Alka Seltzer 324mg Brausetabletten - Packung mit 40 Tabletten

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--- TEXTE À RÉÉCRIRE --- Das Medikament Alka Seltzer ist angezeigt bei Schmerzen und/oder Fieber wie Kopfschmerzen, Grippezuständen, Zahnschmerzen, Muskelverspannungen, bei Erwachsenen und Kindern ab 20 kg. --- FIN ---

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Alka Seltzer 324mg Brausetablette ist ein schmerzlinderndes und fiebersenkendes Medikament. Seine Wirkstoffe sind hauptsächlich darauf ausgelegt, fiebrige Zustände und bestimmte akute Entzündungssyndrome zu behandeln. Sie helfen auch, die von den Patienten empfundenen Schmerzen zu lindern. Dieses Medikament, das auf Aspirin basiert, ist für Erwachsene und Kinder über 20 Kilogramm, also etwa 6 Jahre, bestimmt. Für Kinder mit einem anderen Gewicht oder Alter ist es wichtig, zuerst den Arzt oder Apotheker zu konsultieren, damit er die geeigneten Aspirin-Darreichungsformen empfehlen kann.

 

Effektive Linderung von Schmerzen und Fieber mit Alka Seltzer 324mg Brausetabletten

Gezielte Behandlung von Kopfschmerzen, Grippesymptomen und Zahnschmerzen

Alka Seltzer reduziert Schmerzen und beruhigt Fieber. Daher wird dieses pharmazeutische Produkt insbesondere bei Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Grippesymptomen oder Muskelkater empfohlen, die hauptsächlich von diesen Symptomen begleitet werden. Die Brausetablettenform ermöglicht eine schnelle Aufnahme und Wirkung, was sie zu einer idealen Wahl für die schnelle Linderung von Beschwerden macht. Die Kombination aus schmerzlindernden und fiebersenkenden Eigenschaften macht Alka Seltzer zu einem unverzichtbaren Begleiter in jeder Hausapotheke.

 

Präzise Dosierung für optimale Ergebnisse bei Erwachsenen und Kindern

Die Dosierung von Alka Seltzer hängt vom Gewicht des Patienten ab. Die Anwesenheit von Aspirin in diesem pharmazeutischen Produkt erfordert eine genaue Dosierung. Die empfohlene tägliche Dosis von Aspirin beträgt etwa 60 mg/kg/Tag, aufgeteilt in 4 oder 6 Dosen, also etwa 15 mg/kg alle 6 Stunden oder 10 mg/kg alle 4 Stunden. Für Erwachsene und Kinder über 50 kg beträgt die übliche Dosierung 2 Tabletten, die alle 4 Stunden wiederholt werden können, ohne 9 Tabletten pro Tag zu überschreiten. Bei älteren Menschen sollte die Anzahl der Einnahmen auf 6 Tabletten pro Tag begrenzt werden.

 

Wichtige Hinweise zur Anwendung und Vorsichtsmaßnahmen bei Alka Seltzer

Gegenanzeigen und Sicherheitsvorkehrungen für eine sichere Anwendung

Alka Seltzer ist kontraindiziert bei Allergie oder Überempfindlichkeit gegen Aspirin oder einen der Hilfsstoffe. Ebenso, wenn der Patient nach der Einnahme von Aspirin oder einem nichtsteroidalen Antirheumatikum an Asthma leidet. Es wird auch nach dem fünften Schwangerschaftsmonat sowie bei stillenden Frauen nicht empfohlen. Bei Blutungen, schweren Leber-, Herz- oder Nierenerkrankungen, einem Magengeschwür oder einem sich entwickelnden Zwölffingerdarmgeschwür sollte die Einnahme dieses Medikaments vermieden werden.

 

Vermeidung von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Es wird empfohlen, Alka Seltzer nicht mit anderen Mitteln, die Aspirin enthalten, zu kombinieren, um eine Überdosierung zu vermeiden. Es ist unbedingt erforderlich, das Fehlen von Aspirin in der Zusammensetzung anderer Medikamente zu überprüfen. Dieses pharmazeutische Produkt sollte nicht mit Methotrexat, oralen Antikoagulanzien, Glukokortikoiden, nichtsteroidalen Antirheumatika und Heparinen verwendet werden. Eine sorgfältige Überwachung und Beratung durch einen Arzt oder Apotheker ist unerlässlich, um unerwünschte Wechselwirkungen zu vermeiden.

 

Optimale Integration von Alka Seltzer in den Alltag für eine schnelle Linderung

Einfache Anwendung und schnelle Wirkung für den täglichen Gebrauch

Die Brausetablettenform von Alka Seltzer ermöglicht eine einfache Anwendung und schnelle Wirkung, was sie ideal für den täglichen Gebrauch macht. Einfach eine Tablette in einem Glas Wasser auflösen und trinken, um schnell Linderung von Schmerzen und Fieber zu erfahren. Diese einfache Anwendung macht Alka Seltzer zu einer praktischen Lösung für Menschen mit einem aktiven Lebensstil, die eine schnelle und effektive Linderung benötigen.

 

Integration in einen gesunden Lebensstil für langfristige Vorteile

Alka Seltzer kann problemlos in einen gesunden Lebensstil integriert werden, um langfristige Vorteile zu erzielen. In Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung, ausreichender Flüssigkeitszufuhr und regelmäßiger körperlicher Aktivität kann dieses Medikament dazu beitragen, das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern und die Lebensqualität zu steigern. Es ist wichtig, die empfohlene Dosierung einzuhalten und bei Bedarf einen Arzt zu konsultieren, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

 

Conditionnement

Le produit Alka Seltzer 324mg comprimé effervescent se présente sous la forme de boîte de 40 comprimés.

 


ANSM - Aktualisiert am: 09/04/2026

ACHTUNG

ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette, DIE EIN NICHT-STEROIDALES ANTIINFLAMMATORIUM (NSAID) IST, KANN EINE FÖTALE TODESFOLGE VERURSACHEN, WENN ES AB DEM 6. SCHWANGERSCHAFTSMONAT (24 Schwangerschaftswochen) EINGENOMMEN WIRD, SELBST NACH EINER EINZIGEN EINNAHME.

Verwenden Sie dieses Medikament nicht, wenn Sie 6 Monate oder länger schwanger sind (24 Schwangerschaftswochen oder mehr).

Vor dem 6. Monat oder wenn Sie eine Schwangerschaft planen, sollten Sie dieses Medikament nur bei absoluter Notwendigkeit, die von Ihrem Arzt bestimmt wird, einnehmen.

Bezeichnung des Arzneimittels

ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette

Acetylsalicylsäure

Rahmen

Bitte lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie dieses Medikament einnehmen, da sie wichtige Informationen für Sie enthält.

Sie müssen dieses Medikament immer genau nach den Angaben in dieser Packungsbeilage oder nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers einnehmen.

  • Bewahren Sie diese Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie sie später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Sie sollten Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie sich nach 5 Tagen bei Schmerzen oder nach 3 Tagen bei Fieber nicht besser oder gar schlechter fühlen.

1. WAS IST ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Pharmakotherapeutische Gruppe - ATC-Code: ANDERE ANALGETIKA UND ANTIPYRETIKA N02BA01

Dieses Medikament ist ein Schmerzmittel (es lindert Schmerzen) und ein Fiebermittel (es senkt Fieber).

Dieses Medikament enthält Aspirin. Es ist angezeigt bei Schmerzen und/oder Fieber wie Kopfschmerzen, Grippezuständen, Zahnschmerzen, Muskelkater bei Erwachsenen und Kindern ab 20 kg (ca. 6 Jahre).

Für Kinder mit einem Gewicht unter 20 kg gibt es andere Aspirin-Darreichungsformen: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Für Kinder unter 18 Jahren fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Medikament einnehmen.

Sie sollten Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie sich nach 5 Tagen bei Schmerzen oder nach 3 Tagen bei Fieber nicht besser oder gar schlechter fühlen.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette BEACHTEN?

Nehmen Sie ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette niemals ein, wenn Sie 24 Schwangerschaftswochen oder mehr (6 Monate oder mehr) schwanger sind (siehe unten „Schwangerschaft, Stillzeit und Fruchtbarkeit“).

In den ersten 5 Monaten der Schwangerschaft sollten Sie ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette nicht einnehmen, es sei denn, es ist absolut notwendig und wird von Ihrem Arzt bestimmt.

Wenn Sie eine Schwangerschaft planen und ein NSAID einnehmen, sprechen Sie mit einem Gesundheitsfachmann.

Nehmen Sie ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette niemals ein:

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff (Aspirin) oder ein verwandtes Medikament (insbesondere nicht-steroidale Antirheumatika) oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Sie Asthma in der Vorgeschichte haben, das durch die Einnahme von Aspirin oder einem verwandten Medikament (insbesondere nicht-steroidale Antirheumatika) ausgelöst wurde,
  • wenn Sie schwanger sind, ab dem Beginn des 6. Schwangerschaftsmonats (über 24 Schwangerschaftswochen),
  • wenn Sie ein Magengeschwür oder ein Zwölffingerdarmgeschwür haben,
  • wenn Sie eine Blutungskrankheit oder ein Blutungsrisiko haben,
  • wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden,
  • wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden,
  • wenn Sie an einer schweren Herzerkrankung leiden,
  • wenn Sie mit Methotrexat behandelt werden, das in Dosen über 20 mg/Woche verwendet wird, wenn Aspirin in hohen Dosen als Antirheumatikum (≥ 1 g pro Dosis und/oder ≥ 3 g pro Tag) insbesondere zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen oder zur Behandlung von Fieber oder Schmerzen (≥ 500 mg pro Dosis und/oder < 3 g pro Tag) verwendet wird,
  • wenn Sie mit oralen Antikoagulantien behandelt werden, bei einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren und wenn Aspirin in hohen Dosen als Antirheumatikum (≥ 1 g pro Dosis und/oder ≥ 3 g pro Tag) insbesondere zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen oder zur Behandlung von Fieber oder Schmerzen (≥ 500 mg pro Dosis und/oder < 3 g pro Tag) verwendet wird.

