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Das Medikament Advilcaps 200mg ist zur kurzfristigen Behandlung von Fieber und/oder Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, grippeähnlichen Symptomen, Muskelverspannungen... angezeigt.

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Advilcaps 200mg - 16 Weichkapseln sind ein unverzichtbares Medikament zur schnellen und effektiven Linderung von Schmerzen und Fieber. Diese Kapseln, die Ibuprofen als Hauptbestandteil enthalten, sind ideal für die kurzfristige Behandlung von Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, grippeähnlichen Symptomen und Muskelkater. Dank ihrer schnellen Wirkung und der praktischen Darreichungsform sind sie eine beliebte Wahl für Menschen, die eine zuverlässige Lösung für akute Beschwerden suchen. Die Advilcaps sind einfach einzunehmen und bieten eine schnelle Linderung, sodass Sie Ihren Alltag ohne Unterbrechung fortsetzen können. Mit einer Dosierung von 200 mg pro Kapsel sind sie stark genug, um Schmerzen effektiv zu bekämpfen, und dennoch sanft genug, um regelmäßig eingenommen zu werden, ohne den Magen zu belasten.

 

Umfassende Schmerzlinderung und Fieberreduktion mit Advilcaps 200mg

Effektive Behandlung von Kopfschmerzen und Zahnschmerzen

Advilcaps 200mg sind speziell formuliert, um schnell und effektiv Kopfschmerzen und Zahnschmerzen zu lindern. Die in den Kapseln enthaltene Ibuprofen-Formel wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd, was sie zu einer idealen Wahl für die Behandlung von akuten Schmerzen macht. Die Weichkapseln sind leicht zu schlucken und beginnen schnell zu wirken, sodass Sie innerhalb kurzer Zeit eine spürbare Linderung erfahren. Diese Eigenschaft macht Advilcaps zu einem unverzichtbaren Begleiter für alle, die regelmäßig unter Kopfschmerzen oder Zahnschmerzen leiden und eine schnelle Lösung benötigen.

 

Wirksame Linderung von grippeähnlichen Symptomen und Muskelkater

Grippeähnliche Symptome und Muskelkater können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Advilcaps 200mg bieten eine effektive Lösung, um diese Beschwerden zu lindern. Die entzündungshemmenden Eigenschaften von Ibuprofen helfen, die mit Grippe und Muskelkater verbundenen Schmerzen zu reduzieren, während die fiebersenkende Wirkung dazu beiträgt, die Körpertemperatur zu normalisieren. Diese doppelte Wirkung macht Advilcaps zu einem vielseitigen Medikament, das in keiner Hausapotheke fehlen sollte. Die einfache Einnahme und die schnelle Wirkung sorgen dafür, dass Sie sich schnell wieder besser fühlen und Ihren täglichen Aktivitäten nachgehen können.

 

Optimale Dosierung und Anwendung von Advilcaps 200mg

Empfohlene Dosierung für Erwachsene und Kinder

Die richtige Dosierung von Advilcaps 200mg ist entscheidend für eine effektive Schmerzlinderung und Fieberreduktion. Für Erwachsene und Kinder über 30 kg wird empfohlen, 1 bis 2 Kapseln alle 6 Stunden einzunehmen, wobei die maximale Tagesdosis 6 Kapseln nicht überschreiten sollte. Für Kinder zwischen 20 und 30 kg, also etwa 6 bis 11 Jahre alt, beträgt die empfohlene Dosis 1 Kapsel alle 6 Stunden, mit einer maximalen Tagesdosis von 3 Kapseln. Diese Dosierungsempfehlungen gewährleisten eine sichere und effektive Anwendung des Medikaments, ohne das Risiko von Nebenwirkungen zu erhöhen.

 

Besondere Hinweise zur Anwendung bei Migräne

Bei der Behandlung von Migräne bei Erwachsenen ist die empfohlene Dosis von Advilcaps 200mg 2 Kapseln zu Beginn der Migräneattacke. Sollte die Migräne anhalten, kann die Dosis um 1 Kapsel alle 8 Stunden erhöht werden. Diese gezielte Anwendung ermöglicht eine schnelle Linderung der Migränesymptome und hilft, die Intensität und Dauer der Attacken zu reduzieren. Es ist wichtig, die Dosierungsempfehlungen genau zu befolgen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen und das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren.

 

Wichtige Vorsichtsmaßnahmen und Gegenanzeigen für Advilcaps 200mg

Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung von Magenbeschwerden

Advilcaps 200mg sollten mit einem großen Glas Wasser während der Hauptmahlzeiten eingenommen werden, um Magenbeschwerden zu vermeiden. Diese Einnahmeempfehlung hilft, das Risiko von Magenreizungen zu minimieren, die bei der Einnahme von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) auftreten können. Bei akuten Schmerzen kann es jedoch effektiver sein, die Kapseln auf nüchternen Magen einzunehmen, um eine schnellere Wirkung zu erzielen. In jedem Fall sollte ein Abstand von mindestens 6 Stunden zwischen den Einnahmen eingehalten werden, um eine sichere Anwendung zu gewährleisten.

 

Gegenanzeigen und Risiken bei bestimmten Vorerkrankungen

Advilcaps 200mg sind nicht für Kinder unter 6 Jahren geeignet, da die Kapseln ein Erstickungsrisiko darstellen können. Personen mit einer bekannten Allergie gegen Ibuprofen oder andere NSAR sollten dieses Medikament ebenfalls meiden. Darüber hinaus ist die Anwendung bei Personen mit einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Blutungen oder Magengeschwüren kontraindiziert. Patienten mit schwerer Nieren-, Leber- oder Herzinsuffizienz sollten ebenfalls auf die Einnahme von Advilcaps verzichten, um das Risiko von Komplikationen zu minimieren.

 

Mögliche Nebenwirkungen und Risiken bei der Einnahme von Advilcaps 200mg

Häufige und seltene Nebenwirkungen im Überblick

Die Einnahme von Advilcaps 200mg kann in einigen Fällen zu Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen oder Gastritis führen. In seltenen Fällen können Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen auftreten, die sich durch blutiges Erbrechen, schwarze Stühle oder unerklärliche Blutverluste äußern. Hautreaktionen wie Ausschlag, Juckreiz oder Ödeme können ebenfalls auftreten. Es ist wichtig, diese möglichen Nebenwirkungen zu kennen und bei Auftreten sofort einen Arzt zu konsultieren, um eine angemessene Behandlung zu gewährleisten.

 

Vorsichtsmaßnahmen bei Asthma und anderen Atemwegserkrankungen

Patienten mit Asthma oder anderen Atemwegserkrankungen sollten bei der Einnahme von Advilcaps 200mg vorsichtig sein, da das Medikament in seltenen Fällen Asthmaanfälle auslösen kann. Darüber hinaus können Schwindel, Kopfschmerzen oder ein plötzlicher Blutdruckabfall auftreten. Es ist wichtig, die Einnahme des Medikaments sofort zu beenden und einen Arzt aufzusuchen, wenn solche Symptome auftreten, um mögliche Komplikationen zu vermeiden und eine sichere Anwendung zu gewährleisten.

 

Verpackung

Das Produkt Advilcaps 200mg wird in Form von 16 Weichkapseln geliefert.

 


ANSM - Aktualisiert am: 13/02/2025

ACHTUNG

ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel, EIN NICHT-STEROIDALES ENTZÜNDUNGSHEMMENDES MITTEL (NSAID), KANN EINE FÖTALE TODESFOLGE VERURSACHEN, WENN ES AB DEM 6. SCHWANGERSCHAFTSMONAT (24 Wochen Amenorrhoe) EINGENOMMEN WIRD, AUCH NACH EINER EINZIGEN EINNAHME.

Verwenden Sie dieses Medikament nicht, wenn Sie 6 Monate oder länger schwanger sind (24 Wochen Amenorrhoe oder mehr).

Vor dem 6. Monat oder wenn Sie eine Schwangerschaft planen, sollten Sie dieses Medikament nur bei absoluter Notwendigkeit einnehmen, die von Ihrem Arzt bestimmt wird.

Bezeichnung des Medikaments

ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel

Ibuprofen

Rahmen

Bitte lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie dieses Medikament einnehmen, da sie wichtige Informationen für Sie enthält.

Sie müssen dieses Medikament immer genau nach den Angaben in dieser Packungsbeilage oder nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers einnehmen.

  • Bewahren Sie diese Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie sie später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Sie müssen einen Arzt aufsuchen, wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen: - nach 3 Tagen bei Kindern und Jugendlichen, - nach 3 Tagen bei Fieber und 5 Tagen bei Schmerzen bei Erwachsenen.

