhielten.
  • Folglich sollte Acetylsalicylsäure bei diesen Kindern nur auf ärztlichen Rat hin verabreicht werden, wenn andere Maßnahmen versagt haben.
  • Bei Auftreten von anhaltendem Erbrechen, Bewusstseinsstörungen oder abnormalem Verhalten sollte die Behandlung mit Acetylsalicylsäure abgebrochen werden.
  • In einigen Fällen von schwerem G6PD-Mangel können hohe Dosen von Acetylsalicylsäure Hämolysen verursachen. Die Verabreichung von Acetylsalicylsäure bei G6PD-Mangel sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
  • Bei Kindern unter 1 Monat ist die Verabreichung von Acetylsalicylsäure nur in bestimmten Situationen gerechtfertigt, die eine ärztliche Verschreibung erfordern.
  • Die Überwachung der Behandlung sollte in folgenden Fällen verstärkt werden:
  • Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren, Magen-Darm-Blutungen oder Gastritis,
  • Nieren- oder Leberinsuffizienz,
  • Asthma: Das Auftreten von Asthmaanfällen kann bei einigen Personen mit einer Allergie gegen nichtsteroidale Antirheumatika oder Acetylsalicylsäure verbunden sein. In diesem Fall ist dieses Medikament kontraindiziert,
  • Seltene Fälle von akuter Myokardischämie mit oder ohne Myokardinfarkt wurden im Zusammenhang mit einer Überempfindlichkeitsreaktion (Kounis-Syndrom) bei Patienten berichtet, die mit Acetylsalicylsäure behandelt wurden. Bei bestätigtem Kounis-Syndrom, verursacht durch Acetylsalicylsäure, sollte ASPIRINE DU RHÔNE 500 mg, Tablette sofort abgesetzt werden.
  • Metrorrhagien oder Menorrhagien (Risiko einer Verlängerung der Dauer und Intensität der Menstruation);
  • Gastrointestinale Blutungen oder Geschwüre/Perforationen können jederzeit während der Behandlung auftreten, ohne dass es notwendigerweise vorherige Symptome oder eine Vorgeschichte gibt. Das relative Risiko steigt bei älteren Menschen, Personen mit geringem Körpergewicht, Patienten, die mit Antikoagulanzien oder Thrombozytenaggregationshemmern behandelt werden (siehe Abschnitt 4.5). Bei gastrointestinalen Blutungen sollte die Behandlung sofort abgebrochen werden;
  • Aufgrund der thrombozytenaggregationshemmenden Wirkung von Acetylsalicylsäure, die bereits bei sehr niedrigen Dosen auftritt und mehrere Tage anhält, sollte der Patient über das Blutungsrisiko informiert werden, das bei chirurgischen Eingriffen, auch bei kleineren Eingriffen (z. B. Zahnextraktion), auftreten kann;
  • Die gleichzeitige Einnahme dieses Medikaments wird nicht empfohlen mit:
  • Oralen Antikoagulanzien, für schmerzstillende oder fiebersenkende Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) von Acetylsalicylsäure und bei einem Patienten ohne Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren,
  • Oralen Antikoagulanzien, für thrombozytenaggregationshemmende Dosen von Acetylsalicylsäure und bei einem Patienten mit einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren,
  • Nichtsteroidalen Antirheumatika für entzündungshemmende Dosen (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag), schmerzstillende oder fiebersenkende Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) von Acetylsalicylsäure,
  • Clopidogrel (außerhalb der validierten Indikationen für diese Kombination in der akuten Phase des Koronarsyndroms),
  • Glukokortikoiden (außer Hydrocortison in Ersatztherapie) für entzündungshemmende Dosen (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag) von Acetylsalicylsäure,
  • Niedermolekularen Heparinen (und verwandten) und unfraktionierten Heparinen: kurative Dosen und/oder ältere Patienten und für entzündungshemmende Dosen (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag) oder schmerzstillende oder fiebersenkende Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) von Acetylsalicylsäure,
  • Pemetrexed bei Patienten mit leichter bis mäßiger Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance zwischen 45 ml/min und 80 ml/min),
  • Ticlopidin,
  • Urikosurika (siehe Abschnitt 4.5);
  • Acetylsalicylsäure verändert die Harnsäurekonzentration im Blut (bei schmerzstillender Dosis erhöht Acetylsalicylsäure die Harnsäurekonzentration durch Hemmung der Harnsäureausscheidung, bei den in der Rheumatologie verwendeten Dosen hat Acetylsalicylsäure eine urikosurische Wirkung).
  • Bei den in der Rheumatologie verwendeten hohen Dosen wird empfohlen, auf Anzeichen einer Überdosierung zu achten. Bei Auftreten von Ohrensausen, verminderter Hörschärfe und Schwindel sollten die Behandlungsmodalitäten neu bewertet werden.
  • Bei Kindern wird empfohlen, die Salicylämie insbesondere zu Beginn der Behandlung zu überwachen.
  • Die Anwendung dieses Medikaments wird während der Stillzeit nicht empfohlen;
  • Die Einnahme von Tabletten oder Kapseln ist bei Kindern unter 6 Jahren kontraindiziert, da sie zu einer Fehlleitung führen kann.
  • Die 500 mg Tabletten sind nicht für Kinder unter 30 kg geeignet, für die es besser geeignete Dosierungen gibt.