IM ZWEIFELSFALL IST ES UNERLÄSSLICH, DEN RAT IHRES ARZTES ODER APOTHEKERS EINZUHOLEN.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette einnehmen.

Besondere Warnhinweise

  • Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Medikamente, um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, überprüfen Sie das Fehlen von Aspirin in der Zusammensetzung anderer Medikamente.
  • Bei Kopfschmerzen, die bei längerer Anwendung und in hohen Dosen von Aspirin auftreten, sollten Sie die Dosen nicht erhöhen, sondern den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.

Die regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere mehrerer Schmerzmittel in Kombination, kann zu Nierenschäden führen.

  • Reye-Syndrome (eine seltene, aber sehr schwere Krankheit, die hauptsächlich neurologische Störungen und eine Leberbeteiligung umfasst) wurden bei Kindern beobachtet, die an viralen Erkrankungen litten und Aspirin erhielten.

Folglich:

  • o Bei einer Viruserkrankung, wie Windpocken oder einem grippeähnlichen Anfall: Geben Sie einem Kind ohne ärztlichen Rat kein Aspirin,
  • o Bei Auftreten von Bewusstseins- oder Verhaltensstörungen und Erbrechen bei einem Kind, das Aspirin einnimmt, benachrichtigen Sie sofort einen Arzt.
  • Aspirin sollte nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt verwendet werden:
  • o Bei G6PD-Mangel (eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen), da hohe Dosen von Aspirin Hämolysen (Zerstörung der roten Blutkörperchen) verursachen können,
  • o Bei einer Vorgeschichte von Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren, Magen-Darm-Blutungen oder Gastritis,
  • o Bei Nieren- oder Lebererkrankungen,
  • o Bei Asthma: Das Auftreten von Asthmaanfällen kann bei einigen Personen mit einer Allergie gegen nicht-steroidale Antirheumatika oder Aspirin zusammenhängen. In diesem Fall ist dieses Medikament kontraindiziert,
  • o Bei starken Menstruationsblutungen
  • o Bei Behandlung mit:
  • § Oralen Antikoagulantien, wenn Aspirin in hohen Dosen zur Behandlung von Fieber oder Schmerzen (≥ 500 mg pro Dosis und/oder < 3 g pro Tag) und ohne Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren verwendet wird,
  • § Oralen Antikoagulantien, wenn Aspirin in niedrigen Dosen als Thrombozytenaggregationshemmer (50 bis 375 mg pro Tag) und bei einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren verwendet wird,
  • § Nicht-steroidalen Antirheumatika, wenn Aspirin in hohen Dosen als Antirheumatikum (≥ 1 g pro Dosis und/oder ≥ 3 g pro Tag) insbesondere zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen oder zur Behandlung von Fieber oder Schmerzen (≥ 500 mg pro Dosis und/oder < 3 g pro Tag) verwendet wird,
  • § Glukokortikoiden (außer Hydrocortison in Ersatztherapie), wenn Aspirin in hohen Dosen als Antirheumatikum (≥ 1 g pro Dosis und/oder ≥ 3 g pro Tag) insbesondere zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen verwendet wird,
  • § Heparinen, die in kurativen Dosen und/oder bei Personen über 65 Jahren verwendet werden, wenn Aspirin in hohen Dosen als Antirheumatikum (≥ 1 g pro Dosis und/oder ≥ 3 g pro Tag) insbesondere zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen oder zur Behandlung von Fieber oder Schmerzen (≥ 500 mg pro Dosis und/oder < 3 g pro Tag) verwendet wird,
  • § Medikamente, die zur Behandlung von Gicht verwendet werden,
  • § Clopidogrel,
  • § Pemetrexed bei Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion,
  • § Ticlopidin
  • Während der Behandlung: Bei Magen-Darm-Blutungen (Bluterbrechen, Blut im Stuhl, schwarze Stuhlfärbung), BEENDEN SIE DIE BEHANDLUNG UND KONTAKTIEREN SIE SOFORT EINEN ARZT ODER EINEN NOTFALLMEDIZINISCHEN DIENST.
  • Dieses Medikament ist für Erwachsene und Kinder ab 20 kg (ca. 6 Jahre) bestimmt. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass bei Kindern unter 1 Monat eine ärztliche Beratung vor der Verwendung von Aspirin erforderlich ist.
  • Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure wurden schwere allergische Reaktionen, die Brustschmerzen und sogar einen Herzinfarkt (Kounis-Syndrom) umfassen können, berichtet (siehe Abschnitt 4). Konsultieren Sie sofort einen Arzt, wenn Sie Brustschmerzen zusammen mit allergischen Reaktionen (wie Hautausschläge, Atemnot) verspüren.

Dieses Medikament enthält Aspirin.

Sie oder Ihr Kind sollten dieses Medikament nicht gleichzeitig mit anderen Medikamenten einnehmen, die Aspirin und/oder nicht-steroidale Antirheumatika enthalten.

Lesen Sie die Packungsbeilagen anderer Medikamente, die Sie oder Ihr Kind eingenommen haben, sorgfältig durch, um sicherzustellen, dass kein Aspirin und/oder keine nicht-steroidalen Antirheumatika enthalten sind.

Vorsichtsmaßnahmen

Schmerzen oder Fieber:

Diese Dosierung ist für Erwachsene und Kinder ab 20 kg (ca. 6 Jahre) geeignet.

Für Kinder unter 20 kg (ca. 6 Jahre) eine geeignetere Dosierung verwenden

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

  • Wenn die Schmerzen länger als 5 Tage oder das Fieber länger als 3 Tage anhält oder wenn die Wirkung unzureichend ist oder andere Anzeichen auftreten, setzen Sie die Behandlung nicht ohne den Rat Ihres Arztes fort.
  • Aspirin erhöht das Blutungsrisiko bereits bei sehr niedrigen Dosen, selbst wenn die Einnahme mehrere Tage zurückliegt. INFORMIEREN SIE IHREN BEHANDELNDEN ARZT, DEN CHIRURGEN, DEN ANÄSTHESISTEN ODER IHREN ZAHNARZT, wenn ein chirurgischer Eingriff, auch ein kleinerer, geplant ist.
  • Aspirin verändert den Harnsäurespiegel (Menge der Harnsäure im Blut).

IM ZWEIFEL NICHT ZÖGERN, DEN RAT IHRES ARZTES ODER APOTHEKERS EINZUHOLEN.

Kinder

Entfällt.

Andere Medikamente und ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Medikamente einnehmen, kürzlich eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Medikamente einzunehmen.

Wenn Aspirin in hohen Dosen als Antirheumatikum (≥ 1 g pro Dosis und/oder ≥ 3 g pro Tag) insbesondere zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen oder zur Behandlung von Fieber oder Schmerzen (≥ 500 mg pro Dosis und/oder < 3 g pro Tag) verwendet wird, DARF dieses Medikament NICHT in Kombination verwendet werden mit:

  • Methotrexat, das in Dosen über 20 mg/Woche verwendet wird,
  • Oralen Antikoagulantien und bei einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren,

Dieses Medikament SOLLTE VERMIEDEN werden in Kombination mit:

  • Oralen Antikoagulantien, wenn Aspirin in hohen Dosen zur Behandlung von Fieber oder Schmerzen (≥ 500 mg pro Dosis und/oder < 3 g pro Tag) und ohne Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren verwendet wird,
  • Oralen Antikoagulantien, wenn Aspirin in niedrigen Dosen als Thrombozytenaggregationshemmer (50 bis 375 mg pro Tag) und bei einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren verwendet wird,
  • Nicht-steroidalen Antirheumatika, wenn Aspirin in hohen Dosen als Antirheumatikum (≥ 1 g pro Dosis und/oder ≥ 3 g pro Tag) insbesondere zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, Fieber oder Schmerzen (≥ 500 mg pro Dosis und/oder < 3 g pro Tag) verwendet wird,
  • Glukokortikoiden (außer Hydrocortison in Ersatztherapie), wenn Aspirin in hohen Dosen als Antirheumatikum (≥ 1 g pro Dosis und/oder ≥ 3 g pro Tag) insbesondere zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen verwendet wird,
  • Heparinen, die in kurativen Dosen und/oder bei Personen über 65 Jahren verwendet werden, wenn Aspirin in hohen Dosen als Antirheumatikum (≥ 1 g pro Dosis und/oder ≥ 3 g pro Tag) insbesondere zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, Fieber oder Schmerzen (≥ 500 mg pro Dosis und/oder < 3 g pro Tag) verwendet wird,
  • Medikamenten, die zur Behandlung von Gicht verwendet werden,
  • Clopidogrel,
  • Pemetrexed bei Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion,
  • Ticlopidin (siehe Abschnitt 2 „Besondere Warnhinweise“).

ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Entfällt.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fruchtbarkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie dieses Medikament einnehmen.

Schwangerschaft

Dieses Medikament enthält Aspirin (Acetylsalicylsäure). Nehmen Sie KEIN ANDERES Medikament ein, das Aspirin enthält (einschließlich rezeptfreier Medikamente).

  • bis zu 100 mg pro Tag: Während der gesamten Schwangerschaft kann Ihr Facharzt Ihnen bei Bedarf Aspirin in niedrigen Dosen (≤ 100 mg pro Tag) unter besonderen Umständen verschreiben, die eine spezialisierte Überwachung erfordern. In diesem Fall ist es sehr wichtig, das Rezept Ihres Arztes genau zu befolgen und die verschriebenen Dosen nicht zu überschreiten.
  • zwischen 100 und 500 mg pro Tag: Aus Vorsichtsgründen gelten die untenstehenden Empfehlungen, es sei denn, Ihr Facharzt hat etwas anderes verschrieben.
  • ab 500 mg pro Tag:

Ab dem Beginn des 6. Monats (24. Schwangerschaftswoche) bis zum Ende der Schwangerschaft ist ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette kontraindiziert. Während dieser Zeit sollten Sie dieses Medikament UNTER KEINEN UMSTÄNDEN einnehmen, da seine Auswirkungen auf Ihr ungeborenes Kind schwerwiegende oder sogar tödliche Folgen haben können. Insbesondere wurde eine Toxizität für Herz, Lunge und/oder Nieren beobachtet, selbst bei einer einzigen Einnahme. Dies kann auch Auswirkungen auf Sie und Ihr Baby haben, indem es Blutungen fördert und zu einer späteren oder längeren Geburt führt.