1. WAS IST ADVILCAPS 200 mg, WEICHKAPSEL UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Pharmakotherapeutische Gruppe - ATC-Code: N02B

ANDERE ANALGETIKA UND ANTIPYRETIKA

Dieses Medikament enthält ein nicht-steroidales entzündungshemmendes Mittel: Ibuprofen.

Es ist angezeigt zur Kurzzeitbehandlung von Fieber und/oder Schmerzen wie

  • Kopfschmerzen,
  • grippeähnliche Zustände,
  • Zahnschmerzen,
  • Muskelkater,
  • schmerzhafte Menstruation.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON ADVILCAPS 200 mg, WEICHKAPSEL BEACHTEN?

Nehmen Sie ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel niemals ein, wenn Sie 24 Wochen Amenorrhoe oder mehr (6 Monate oder mehr Schwangerschaft) schwanger sind (siehe unten „Schwangerschaft, Stillzeit und Fruchtbarkeit“).

In den ersten 5 Monaten der Schwangerschaft sollten Sie ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel nicht einnehmen, es sei denn, es ist absolut notwendig, was von Ihrem Arzt bestimmt wird.

Wenn Sie eine Schwangerschaft planen und ein NSAID einnehmen, sprechen Sie mit einem Gesundheitsfachmann.

Wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern haben, kontaktieren Sie ihn, bevor Sie dieses Medikament einnehmen.

Nehmen Sie ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel niemals ein:

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Sie eine Vorgeschichte von Allergie oder Asthma haben, die durch die Einnahme dieses oder eines verwandten Medikaments, insbesondere anderer nicht-steroidaler entzündungshemmender Mittel, Acetylsalicylsäure (Aspirin), ausgelöst wurde,
  • wenn Sie schwanger sind, ab dem Beginn des 6. Schwangerschaftsmonats (über 24 Wochen Amenorrhoe),
  • wenn Sie eine Vorgeschichte von Magen-Darm-Blutungen oder -Geschwüren haben, die mit früheren NSAID-Behandlungen in Verbindung stehen,
  • wenn Sie ein aktives oder wiederkehrendes Magen- oder Darmgeschwür oder Blutungen haben,
  • wenn Sie eine gastrointestinale Blutung, Hirnblutung oder andere laufende Blutungen haben,
  • Vorgeschichte von gastrointestinalen Geschwüren oder Blutungen,
  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben,
  • wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben,
  • wenn Sie eine schwere Herzerkrankung haben,
  • wenn Sie an systemischem Lupus erythematodes leiden,
  • wenn Sie Mifamurtid einnehmen: Bei hohen Dosen von NSAIDs besteht das Risiko einer geringeren Wirksamkeit von Mifamurtid,
  • wenn Sie ein Kind unter 6 Jahren haben, da es sich verschlucken und ersticken könnte.

IM ZWEIFELSFALL IST ES UNERLÄSSLICH, DEN RAT IHRES ARZTES ODER APOTHEKERS EINZUHOLEN.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel:

In hoher Dosis, über 1200 mg/Tag, hat dieses Medikament entzündungshemmende Eigenschaften und kann manchmal schwerwiegende Nebenwirkungen hervorrufen, die bei nicht-steroidalen entzündungshemmenden Medikamenten beobachtet werden.

Medikamente wie ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel könnten das Risiko eines Herzinfarkts ("Myokardinfarkt") oder eines Schlaganfalls erhöhen. Das Risiko ist umso größer, je höher die verwendeten Dosen sind.

Überschreiten Sie nicht die empfohlenen Dosen oder die Behandlungsdauer.

Wenn Sie Herzprobleme haben, einschließlich Herzinsuffizienz, Angina pectoris (Brustschmerzen) oder wenn Sie einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (schlechte Durchblutung aufgrund einer Verengung oder Verstopfung der Arterien) oder irgendeine Art von Schlaganfall (einschließlich eines leichten Schlaganfalls oder einer vorübergehenden ischämischen Attacke „TIA“) hatten oder wenn Sie Risikofaktoren für diese Art von Erkrankung haben (z. B. bei Bluthochdruck, Diabetes, hohem Cholesterinspiegel, familiärer Vorgeschichte von Herzerkrankungen oder Schlaganfall oder wenn Sie rauchen), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie ADVILCAPS 200 mg einnehmen.

Besondere Warnhinweise

Wenn Sie eine Frau sind, kann ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel Ihre Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Seine Anwendung wird bei Frauen, die ein Kind zeugen möchten, nicht empfohlen. Bei Frauen, die Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden, oder bei denen Untersuchungen zur Fortpflanzungsfunktion durchgeführt werden, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel einnehmen.

Bei der Anwendung bei älteren Menschen ist dieses Medikament mit Vorsicht zu verwenden.

Ältere Menschen haben ein höheres Risiko für Nebenwirkungen, insbesondere für gastrointestinale Blutungen, Geschwüre und Perforationen. Die Nieren-, Leber- und Herzfunktionen sollten engmaschig überwacht werden. Die Dosierung sollte so niedrig wie möglich und die Behandlungsdauer so kurz wie nötig sein, um die Symptome zu lindern.

Die Anwendung dieses Medikaments wird bei Patienten mit Fructose-Intoleranz (seltene erbliche Erkrankungen) nicht empfohlen.

BEVOR SIE DIESES MEDIKAMENT VERWENDEN, KONSULTIEREN SIE IHREN ARZT IM FALLE VON:

  • einer Vorgeschichte von Asthma in Verbindung mit chronischer Rhinitis, chronischer Sinusitis oder Nasenpolypen. Die Verabreichung dieser Spezialität kann einen Asthmaanfall auslösen, insbesondere bei einigen Patienten, die allergisch gegen Acetylsalicylsäure (Aspirin) oder ein nicht-steroidales entzündungshemmendes Mittel sind (siehe Abschnitt "Nehmen Sie ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel niemals ein"),
  • Blutgerinnungsstörungen, Einnahme einer Antikoagulationstherapie. Dieses Medikament kann schwere gastrointestinale Manifestationen hervorrufen,
  • einer Verdauungsgeschichte (Hiatushernie, gastrointestinale Blutung, alte Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre),
  • Herz-, Leber- (insbesondere Leberzirrhose) oder Nierenerkrankungen,
  • Windpocken. Dieses Medikament wird aufgrund seltener schwerer Hautinfektionen nicht empfohlen,
  • gleichzeitiger Behandlung mit anderen Medikamenten, die das Risiko von Magen-Darm-Geschwüren oder Blutungen erhöhen, z. B. orale Kortikosteroide, Antidepressiva (vom Typ SSRI, d. h. selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer), Medikamente zur Verhinderung der Bildung von Blutgerinnseln wie Aspirin oder Antikoagulantien wie Warfarin. Wenn Sie in einem dieser Fälle sind, konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel einnehmen (siehe Abschnitt "Andere Medikamente und ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel"),
  • gleichzeitiger Behandlung mit Methotrexat in Dosen über 20 mg pro Woche oder mit Pemetrexed (siehe Abschnitt "Andere Medikamente und ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel"),
  • Einnahme eines nicht-steroidalen entzündungshemmenden Mittels (NSAID),
  • Infektion, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Bitte beachten Sie das Kapitel „Infektionen“ unten.
  • Infektionen
  • ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel kann Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen maskieren. Es ist daher möglich, dass ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel die Einleitung einer angemessenen Behandlung der Infektion verzögert, was das Risiko von Komplikationen erhöhen kann. Dies wurde bei bakteriellen Lungenentzündungen und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Medikament einnehmen, während Sie eine Infektion haben und die Symptome dieser Infektion anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie sofort einen Arzt.
  • Dehydrierte Kinder und Jugendliche haben ein Risiko für Nierenversagen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, bevor Sie ADVILCAPS 200 mg verwenden, wenn das Kind oder der Jugendliche keine Flüssigkeit getrunken hat oder Flüssigkeit durch anhaltendes Erbrechen oder Durchfall verloren hat.

WÄHREND DER BEHANDLUNG, IM FALLE VON:

  • Sehstörungen, INFORMIEREN SIE IHREN ARZT,
  • gastrointestinalen Blutungen (Blutauswurf oder im Stuhl, oder Blut im Erbrochenen, schwarze Färbung des Stuhls), BEENDEN SIE DIE BEHANDLUNG UND KONTAKTIEREN SIE SOFORT EINEN ARZT ODER EINEN NOTFALLDIENST,
  • Anzeichen einer allergischen Reaktion auf dieses Medikament, einschließlich Atemproblemen (insbesondere ein Asthmaanfall), plötzliche Schwellung des Gesichts und des Halses (Quincke-Ödem), Brustschmerzen wurden mit Ibuprofen berichtet (siehe Abschnitt „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“). Beenden Sie sofort die Anwendung von ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel und kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder gehen Sie zur Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses, wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken
  • Hautreaktionen

Schwere Hautreaktionen wurden im Zusammenhang mit einer Behandlung mit ADVILCAPS 200 mg berichtet. Beenden Sie die Einnahme von ADVILCAPS 200 mg und konsultieren Sie sofort einen Arzt, wenn Sie einen Hautausschlag, Schleimhautläsionen, Blasen, Haut- oder Schleimhautzeichen, die einer Verbrennung ähneln (Rötung mit Blasen oder Blasen, Geschwüre), Rötung der Haut, Ausschlag oder andere Anzeichen einer Allergie entwickeln, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schweren Hautreaktion sein können. Siehe Abschnitt 4.