4.5. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Risiko im Zusammenhang mit der thrombozytenaggregationshemmenden Wirkung

Mehrere Substanzen sind aufgrund ihrer thrombozytenaggregationshemmenden Eigenschaften an Wechselwirkungen beteiligt: Abciximab, Aspirin (Acetylsalicylsäure), Clopidogrel, Epoprostenol, Eptifibatid, Iloprost und Iloprost Trometamol, Tirofiban und Ticlopidin.

Die Verwendung mehrerer thrombozytenaggregationshemmender Mittel erhöht das Blutungsrisiko, ebenso wie ihre Kombination mit Heparin und verwandten Molekülen, oralen Antikoagulanzien und anderen Thrombolytika, und sollte unter regelmäßiger klinischer Überwachung berücksichtigt werden.

Kontraindizierte Kombinationen

(siehe Abschnitt 4.3)

+ Orale Antikoagulanzien

Für entzündungshemmende Dosen (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag) oder für schmerzstillende oder fiebersenkende Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) von Acetylsalicylsäure und bei einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren.

Erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere bei einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren.

+ Methotrexat in Dosen über 20 mg/Woche

Für entzündungshemmende Dosen (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag) oder für schmerzstillende oder fiebersenkende Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) von Acetylsalicylsäure.

Erhöhte Toxizität, insbesondere hämatologisch, von Methotrexat (verminderte renale Clearance durch Acetylsalicylsäure).

Nicht empfohlene Kombinationen

(siehe Abschnitt 4.4)

+ Orale Antikoagulanzien

Für schmerzstillende oder fiebersenkende Dosen von Acetylsalicylsäure (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) und ohne Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren.

Erhöhtes Blutungsrisiko.

+ Orale Antikoagulanzien

Für thrombozytenaggregationshemmende Dosen von Acetylsalicylsäure (von 50 mg bis 375 mg pro Tag) und bei einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren.

Erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere bei einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren.

Notwendigkeit einer Kontrolle insbesondere der Blutungszeit.

+ Nichtsteroidale Antirheumatika

Für entzündungshemmende Dosen (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag) oder für schmerzstillende oder fiebersenkende Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) von Acetylsalicylsäure.

Erhöhtes Risiko für ulzerogene und hämorrhagische Magen-Darm-Erkrankungen.

+ Clopidogrel (außerhalb der validierten Indikationen für diese Kombination in der akuten Phase des Koronarsyndroms)

Erhöhtes Blutungsrisiko durch Addition der thrombozytenaggregationshemmenden Aktivitäten.

+ Glukokortikoide (außer Hydrocortison in Ersatztherapie)

Für entzündungshemmende Dosen von Acetylsalicylsäure (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag).

Erhöhtes Blutungsrisiko.

+ Niedermolekulare Heparine (und verwandte) und unfraktionierte Heparine: kurative Dosen und/oder ältere Patienten

Für entzündungshemmende Dosen (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag) oder für schmerzstillende oder fiebersenkende Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) von Acetylsalicylsäure.

Erhöhtes Blutungsrisiko (Hemmung der Thrombozytenfunktion) und Schädigung der Magen-Darm-Schleimhaut durch Acetylsalicylsäure.

Ein anderes entzündungshemmendes Mittel oder ein anderes Schmerzmittel oder Fiebermittel verwenden.

+ Pemetrexed

Bei Patienten mit leichter bis mäßiger Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance zwischen 45 ml/min und 80 ml/min), Risiko einer erhöhten Toxizität von Pemetrexed (verminderte renale Clearance durch Acetylsalicylsäure bei entzündungshemmenden Dosen, d. h. ≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag)

+ Ticlopidin

Erhöhtes Blutungsrisiko durch Addition der thrombozytenaggregationshemmenden Aktivitäten.

Wenn die Kombination nicht vermieden werden kann, enge klinische Überwachung.

+ Uricosurika (Benzbromaron, Probenecid)

Verminderung der urikosurischen Wirkung durch Konkurrenz bei der Ausscheidung von Harnsäure in den Nierentubuli

Kombinationen, die Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung erfordern

+ Clopidogrel (in den validierten Indikationen für diese Kombination in der akuten Phase des Koronarsyndroms)

Erhöhtes Blutungsrisiko durch Addition der thrombozytenaggregationshemmenden Aktivitäten. Klinische Überwachung.

+ Diuretika

Für entzündungshemmende Dosen (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag) oder für schmerzstillende oder fiebersenkende Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) von Acetylsalicylsäure: akutes Nierenversagen bei dehydrierten Patienten durch Verringerung der glomerulären Filtration infolge einer verminderten Synthese von renalen Prostaglandinen. Darüber hinaus Verringerung der blutdrucksenkenden Wirkung.

Den Patienten hydratisieren und die Nierenfunktion zu Beginn der Behandlung überwachen.

+ Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten

Für entzündungshemmende Dosen (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag) oder für schmerzstillende oder fiebersenkende Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) von Acetylsalicylsäure:

Akutes Nierenversagen bei dehydrierten Patienten durch Verringerung der glomerulären Filtration infolge einer verminderten Synthese von renalen Prostaglandinen.

Darüber hinaus Verringerung der blutdrucksenkenden Wirkung. Den Patienten hydratisieren und die Nierenfunktion zu Beginn der Behandlung überwachen.

+ Methotrexat in Dosen von 20 mg/Woche oder weniger

Für entzündungshemmende Dosen (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag) oder für schmerzstillende oder fiebersenkende Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) von Acetylsalicylsäure. Erhöhte Toxizität, insbesondere hämatologisch, von Methotrexat (verminderte renale Clearance durch Acetylsalicylsäure).

Wöchentliche Kontrolle des Blutbildes während der ersten Wochen der Kombination. Erhöhte Überwachung bei eingeschränkter (auch leichter) Nierenfunktion sowie bei älteren Patienten.

+ Methotrexat in Dosen über 20 mg/Woche

Für thrombozytenaggregationshemmende Dosen von Acetylsalicylsäure (50 bis 375 mg pro Tag). Erhöhte Toxizität, insbesondere hämatologisch, von Methotrexat (verminderte renale Clearance durch Acetylsalicylsäure).

Wöchentliche Kontrolle des Blutbildes während der ersten Wochen der Kombination. Erhöhte Überwachung bei eingeschränkter (auch leichter) Nierenfunktion sowie bei älteren Patienten.

+ Pemetrexed

Bei Patienten mit normaler Nierenfunktion, Risiko einer erhöhten Toxizität von Pemetrexed (verminderte renale Clearance durch Acetylsalicylsäure bei entzündungshemmenden Dosen, d. h. ≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag).

Biologische Überwachung der Nierenfunktion.

+ Gastrointestinale Topika, Antazida und Kohle

Verminderung der gastrointestinalen Absorption von Acetylsalicylsäure.

Die gastrointestinalen Topika, Antazida oder Kohle in einem Abstand (mindestens 2 Stunden) von Acetylsalicylsäure einnehmen.

Kombinationen, die berücksichtigt werden sollten

+ Orale Antikoagulanzien

Für thrombozytenaggregationshemmende Dosen von Acetylsalicylsäure (von 50 mg bis 375 mg/Tag).

Erhöhtes Blutungsrisiko.

+ Nichtsteroidale Antirheumatika

Für thrombozytenaggregationshemmende Dosen von Acetylsalicylsäure (von 50 mg bis 375 mg/Tag) in einer oder mehreren Einnahmen.

Erhöhtes Risiko für ulzerogene und hämorrhagische Magen-Darm-Erkrankungen.

+ Deferasirox

Mit Acetylsalicylsäure in entzündungshemmenden Dosen (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag) oder für schmerzstillende oder fiebersenkende Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag): erhöhtes Risiko für ulzerogene und hämorrhagische Magen-Darm-Erkrankungen.

+ Glukokortikoide (außer Hydrocortison in Ersatztherapie)

Für schmerzstillende oder fiebersenkende Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) von Acetylsalicylsäure.

Erhöhtes Blutungsrisiko.

+ Niedermolekulare Heparine (und verwandte) und unfraktionierte Heparine: kurative Dosen und/oder ältere Patienten

Für thrombozytenaggregationshemmende Dosen von Acetylsalicylsäure (von 50 mg bis 375 mg/Tag).

Erhöhtes Blutungsrisiko (Hemmung der Thrombozytenfunktion) und Schädigung der Magen-Darm-Schleimhaut durch Acetylsalicylsäure.

+ Niedermolekulare Heparine (und verwandte) und unfraktionierte Heparine: präventive Dosen

Die gleichzeitige Anwendung von Medikamenten, die auf verschiedenen Ebenen der Hämostase wirken, erhöht das Blutungsrisiko. Daher sollte bei Patienten unter 65 Jahren die Kombination von Heparinen in präventiven Dosen (niedermolekulare und verwandte oder unfraktionierte Heparine) mit Acetylsalicylsäure, unabhängig von der Dosis, unter klinischer und gegebenenfalls biologischer Überwachung berücksichtigt werden.

+ Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Citalopram, Escitalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin)

Erhöhtes Blutungsrisiko.

+ Thrombolytika

Erhöhtes Blutungsrisiko.

4.6. Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Niedrige Dosen, unter oder gleich 100 mg pro Tag:

Klinische Studien zeigen, dass Dosen bis zu 100 mg/Tag bei extrem begrenzten geburtshilflichen Anwendungen, die eine spezialisierte Überwachung erfordern, sicher zu sein scheinen.

Dosen zwischen 100 und 500 mg pro Tag:

Die klinische Erfahrung mit der Verabreichung von Dosen zwischen 100 mg und 500 mg pro Tag ist unzureichend. Daher gelten die untenstehenden Empfehlungen für Dosen über 500 mg pro Tag auch für diese Dosen.