Vor dem Beginn des 6. Monats (bis zur 24. Schwangerschaftswoche) oder wenn Sie eine Schwangerschaft planen, sollten Sie dieses Medikament nur bei absoluter Notwendigkeit einnehmen. Diese wird von Ihrem Arzt bestimmt. In diesem Fall sollte die Dosis so niedrig wie möglich und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich sein.

Tatsächlich können NSAIDs, zu denen ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette gehört, Fehlgeburten verursachen und bei einigen zu Missbildungen nach einer Exposition zu Beginn der Schwangerschaft führen.

Ab 2,5 Monaten Schwangerschaft (12 Schwangerschaftswochen) kann ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette bei Ihrem Baby Nierenprobleme verursachen, wenn es über mehrere Tage eingenommen wird, was zu einem niedrigen Flüssigkeitsstand im Fruchtwasser (Oligohydramnion) führen kann.

Ab dem Beginn des 5. Monats der Schwangerschaft (20 Schwangerschaftswochen) kann eine Verengung der Blutgefäße im Herzen Ihres Babys (Verengung des Ductus arteriosus) beobachtet werden. Wenn eine mehrtägige Behandlung im 5. Monat der Schwangerschaft (zwischen 20 und 24 Schwangerschaftswochen) erforderlich ist, kann Ihr Arzt eine zusätzliche Überwachung empfehlen.

Wenn Sie dieses Medikament eingenommen haben, während Sie schwanger waren, sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt, damit eine angemessene Überwachung angeboten werden kann, falls erforderlich.

Stillzeit

Da Aspirin in die Muttermilch übergeht, wird dieses Medikament während der Stillzeit nicht empfohlen.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie Medikamente einnehmen.

Fruchtbarkeit

Aspirin, wie alle nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAIDs), kann die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen und reversible Schwierigkeiten beim Schwangerwerden verursachen, wenn die Behandlung abgebrochen wird. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Entfällt.

ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette enthält 477 mg Natrium (Hauptbestandteil von Koch-/Tafelsalz) pro Tablette.

Dies entspricht 23,85% der maximal empfohlenen täglichen Natriumaufnahme für einen Erwachsenen.

3. WIE IST ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette EINZUNEHMEN?

Achten Sie darauf, dieses Medikament immer genau nach den Anweisungen Ihres Arztes oder Apothekers einzunehmen. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Bei Schmerzen, bei Fieber:

Dosierung

Diese Darreichungsform ist für Erwachsene und Kinder ab 20 kg (ca. ab 6 Jahren) bestimmt. Die Dosierung von Aspirin hängt vom Gewicht des Kindes ab; die Altersangaben dienen nur zur Information.

Wenn Sie das Gewicht des Kindes nicht kennen, müssen Sie es wiegen, um die am besten geeignete Dosis zu verabreichen.

Aspirin ist in vielen Dosierungen erhältlich, um die Behandlung an das Gewicht jedes Kindes anzupassen.

Die empfohlene Tagesdosis von Aspirin beträgt etwa 60 mg/kg/Tag, aufgeteilt in 4 bis 6 Dosen, also etwa 15 mg/kg alle 6 Stunden oder 10 mg/kg alle 4 Stunden.

  • Für Kinder mit einem Gewicht von 20 bis 26 kg (ca. 6 bis 10 Jahre) beträgt die Dosierung 1 Einheit pro Dosis, bei Bedarf nach 6 Stunden zu wiederholen, ohne mehr als 4 Einheiten pro Tag zu überschreiten.
  • Für Kinder mit einem Gewicht von 27 bis 36 kg (ca. 8 bis 12 Jahre) beträgt die Dosierung 1 Einheit pro Dosis, bei Bedarf nach 4 Stunden zu wiederholen, ohne mehr als 6 Einheiten pro Tag zu überschreiten.
  • Für Kinder mit einem Gewicht von 37 bis 50 kg (ca. 11 bis 15 Jahre) beträgt die Dosierung 2 Einheiten pro Dosis, bei Bedarf nach 6 Stunden zu wiederholen, ohne mehr als 8 Einheiten pro Tag zu überschreiten.
  • Für Erwachsene und Kinder mit einem Gewicht über 50 kg (ab ca. 15 Jahren): Die maximal empfohlene Tagesdosis beträgt 3 g Aspirin, also 9 Einheiten pro Tag.

Die übliche Dosierung beträgt 2 Einheiten zu 324 mg, bei Bedarf nach mindestens 4 Stunden zu wiederholen, ohne mehr als 9 Einheiten pro Tag zu überschreiten.

  • Für ältere Personen:

Die maximal empfohlene Tagesdosis beträgt 2 g Aspirin, also 6 Einheiten pro Tag. Die übliche Dosierung beträgt 1 Einheit zu 324 mg, bei Bedarf nach mindestens 4 Stunden zu wiederholen, ohne mehr als 6 Einheiten pro Tag zu überschreiten.

IM ZWEIFELSFALL FRAGEN SIE IHREN ARZT ODER APOTHEKER UM RAT.

Art und Weise der Verabreichung

Orale Einnahme.

Sofort nach vollständiger Auflösung der Brausetablette in einem großen Glas Wasser trinken, vorzugsweise während oder direkt nach der Mahlzeit.

Häufigkeit der Verabreichung

Regelmäßige Einnahmen verhindern Schwankungen von Schmerzen oder Fieber.

Bei Erwachsenen sollten sie regelmäßig im Abstand von mindestens 4 Stunden erfolgen.

Bei Kindern sollten sie regelmäßig im Abstand von vorzugsweise 6 Stunden und mindestens 4 Stunden erfolgen: Halten Sie sich an die oben angegebene Dosierung.

Dauer der Behandlung

Bei Schmerzen, bei Fieber:

Die Anwendungsdauer ist begrenzt auf:

  • 5 Tage bei Schmerzen,
  • 3 Tage bei Fieber.

Wenn die Schmerzen länger als 5 Tage oder das Fieber länger als 3 Tage anhält oder sich verschlimmert, setzen Sie die Behandlung nicht ohne den Rat Ihres Arztes fort (siehe Abschnitt „Vorsichtsmaßnahmen“).

Wenn Sie mehr ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette eingenommen haben, als Sie sollten

Während der Behandlung können Ohrensausen, ein Gefühl von Hörverlust, Kopfschmerzen, Schwindel auftreten: Diese Symptome deuten normalerweise auf eine Überdosierung von Aspirin hin.

SIE MÜSSEN IHRE BEHANDLUNG ODER DIE BEHANDLUNG IHRES KINDES ABBRECHEN UND EINEN ARZT INFORMIEREN.

Im Falle einer versehentlichen Vergiftung (insbesondere häufig bei Kleinkindern) SOFORT EINEN ARZT KONSULTIEREN.

Wenn Sie die Einnahme von ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette vergessen haben

Nehmen Sie keine doppelte Dosis ein oder geben Sie Ihrem Kind keine doppelte Dosis, um die vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette abbrechen

Entfällt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um weitere Informationen.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

  • Sie müssen Ihre Behandlung sofort abbrechen und Ihren Arzt informieren in den folgenden Fällen:
  • o Magen-Darm-Blutungen (siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“). Diese treten umso häufiger auf, je höher die verwendete Dosierung ist,
  • o Allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Asthmaanfall, Angioödem (Gesichtsschwellung mit Atembeschwerden),
  • o Akute Myokardischämie (schmerzhafte Herzerkrankung, die durch einen Mangel an Blutfluss zum Herzen verursacht wird) mit oder ohne Myokardinfarkt (Herzinfarkt), die im Zusammenhang mit einer allergischen Reaktion (Kounis-Syndrom) mit einer unbestimmten Häufigkeit auftritt.
  • o Ohrensausen, ein Gefühl von Hörverlust, Kopfschmerzen, Schwindel: Diese Symptome deuten normalerweise auf eine Überdosierung von Aspirin hin,
  • o Blut im Stuhl, unerklärliche Bauchschmerzen, ungewöhnliche Verstopfung, die auf eine Verengung des Darms hinweisen kann,
  • o Reye-Syndrom (Auftreten von Bewusstseins- oder Verhaltensstörungen und Erbrechen) bei einem Kind mit einer Viruserkrankung, das Aspirin erhält (siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).
  • Informieren Sie Ihren Arzt bei Bauchschmerzen, Nasenbluten oder Zahnfleischbluten. Dies kann ein Zeichen für ein hämorrhagisches Syndrom mit verlängerter Blutungszeit sein. Diese Wirkung hält 4 bis 8 Tage nach Absetzen der Acetylsalicylsäure an und kann ein Blutungsrisiko darstellen, insbesondere bei chirurgischen Eingriffen.

Fälle von Magengeschwüren wurden berichtet.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem melden: Nationale Agentur für die Sicherheit von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten (ANSM) und Netzwerk der regionalen Pharmakovigilanz-Zentren - Website: https://signalement.social-sante.gouv.fr/

Durch das Melden von Nebenwirkungen tragen Sie dazu bei, mehr Informationen über die Sicherheit des Arzneimittels bereitzustellen.

5. WIE IST ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern auf.

Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht nach dem Verfallsdatum, das auf der Verpackung nach EXP angegeben ist. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Bei einer Temperatur von nicht mehr als 25°C lagern.

Entsorgen Sie keine Arzneimittel im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind. Diese Maßnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette enthält

  • Der Wirkstoff ist:

Acetylsalicylsäure … 324 mg

Pro Brausetablette.

  • Die sonstigen Bestandteile sind:

Natriumbicarbonat, Natriumcarbonat, Zitronensäure.

Was ist ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette und Inhalt der äußeren Verpackung

Brausetablette. Packung mit 2, 10, 14, 20, 24, 36 oder 40.