Seien Sie besonders vorsichtig mit ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel: Schwere Hautreaktionen, einschließlich exfoliativer Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS oder Überempfindlichkeitssyndrom), akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) wurden im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ibuprofen berichtet. Beenden Sie die Anwendung von ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel und konsultieren Sie sofort einen Arzt, wenn Sie eines der Symptome im Zusammenhang mit diesen schweren Hautreaktionen bemerken, die in Abschnitt 4 beschrieben sind.

Dieses Medikament enthält ein nicht-steroidales entzündungshemmendes Mittel: Ibuprofen.

Sie sollten dieses Medikament nicht gleichzeitig mit anderen Medikamenten einnehmen, die nicht-steroidale entzündungshemmende Mittel (einschließlich selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmer) und/oder Acetylsalicylsäure (Aspirin) enthalten. Lesen Sie die Packungsbeilagen der anderen Medikamente, die Sie einnehmen, sorgfältig durch, um sicherzustellen, dass keine nicht-steroidalen entzündungshemmenden Mittel und/oder Acetylsalicylsäure (Aspirin) enthalten sind.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel einnehmen.

Kinder

Ohne Bedeutung.

Andere Medikamente und ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Medikamente einnehmen, kürzlich eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Medikamente einzunehmen.

Informieren Sie immer Ihren Arzt, Zahnarzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Medikamente zusätzlich zu ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel einnehmen:

  • Aspirin (Acetylsalicylsäure) oder andere nicht-steroidale entzündungshemmende Mittel
  • Kortikosteroide
  • Antikoagulantien (wie Antikoagulantien/Thrombozytenaggregationshemmer wie Aspirin (Acetylsalicylsäure), Warfarin, Ticlopidin, injizierbares Heparin
  • Lithium
  • Methotrexat
  • Medikamente, die den Blutdruck senken (Angiotensin-Converting-Enzyme-Hemmer wie Captopril, Diuretika, Betablocker wie Medikamente, die Atenolol enthalten, und Angiotensin-II-Antagonisten wie Losartan)
  • bestimmte Antidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (erhöhtes Risiko für gastrointestinale Blutungen)
  • Pemetrexed
  • Ciclosporin, Tacrolimus
  • Tenofovir, Disoproxil
  • Cobimetinib
  • Mifamurtid

ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel mit Nahrungsmitteln und Getränken

Ohne Bedeutung.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fruchtbarkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Medikaments Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Ab dem Beginn des 6. Monats (24. Woche Amenorrhoe) bis zum Ende der Schwangerschaft ist ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel kontraindiziert. Während dieser Zeit sollten Sie dieses Medikament UNTER KEINEN UMSTÄNDEN einnehmen, da seine Auswirkungen auf Ihr ungeborenes Kind schwerwiegende oder sogar tödliche Folgen haben können. Insbesondere wurde eine Toxizität für Herz, Lunge und/oder Nieren beobachtet, und das sogar nach einer einzigen Einnahme. Dies kann auch Auswirkungen auf Sie und Ihr Baby haben, indem es Blutungen begünstigt und zu einer späteren oder längeren Geburt führt als erwartet.

Vor dem Beginn des 6. Monats (bis zur 24. Woche Amenorrhoe) oder wenn Sie eine Schwangerschaft planen, sollten Sie dieses Medikament nur bei absoluter Notwendigkeit einnehmen. Diese wird von Ihrem Arzt bestimmt. In diesem Fall sollte die Dosis so niedrig wie möglich und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich sein.

Tatsächlich können NSAIDs, zu denen auch ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel gehört, Fehlgeburten verursachen und bei einigen nach einer Exposition zu Beginn der Schwangerschaft Fehlbildungen hervorrufen.

Ab 2,5 Monaten Schwangerschaft (12 Wochen Amenorrhoe) kann ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel bei Ihrem Baby Nierenprobleme verursachen, wenn es über mehrere Tage eingenommen wird, was zu einem niedrigen Fruchtwasserstand führen kann (Oligohydramnion).

Ab dem Beginn des 5. Monats der Schwangerschaft (20 Wochen Amenorrhoe) kann eine Verengung der Blutgefäße im Herzen Ihres Babys (Verengung des Ductus arteriosus) beobachtet werden. Wenn eine mehrtägige Behandlung während des 5. Monats der Schwangerschaft (zwischen 20 und 24 Wochen Amenorrhoe) erforderlich ist, kann Ihr Arzt eine zusätzliche Überwachung empfehlen.

Wenn Sie dieses Medikament eingenommen haben, während Sie schwanger waren, sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt, damit gegebenenfalls eine geeignete Überwachung angeboten werden kann.

Stillzeit

Da dieses Medikament in die Muttermilch übergeht, wird seine Anwendung während der Stillzeit nicht empfohlen.

Fruchtbarkeit

Dieses Medikament, wie alle nicht-steroidalen entzündungshemmenden Mittel (NSAIDs), kann die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen und Schwierigkeiten beim Schwangerwerden verursachen, die nach Absetzen der Behandlung reversibel sind. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

In seltenen Fällen kann die Einnahme dieses Medikaments Schwindel und Sehstörungen verursachen.

ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel enthält Sorbitol (E 420).

Dieses Medikament enthält 50,6 mg Sorbitol pro Weichkapsel, entsprechend 87,2 mg/g.

Sorbitol ist eine Quelle von Fructose. Wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie (oder Ihr Kind) eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern haben oder wenn bei Ihnen eine hereditäre Fructose-Intoleranz (HFI) diagnostiziert wurde, eine seltene genetische Störung, die durch die Unfähigkeit, Fructose abzubauen, gekennzeichnet ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie (oder Ihr Kind) dieses Medikament einnehmen oder erhalten.

3. WIE IST ADVILCAPS 200 mg, WEICHKAPSEL EINZUNEHMEN?

Stellen Sie sicher, dass Sie dieses Medikament immer genau nach den Anweisungen Ihres Arztes oder Apothekers einnehmen. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Um die Symptome zu lindern, sollte die wirksamste niedrigste Dosis für die kürzest mögliche Dauer verwendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben und die Symptome (wie Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie sofort einen Arzt (siehe Abschnitt 2).

Das Auftreten von Nebenwirkungen kann minimiert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis für die kürzest mögliche Dauer zur Linderung der Symptome verwendet wird.

Dosierung

GEEIGNET FÜR ERWACHSENE UND KINDER AB 20 kg (ca. 6 Jahre).

Schmerzhafte und/oder fieberhafte Zustände

Bei Kindern beträgt die übliche Dosierung 20 bis 30 mg/kg/Tag in 3 Dosen pro Tag (nicht mehr als 30 mg/kg/Tag).

Bei Kindern von 20 bis 30 kg (ca. 6 bis 11 Jahre): 1 Kapsel (200 mg), bei Bedarf nach 6 Stunden wiederholen. In jedem Fall nicht mehr als 3 Kapseln pro Tag (600 mg).

Bei Erwachsenen und Kindern über 30 kg (ca. 11-12 Jahre): 1 bis 2 Kapseln (200 mg bis 400 mg), bei Bedarf nach 6 Stunden wiederholen. In jedem Fall nicht mehr als 6 Kapseln pro Tag (1200 mg).

Da ältere Menschen ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen haben, verwenden Sie die niedrigste mögliche Dosis für die kürzest mögliche Dauer, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist.

Überschreiten Sie nicht die empfohlenen Dosen oder die Behandlungsdauer (3 Tage bei Fieber, 5 Tage bei Schmerzen).

Die maximale Dosierung beträgt 6 Kapseln pro Tag (1200 mg).

Stellen Sie sicher, dass Sie dieses Medikament immer genau nach den Anweisungen in dieser Packungsbeilage oder den Anweisungen Ihres Arztes oder Apothekers einnehmen. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Schlucken Sie die Weichkapsel unzerkaut mit einem großen Glas Wasser.

Die Weichkapseln sollten vorzugsweise während einer Mahlzeit eingenommen werden.

Häufigkeit der Anwendung

Regelmäßige Einnahmen verhindern Schwankungen von Schmerzen oder Fieber.

Sie sollten in Abständen von mindestens 6 Stunden erfolgen.