Dosen über oder gleich 500 mg pro Tag:

Ab dem Beginn des 6. Schwangerschaftsmonats (24 Wochen Amenorrhoe): Jede Einnahme von ASPIRINE DU RHÔNE 500 mg, Tablette, auch einmalig, ist kontraindiziert. Eine einmalige Einnahme ab 24 Wochen Amenorrhoe rechtfertigt eine echokardiographische und renale Kontrolle des Fötus und/oder Neugeborenen.

Außer bei absoluter Notwendigkeit sollte ASPIRINE DU RHÔNE 500 mg, Tablette nicht bei Frauen verschrieben werden, die eine Schwangerschaft planen oder während der ersten 5 Monate der Schwangerschaft (vor 24 Wochen Amenorrhoe). In diesem Fall sollte die Dosis so niedrig wie möglich und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich sein. Eine verlängerte Einnahme wird dringend abgeraten.

Bei Einnahme ab der 20. Schwangerschaftswoche könnte eine kardiovaskuläre und renale Überwachung des Fötus erforderlich sein.

Bei Auftreten von Oligohydramnion oder Verengung des Ductus arteriosus sollte die Behandlung mit ASPIRINE DU RHÔNE 500 mg, Tablette abgebrochen werden.

Die Hemmung der Prostaglandinsynthese durch NSAIDs kann den Verlauf der Schwangerschaft und/oder die Entwicklung des Embryos oder Fötus beeinflussen.

Risiken im Zusammenhang mit der Anwendung im 1. Trimester

Epidemiologische Studien legen nahe, dass eine Behandlung mit einem Prostaglandinsynthesehemmer im 1. Schwangerschaftstrimester mit einem erhöhten Risiko für Fehlgeburten verbunden ist.

Für einige NSAIDs wird auch ein erhöhtes Risiko für Herzfehlbildungen und Bauchwanddefekte (Gastroschisis) beschrieben. Das absolute Risiko für fetale kardiovaskuläre Fehlbildungen stieg von weniger als 1% auf etwa 1,5% bei Exposition im 1. Trimester. Das Risiko scheint mit der Dosis und der Dauer der Behandlung zu steigen.

Bei Tieren führt die Verabreichung eines Prostaglandinsynthesehemmers während der Organogenese zu einer erhöhten prä- und postimplantationsverlustrate, einer erhöhten Embryo-Fetal-Letalität und einer höheren Inzidenz bestimmter Fehlbildungen, einschließlich kardiovaskulärer.

Risiken im Zusammenhang mit der Anwendung im 2. und 3. Trimester

  • Ab der 12. Schwangerschaftswoche

Die mütterliche Einnahme eines NSAIDs setzt den Fötus einem Risiko für funktionelle Nierenschäden aus:

  • In utero (Einleitung der fetalen Diurese): Ein Oligohydramnion kann kurz nach Beginn der Behandlung auftreten. Dieses ist in der Regel nach Absetzen der Behandlung reversibel. Es kann sich zu einem Anamnios entwickeln, insbesondere bei längerer Exposition gegenüber einem NSAID.
  • Bei der Geburt: Eine Niereninsuffizienz (reversibel oder nicht) kann beobachtet werden oder bestehen bleiben, insbesondere bei später und längerer Exposition mit einem Risiko für eine verzögerte schwere Hyperkaliämie.
  • Ab der 20. Schwangerschaftswoche:

Neben den funktionellen Nierenschäden (siehe oben) setzt die mütterliche Einnahme eines NSAIDs den Fötus einem Risiko für eine Verengung des Ductus arteriosus aus (meistens reversibel nach Absetzen der Behandlung).

  • Ab der 24. Schwangerschaftswoche:

Das Risiko für kardiopulmonale Toxizität (vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonale Hypertonie) wird größer und kann zu einer rechtsseitigen Herzinsuffizienz des Fötus oder Neugeborenen führen, bis hin zu einem fetalen Tod in utero. Dieses Risiko ist umso größer und weniger reversibel, je näher die Einnahme am Geburtstermin liegt. Dieser Effekt tritt auch bei einmaliger Einnahme auf

Am Ende der Schwangerschaft (nahe dem Geburtstermin) setzt die Einnahme von NSAIDs auch die Mutter und das Neugeborene einem Risiko aus für:

  • eine Verlängerung der Blutungszeit aufgrund einer antiaggregatorischen Wirkung, die auch nach Verabreichung sehr niedriger Dosen auftreten kann;
  • eine Hemmung der Uteruskontraktionen, die zu einer Verzögerung des Geburtstermins oder einer verlängerten Geburt führen kann.

Stillzeit

Da Acetylsalicylsäure in die Muttermilch übergeht, wird dieses Medikament während der Stillzeit nicht empfohlen.

Fertilität

Wie alle NSAIDs kann die Anwendung dieses Medikaments vorübergehend die weibliche Fertilität beeinträchtigen, indem es die Ovulation beeinflusst; es wird daher bei Frauen, die ein Kind zeugen möchten, nicht empfohlen. Bei Frauen, die Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden oder Fruchtbarkeitstests durchführen, sollte ein Absetzen der Behandlung in Betracht gezogen werden.