Inhaber der Zulassung

BAYER HEALTHCARE SAS

1 RUE CLAUDE BERNARD

59000 LILLE

Verantwortliches Pharmaunternehmen

BAYER HEALTHCARE SAS

33 RUE DE L’INDUSTRIE

74240 GAILLARD

Hersteller

BAYER BITTERFELD GmbH

OT GREPPIN

SALEGASTER CHAUSSEE 1

06803 BITTERFELD-WOLFEN

DEUTSCHLAND

Namen des Arzneimittels in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums

Entfällt.

Das Datum der letzten Überarbeitung dieser Packungsbeilage ist:

[vom Inhaber später auszufüllen]

Sonstiges

Detaillierte Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf der Website der ANSM (Frankreich) verfügbar.

Gesundheitserziehungstipps:

"WAS TUN BEI FIEBER":

Ein Kind hat Fieber, wenn seine Temperatur über 38°C liegt.

Fieber ist eine natürliche und häufige Reaktion des Körpers, um Infektionen zu bekämpfen. Es ist sehr selten, dass es das einzige Anzeichen einer schweren Krankheit ist oder Komplikationen verursacht.

Was zu tun ist:

In der Regel wird eine Behandlung erst ab einer Temperatur von über 38,5°C in Betracht gezogen; dies sollte jedoch nicht systematisch erfolgen, insbesondere wenn das Fieber vom Kind gut vertragen wird.

1) Bevor Sie ein Medikament gegen Fieber verabreichen, sollten Sie immer:

  • Überflüssige Decken und Kleidung entfernen,
  • Dem Kind häufig zu trinken geben,
  • Den Raum nicht zu stark heizen (ca. 18-20°C).

Diese 3 einfachen Maßnahmen sind in vielen Fällen ausreichend, um das Fieber zu senken.

Es gibt andere Maßnahmen (lauwarmes Bad, Eisbeutel, feuchte Umschläge...), die nicht unbedingt wirksamer sind und nur in Betracht gezogen werden sollten, wenn sie das Unwohlsein des Kindes nicht verstärken.

2) In einem zweiten Schritt kann dem Kind ein Medikament gegen Fieber (Antipyretikum) verabreicht werden.

Lesen Sie aufmerksam Abschnitt 2 der Packungsbeilage „WICHTIGE INFORMATIONEN VOR DER EINNAHME VON ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette“.

Wie sollte ein Medikament gegen Fieber verwendet werden?

  • Halten Sie die Dosen und die Abstände zwischen den Einnahmen ein,
  • Geben Sie nur ein Medikament (kombinieren oder wechseln Sie nicht ohne ärztlichen Rat verschiedene Medikamente),
  • Stellen Sie sicher, dass das Kind nicht anderweitig dasselbe Medikament in einer anderen Form (Sirup, Brausetabletten, Zäpfchen...) oder unter einem anderen Markennamen erhält.

Wenn das Fieber mehrere Tage anhält, neue Symptome auftreten (insbesondere Nackensteifigkeit, Durchfall, Erbrechen...) oder darauf hinweisen, dass das Fieber schlecht vertragen wird (Kind ist apathisch, verliert seine Reaktivität...), sollten Sie nicht zögern, einen Arzt zu konsultieren.

"WAS TUN BEI SCHMERZEN":

  • Wenn nach 5 Tagen Behandlung keine Besserung eintritt,
  • Wenn die Schmerzen regelmäßig wiederkehren,
  • Wenn sie von Fieber begleitet werden,
  • Wenn sie Ihr Kind nachts wecken,

KONSULTIEREN SIE EINEN ARZT.

ANSM - Aktualisiert am: 09/04/2026

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Acetylsalicylsäure … 324 mg

Pro eine Brausetablette.

Hilfsstoff mit bekannter Wirkung: Natrium

Für die vollständige Liste der Hilfsstoffe siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Brausetablette

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1. Anwendungsgebiete

Symptomatische Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und/oder Fieberzuständen.

4.2. Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Diese Darreichungsform ist für Erwachsene und Kinder ab 20 kg (ungefähr ab 6 Jahren) vorgesehen.

Bei Kindern unter 12 Jahren ist eine ärztliche Beratung erforderlich, bevor Acetylsalicylsäure eingenommen wird.

Bei Kindern unter 18 Jahren ist eine ärztliche Beratung erforderlich bei Anzeichen von Virusinfektionen, wenn andere Maßnahmen nicht erfolgreich waren.

Bei Kindern ist es wichtig, die Dosierungen entsprechend dem Gewicht des Kindes einzuhalten und eine geeignete Darreichungsform zu wählen. Die ungefähren Altersangaben in Abhängigkeit vom Gewicht dienen nur zur Information.

Im Allgemeinen beträgt die empfohlene Tagesdosis von Acetylsalicylsäure bei Kindern etwa 60 mg/kg pro Tag, aufgeteilt in 4 bis 6 Dosen, d.h. etwa 15 mg/kg alle 6 Stunden oder 10 mg/kg alle 4 Stunden.

Für Kinder mit einem Gewicht von 20 bis 26 kg (ungefähr 6 bis 10 Jahre) beträgt die Dosierung 1 Einheit pro Einnahme, bei Bedarf nach 6 Stunden zu wiederholen, ohne 4 Einheiten pro Tag zu überschreiten.

Für Kinder mit einem Gewicht von 27 bis 36 kg (ungefähr 8 bis 12 Jahre) beträgt die Dosierung 1 Einheit pro Einnahme, bei Bedarf nach 4 Stunden zu wiederholen, ohne 6 Einheiten pro Tag zu überschreiten.

Für Kinder mit einem Gewicht von 37 bis 50 kg (ungefähr 11 bis 15 Jahre) beträgt die Dosierung 2 Einheiten pro Einnahme, bei Bedarf nach 6 Stunden zu wiederholen, ohne 8 Einheiten pro Tag zu überschreiten.

Für Erwachsene und Kinder mit einem Gewicht über 50 kg (ab etwa 15 Jahren): Die maximal empfohlene Tagesdosis beträgt 3 g Aspirin, d.h. 9 Einheiten pro Tag.

Die übliche Dosierung beträgt 2 Einheiten zu 324 mg, bei Bedarf nach mindestens 4 Stunden zu wiederholen, ohne 9 Einheiten pro Tag zu überschreiten.

Für ältere Personen:

Die maximal empfohlene Tagesdosis beträgt 2 g Aspirin, d.h. 6 Einheiten pro Tag. Die übliche Dosierung beträgt 1 Einheit zu 324 mg, bei Bedarf nach mindestens 4 Stunden zu wiederholen, ohne 6 Einheiten pro Tag zu überschreiten.

Patienten mit Leberinsuffizienz

Acetylsalicylsäure sollte bei Patienten mit leichter bis mäßiger Leberinsuffizienz mit Vorsicht angewendet werden (siehe Abschnitte 4.3 und 4.4).

Patienten mit Niereninsuffizienz

Acetylsalicylsäure sollte bei Patienten mit leichter bis mäßiger Niereninsuffizienz mit Vorsicht angewendet werden (siehe Abschnitte 4.3 und 4.4).

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Sofort nach vollständigem Auflösen der Brausetablette in einem großen Glas Wasser trinken, vorzugsweise während oder direkt nach der Mahlzeit.

Häufigkeit der Anwendung

Regelmäßige Einnahmen verhindern Schwankungen von Schmerz oder Fieber:

Die Einnahmen sollten regelmäßig, auch nachts, im Abstand von vorzugsweise 6 Stunden und mindestens 4 Stunden erfolgen: Halten Sie sich an die oben angegebene Dosierung.

Behandlungsdauer

Der Patient sollte darüber informiert werden, Acetylsalicylsäure nicht länger als 3 Tage bei Fieber und 5 Tage bei Schmerzen ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat zu verwenden.

4.3. Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit gegen Acetylsalicylsäure oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten Hilfsstoffe.
  • Asthma in der Vorgeschichte, ausgelöst durch die Verabreichung von Salicylaten oder Substanzen mit ähnlicher Wirkung, insbesondere nichtsteroidale Antirheumatika,
  • Aktives Magen-Darm-Geschwür,
  • Jede angeborene oder erworbene Blutungskrankheit,
  • Blutungsrisiko,
  • Schwere Leberinsuffizienz,
  • Schwere Niereninsuffizienz,
  • Schwere, unkontrollierte Herzinsuffizienz,
  • In Kombination mit Methotrexat in Dosen über 20 mg/Woche (siehe Abschnitt 4.5) und für entzündungshemmende Dosen ≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag) oder für analgetische oder antipyretische Dosen ≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag),
  • Kombination mit oralen Antikoagulanzien für entzündungshemmende Dosen von Acetylsalicylsäure (≥1 g pro Einnahme und/oder ≥3 g pro Tag), oder für analgetische oder antipyretische Dosen (≥500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) bei einem Patienten mit einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren (siehe Abschnitt 4.5).
  • Schwangerschaft, ab Beginn des 6. Monats (24 Wochen Amenorrhoe) für Aspirindosen über 100 mg pro Tag (siehe Abschnitt 4.6)

4.4. Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Risiko des fötalen Todes

ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette birgt ein Risiko für den fötalen Tod, selbst nach einer einzigen Einnahme, aufgrund seiner kardiopulmonalen Toxizität (Verengung des Ductus arteriosus und Auftreten von Oligohydramnion siehe Abschnitt 4.3).

Auswirkungen auf das ungeborene Kind

ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette birgt auch ein Risiko für Nierenschäden (Niereninsuffizienz), vorzeitigen Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonale Hypertonie beim Neugeborenen. (Siehe Abschnitt 4.6).

ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette ist bei schwangeren Frauen ab Beginn des 6. Monats der Schwangerschaft (24 Wochen Amenorrhoe) kontraindiziert.

Bei geplanter Schwangerschaft oder in den ersten 5 Monaten (vor 24 Wochen Amenorrhoe) sollte ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette nur bei absoluter Notwendigkeit verschrieben werden.