Dauer der Behandlung

Bei Kindern und Jugendlichen, wenn dieses Medikament länger als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, wird empfohlen, Ihren Arzt zu konsultieren.

Bei Erwachsenen ist die Anwendungsdauer begrenzt auf:

  • 3 Tage bei Fieber,
  • 5 Tage bei Schmerzen.

Bei Erwachsenen, wenn die Schmerzen länger als 5 Tage oder das Fieber länger als 3 Tage anhalten oder sich verschlimmern oder ein anderes Problem auftritt, informieren Sie Ihren Arzt.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel, zu stark oder zu schwach ist: konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie mehr ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr ADVILCAPS 200 mg eingenommen haben, als Sie sollten, oder wenn Kinder das Medikament versehentlich eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus, um eine Einschätzung des Risikos und Ratschläge zu den zu ergreifenden Maßnahmen zu erhalten.

Die Symptome einer Überdosierung können Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen (die Blutspuren enthalten können), gastrointestinale Blutungen (siehe auch Abschnitt 4 unten), Durchfall, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrung und instabile Augenbewegungen umfassen. Es können auch Unruhe, Schläfrigkeit, Desorientierung oder Koma auftreten. Manchmal entwickeln Patienten Krampfanfälle. Bei hohen Dosen wurden die folgenden Symptome berichtet: Schläfrigkeit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle (hauptsächlich bei Kindern), Schwäche und Schwindel, Blut im Urin, niedrige Kaliumwerte im Blut, Kältegefühl im Körper und Atemprobleme. Darüber hinaus kann die Prothrombinzeit/INR verlängert sein, wahrscheinlich aufgrund einer Beeinträchtigung der Wirkung der zirkulierenden Gerinnungsfaktoren. Akutes Nierenversagen und Leberschäden können auftreten. Eine Verschlechterung von Asthma ist bei Asthmatikern möglich. Darüber hinaus kann es zu niedrigem Blutdruck und verminderter Atmung kommen.

Wenn Sie die Einnahme von ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Einzeldosis auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel abbrechen

Ohne Bedeutung

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Medikaments haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um weitere Informationen.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Medikamente kann dieses Medikament Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Medikamente wie ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel könnten das Risiko eines Herzinfarkts (Myokardinfarkt), einer Angina pectoris oder eines Schlaganfalls erhöhen.

Beenden Sie die Einnahme von Ibuprofen und konsultieren Sie sofort einen Arzt, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:

  • Rötliche, nicht erhabene Flecken in Form von Zielen oder Kreisen auf dem Rumpf, oft begleitet von zentralen Blasen, Hautablösung, Geschwüren im Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen. Diese schweren Hautausschläge können von Fieber und grippeähnlichen Symptomen (exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse) begleitet sein.
  • Generalisierter Hautausschlag, hohe Körpertemperatur, Schwellung der Lymphknoten und Erhöhung der Eosinophilen, einer Art weißer Blutkörperchen (DRESS oder Überempfindlichkeitssyndrom).
  • Generalisierter roter und schuppiger Hautausschlag mit Beulen unter der Haut und Bläschen, begleitet von Fieber. Die Symptome treten normalerweise zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose).

Andere allergische Reaktionen können auftreten:

  • respiratorische, wie Asthmaanfall, Atembeschwerden („Bronchospasmus“), pfeifende oder erschwerte Atmung („Dyspnoe“),
  • generalisierte: plötzliche Schwellung des Gesichts und des Halses mit Atembeschwerden (Quincke-Ödem), anaphylaktische Reaktion, Überempfindlichkeitsreaktion,
  • Brustschmerzen, die ein Zeichen einer potenziell schweren allergischen Reaktion namens Kounis-Syndrom sein können.

In einigen seltenen Fällen kann es zu Blutungen, einer gastrointestinalen Perforation oder einem Verdauungsgeschwür (Bauchschmerzen, Schmerzen im oberen Bauchbereich, Blutauswurf („Hämatemesis“) oder im Stuhl, schwarze Färbung des Stuhls („Melaena“)), Verschlimmerung einer Darmentzündung („Colitis“) oder einer Crohn-Krankheit (siehe Abschnitt "Besondere Vorsicht bei der Einnahme von ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel") kommen. Diese sind umso häufiger, je höher die verwendete Dosierung ist.

Es kann in Ausnahmefällen zu Kopfschmerzen mit Übelkeit, Erbrechen und Nackensteifigkeit kommen: Symptome einer Meningitis.

Sehr selten können blasenbildende Haut- oder Schleimhautmanifestationen (Brenngefühl begleitet von Rötung mit Blasen, Blasen, Geschwüren („Lyell-Syndrom“ und „Stevens-Johnson-Syndrom“)) auftreten.

In Ausnahmefällen wurden bei Windpocken schwere Hautinfektionen beobachtet.

In all diesen Fällen sollten Sie die Behandlung sofort abbrechen und Ihren Arzt informieren.

Während der Behandlung können folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Verdauungsstörungen: Magenschmerzen, Erbrechen, Übelkeit, Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Verdauungsstörungen („Dyspepsie“), Bauchschwellung, Gastritis,
  • in Ausnahmefällen Schwindel, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, seltene Sehstörungen, signifikante Verringerung der Urinmenge, abnormales Vorhandensein von Blut im Urin („Hämaturie“) und Proteinen im Urin („Proteinurie“), Nierenversagen und andere Nierenerkrankungen („interstitielle Nephritis“, „nephrotisches Syndrom“, „Papillennekrose“),
  • Hautempfindlichkeit gegenüber Licht - Häufigkeit unbekannt.

In all diesen Fällen sollten Sie Ihren Arzt informieren.

In Ausnahmefällen wurden Veränderungen der Leberwerte oder des Blutbildes (abnormale Abnahme der Blutzellen: der weißen Blutkörperchen („Agranulozytose“, „Leukopenie“) oder der roten Blutkörperchen („Anämie“, „aplastische Anämie“, „hämolytische Anämie“, Verringerung des Hämatokrits und des Hämoglobins) oder der Blutplättchen („Thrombozytopenie“), die schwerwiegend sein können, beobachtet.

Andere sehr seltene Nebenwirkungen:

  • Nervosität, Ohrensausen,
  • Mundgeschwüre,
  • Abnorm hoher Blutdruck („Hypertonie“),
  • Herzinsuffizienz,
  • Leberprobleme, die Symptome können Gelbfärbung der Haut und des Weiß der Augen („Ikterus“), Hepatitis,
  • peripheres Ödem, Schwellung umfassen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem melden: Nationale Agentur für die Sicherheit von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten (ANSM) und Netzwerk der regionalen Zentren für Pharmakovigilanz - Website: : https://signalement.social-sante.gouv.fr.

Durch das Melden von Nebenwirkungen tragen Sie dazu bei, mehr Informationen über die Sicherheit des Medikaments bereitzustellen.

5. WIE IST ADVILCAPS 200 mg, WEICHKAPSEL AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Medikament außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern auf.

Verwenden Sie dieses Medikament nicht nach dem Verfallsdatum, das auf der Verpackung angegeben ist. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag dieses Monats.

Bei einer Temperatur von nicht mehr als 25°C lagern.

Entsorgen Sie keine Medikamente im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie nicht mehr benötigte Medikamente zu entsorgen sind. Diese Maßnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel enthält

  • Der Wirkstoff ist:

Ibuprofen … 200 mg

Pro Weichkapsel.

  • Die sonstigen Bestandteile sind: Macrogol 600, Kaliumhydroxid (Lösung zu 50 %).

Kapselhülle: Flüssiges Sorbitol, teilweise dehydratisiert, Gelatine, gereinigtes Wasser, Patentblau V (E 131), Chinolingelb (E 104).

Drucktinte: OPACODE WEISS NSP-78-18022: Alkohol SDA 35A, Propylenglykol, Titandioxid (E171), Polyvinylacetatphthalat, gereinigtes Wasser, Isopropylalkohol, Macrogol 400, Ammoniumhydroxid zu 28 %.

Was ist ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel und Inhalt der äußeren Verpackung

Dieses Medikament wird als Weichkapsel, hellgrün mit „200“ in Weiß bedruckt, angeboten.

Packung mit 8, 10, 12, 16, 20, 24 oder 30.

Alle Darreichungsformen müssen möglicherweise nicht vermarktet werden.

Inhaber der Zulassung für das Inverkehrbringen

HALEON FRANCE

23 RUE FRANÇOIS JACOB

92500 RUEIL-MALMAISON

Verantwortlicher für das Inverkehrbringen

HALEON FRANCE

23 RUE FRANÇOIS JACOB

92500 RUEIL-MALMAISON

Hersteller

HALEON ITALY MANUFACTURING S.r.l.

VIA NETTUNENSE, 90

04011 APRILIA - LT

ITALIEN

Namen des Medikaments in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums

Ohne Bedeutung.