4.7. Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

ASPIRINE DU RHONE 500 mg, Tablette hat keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

4.8. Nebenwirkungen

Gastrointestinale Effekte

  • Bauchschmerzen;
  • Offensichtliche (Hämatemesis, Meläna...) oder okkulte gastrointestinale Blutungen, die eine Eisenmangelanämie verursachen. Diese Blutungen treten umso häufiger auf, je höher die Dosierung ist
  • Magengeschwüre und Perforationen;
  • Diaphragmaartige Darmstenose (Häufigkeit unbekannt), insbesondere bei Langzeitbehandlung

Effekte auf das zentrale Nervensystem

  • Kopfschmerzen, Schwindel;
  • Gefühl einer verminderten Hörschärfe;
  • Ohrensausen,
  • die in der Regel ein Zeichen einer Überdosierung sind.

Hämatologische Effekte

  • Hämorrhagische Syndrome (Epistaxis, Zahnfleischbluten, Purpura, ...) mit Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung hält 4 bis 8 Tage nach Absetzen des Aspirins an. Sie kann ein Blutungsrisiko bei chirurgischen Eingriffen darstellen.

Überempfindlichkeitsreaktionen

  • Urtikaria, Hautreaktionen, anaphylaktische Reaktionen, Asthma, Quincke-Ödem.
  • Kardiale Effekte
  • Kounis-Syndrom (akute Myokardischämie mit oder ohne Myokardinfarkt im Zusammenhang mit einer Überempfindlichkeitsreaktion) mit einer unbekannten Häufigkeit (siehe Abschnitt 4.4 „Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung“).
  • Reye-Syndrom bei Kindern (siehe Abschnitt 4.4).

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung des Arzneimittels ist wichtig. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Gesundheitsfachkräfte melden jeden Verdacht auf Nebenwirkungen über das nationale Meldesystem: Nationale Agentur für die Sicherheit von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten (ANSM) und Netzwerk der regionalen Pharmakovigilanz-Zentren - Website: https://signalement.social-sante.gouv.fr/

4.9. Überdosierung

Eine Vergiftung ist bei älteren Menschen und insbesondere bei Kleinkindern (häufige therapeutische Überdosierung oder versehentliche Vergiftung) zu befürchten, bei denen sie tödlich sein kann.

Symptome:

Mäßige Vergiftung:

Ohrensausen, Gefühl einer verminderten Hörschärfe, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit sind Anzeichen einer Überdosierung und können durch Reduzierung der Dosierung kontrolliert werden.

Schwere Vergiftung:

Bei Kindern kann eine Überdosierung ab 100 mg/kg in einer einzigen Einnahme tödlich sein.

Die Symptome sind: Fieber, Hyperventilation, Ketose, respiratorische Alkalose, metabolische Azidose, Koma, kardiovaskulärer Kollaps, Ateminsuffizienz, schwere Hypoglykämie.

Notfallmaßnahmen:

  • Sofortiger Transfer in ein spezialisiertes Krankenhaus,
  • Gastrointestinale Dekontamination und Verabreichung von Aktivkohle,
  • Kontrolle des Säure-Basen-Gleichgewichts,
  • Alkalische Diurese zur Erzielung eines Urin-pH-Wertes zwischen 7,5 und 8, Möglichkeit der Hämodialyse bei schweren Vergiftungen,
  • Symptomatische Behandlung

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1. Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: ANDERE ANALGETIKA UND ANTIPYRETIKA, ATC-Code: N02BA01.

Acetylsalicylsäure gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika mit analgetischen, antipyretischen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Sein Wirkmechanismus beruht auf der irreversiblen Hemmung der Cyclooxygenase-Enzyme, die an der Synthese von Prostaglandinen beteiligt sind. Acetylsalicylsäure hemmt auch die Thrombozytenaggregation, indem sie die thrombozytäre Synthese von Thromboxan A2 blockiert.

5.2. Pharmakokinetische Eigenschaften

Absorption

Acetylsalicylsäure wird schnell und fast vollständig oral resorbiert.

Die Plasmaspitzen werden in 25 bis 60 Minuten erreicht.

Die Bioverfügbarkeit von Acetylsalicylsäure variiert je nach Dosis: Sie beträgt etwa 60% für Dosen unter 500 mg und 90% für Dosen über 1 g aufgrund der Sättigung der hepatischen Hydrolyse.

Acetylsalicylsäure unterliegt einer schnellen Hydrolyse zu Salicylsäure (ebenfalls aktiver Metabolit).

Verteilung

Acetylsalicylsäure und Salicylsäure verteilen sich schnell in alle Gewebe. Sie passieren die Plazentaschranke und sind in der Muttermilch nachweisbar.

Salicylsäure ist größtenteils an Plasmaproteine gebunden (zu 90%).

Die Plasmahalbwertszeit beträgt 15 bis 20 Minuten für Acetylsalicylsäure, 2 bis 4 Stunden für Salicylsäure

Biotransformation

Acetylsalicylsäure wird stark hepatisch metabolisiert.