  • Bei Kombination mit anderen Arzneimitteln, um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, sollte das Fehlen von Acetylsalicylsäure in der Zusammensetzung anderer Arzneimittel überprüft werden.
  • Bei langfristiger Anwendung von Analgetika in hohen Dosen sollten Kopfschmerzen nicht mit höheren Dosen behandelt werden.
  • Regelmäßige Anwendung von Analgetika, insbesondere die Kombination von Analgetika, kann zu dauerhaften Nierenschäden mit einem Risiko für Niereninsuffizienz führen.
  • Reye-Syndrome, sehr seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankungen, wurden bei Kindern mit Anzeichen von Virusinfektionen (insbesondere Windpocken und grippeähnlichen Episoden) beobachtet, die Acetylsalicylsäure erhielten.

Folglich sollte Acetylsalicylsäure bei diesen Kindern nur auf ärztlichen Rat hin verabreicht werden, wenn andere Maßnahmen versagt haben.

Bei Auftreten von anhaltendem Erbrechen, Bewusstseinsstörungen oder abnormalem Verhalten sollte die Behandlung mit Acetylsalicylsäure abgebrochen werden.

  • In einigen Fällen von schwerem G6PD-Mangel können hohe Dosen von Acetylsalicylsäure Hämolysen verursachen. Die Verabreichung von Acetylsalicylsäure bei G6PD-Mangel sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
  • Bei Kindern unter 1 Monat ist die Verabreichung von Acetylsalicylsäure nur in bestimmten Situationen gerechtfertigt, die einer ärztlichen Verschreibung unterliegen.
  • Die Überwachung der Behandlung sollte in folgenden Fällen verstärkt werden:
  • o Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren, Magen-Darm-Blutungen oder Gastritis,
  • o Nieren- oder Leberinsuffizienz
  • o Asthma: Das Auftreten von Asthmaanfällen kann bei einigen Personen mit einer Allergie gegen nichtsteroidale Antirheumatika oder Acetylsalicylsäure verbunden sein. In diesem Fall ist dieses Medikament kontraindiziert.
  • o Seltene Fälle von akuter Myokardischämie mit oder ohne Myokardinfarkt wurden im Zusammenhang mit einer Überempfindlichkeitsreaktion (Kounis-Syndrom) bei Patienten berichtet, die mit Acetylsalicylsäure behandelt wurden. Bei bestätigtem Kounis-Syndrom, verursacht durch Acetylsalicylsäure, sollte ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette sofort abgesetzt werden.
  • o Metrorrhagien oder Menorrhagien (Risiko einer Zunahme der Intensität und Dauer der Menstruation).
  • Gastrointestinale Blutungen oder Geschwüre/Perforationen können jederzeit während der Behandlung auftreten, ohne dass es notwendigerweise zu vorherigen Symptomen oder einer Vorgeschichte kommt. Das relative Risiko steigt bei gebrechlichen älteren Personen, Personen mit geringem Körpergewicht und Patienten, die einer Antikoagulanzien- oder Thrombozytenaggregationshemmung unterzogen werden (siehe Abschnitt 4.5).

Bei gastrointestinalen Blutungen sollte die Behandlung sofort abgebrochen werden.

  • Die 324 mg Brausetabletten sind nicht für Kinder unter 20 kg geeignet, für die es besser geeignete Dosierungen gibt.
  • Aufgrund der thrombozytenaggregationshemmenden Wirkung von Acetylsalicylsäure, die bereits bei sehr niedrigen Dosen auftritt und mehrere Tage anhält, sollte der Patient auf die Blutungsrisiken hingewiesen werden, die bei chirurgischen Eingriffen, selbst bei kleineren Eingriffen (z. B. Zahnextraktion), auftreten können.
  • Acetylsalicylsäure verändert die Harnsäurekonzentration im Blut (bei analgetischer Dosis erhöht Acetylsalicylsäure die Harnsäurekonzentration durch Hemmung der Harnsäureausscheidung, bei den in der Rheumatologie verwendeten Dosen hat Acetylsalicylsäure eine urikosurische Wirkung).
  • Bei Kindern wird empfohlen, die Salicylämie insbesondere zu Beginn der Behandlung zu überwachen.
  • Die Anwendung dieses Arzneimittels wird während der Stillzeit nicht empfohlen.
  • Die gleichzeitige Einnahme dieses Arzneimittels wird nicht empfohlen mit:
  • o oralen Antikoagulanzien, für analgetische oder antipyretische Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) von Acetylsalicylsäure und bei einem Patienten ohne Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren (siehe Abschnitt 4.5),
  • o oralen Antikoagulanzien, für thrombozytenaggregationshemmende Dosen von Acetylsalicylsäure (von 50 mg bis 375 mg pro Tag) und bei einem Patienten mit einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren (siehe Abschnitt 4.5),
  • o nichtsteroidalen Antirheumatika für entzündungshemmende Dosen (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag), analgetische oder antipyretische Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) von Acetylsalicylsäure,
  • o Clopidogrel (außerhalb der für diese Kombination validierten Indikationen in der akuten Phase des Koronarsyndroms),
  • o Glukokortikoiden (außer Hydrocortison in Ersatztherapie) für entzündungshemmende Dosen (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag) von Acetylsalicylsäure (siehe Abschnitt 4.5),
  • o niedermolekularen Heparinen (und verwandten) und unfraktionierten Heparinen: kurative Dosen und/oder ältere Patienten und für entzündungshemmende Dosen (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag) oder analgetische oder antipyretische Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) von Acetylsalicylsäure,
  • o Pemetrexed bei Patienten mit leichter bis mäßiger Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance zwischen 45 ml/min und 80 ml/min),
  • o Ticlopidin,
  • o urikosurischen Mitteln (siehe Abschnitt 4.5).
  • Informationen zu den Hilfsstoffen:
  • Dieses Arzneimittel enthält 477 mg Natrium pro Tablette, was 23,85 % der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Aufnahme von 2 g Natrium pro Erwachsenem entspricht.

4.5. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Risiko im Zusammenhang mit der thrombozytenaggregationshemmenden Wirkung

Mehrere Substanzen sind aufgrund ihrer thrombozytenaggregationshemmenden Eigenschaften an Wechselwirkungen beteiligt: Abciximab, Aspirin und Clopidogrel, Epoprostenol, Eptifibatid und Iloprost, Tirofiban, Ticlopidin.

Die Verwendung mehrerer thrombozytenaggregationshemmender Mittel erhöht das Blutungsrisiko, ebenso wie ihre Kombination mit Heparin und verwandten Molekülen (z. B. Hirudin), oralen Antikoagulanzien und anderen Thrombolytika, und sollte unter regelmäßiger klinischer und biologischer Überwachung berücksichtigt werden.

Gegenanzeigen

+ Methotrexat in Dosen über 20 mg/Woche

Mit Acetylsalicylsäure in analgetischen oder antipyretischen Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) oder entzündungshemmenden Dosen (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag).

Erhöhung der Toxizität, insbesondere hämatologisch, von Methotrexat (Verringerung der renalen Clearance durch die Antirheumatika).

+ Orale Antikoagulanzien

Für entzündungshemmende Dosen von Acetylsalicylsäure (≥1 g pro Einnahme und/oder ≥3 g pro Tag), oder für analgetische oder antipyretische Dosen (≥500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) bei einem Patienten mit einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren: Erhöhung des Blutungsrisikos, insbesondere bei einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren.

Nicht empfohlene Kombinationen

+ Orale Antikoagulanzien

Für analgetische oder antipyretische Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) und ohne Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren: Erhöhung des Blutungsrisikos.

Für thrombozytenaggregationshemmende Dosen von Acetylsalicylsäure (von 50 mg bis 375 mg pro Tag) und bei einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren: Erhöhung des Blutungsrisikos, insbesondere bei einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren. Notwendigkeit einer Kontrolle, insbesondere der Blutungszeit.

+ Nichtsteroidale Antirheumatika

Für entzündungshemmende Dosen von Acetylsalicylsäure (≥1 g pro Einnahme und/oder ≥3 g pro Tag), oder für analgetische oder antipyretische Dosen (≥500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag): Erhöhung des ulzerogenen und hämorrhagischen Risikos im Verdauungstrakt.

+ Clopidogrel (außerhalb der für diese Kombination validierten Indikationen bei akuten Koronarsyndromen)

Erhöhung des Blutungsrisikos durch Addition der thrombozytenaggregationshemmenden Aktivitäten.

+ Glukokortikoide (außer Hydrocortison in Ersatztherapie)

Für entzündungshemmende Dosen von Acetylsalicylsäure (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag). Erhöhung des Blutungsrisikos.

+ Niedermolekulare Heparine, verwandte und unfraktionierte Heparine (kurative Dosen und/oder ältere Patienten)

Für entzündungshemmende Dosen von Acetylsalicylsäure (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag), oder für analgetische oder antipyretische Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag): Erhöhung des Blutungsrisikos (Hemmung der Thrombozytenfunktion und Schädigung der Magenschleimhaut durch Acetylsalicylsäure). Verwenden Sie ein anderes Analgetikum, Antipyretikum oder Antirheumatikum.

+ Pemetrexed

Bei Patienten mit leichter bis mäßiger Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance zwischen 45 ml/min und 80 ml/min), Risiko einer Erhöhung der Toxizität von Pemetrexed (Verringerung seiner renalen Clearance durch Acetylsalicylsäure in entzündungshemmenden Dosen, d.h. ≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag).

+ Uricosurische Mittel (Benzbromaron, Probenecid)

Verringerung der urikosurischen Wirkung durch Konkurrenz bei der Ausscheidung von Harnsäure in den Nierentubuli.

+ Ticlopidin

Erhöhung des Blutungsrisikos durch Addition der thrombozytenaggregationshemmenden Aktivitäten.

Wenn die Kombination nicht vermieden werden kann, ist eine enge klinische Überwachung erforderlich.