Das letzte Datum, an dem diese Packungsbeilage überarbeitet wurde, ist:

[vom Inhaber später auszufüllen]

{MM/JJJJ} {Monat JJJJ}.

Sonstiges

Detaillierte Informationen zu diesem Medikament sind auf der Website der ANSM (Frankreich) verfügbar.

Gesundheitserziehungsrat:

"WAS TUN BEI FIEBER":

Die normale Körpertemperatur variiert von Person zu Person und liegt zwischen 36,5°C und 37,5°C. Eine Erhöhung um mehr als 0,8°C wird als Fieber angesehen.

Bei Erwachsenen und Kindern über 20 kg (ca. 6 Jahre): Wenn die damit verbundenen Beschwerden zu störend sind, können Sie ein Medikament einnehmen, das Ibuprofen enthält, unter Einhaltung der angegebenen Dosierungen.

Mit diesem Medikament sollte das Fieber schnell sinken. Dennoch:

  • wenn andere Anzeichen auftreten (wie ein Hautausschlag),
  • wenn das Fieber länger als 3 Tage anhält oder sich verschlimmert,
  • wenn die Kopfschmerzen stark werden oder bei Erbrechen,

KONSULTIEREN SIE SOFORT IHREN ARZT.

"WAS TUN BEI SCHMERZEN":

  • wenn nach 5 Tagen Behandlung keine Besserung eintritt,
  • wenn die Schmerzen regelmäßig wiederkehren,
  • wenn sie von Fieber begleitet werden,
  • wenn sie Sie nachts wecken,

KONSULTIEREN SIE SOFORT IHREN ARZT

ANSM - Aktualisiert am: 13/02/2025

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Ibuprofen … 200 mg

Pro Weichkapsel.

Hilfsstoff(e) mit bekannter Wirkung: Sorbitol (E420).

Für die vollständige Liste der Hilfsstoffe siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Weichkapsel.

Hellgrüne Kapsel mit "200" in weißer Tinte bedruckt.

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1. Anwendungsgebiete

Dieses Arzneimittel enthält ein nichtsteroidales Antirheumatikum: Ibuprofen.

Es ist angezeigt zur Kurzzeitbehandlung von Fieber und/oder Schmerzen bei Erwachsenen und Kindern über 20 kg (ca. 6 Jahre), wie:

  • Kopfschmerzen,
  • grippeähnliche Zustände,
  • Zahnschmerzen,
  • Muskelkater,
  • schmerzhafte Menstruation

4.2. Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Zur Linderung der Symptome sollte die niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet werden (siehe Abschnitt 4.4).

Das Auftreten von Nebenwirkungen kann durch die Anwendung der niedrigsten wirksamen Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum zur Linderung der Symptome minimiert werden (siehe Abschnitt 4.4).

GEEIGNET FÜR ERWACHSENE UND KINDER AB 20 KG (CA. 6 JAHRE).

Schmerzhafte und/oder fieberhafte Erkrankungen

Bei Kindern beträgt die übliche Dosierung 20 bis 30 mg/kg/Tag in 3 Dosen pro Tag (nicht mehr als 30 mg/kg/Tag).

Bei Kindern von 20 bis 30 kg (ca. 6 bis 11 Jahre): 1 Kapsel (200 mg), bei Bedarf nach 6 Stunden erneut. In jedem Fall nicht mehr als 3 Kapseln pro Tag (600 mg).

Bei Erwachsenen und Kindern über 30 kg (ca. 11-12 Jahre): 1 bis 2 Kapseln (200 mg bis 400 mg), bei Bedarf nach 6 Stunden erneut.

In jedem Fall nicht mehr als 6 Kapseln pro Tag (1200 mg).

Ältere Patienten: Da das Alter die Kinetik von Ibuprofen nicht verändert, sollte die Dosierung nicht aufgrund dieses Parameters angepasst werden. Dennoch sind Vorsichtsmaßnahmen zu treffen (siehe Abschnitt 4.4).

Verabreichungshäufigkeit

Regelmäßige Einnahmen vermeiden Schwankungen von Schmerz oder Fieber.

Sie sollten in Abständen von mindestens 6 Stunden erfolgen.

Behandlungsdauer

Bei Kindern und Jugendlichen sollte bei Bedarf über mehr als 3 Tage oder bei Verschlimmerung der Symptome ein Arzt konsultiert werden.

Bei Erwachsenen sollte bei anhaltenden Schmerzen über mehr als fünf Tage oder bei Verschlimmerung, oder bei anhaltendem Fieber über mehr als drei Tage oder bei Auftreten neuer Beschwerden ein Arzt konsultiert werden.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Die Weichkapsel unzerkaut mit einem großen Glas Wasser einnehmen, vorzugsweise während einer Mahlzeit.

4.3. Gegenanzeigen

Dieses Arzneimittel ist in folgenden Situationen kontraindiziert:

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten Hilfsstoffe,
  • Asthma in der Vorgeschichte, ausgelöst durch die Einnahme von Ibuprofen oder ähnlichen Substanzen wie anderen NSAR, Acetylsalicylsäure,
  • Blutungen oder Magen-Darm-Perforationen in der Vorgeschichte während einer früheren Behandlung mit NSAR,
  • aktive gastrointestinale Blutungen, zerebrovaskuläre Blutungen oder andere aktive Blutungen,
  • aktives peptisches Ulkus, peptisches Ulkus in der Vorgeschichte, gastrointestinale Blutungen oder wiederkehrende gastrointestinale Blutungen in der Vorgeschichte (2 oder mehr separate Episoden von nachgewiesenen Blutungen oder Ulzerationen),
  • schwere Leberinsuffizienz,
  • schwere Niereninsuffizienz,
  • schwere Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse IV),
  • systemischer Lupus erythematodes,
  • Mifamurtid: Bei hohen Dosen von NSAR besteht das Risiko einer verminderten Wirksamkeit von Mifamurtid (siehe Abschnitt 4.5).
  • Schwangerschaft ab dem Beginn des 6. Monats (24 Wochen Amenorrhoe) (siehe Abschnitt 4.6),

Die Einnahme von Tabletten oder Kapseln ist bei Kindern unter 6 Jahren kontraindiziert, da sie zu einer Fehlleitung führen kann.

4.4. Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Risiko des fetalen Todes

ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel birgt ein Risiko für den fetalen Tod, selbst nach einer einzigen Einnahme, aufgrund seiner kardiopulmonalen Toxizität (Verengung des Ductus arteriosus und Auftreten von Oligohydramnion, siehe Abschnitt 4.3).

Auswirkungen auf das ungeborene Kind

ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel birgt auch ein Risiko für Nierenschäden (Niereninsuffizienz), vorzeitigen Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonale Hypertonie beim Neugeborenen. Siehe Abschnitt 4.6).

ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel ist bei schwangeren Frauen ab dem Beginn des 6. Monats der Schwangerschaft (24 Wochen Amenorrhoe) kontraindiziert.

Bei geplanter Schwangerschaft oder während der ersten 5 Monate (vor 24 Wochen Amenorrhoe) sollte ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel nur bei absoluter Notwendigkeit verschrieben werden.

Besondere Warnhinweise

Die gleichzeitige Anwendung von ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel mit anderen NSAR, einschließlich selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmer (cox-2), sollte vermieden werden.

Das Auftreten von Nebenwirkungen kann durch die Anwendung der niedrigsten wirksamen Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum zur Linderung der Symptome minimiert werden (siehe Abschnitt 4.2 und Gastrointestinale und kardiovaskuläre Effekte unten).

Patienten mit Asthma in Verbindung mit chronischer Rhinitis, chronischer Sinusitis und/oder Nasenpolypen haben ein höheres Risiko für allergische Reaktionen bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure und/oder nichtsteroidalen Antirheumatika als der Rest der Bevölkerung.

Die Verabreichung dieser Spezialität kann einen Asthmaanfall auslösen, insbesondere bei bestimmten Personen, die allergisch auf Acetylsalicylsäure oder NSAR reagieren (siehe Abschnitt 4.3).

Dehydrierte Kinder und Jugendliche haben ein Risiko für Niereninsuffizienz.

Ältere Patienten

Ältere Patienten haben ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen von NSAR, insbesondere für gastrointestinale Blutungen und Perforationen, die tödlich sein können (siehe Abschnitt 4.2 und unten).

Gastrointestinale Effekte

Gastrointestinale Blutungen, Ulzerationen oder Perforationen, die tödlich sein können, wurden mit allen NSAR berichtet, zu jedem Zeitpunkt der Behandlung, ohne dass es notwendigerweise Warnzeichen oder schwerwiegende gastrointestinale Nebenwirkungen in der Vorgeschichte gab.