Ausscheidung

Es wird hauptsächlich über den Urin in Form von Salicylsäure und Glucuronid-Konjugaten sowie in Form von Salicylursäure und Gentisinsäure ausgeschieden.

5.3. Präklinische Sicherheitsdaten

Mutagenes und kanzerogenes Potenzial

Acetylsalicylsäure wurde in zahlreichen präklinischen Studien in vitro und in vivo untersucht, deren Gesamtergebnisse keinen Grund zur Annahme einer mutagenen Wirkung ergaben.

Langzeitstudien an Ratten und Mäusen zeigten keine kanzerogene Wirkung von Acetylsalicylsäure.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1. Liste der sonstigen Bestandteile

Maisstärke, granuliertes Zellulosepulver (Elcéma G 250).

6.2. Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend

6.3. Dauer der Haltbarkeit

3 Jahre

6.4. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Bei einer Temperatur von nicht mehr als 25°C lagern.

6.5. Art und Inhalt des Behältnisses

20, 30, 50, 60 oder 250 Tabletten in Blisterpackungen (Polypropylen/Aluminium)

Alle Packungsgrößen müssen möglicherweise nicht vermarktet werden

6.6. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Keine besonderen Anforderungen für die Beseitigung

7. INHABER DER ZULASSUNG

BAYER HEALTHCARE SAS

1 rue Claude Bernard

59000 Lille

8. ZULASSUNGSNUMMER(N)

  • 34009 351 467 9 3: 20 Tabletten in Blisterpackungen (Polypropylen/Aluminium).
  • 34009 341 561 2 0: 30 Tabletten in Blisterpackungen (Polypropylen/Aluminium).
  • 34009 351 468 5 4: 50 Tabletten in Blisterpackungen (Polypropylen/Aluminium).
  • 34009 351 469 1 5: 60 Tabletten in Blisterpackungen (Polypropylen/Aluminium).
  • 34009 559 144 8 8: 250 Tabletten in Blisterpackungen (Polypropylen/Aluminium).

9. DATUM DER ERSTZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

[vom Inhaber später auszufüllen]

10. STAND DER INFORMATION

[vom Inhaber später auszufüllen]

11. DOSIMETRIE

Nicht zutreffend.

12. ANWEISUNGEN FÜR DIE ZUBEREITUNG VON RADIOPHARMAZEUTIKA

Nicht zutreffend.

VERORDNUNGS- UND ABGABEBEDINGUNGEN

Arzneimittel nicht verschreibungspflichtig.


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Description courte
Das Medikament Aspirin von Rhone 500 mg ist angezeigt bei Krankheiten mit Schmerzen und Fieber, wie Kopfschmerzen, Grippezuständen, Zahnschmerzen und Muskelverspannungen.
Das Medikament Aspirin du Rhône 500mg ist angezeigt bei Schmerzen und/oder Fieber wie Kopfschmerzen, Grippezuständen, Zahnschmerzen, Muskelverspannungen.
Aspirin protect 100 mg magensaftresistente Tabletten werden zur Behandlung bestimmter Herz- und Gefäßerkrankungen eingesetzt, die eine Blutverdünnung erfordern.
Kardégic 75 mg enthält Aspirin, aber diese Dosierung ist insbesondere zur Behandlung bestimmter Erkrankungen des Herzens oder der Blutgefäße bestimmt.
Kardegic 160 mg powder for oral solution contains aspirin, but this dosage is particularly intended for the treatment of certain heart or vascular conditions.

Dieses Medikament enthält Aspirin, jedoch ist diese Dosierung insbesondere zur Behandlung bestimmter Herz- oder Gefäßerkrankungen bestimmt, allein oder in Kombination mit anderen verschriebenen Behandlungen.

Das Arzneimittel Aspro 500 Brausetabletten ist angezeigt bei Schmerzen und/oder Fieber wie Kopfschmerzen, Grippezuständen, Zahnschmerzen, Muskelverspannungen.

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Beschreibung des Apothekers

Schmerzen und Fieber sind häufige Beschwerden, die den Alltag vieler Menschen beeinträchtigen können. Ob es sich um Kopfschmerzen, grippeähnliche Symptome, Zahnschmerzen oder Muskelkater handelt, die Suche nach einer wirksamen Linderung ist oft dringend. In solchen Fällen kann die richtige Medikation entscheidend sein, um das Wohlbefinden wiederherzustellen und die Lebensqualität zu verbessern.

Was sind die Hauptursachen für Schmerzen und Fieber?

Schmerzen und Fieber können durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden. Zu den häufigsten Ursachen gehören:

 

  • Infektionen, wie Erkältungen oder Grippe, die das Immunsystem aktivieren und zu Fieber führen.
  • Entzündungen, die durch Verletzungen oder chronische Erkrankungen wie Arthritis verursacht werden können.
  • Zahnerkrankungen, die zu Zahnschmerzen und Entzündungen führen.
  • Muskelverspannungen oder -verletzungen, die durch körperliche Anstrengung oder falsche Körperhaltung entstehen.