Kombinationen, die Vorsichtsmaßnahmen erfordern

+ Diuretika, ACE-Hemmer, Angiotensin-II-Antagonisten

Für entzündungshemmende Dosen von Acetylsalicylsäure (≥1 g pro Einnahme und/oder ≥3 g pro Tag) oder für analgetische oder antipyretische Dosen (≥500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag): Akutes Nierenversagen bei dehydrierten Patienten durch Verringerung der glomerulären Filtration infolge einer Verringerung der Synthese von Nierenprostaglandinen. Darüber hinaus Verringerung der antihypertensiven Wirkung. Den Patienten hydratisieren und die Nierenfunktion zu Beginn der Behandlung überwachen.

+ Methotrexat in Dosen von 20 mg/Woche oder weniger

Mit Acetylsalicylsäure in analgetischen oder antipyretischen Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag) oder entzündungshemmenden Dosen (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag). Erhöhung der Toxizität, insbesondere hämatologisch, von Methotrexat (Verringerung der renalen Clearance durch die Antirheumatika).

Wöchentliche Kontrolle des Blutbildes während der ersten Wochen der Kombination. Erhöhte Überwachung bei Beeinträchtigung (auch leichte) der Nierenfunktion sowie bei älteren Patienten.

+ Methotrexat in Dosen über 20 mg/Woche

Für thrombozytenaggregationshemmende Dosen von Acetylsalicylsäure (50 bis 375 mg pro Tag). Erhöhung der Toxizität, insbesondere hämatologisch, von Methotrexat (Verringerung seiner renalen Clearance durch Acetylsalicylsäure).

Wöchentliche Kontrolle des Blutbildes während der ersten Wochen der Kombination. Erhöhte Überwachung bei Beeinträchtigung (auch leichte) der Nierenfunktion sowie bei älteren Patienten.

+ Pemetrexed

Bei Patienten mit normaler Nierenfunktion, Risiko einer Erhöhung der Toxizität von Pemetrexed (Verringerung seiner renalen Clearance durch Acetylsalicylsäure in entzündungshemmenden Dosen, d.h. ≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag).

Biologische Überwachung der Nierenfunktion.

+ Gastrointestinale Topika, Antazida und Aktivkohle

Verringerung der gastrointestinalen Absorption von Acetylsalicylsäure.

Nehmen Sie die gastrointestinalen Topika und Antazida im Abstand von 2 Stunden zu Acetylsalicylsäure ein.

+ Clopidogrel (in den für diese Kombination validierten Indikationen bei akuten Koronarsyndromen)

Erhöhung des Blutungsrisikos durch Addition der thrombozytenaggregationshemmenden Aktivitäten. Klinische Überwachung.

Kombinationen, die berücksichtigt werden sollten

+ Orale Antikoagulanzien

Für thrombozytenaggregationshemmende Dosen von Acetylsalicylsäure (von 50 mg bis 375 mg/j).

Erhöhung des Blutungsrisikos, insbesondere bei Magen-Darm-Geschwüren.

+ Nichtsteroidale Antirheumatika

Für thrombozytenaggregationshemmende Dosen von Acetylsalicylsäure (von 50 mg bis 375 mg/j).

Erhöhung des ulzerogenen und hämorrhagischen Risikos im Verdauungstrakt.

+ Deferasirox

Mit Acetylsalicylsäure in entzündungshemmenden Dosen (≥ 1 g pro Einnahme und/oder ≥ 3 g pro Tag), oder für analgetische oder antipyretische Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag): Erhöhung des ulzerogenen und hämorrhagischen Risikos im Verdauungstrakt.

+ Glukokortikoide (außer Hydrocortison in Ersatztherapie)

Für analgetische oder antipyretische Dosen (≥ 500 mg pro Einnahme und/oder < 3 g pro Tag von Acetylsalicylsäure.

Erhöhung des Blutungsrisikos.

+ Niedermolekulare Heparine (und verwandte) und unfraktionierte Heparine: kurative Dosen und/oder ältere Patienten

Für thrombozytenaggregationshemmende Dosen von Acetylsalicylsäure (von 50 mg bis 375 mg/j).

Erhöhung des Blutungsrisikos (Hemmung der Thrombozytenfunktion) und Schädigung der Magenschleimhaut durch Acetylsalicylsäure.

+ Niedermolekulare Heparine (und verwandte) und unfraktionierte Heparine: präventive Dosen

Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die auf verschiedenen Ebenen der Hämostase wirken, erhöht das Blutungsrisiko. Daher sollte bei Patienten unter 65 Jahren die Kombination von Heparinen in präventiven Dosen (niedermolekulare und verwandte oder unfraktionierte Heparine) mit Acetylsalicylsäure, unabhängig von der Dosis, unter klinischer und gegebenenfalls biologischer Überwachung berücksichtigt werden.

+ Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Citalopram, Escitalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin)

Erhöhung des Blutungsrisikos.

+ Thrombolytika

Erhöhung des Blutungsrisikos.

4.6. Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Niedrige Dosen, gleich oder unter 100 mg pro Tag:

Klinische Studien zeigen, dass Dosen bis zu 100 mg/Tag bei extrem begrenzten geburtshilflichen Anwendungen, die eine spezialisierte Überwachung erfordern, sicher zu sein scheinen.

Dosen zwischen 100 und 500 mg pro Tag:

Die klinische Erfahrung mit der Verabreichung von Dosen zwischen 100 mg und 500 mg pro Tag ist unzureichend. Daher gelten die untenstehenden Empfehlungen für Dosen über 500 mg pro Tag auch für diese Dosen.

Dosen gleich oder über 500 mg pro Tag:

Ab Beginn des 6. Schwangerschaftsmonats (24 Wochen Amenorrhoe): Jede Einnahme von ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette, auch einmalig, ist kontraindiziert. Eine einmalige Einnahme ab 24 Wochen Amenorrhoe rechtfertigt eine echokardiographische und renale Kontrolle des Fötus und/oder Neugeborenen.

Außer bei absoluter Notwendigkeit sollte ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette nicht bei einer Frau verschrieben werden, die eine Schwangerschaft plant oder in den ersten 5 Monaten der Schwangerschaft (vor 24 Wochen Amenorrhoe). In diesem Fall sollte die Dosis so niedrig wie möglich und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich sein. Eine verlängerte Einnahme wird dringend abgeraten.

Bei Einnahme ab der 20. Schwangerschaftswoche könnte eine kardiologische und renale Überwachung des Fötus erforderlich sein.

Bei Auftreten von Oligohydramnion oder Verengung des Ductus arteriosus sollte die Behandlung mit ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette abgebrochen werden.

Die Hemmung der Prostaglandinsynthese durch NSAIDs kann den Verlauf der Schwangerschaft und/oder die Entwicklung des Embryos oder Fötus beeinflussen.

Risiken im Zusammenhang mit der Anwendung im 1. Trimester

Epidemiologische Studien legen nahe, dass eine Behandlung mit einem Prostaglandinsynthesehemmer im 1. Schwangerschaftstrimester mit einem erhöhten Risiko für Fehlgeburten verbunden ist.

Für einige NSAIDs wird auch ein erhöhtes Risiko für Herzfehlbildungen und Bauchwanddefekte (Gastroschisis) beschrieben. Das absolute Risiko für fötale Herzfehlbildungen stieg von weniger als 1% auf etwa 1,5% bei Exposition im 1. Trimester. Das Risiko scheint mit der Dosis und der Dauer der Behandlung zu steigen.

Bei Tieren führt die Verabreichung eines Prostaglandinsynthesehemmers während der Organogenese zu einer erhöhten prä- und postimplantatorischen Verlust, einer erhöhten Embryo-Fötal-Letalität und einer höheren Inzidenz bestimmter Fehlbildungen, einschließlich kardiovaskulärer.

Risiken im Zusammenhang mit der Anwendung im 2. und 3. Trimester

  • Ab der 12. Schwangerschaftswoche

Die mütterliche Einnahme eines NSAIDs setzt den Fötus einem Risiko für funktionelle Nierenschäden aus:

  • o In utero (Einleitung der fötalen Diurese): Ein Oligohydramnion kann kurz nach Beginn der Behandlung auftreten. Dieses ist in der Regel nach Absetzen der Behandlung reversibel. Es kann sich zu einem Anamnios entwickeln, insbesondere bei längerer Exposition gegenüber einem NSAID.
  • o Bei der Geburt: Eine Niereninsuffizienz (reversibel oder nicht) kann beobachtet werden und insbesondere bei später und längerer Exposition mit einem Risiko für verzögerte schwere Hyperkaliämie bestehen bleiben.
  • Ab der 20. Schwangerschaftswoche:

Neben den funktionellen Nierenschäden (siehe oben) setzt die mütterliche Einnahme eines NSAIDs den Fötus einem Risiko für eine Verengung des Ductus arteriosus aus (meist reversibel nach Absetzen der Behandlung).

  • Ab der 24. Schwangerschaftswoche:

Das Risiko für kardiopulmonale Toxizität (vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonale Hypertonie) wird größer und kann zu einer rechtsseitigen Herzinsuffizienz des Fötus oder Neugeborenen führen, sogar zu einem fötalen Tod in utero. Dieses Risiko ist umso größer und weniger reversibel, je näher die Einnahme am Geburtstermin liegt. Dieser Effekt tritt auch bei einmaliger Einnahme auf

Am Ende der Schwangerschaft (nahe am Geburtstermin) setzt die Einnahme von NSAIDs auch die Mutter und das Neugeborene einem Risiko aus für:

  • eine Verlängerung der Blutungszeit aufgrund einer thrombozytenaggregationshemmenden Wirkung, die selbst nach Verabreichung sehr niedriger Dosen des Arzneimittels auftreten kann;
  • eine Hemmung der Uteruskontraktionen, die zu einer Verzögerung des Geburtstermins oder einer verlängerten Geburt führen kann.

Stillzeit

Da Acetylsalicylsäure in die Muttermilch übergeht, wird dieses Arzneimittel während der Stillzeit nicht empfohlen.

Fertilität

Wie alle NSAIDs kann die Anwendung dieses Arzneimittels vorübergehend die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen, indem es den Eisprung beeinflusst; es wird daher bei Frauen, die ein Kind empfangen möchten, nicht empfohlen. Bei Frauen, die Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden, oder Fruchtbarkeitstests durchführen, sollte ein Absetzen der Behandlung in Betracht gezogen werden.