Das Risiko für gastrointestinale Blutungen, Ulzerationen oder Perforationen steigt mit der Dosis bei Patienten mit Ulkus in der Vorgeschichte, insbesondere bei Komplikationen wie Blutungen oder Perforationen (siehe Abschnitt 4.3) sowie bei älteren Patienten. Bei diesen Patienten sollte die Behandlung mit der niedrigsten möglichen Dosis begonnen werden. Ein Schutz der Schleimhaut (z.B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) sollte für diese Patienten in Betracht gezogen werden, ebenso wie für Patienten, die eine Behandlung mit niedrigen Dosen von Acetylsalicylsäure oder anderen Medikamenten benötigen, die das gastrointestinale Risiko erhöhen können (siehe unten und Abschnitt 4.5).

Patienten mit gastrointestinalen Vorerkrankungen, insbesondere ältere Patienten, sollten ungewöhnliche abdominale Symptome (insbesondere gastrointestinale Blutungen) melden, insbesondere zu Beginn der Behandlung.

Besondere Aufmerksamkeit sollte Patienten gewidmet werden, die gleichzeitig mit Medikamenten behandelt werden, die das Risiko für Ulzerationen oder Blutungen erhöhen können, wie orale Kortikosteroide, orale Antikoagulantien wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure (siehe Abschnitt 4.5).

Bei Auftreten von Blutungen oder Ulzerationen bei einem Patienten, der ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel erhält, sollte die Behandlung abgebrochen werden.

NSAR sollten mit Vorsicht und unter enger Überwachung bei Patienten mit gastrointestinalen Erkrankungen in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) angewendet werden, da das Risiko einer Verschlechterung der Erkrankung besteht (siehe Abschnitt 4.8).

Kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre Effekte

Eine angemessene Überwachung und Empfehlungen sind bei Patienten mit Bluthochdruck und/oder leichter bis mittelschwerer Herzinsuffizienz in der Vorgeschichte erforderlich, da Fälle von Flüssigkeitsretention und Ödemen im Zusammenhang mit der Behandlung mit NSAR berichtet wurden.

Klinische Studien legen nahe, dass die Anwendung von Ibuprofen, insbesondere in hoher Dosis (2400 mg pro Tag), mit einem geringfügig erhöhten Risiko für arterielle Thrombosen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall verbunden sein kann. Insgesamt zeigen epidemiologische Daten keine Assoziation zwischen niedrigen Dosen von Ibuprofen (≤ 1200 mg pro Tag) und einem erhöhten Risiko für arterielle Thrombosen.

Patienten mit unkontrolliertem Bluthochdruck, kongestiver Herzinsuffizienz (NYHA-Klassen II-III), ischämischer Herzkrankheit, peripherer arterieller Erkrankung und/oder zerebrovaskulärer Erkrankung sollten nur nach sorgfältiger Abwägung mit Ibuprofen behandelt werden, und die Anwendung hoher Dosen (2400 mg pro Tag) sollte vermieden werden.

Besondere Aufmerksamkeit sollte vor Beginn einer Langzeitbehandlung bei Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren (Bluthochdruck, Hyperlipidämie, Diabetes, Rauchen) gewidmet werden, insbesondere wenn hohe Dosen von Ibuprofen (2400 mg pro Tag) erforderlich sind.

Fälle des Kounis-Syndroms wurden bei Patienten berichtet, die mit ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel behandelt wurden. Das Kounis-Syndrom wurde als kardiovaskuläre Symptome definiert, die sekundär zu einer allergischen oder hypersensitiven Reaktion mit Verengung der Koronararterien auftreten und zu einem Herzinfarkt führen können.

Hautreaktionen

Schwere Hautreaktionen (SCAR)

Schwere Hautreaktionen (SCAR), wie exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN), Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS oder Hypersensitivitätssyndrom) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), die lebensbedrohlich oder tödlich sein können, wurden im Zusammenhang mit der Anwendung von Ibuprofen berichtet (siehe Abschnitt 4.8).

Die meisten dieser Reaktionen traten im ersten Monat der Behandlung auf. Bei Auftreten von Anzeichen und Symptomen, die auf diese Reaktionen hindeuten, sollte die Einnahme von Ibuprofen sofort abgebrochen und eine andere Behandlung in Betracht gezogen werden (falls zutreffend).

Windpocken können in Ausnahmefällen schwere infektiöse Komplikationen der Haut und des Weichgewebes verursachen. Derzeit kann die Rolle von NSAR bei der Verschlimmerung dieser Infektionen nicht ausgeschlossen werden. Daher ist es ratsam, die Anwendung von ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel bei Windpocken zu vermeiden (siehe Abschnitt 4.8).

Funktionelle Niereninsuffizienz

NSAR können durch Hemmung der vasodilatatorischen Wirkung der renalen Prostaglandine eine funktionelle Niereninsuffizienz durch Verringerung der glomerulären Filtration verursachen. Diese Nebenwirkung ist dosisabhängig.

Zu Beginn der Behandlung oder nach Dosissteigerung wird eine Überwachung der Diurese und der Nierenfunktion bei Patienten mit folgenden Risikofaktoren empfohlen:

  • § ältere Patienten,
  • § Begleitmedikation wie: ACE-Hemmer, Sartane, Diuretika (siehe Abschnitt 4.5),
  • § Hypovolämie jeglicher Ursache,
  • § Herzinsuffizienz,
  • § chronische Niereninsuffizienz,
  • § nephrotisches Syndrom,
  • § Lupus-Nephropathie,
  • § dekompensierte Leberzirrhose.

Flüssigkeits- und Natriumretention:

Flüssigkeits- und Natriumretention mit der Möglichkeit von Ödemen, Bluthochdruck oder Verschlimmerung von Bluthochdruck, Verschlechterung der Herzinsuffizienz. Eine klinische Überwachung ist erforderlich, sobald die Behandlung bei Bluthochdruck oder Herzinsuffizienz beginnt. Eine Verringerung der Wirkung von Antihypertensiva ist möglich (siehe Abschnitt 4.5).

Hyperkaliämie:

Hyperkaliämie, begünstigt durch Diabetes oder eine gleichzeitige Behandlung mit hyperkaliämischen Medikamenten (siehe Abschnitt 4.5).

In diesen Fällen sollte regelmäßig die Kaliumkonzentration im Blut überwacht werden.

Die Einnahme dieses Arzneimittels sollte vermieden werden, wenn eine Behandlung mit einem anderen nichtsteroidalen Antirheumatikum, einem oralen Antikoagulans, Lithium, Acetylsalicylsäure in analgetischen, antipyretischen oder entzündungshemmenden Dosen, Methotrexat in Dosen über 20 mg pro Woche, niedermolekularen Heparinen und verwandten Substanzen und unfraktionierten Heparinen (in therapeutischen Dosen und/oder bei älteren Patienten), Pemetrexed bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (siehe Abschnitt 4.5).

Verschleierung der Symptome einer zugrunde liegenden Infektion

ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel kann die Symptome einer Infektion verschleiern, was die Einleitung einer angemessenen Behandlung verzögern und so den Verlauf der Infektion verschlimmern kann. Dies wurde bei bakterieller ambulant erworbener Pneumonie und bakteriellen Komplikationen der Windpocken beobachtet. Wenn ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel zur Linderung von Fieber oder Schmerzen im Zusammenhang mit einer Infektion verabreicht wird, wird empfohlen, die Infektion zu überwachen. Außerhalb des Krankenhauses sollte der Patient einen Arzt konsultieren, wenn die Symptome anhalten oder sich verschlimmern.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Ibuprofen kann wie jedes Medikament, das die Synthese von Cyclooxygenasen und Prostaglandinen hemmt, die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Seine Anwendung wird bei Frauen, die schwanger werden möchten, nicht empfohlen.

Bei Auftreten von Sehstörungen während der Behandlung sollte eine vollständige augenärztliche Untersuchung durchgeführt werden.

Bei Langzeitbehandlungen wird empfohlen, das Blutbild, die Leber- und Nierenfunktionen zu überwachen.

Dieses Arzneimittel enthält Sorbitol (E420): Dieses Arzneimittel enthält 50,6 mg Sorbitol (pro Weichkapsel entspricht 87,2 mg/g. Sorbitol ist eine Quelle von Fructose. Seine Anwendung wird bei Patienten mit einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern oder einer hereditären Fructoseintoleranz (HFI), einer seltenen genetischen Störung, die durch die Unfähigkeit, Fructose abzubauen, gekennzeichnet ist, nicht empfohlen.

4.5. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Risiko im Zusammenhang mit Hyperkaliämie

Bestimmte Medikamente oder therapeutische Klassen können das Auftreten von Hyperkaliämie begünstigen: Kaliumsalze, kaliumsparende Diuretika, ACE-Hemmer, Angiotensin-II-Antagonisten, nichtsteroidale Antirheumatika, Heparine (niedermolekular oder unfraktioniert), Immunsuppressiva wie Ciclosporin oder Tacrolimus, Trimethoprim.