 

Diese Faktoren können das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen, weshalb eine effektive Behandlung wichtig ist, um die Symptome zu lindern und die Genesung zu fördern.

 

Wie wirkt Aspirine du Rhône 500mg bei der Linderung von Schmerzen und Fieber?

Aspirine du Rhône 500mg ist ein bewährtes Medikament zur Linderung von Schmerzen und Fieber. Seine Hauptkomponente, Acetylsalicylsäure, wirkt sowohl analgetisch als auch antipyretisch. Dies bedeutet, dass es Schmerzen lindert und gleichzeitig Fieber senkt.

 

Die Wirkung von Aspirine du Rhône beruht auf der Hemmung von Enzymen, die an der Produktion von Prostaglandinen beteiligt sind. Diese Substanzen spielen eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Schmerzen und Entzündungen. Durch die Reduzierung ihrer Produktion kann Aspirine du Rhône effektiv Schmerzen lindern und Fieber senken.

 

Welche Dosierung ist für Aspirine du Rhône 500mg empfohlen?

Die Dosierung von Aspirine du Rhône 500mg variiert je nach Alter und Gewicht des Patienten. Für Erwachsene und Kinder über 50 kg wird in der Regel eine Dosis von 500 mg alle 4 Stunden empfohlen, wobei die maximale Tagesdosis 3 g nicht überschreiten sollte.

 

Für ältere Menschen wird eine reduzierte Dosis von 500 mg alle 4 Stunden empfohlen, mit einer maximalen Tagesdosis von 2 g. Bei Kindern richtet sich die Dosierung nach dem Körpergewicht, wobei die tägliche Gesamtdosis 60 mg/kg nicht überschreiten sollte.

 

Wie kann Aspirine du Rhône 500mg in eine tägliche Gesundheitsroutine integriert werden?

Um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen, sollte Aspirine du Rhône 500mg in eine umfassende Gesundheitsroutine integriert werden. Hier sind einige Tipps, wie dies erreicht werden kann:

 

  • Die Einnahme sollte idealerweise während der Mahlzeiten erfolgen, um Magenbeschwerden zu vermeiden.
  • Es ist wichtig, die empfohlene Dosierung nicht zu überschreiten und die Einnahmezeiten einzuhalten.
  • Bei anhaltenden oder sich verschlimmernden Symptomen sollte ein Arzt konsultiert werden.
  • Die Kombination mit anderen schmerzlindernden Maßnahmen, wie Ruhe und ausreichender Flüssigkeitszufuhr, kann die Wirkung verstärken.

 

Durch die Einhaltung dieser Richtlinien kann Aspirine du Rhône 500mg effektiv zur Linderung von Schmerzen und Fieber beitragen.

 

Welche Vorsichtsmaßnahmen sollten bei der Einnahme von Aspirine du Rhône 500mg beachtet werden?

Vor der Einnahme von Aspirine du Rhône 500mg sollten bestimmte Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden, um mögliche Risiken zu minimieren:

 

  • Patienten mit einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren oder Blutungsstörungen sollten vor der Einnahme einen Arzt konsultieren.
  • Die Einnahme sollte vermieden werden, wenn eine Allergie gegen Acetylsalicylsäure oder andere nichtsteroidale Antirheumatika bekannt ist.
  • Schwangere Frauen, insbesondere im letzten Trimester, sollten Aspirine du Rhône nur nach Rücksprache mit einem Arzt einnehmen.
  • Die gleichzeitige Einnahme mit bestimmten anderen Medikamenten, wie Antikoagulantien, sollte vermieden werden, es sei denn, ein Arzt hat dies ausdrücklich genehmigt.

 

Durch die Beachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen kann das Risiko von Nebenwirkungen reduziert und die Sicherheit der Anwendung gewährleistet werden.

 

Welche weiteren Maßnahmen können zur Unterstützung der Wirkung von Aspirine du Rhône 500mg ergriffen werden?

Neben der Einnahme von Aspirine du Rhône 500mg können weitere Maßnahmen ergriffen werden, um die Genesung zu unterstützen und das Wohlbefinden zu fördern:

 

  • Ausreichende Ruhe und Schlaf sind entscheidend, um dem Körper die Möglichkeit zur Erholung zu geben.
  • Eine ausgewogene Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützen das Immunsystem.
  • Leichte körperliche Aktivität, wie Spaziergänge, kann die Durchblutung fördern und die Genesung unterstützen.
  • Entspannungstechniken, wie Meditation oder Atemübungen, können helfen, Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

 

Durch die Kombination dieser Maßnahmen mit der Einnahme von Aspirine du Rhône 500mg kann eine umfassende Unterstützung der Gesundheit erreicht werden.

 

Fragen / Antworten

Wie wirkt Aspirine du Rhône 500mg bei Kopfschmerzen und Fieber?