4.7. Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

ALKA SELTZER 324 mg, Brausetablette hat keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

4.8. Nebenwirkungen

  • Gastrointestinale Effekte:
  • o Bauchschmerzen,
  • o offensichtliche oder verborgene Magen-Darm-Blutungen (Hämatemesis, Meläna...) verantwortlich für eine Eisenmangelanämie. Diese Blutungen sind umso häufiger, je höher die Dosierung ist,
  • o Magengeschwüre und Perforationen,
  • o Diaphragma-Darmstenose (Häufigkeit unbekannt), insbesondere bei Langzeitbehandlung.
  • Effekte auf das zentrale Nervensystem:
  • o Kopfschmerzen, Schwindel,
  • o Gefühl einer verminderten Hörschärfe,
  • o Ohrensausen

die in der Regel ein Zeichen einer Überdosierung sind.

  • Hämatologische Effekte:
  • o Hämorrhagische Syndrome (Epistaxis, Gingivorrhagien, Purpura,...) mit Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung hält 4 bis 8 Tage nach Absetzen von Acetylsalicylsäure an. Sie kann ein Blutungsrisiko bei chirurgischen Eingriffen darstellen.
  • Überempfindlichkeitsreaktionen:
  • o Urtikaria, Hautreaktionen, anaphylaktische Reaktionen, Asthma, Quincke-Ödem.
  • Kardiale Effekte
  • Kounis-Syndrom (akute Myokardischämie mit oder ohne Myokardinfarkt im Zusammenhang mit einer Überempfindlichkeitsreaktion) mit einer unbekannten Häufigkeit (siehe Abschnitt 4.4 „Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung“).
  • Reye-Syndrom bei Kindern (siehe Abschnitt 4.4).

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung des Arzneimittels ist wichtig. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Gesundheitsfachkräfte melden jeden Verdacht auf Nebenwirkungen über das nationale Meldesystem: Nationale Agentur für die Sicherheit von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten (ANSM) und Netzwerk der regionalen Zentren für Pharmakovigilanz - Website: https://signalement.social-sante.gouv.fr/

4.9. Überdosierung

Eine Vergiftung ist bei älteren Menschen und insbesondere bei Kleinkindern (häufige therapeutische Überdosierung oder versehentliche Vergiftung) zu befürchten, bei denen sie tödlich sein kann.

  • Symptome:
  • o Mäßige Vergiftung:

Ohrensausen, Gefühl einer verminderten Hörschärfe, Kopfschmerzen, Schwindel sind Anzeichen einer Überdosierung und können durch Dosisreduktion kontrolliert werden.

  • o Schwere Vergiftung:

Bei Kindern kann eine Überdosierung ab 100 mg/kg in einer einzigen Einnahme tödlich sein.

Die Symptome sind: Fieber, Hyperventilation, Ketose, respiratorische Alkalose, metabolische Azidose, Koma, kardiovaskulärer Kollaps, Ateminsuffizienz, schwere Hypoglykämie.

  • Notfallmaßnahmen:
  • o Sofortiger Transfer in ein spezialisiertes Krankenhaus,
  • o Magen-Darm-Dekontamination und Verabreichung von Aktivkohle,
  • o Kontrolle des Säure-Basen-Gleichgewichts,
  • o Alkalische Diurese, um einen Urin-pH zwischen 7,5 und 8 zu erreichen, Möglichkeit der Hämodialyse bei schweren Vergiftungen,
  • o Symptomatische Behandlung.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1. Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: SONSTIGE ANALGETIKA UND ANTIPYRETIKA, ATC-Code: N02BA01. N: Zentrales Nervensystem.

Acetylsalicylsäure gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika mit analgetischen, antipyretischen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Sein Wirkmechanismus beruht auf der irreversiblen Hemmung der Cyclooxygenase-Enzyme, die an der Prostaglandinsynthese beteiligt sind.

Acetylsalicylsäure hemmt auch die Thrombozytenaggregation, indem sie die Thromboxan-A2-Synthese in den Thrombozyten blockiert.

5.2. Pharmakokinetische Eigenschaften

Absorption

Acetylsalicylsäure wird schnell und fast vollständig oral resorbiert.

Die Plasmaspitzen werden in 15 bis 40 Minuten erreicht.

Die Bioverfügbarkeit von Acetylsalicylsäure variiert je nach Dosis: Sie beträgt etwa 60 % für Dosen unter 500 mg und 90 % für Dosen über 1 g aufgrund der Sättigung der hepatischen Hydrolyse.

Acetylsalicylsäure unterliegt einer schnellen Hydrolyse zu Salicylsäure (ebenfalls aktiver Metabolit).

Verteilung

Acetylsalicylsäure und Salicylsäure verteilen sich schnell in alle Gewebe. Sie passieren die Plazentaschranke und sind in der Muttermilch nachweisbar.

Salicylsäure ist zu einem großen Teil an Plasmaproteine gebunden (zu 90 %).

Die Plasmahalbwertszeit beträgt 15 bis 20 Minuten für Acetylsalicylsäure, 2 bis 4 Stunden für Salicylsäure.

Biotransformation - Ausscheidung

Acetylsalicylsäure wird stark in der Leber metabolisiert. Es wird hauptsächlich über den Urin in Form von Salicylsäure und Glucuronid-Konjugaten sowie in Form von Salicylursäure und Gentisinsäure ausgeschieden.

5.3. Präklinische Sicherheitsdaten

Mutagenes und kanzerogenes Potenzial:

Acetylsalicylsäure wurde in zahlreichen präklinischen Studien in vitro und in vivo untersucht, deren Gesamtergebnisse keinen Grund zur Annahme einer mutagenen Wirkung ergaben.

Langzeitstudien an Ratten und Mäusen zeigten keine kanzerogene Wirkung von Acetylsalicylsäure.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1. Liste der sonstigen Bestandteile

Natriumbicarbonat, Natriumcarbonat, Zitronensäure.

6.2. Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3. Dauer der Haltbarkeit

3 Jahre.

6.4. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Bei einer Temperatur von nicht mehr als 25°C lagern.

6.5. Art und Inhalt des Behältnisses

2, 10, 14, 20, 24, 36 oder 40 Tabletten in einem Blister (Papier/Aluminium/PE).

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Keine besonderen Anforderungen.

7. INHABER DER ZULASSUNG

BAYER HEALTHCARE SAS

1 rue Claude Bernard

59000 Lille

8. ZULASSUNGSNUMMER(N)

  • 34009 340 648 7 6: 2 Brausetabletten in einem Blister (Papier/Aluminium/PE).
  • 34009 329 267 0 1: 10 Brausetabletten in einem Blister (Papier/Aluminium/PE).
  • 34009 300 267 2 4: 14 Brausetabletten in einem Blister (Papier/Aluminium/PE).
  • 34009 329 268 7 9: 20 Brausetabletten in einem Blister (Papier/Aluminium/PE).
  • 34009 320 120 7 7: 24 Brausetabletten in einem Blister (Papier/Aluminium/PE).
  • 34009 300 266 6 3: 36 Brausetabletten in einem Blister (Papier/Aluminium/PE).
  • 34009 329 110 4 2: 40 Brausetabletten in einem Blister (Papier/Aluminium/PE).

9. DATUM DER ERSTZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

[vom Inhaber später auszufüllen]

10. STAND DER INFORMATION

[vom Inhaber später auszufüllen]

11. DOSIMETRIE

Nicht zutreffend.

12. ANWEISUNGEN FÜR DIE HERSTELLUNG VON RADIOPHARMAZEUTIKA

Nicht zutreffend.

VERORDNUNGS- UND ABGABEBEDINGUNGEN

Arzneimittel nicht verschreibungspflichtig.


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Manufacturer
Bayer
Bayer
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Sanofi
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Bayer
Description courte
--- TEXTE À RÉÉCRIRE --- Das Medikament Alka Seltzer ist angezeigt bei Schmerzen und/oder Fieber wie Kopfschmerzen, Grippezuständen, Zahnschmerzen, Muskelverspannungen, bei Erwachsenen und Kindern ab 20 kg. --- FIN ---
Das Medikament Aspirin du Rhône 500mg ist angezeigt bei Schmerzen und/oder Fieber wie Kopfschmerzen, Grippezuständen, Zahnschmerzen, Muskelverspannungen.
Aspirin protect 100 mg magensaftresistente Tabletten werden zur Behandlung bestimmter Herz- und Gefäßerkrankungen eingesetzt, die eine Blutverdünnung erfordern.
Kardégic 75 mg enthält Aspirin, aber diese Dosierung ist insbesondere zur Behandlung bestimmter Erkrankungen des Herzens oder der Blutgefäße bestimmt.
Kardegic 160 mg powder for oral solution contains aspirin, but this dosage is particularly intended for the treatment of certain heart or vascular conditions.

Dieses Medikament enthält Aspirin, jedoch ist diese Dosierung insbesondere zur Behandlung bestimmter Herz- oder Gefäßerkrankungen bestimmt, allein oder in Kombination mit anderen verschriebenen Behandlungen.

Das Arzneimittel Aspro 500 Brausetabletten ist angezeigt bei Schmerzen und/oder Fieber wie Kopfschmerzen, Grippezuständen, Zahnschmerzen, Muskelverspannungen.

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description_four_title: "Der Rat des Apothekers"

Alka Seltzer 324mg Brausetablette - eine Lösung für Schmerzen und Fieber, die sowohl Erwachsene als auch Kinder ab 20 kg betrifft. Kopfschmerzen, grippeähnliche Zustände, Zahnschmerzen und Muskelkater sind häufige Beschwerden, die den Alltag beeinträchtigen können. Diese Symptome erfordern eine effektive und schnelle Linderung, um das Wohlbefinden wiederherzustellen und die täglichen Aktivitäten fortzusetzen.

Was sind die Hauptursachen für Schmerzen und Fieber?