Die Kombination dieser Medikamente erhöht das Risiko einer Hyperkaliämie. Dieses Risiko ist besonders hoch bei kaliumsparenden Diuretika, insbesondere wenn sie miteinander oder mit Kaliumsalzen kombiniert werden, während die Kombination eines ACE-Hemmers und eines NSAR beispielsweise ein geringeres Risiko darstellt, sofern die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.

Um die Risiken und spezifischen Einschränkungen von hyperkaliämischen Medikamenten zu erfahren, sollten die spezifischen Wechselwirkungen jeder Substanz berücksichtigt werden.

Einige Substanzen, wie Trimethoprim, unterliegen jedoch keinen spezifischen Wechselwirkungen in Bezug auf dieses Risiko. Sie können jedoch als begünstigende Faktoren wirken, wenn sie mit anderen oben genannten Medikamenten kombiniert werden.

Die gleichzeitige Verabreichung von Ibuprofen mit den folgenden Produkten erfordert eine sorgfältige klinische und biologische Überwachung des Patienten.

Gegenanzeigte Kombination

+ Mifamurtid

Bei hohen Dosen von NSAR besteht das Risiko einer verminderten Wirksamkeit von Mifamurtid.

Nicht empfohlene Kombinationen

(Siehe Abschnitt 4.4)

+ Andere NSAR

Erhöhtes Risiko für ulzerogene und hämorrhagische Magen-Darm-Erkrankungen.

+ Acetylsalicylsäure

Erhöhtes Risiko für ulzerogene und hämorrhagische Magen-Darm-Erkrankungen. Experimentelle Daten legen nahe, dass Ibuprofen die thrombozytenaggregationshemmende Wirkung einer niedrigen Dosis von Acetylsalicylsäure bei gleichzeitiger Einnahme kompetitiv hemmen kann. Obwohl diese Daten Unsicherheiten hinsichtlich der klinischen Extrapolation aufweisen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass die langfristige Anwendung von Ibuprofen die kardioprotektive Wirkung niedriger Dosen von Acetylsalicylsäure verringert. Bei gelegentlicher Anwendung von Ibuprofen erscheint das Auftreten eines klinisch relevanten Effekts jedoch unwahrscheinlich (siehe Abschnitt 5.1).

+ Orale Antikoagulantien

Erhöhtes Blutungsrisiko des oralen Antikoagulans (Schädigung der Magen-Darm-Schleimhaut durch NSAR). NSAR können die Wirkung von Antikoagulantien wie Warfarin verstärken (siehe Abschnitt 4.4).

Wenn die Kombination nicht vermieden werden kann, ist eine enge klinische und biologische Überwachung erforderlich.

+ Heparine (therapeutische Dosen und/oder ältere Patienten)

Erhöhtes Blutungsrisiko (Schädigung der Magen-Darm-Schleimhaut durch NSAR).

Wenn die Kombination nicht vermieden werden kann, ist eine enge klinische Überwachung erforderlich.

+ Lithium

Erhöhung der Lithiumkonzentration im Blut, die toxische Werte erreichen kann (Verringerung der renalen Ausscheidung von Lithium).

Wenn die Kombination nicht vermieden werden kann, sollte die Lithiumkonzentration im Blut eng überwacht und die Lithiumdosis während der Kombination und nach dem Absetzen des NSAR angepasst werden.

+ Methotrexat, verwendet in Dosen über 20 mg/Woche

Erhöhte Toxizität, insbesondere hämatologisch, von Methotrexat (Verringerung der renalen Clearance von Methotrexat durch Antirheumatika).

+ Pemetrexed (bei eingeschränkter Nierenfunktion)

Risiko einer erhöhten Toxizität von Pemetrexed (Verringerung der renalen Clearance durch NSAR)

+ Nicorandil

Erhöhtes Risiko für ulzerogene und hämorrhagische Magen-Darm-Erkrankungen.

Kombinationen, die Vorsichtsmaßnahmen erfordern

+ Ciclosporin, Tacrolimus

Risiko einer additiven nephrotoxischen Wirkung, insbesondere bei älteren Patienten. Überwachung der Nierenfunktion zu Beginn der Behandlung mit NSAR.

+ Diuretika

Akutes Nierenversagen bei Risikopatienten (ältere, dehydrierte, unter Diuretika stehende Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion) durch Verringerung der glomerulären Filtration (Hemmung der vasodilatatorischen Prostaglandine durch nichtsteroidale Antirheumatika). Diese Effekte sind in der Regel reversibel.

Darüber hinaus Reduzierung der antihypertensiven Wirkung.

Den Patienten hydratisieren und die Nierenfunktion zu Beginn der Behandlung und regelmäßig während der Kombination überwachen.

+ Angiotensin-II-Antagonisten (AIIA)

Akutes Nierenversagen bei Risikopatienten (ältere, dehydrierte Patienten, Behandlung mit Diuretika, eingeschränkte Nierenfunktion) durch Verringerung der glomerulären Filtration (Hemmung der vasodilatatorischen Prostaglandine durch NSAR). Diese Effekte sind in der Regel reversibel.

Darüber hinaus Reduzierung der antihypertensiven Wirkung.

Den Patienten hydratisieren. Die Nierenfunktion zu Beginn der Behandlung und regelmäßig während der Kombination überwachen.

+ ACE-Hemmer,

Akutes Nierenversagen bei Risikopatienten (ältere, dehydrierte, unter Diuretika stehende Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion) durch Verringerung der glomerulären Filtration (Hemmung der vasodilatatorischen Prostaglandine durch NSAR). Diese Effekte sind in der Regel reversibel.

Darüber hinaus Reduzierung der antihypertensiven Wirkung.

Den Patienten hydratisieren und die Nierenfunktion zu Beginn der Behandlung und regelmäßig während der Kombination überwachen.

+ Methotrexat, verwendet in Dosen von 20 mg/Woche oder weniger

Erhöhte Toxizität, insbesondere hämatologisch, von Methotrexat (Verringerung der renalen Clearance von Methotrexat durch Antirheumatika).

Wöchentliche Kontrolle des Blutbildes während der ersten Wochen der Kombination.

Erhöhte Überwachung bei eingeschränkter (auch leichter) Nierenfunktion sowie bei älteren Patienten.

+ Pemetrexed (bei normaler Nierenfunktion)

Risiko einer erhöhten Toxizität von Pemetrexed (Verringerung der renalen Clearance durch NSAR).

Biologische Überwachung der Nierenfunktion.

+ Tenofovir Disoproxil

Risiko einer erhöhten Nephrotoxizität von Tenofovir, insbesondere bei hohen Dosen des Antirheumatikums oder bei Vorliegen von Risikofaktoren für Niereninsuffizienz.

Bei Kombination die Nierenfunktion überwachen.

+ Cobimetinib

Erhöhtes Blutungsrisiko. Klinische Überwachung.

Kombinationen, die berücksichtigt werden sollten

+ Thrombozytenaggregationshemmer

Erhöhtes Risiko für gastrointestinale Blutungen. (siehe Abschnitt 4.4)

+ Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)

Erhöhtes Blutungsrisiko

+ Betablocker (außer Esmolol)

Verringerung der antihypertensiven Wirkung (Hemmung der vasodilatatorischen Prostaglandine durch NSAR und Flüssigkeitsretention mit pyrazolischen NSAR).

+ Deferasirox

Erhöhtes Risiko für ulzerogene und hämorrhagische Magen-Darm-Erkrankungen.

+ Glukokortikoide (außer Hydrocortison in Substitutionstherapie)

Erhöhtes Risiko für Ulzerationen und gastrointestinale Blutungen (siehe Abschnitt 4.4)

+ Heparine (prophylaktische Dosen)

Erhöhtes Blutungsrisiko.

+ Pentoxifyllin :

Erhöhtes Blutungsrisiko.

+ Medikamente mit gemischten adrenergen-serotonergen Wirkungen :

Erhöhtes Blutungsrisiko.

4.6. Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Ab dem Beginn des 6. Schwangerschaftsmonats (24 Wochen Amenorrhoe): Jede Einnahme von ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel, auch gelegentlich, ist kontraindiziert. Eine einmalige Einnahme ab 24 Wochen Amenorrhoe rechtfertigt eine echokardiographische und renale Kontrolle des Fötus und/oder Neugeborenen.

Sofern nicht unbedingt erforderlich, sollte ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel nicht bei Frauen verschrieben werden, die eine Schwangerschaft planen oder während der ersten 5 Monate der Schwangerschaft (vor 24 Wochen Amenorrhoe). In diesem Fall sollte die Dosis so niedrig wie möglich und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich sein. Eine verlängerte Einnahme wird dringend abgeraten.