Aspirine du Rhône 500mg ist ein wirksames Mittel zur Linderung von Kopfschmerzen und Fieber. Die Hauptkomponente, Acetylsalicylsäure, wirkt sowohl analgetisch als auch antipyretisch. Bei Kopfschmerzen blockiert es die Produktion von Prostaglandinen, die Schmerzsignale im Gehirn verstärken. Dies führt zu einer spürbaren Schmerzlinderung. Bei Fieber wirkt Aspirine du Rhône, indem es die Temperaturregulationszentren im Gehirn beeinflusst, was zu einer Senkung der Körpertemperatur führt. Diese doppelte Wirkung macht es zu einem bevorzugten Mittel bei Erkältungen und grippeähnlichen Symptomen, da es sowohl Schmerzen als auch Fieber effektiv bekämpft. Es ist wichtig, die empfohlene Dosierung einzuhalten, um optimale Ergebnisse zu erzielen und Nebenwirkungen zu vermeiden. Bei anhaltenden Symptomen sollte ein Arzt konsultiert werden, um andere mögliche Ursachen auszuschließen.

Kann Aspirine du Rhône 500mg bei Zahnschmerzen helfen?

Ja, Aspirine du Rhône 500mg kann effektiv bei Zahnschmerzen helfen. Die Acetylsalicylsäure in diesem Medikament wirkt als Analgetikum, das die Schmerzempfindung reduziert, indem es die Produktion von Prostaglandinen hemmt, die für die Schmerzweiterleitung verantwortlich sind. Bei Zahnschmerzen kann Aspirine du Rhône helfen, die Intensität des Schmerzes zu verringern und somit den Alltag erträglicher zu gestalten. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Aspirine du Rhône die Ursache der Zahnschmerzen nicht behandelt. Bei anhaltenden oder starken Zahnschmerzen sollte unbedingt ein Zahnarzt aufgesucht werden, um die zugrunde liegende Ursache zu diagnostizieren und zu behandeln. Die Einnahme sollte gemäß den Anweisungen erfolgen, um das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren.

Wie unterscheidet sich Aspirine du Rhône 500mg von anderen Schmerzmitteln bei Grippesymptomen?

Aspirine du Rhône 500mg unterscheidet sich von anderen Schmerzmitteln durch seine spezifische Wirkweise und die enthaltene Acetylsalicylsäure. Diese Substanz wirkt sowohl schmerzlindernd als auch fiebersenkend, was sie besonders effektiv bei der Behandlung von Grippesymptomen macht. Im Gegensatz zu einigen anderen Schmerzmitteln, die nur eine der beiden Wirkungen bieten, kombiniert Aspirine du Rhône beide Effekte, was es zu einer umfassenden Lösung bei Erkältungen und Grippe macht. Zudem hat es entzündungshemmende Eigenschaften, die bei der Linderung von Muskel- und Gelenkschmerzen, die häufig mit Grippe einhergehen, hilfreich sein können. Es ist jedoch wichtig, die richtige Dosierung zu beachten und bei anhaltenden Symptomen einen Arzt zu konsultieren, um sicherzustellen, dass keine schwerwiegenderen Gesundheitsprobleme vorliegen.

Welche Vorteile bietet Aspirine du Rhône 500mg bei Muskelkater?

Aspirine du Rhône 500mg bietet mehrere Vorteile bei der Behandlung von Muskelkater. Die Acetylsalicylsäure wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd, was dazu beiträgt, die durch Muskelkater verursachten Schmerzen zu reduzieren. Muskelkater entsteht oft durch kleine Risse in den Muskelfasern, die eine Entzündungsreaktion hervorrufen. Aspirine du Rhône kann diese Entzündung mindern und somit die Heilung beschleunigen. Darüber hinaus kann es helfen, die Beweglichkeit zu verbessern, indem es die Schmerzen lindert, die oft die Bewegungsfreiheit einschränken. Es ist jedoch wichtig, das Medikament gemäß den Anweisungen einzunehmen und nicht zu überdosieren, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Bei anhaltenden oder starken Schmerzen sollte ein Arzt konsultiert werden, um sicherzustellen, dass keine ernsthafteren Verletzungen vorliegen.

Wie kann Aspirine du Rhône 500mg bei Erkältungssymptomen helfen?

Aspirine du Rhône 500mg kann bei Erkältungssymptomen eine wirksame Linderung bieten. Die Acetylsalicylsäure in diesem Medikament wirkt sowohl schmerzlindernd als auch fiebersenkend, was es ideal für die Behandlung von Erkältungssymptomen wie Kopfschmerzen, Fieber und Gliederschmerzen macht. Durch die Hemmung der Prostaglandinproduktion reduziert es die Schmerzempfindung und senkt gleichzeitig die Körpertemperatur, was bei Fieber von Vorteil ist. Darüber hinaus kann es helfen, die allgemeine Unwohlsein zu lindern, die oft mit Erkältungen einhergeht. Es ist jedoch wichtig, die empfohlene Dosierung einzuhalten und bei anhaltenden oder sich verschlimmernden Symptomen einen Arzt zu konsultieren, um sicherzustellen, dass keine schwerwiegenderen Gesundheitsprobleme vorliegen. Aspirine du Rhône sollte nicht als Ersatz für eine ärztliche Behandlung bei schweren Erkältungen oder Grippe verwendet werden.

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