Schmerzen und Fieber sind oft die Folge von Entzündungen oder Infektionen im Körper. Diese Reaktionen können durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden:

 

  • Viren oder Bakterien, die Infektionen wie Erkältungen oder Grippe verursachen.
  • Verletzungen oder Überanstrengung, die zu Muskelkater oder Kopfschmerzen führen können.
  • Zahnprobleme, die Schmerzen und Entzündungen im Mundbereich verursachen.
  • Chronische Erkrankungen, die regelmäßig Schmerzen und Fieber hervorrufen.

 

Diese Faktoren können das Immunsystem aktivieren, was zu den typischen Symptomen von Schmerzen und Fieber führt. Eine angemessene Behandlung ist entscheidend, um die Symptome zu lindern und die Genesung zu fördern.

 

Wie wirkt Alka Seltzer bei der Linderung von Schmerzen und Fieber?

Alka Seltzer enthält Acetylsalicylsäure, einen Wirkstoff, der sowohl schmerzlindernde als auch fiebersenkende Eigenschaften besitzt. Diese Substanz wirkt, indem sie die Produktion von Prostaglandinen hemmt, die für die Entstehung von Schmerzen und Fieber verantwortlich sind.

 

Die Brausetablettenform ermöglicht eine schnelle Aufnahme des Wirkstoffs in den Körper, was zu einer zügigen Linderung der Symptome führt. Dies ist besonders vorteilhaft bei akuten Beschwerden, die eine schnelle Intervention erfordern.

 

Welche Vorteile bietet die Brausetablettenform von Alka Seltzer?

Die Brausetablettenform von Alka Seltzer bietet mehrere Vorteile gegenüber herkömmlichen Tabletten:

 

  • Schnelle Auflösung in Wasser, was eine zügige Aufnahme und Wirkung ermöglicht.
  • Einfachere Einnahme, insbesondere für Personen, die Schwierigkeiten beim Schlucken von Tabletten haben.
  • Die Möglichkeit, die Dosierung je nach Bedarf anzupassen, indem die Anzahl der Tabletten variiert wird.

 

Diese Formulierung ist besonders nützlich für Menschen, die eine schnelle und effektive Linderung ihrer Symptome benötigen.

 

Wie kann Alka Seltzer in eine tägliche Gesundheitsroutine integriert werden?

Alka Seltzer kann effektiv in eine tägliche Gesundheitsroutine integriert werden, um Schmerzen und Fieber zu bewältigen. Hier sind einige Tipps, wie dies erreicht werden kann:

 

  • Bei den ersten Anzeichen von Schmerzen oder Fieber eine Brausetablette in Wasser auflösen und einnehmen.
  • Die Einnahme mit anderen gesundheitsfördernden Maßnahmen kombinieren, wie ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Ruhe.
  • Die Anwendung auf die empfohlene Dosierung beschränken, um eine Überdosierung zu vermeiden.

 

Durch die Integration von Alka Seltzer in eine umfassende Gesundheitsroutine kann die Linderung von Symptomen optimiert und das allgemeine Wohlbefinden verbessert werden.

 

Welche Vorsichtsmaßnahmen sollten bei der Anwendung von Alka Seltzer beachtet werden?

Bei der Anwendung von Alka Seltzer sollten einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden, um die Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten:

 

  • Vermeidung bei bekannter Allergie gegen Acetylsalicylsäure oder andere Bestandteile des Produkts.
  • Keine Anwendung bei Kindern unter 15 Jahren ohne ärztlichen Rat, um das Risiko des Reye-Syndroms zu vermeiden.
  • Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme anderer Medikamente, insbesondere solcher, die ebenfalls Acetylsalicylsäure enthalten.

 

Diese Vorsichtsmaßnahmen tragen dazu bei, unerwünschte Wirkungen zu minimieren und die bestmögliche therapeutische Wirkung zu erzielen.

 

Welche weiteren Maßnahmen können zur Unterstützung der Wirkung von Alka Seltzer ergriffen werden?

Neben der Einnahme von Alka Seltzer können weitere Maßnahmen ergriffen werden, um die Linderung von Schmerzen und Fieber zu unterstützen:

 

  • Regelmäßige Flüssigkeitszufuhr, um den Körper hydratisiert zu halten und die Genesung zu fördern.
  • Ausreichend Ruhe und Schlaf, um dem Körper die Möglichkeit zur Erholung zu geben.
  • Vermeidung von Stress und körperlicher Anstrengung, um den Heilungsprozess nicht zu behindern.

 

Diese ergänzenden Maßnahmen können die Wirkung von Alka Seltzer unterstützen und zu einer schnelleren Genesung beitragen.

 

Fragen / Antworten

Wie wirkt Alka Seltzer 324mg bei Kopfschmerzen und Fieber?

Alka Seltzer 324mg ist ein wirksames Mittel zur Linderung von Kopfschmerzen und Fieber, da es Acetylsalicylsäure enthält, die als Analgetikum und Antipyretikum wirkt. Diese Substanz hemmt die Produktion von Prostaglandinen, die für die Entstehung von Schmerzen und Entzündungen verantwortlich sind. Durch die Reduzierung dieser chemischen Botenstoffe im Körper kann Alka Seltzer effektiv Schmerzen lindern und Fieber senken. Darüber hinaus wird das Medikament in Form von Brausetabletten angeboten, was eine schnelle Aufnahme und Wirkung im Körper ermöglicht. Diese Formulierung ist besonders vorteilhaft, da sie eine schnelle Linderung der Symptome bietet, was bei akuten Beschwerden wie Kopfschmerzen und Fieber entscheidend sein kann. Es ist wichtig, die empfohlene Dosierung einzuhalten, um optimale Ergebnisse zu erzielen und mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden. Alka Seltzer ist somit eine zuverlässige Option für Erwachsene und Kinder ab 20 kg, die unter diesen Symptomen leiden.

Kann Alka Seltzer 324mg bei Grippesymptomen helfen?

Ja, Alka Seltzer 324mg kann bei der Linderung von Grippesymptomen wie Fieber, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen helfen. Die in Alka Seltzer enthaltene Acetylsalicylsäure wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd, was es zu einer geeigneten Wahl bei der Behandlung von grippeähnlichen Symptomen macht. Die Brausetablettenform ermöglicht eine schnelle Aufnahme des Wirkstoffs, was besonders bei akuten Symptomen von Vorteil ist. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Alka Seltzer nicht die Grippe selbst behandelt, sondern lediglich die Symptome lindert. Bei anhaltenden oder sich verschlimmernden Symptomen sollte ein Arzt konsultiert werden. Zudem sollte die empfohlene Dosierung nicht überschritten werden, um das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren. Alka Seltzer bietet somit eine effektive Möglichkeit, die Beschwerden einer Grippe zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

Wie kann Alka Seltzer 324mg bei Zahnschmerzen eingesetzt werden?

Alka Seltzer 324mg kann effektiv zur Linderung von Zahnschmerzen eingesetzt werden, da es Acetylsalicylsäure enthält, die entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Bei Zahnschmerzen, die oft durch Entzündungen im Zahnfleisch oder um den Zahn herum verursacht werden, kann Alka Seltzer helfen, die Schmerzen zu reduzieren und die Entzündung zu bekämpfen. Die Brausetablettenform ermöglicht eine schnelle Aufnahme des Wirkstoffs, was eine rasche Linderung der Schmerzen zur Folge hat. Es ist jedoch wichtig, die Ursache der Zahnschmerzen zu ermitteln und gegebenenfalls einen Zahnarzt aufzusuchen, da Alka Seltzer nur die Symptome lindert und nicht die zugrunde liegende Ursache behandelt. Die empfohlene Dosierung sollte eingehalten werden, um das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren. Alka Seltzer bietet somit eine schnelle und effektive Möglichkeit, Zahnschmerzen zu lindern, bis eine professionelle zahnärztliche Behandlung erfolgen kann.

Wie kann Alka Seltzer 324mg bei Muskelkater helfen?

Alka Seltzer 324mg kann bei der Linderung von Muskelkater helfen, da es Acetylsalicylsäure enthält, die entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Muskelkater entsteht oft durch kleine Risse in den Muskelfasern nach intensiver körperlicher Aktivität, was zu Schmerzen und Entzündungen führt. Die Einnahme von Alka Seltzer kann helfen, diese Entzündungen zu reduzieren und die Schmerzen zu lindern, wodurch die Erholungszeit verkürzt wird. Die Brausetablettenform ermöglicht eine schnelle Aufnahme des Wirkstoffs, was besonders bei akuten Schmerzen von Vorteil ist. Es ist jedoch wichtig, die empfohlene Dosierung nicht zu überschreiten und bei anhaltenden oder starken Schmerzen einen Arzt zu konsultieren. Alka Seltzer bietet somit eine effektive Möglichkeit, Muskelkater zu lindern und die Erholung nach körperlicher Anstrengung zu unterstützen.

Welche Vorteile bietet die Brausetablettenform von Alka Seltzer 324mg?

Die Brausetablettenform von Alka Seltzer 324mg bietet mehrere Vorteile, die sie zu einer bevorzugten Wahl bei der Behandlung von Schmerzen und Fieber machen. Erstens ermöglicht die Brausetablette eine schnelle Aufnahme des Wirkstoffs Acetylsalicylsäure in den Körper, was zu einer raschen Linderung der Symptome führt. Dies ist besonders vorteilhaft bei akuten Beschwerden wie Kopfschmerzen, Fieber oder Zahnschmerzen, bei denen eine schnelle Wirkung gewünscht ist. Zweitens ist die Einnahme von Brausetabletten oft angenehmer, da sie in Wasser aufgelöst werden und somit leichter zu schlucken sind als herkömmliche Tabletten. Dies kann besonders für Personen von Vorteil sein, die Schwierigkeiten beim Schlucken von Tabletten haben. Darüber hinaus kann die Brausetablettenform helfen, den Magen zu schonen, da der Wirkstoff bereits in gelöster Form vorliegt und somit weniger reizend auf die Magenschleimhaut wirkt. Insgesamt bietet die Brausetablettenform von Alka Seltzer eine effektive und benutzerfreundliche Möglichkeit, Schmerzen und Fieber zu behandeln.

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