Bei Einnahme ab der 20. Schwangerschaftswoche könnte eine kardiologische und renale Überwachung des Fötus erforderlich sein.

Bei Auftreten von Oligohydramnion oder Verengung des Ductus arteriosus sollte die Behandlung mit ADVILCAPS 200 mg, Weichkapsel abgebrochen werden.

Die Hemmung der Prostaglandinsynthese durch NSAR kann den Verlauf der Schwangerschaft und/oder die Entwicklung des Embryos oder Fötus beeinflussen.

Risiken im Zusammenhang mit der Anwendung im 1. Trimester

Epidemiologische Studien legen nahe, dass eine Behandlung mit einem Prostaglandinsynthesehemmer im 1. Trimester der Schwangerschaft mit einem erhöhten Risiko für Fehlgeburten verbunden ist.

Für einige NSAR wird auch ein erhöhtes Risiko für Herzfehlbildungen und Bauchwanddefekte (Gastroschisis) beschrieben. Das absolute Risiko für fötale Herzfehlbildungen stieg von weniger als 1% auf etwa 1,5% bei Exposition im 1. Trimester. Das Risiko scheint mit der Dosis und der Dauer der Behandlung zuzunehmen.

Bei Tieren führt die Verabreichung eines Prostaglandinsynthesehemmers während der Organogenese zu einer erhöhten prä- und postimplantationsverlustrate, einer erhöhten Embryo-Fötal-Letalität und einer höheren Inzidenz bestimmter Fehlbildungen, einschließlich kardiovaskulärer.

Risiken im Zusammenhang mit der Anwendung im 2. und 3. Trimester

  • Ab der 12. Schwangerschaftswoche

Die mütterliche Einnahme eines NSAR birgt für den Fötus ein Risiko für funktionelle Nierenschäden:

  • o In utero (Einleitung der fötalen Diurese): Ein Oligohydramnion kann kurz nach Beginn der Behandlung auftreten. Dieser ist in der Regel reversibel nach Absetzen der Behandlung. Es kann sich zu einem Anamnios entwickeln, insbesondere bei längerer Exposition gegenüber einem NSAR.
  • o Bei der Geburt: Eine Niereninsuffizienz (reversibel oder nicht) kann beobachtet werden oder bestehen bleiben, insbesondere bei später und längerer Exposition mit einem Risiko für verzögerte schwere Hyperkaliämie.
  • Ab der 20. Schwangerschaftswoche:

Neben den funktionellen Nierenschäden (siehe oben) birgt die mütterliche Einnahme eines NSAR für den Fötus ein Risiko für eine Verengung des Ductus arteriosus (meist reversibel nach Absetzen der Behandlung).

  • Ab der 24. Schwangerschaftswoche:

Das Risiko für kardiopulmonale Toxizität (vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonale Hypertonie) wird größer und kann zu einer rechtsseitigen Herzinsuffizienz des Fötus oder Neugeborenen führen, sogar zu einem fötalen Tod in utero. Dieses Risiko ist umso größer und weniger reversibel, je näher die Einnahme am Geburtstermin liegt. Dieser Effekt tritt auch bei gelegentlicher Einnahme auf

Am Ende der Schwangerschaft (nahe am Geburtstermin) birgt die Einnahme von NSAR auch für die Mutter und das Neugeborene:

eine Verlängerung der Blutungszeit aufgrund einer thrombozytenaggregationshemmenden Wirkung, die auch nach Verabreichung sehr niedriger Dosen des Medikaments auftreten kann;

eine Hemmung der Uteruskontraktionen, die zu einer Verzögerung des Geburtstermins oder einer verlängerten Geburt führen kann.

Stillzeit

NSAR gehen in die Muttermilch über, daher wird dieses Medikament bei stillenden Frauen nicht empfohlen.

Fertilität

Wie alle NSAR kann die Anwendung dieses Medikaments vorübergehend die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen, indem es den Eisprung beeinflusst; es wird daher bei Frauen, die ein Kind zeugen möchten, nicht empfohlen. Bei Frauen, die Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden oder Fruchtbarkeitstests durchführen, sollte das Absetzen der Behandlung in Betracht gezogen werden.

4.7. Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Die Patienten sollten auf das mögliche Auftreten von Schwindel und Sehstörungen hingewiesen werden.

4.8. Nebenwirkungen

Klinische Studien legen nahe, dass die Anwendung von Ibuprofen, insbesondere in hoher Dosis (2400 mg pro Tag), mit einem geringfügig erhöhten Risiko für arterielle thrombotische Ereignisse (z.B. Herzinfarkt oder Schlaganfall) verbunden sein kann (siehe Abschnitt 4.4).

Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen sind gastrointestinale Natur. Peptische Ulzera, Perforationen oder gastrointestinale Blutungen, die tödlich sein können, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten (siehe Abschnitt 4.4).

Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Dyspepsie, ulzerative Stomatitis, Bauchschmerzen, Oberbauchschmerzen, Bauchdistension, Meläna, Hämatemesis, Kolitis, Verschlimmerung einer Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn (siehe Abschnitt 4.4) wurden nach der Verabreichung von NSAR berichtet. Seltener wurden Gastritiden beobachtet.

Ödeme, Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und Angina pectoris wurden im Zusammenhang mit der Behandlung mit NSAR berichtet.

Gastrointestinale Effekte

Gastrointestinale Störungen wie Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, Dyspepsie, Stuhlgangsstörungen, Verdauungsulzera mit oder ohne Blutungen, okkulte oder nicht okkulte Blutungen wurden häufig berichtet. Diese treten umso häufiger auf, je höher die verwendete Dosis und je länger die Behandlungsdauer ist.

Überempfindlichkeitsreaktionen

  • Dermatologisch: Ausschläge, Hautausschlag, Juckreiz, Ödeme, Verschlimmerung chronischer Urtikaria.
  • Respiratorisch: Das Auftreten eines Asthmaanfalls bei bestimmten Personen kann mit einer Allergie gegen Acetylsalicylsäure oder ein nichtsteroidales Antirheumatikum zusammenhängen (siehe Abschnitt 4.3).
  • Allgemein: Angioödem, anaphylaktische Reaktion, anaphylaktischer Schock und andere Überempfindlichkeitsreaktionen.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Makulo-papulöser Ausschlag, Purpura, Gesichtsödem.

Schwere Hautreaktionen (SCAR) (einschließlich Erythema multiforme, exfoliative Dermatitis, bullöse Reaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom) und toxische epidermale Nekrolyse): sehr selten.

Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS oder Hypersensitivitätssyndrom): Häufigkeit unbekannt.

Akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP): Häufigkeit unbekannt.

In Ausnahmefällen schwerwiegende infektiöse Komplikationen der Haut und des Weichgewebes bei Windpocken (siehe Abschnitt 4.4).

Photosensibilitätsreaktionen - Häufigkeit unbekannt.

Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem

Ibuprofen kann in Ausnahmefällen Schwindel, Benommenheit und Kopfschmerzen verursachen.

Niereneffekte:

Hämaturie, Proteinurie.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Kounis-Syndrom: Häufigkeit unbekannt.

Andere

  • Einige seltene Fälle von Sehstörungen wurden berichtet.
  • Oligurie, Niereninsuffizienz.
  • Das Auftreten einer aseptischen Meningitis unter Ibuprofen sollte auf einen systemischen Lupus erythematodes oder eine Bindegewebserkrankung hinweisen.
  • Störungen des Innenohrs: Tinnitus,
  • Allgemeine Störungen: peripheres Ödem, Schwellung,
  • Leber- und Gallenerkrankungen: Leberstörungen, Gelbsucht, seltene Fälle von Hepatitis,
  • Psychiatrische Störungen: Nervosität,
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums: Asthma, Bronchospasmus, Dyspnoe und Keuchen.

Einige biologische Veränderungen wurden beobachtet

  • Leber: vorübergehender Anstieg der Transaminasen, andere Anomalien der Leberfunktionstests.
  • Hämatologisch: Agranulozytose, Anämie, hämolytische Anämie, aplastische Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Verringerung des Hämatokrits und des Hämoglobinspiegels.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung des Arzneimittels ist wichtig. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Gesundheitsfachkräfte melden jeden Verdacht auf Nebenwirkungen über das nationale Meldesystem: Nationale Agentur für Arzneimittelsicherheit und Gesundheitsprodukte (ANSM) und Netzwerk der regionalen Pharmakovigilanzzentren - Website: https://signalement.social-sante.gouv.fr.

4.9. Überdosierung

Anzeichen

  • Schwindel,
  • Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen,
  • Anomalien der Leberfunktionstests,
  • Hyperkaliämie, metabolische Azidose,
  • Benommenheit, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Bewusstseinsverlust, Krampfanfälle,
  • Niereninsuffizienz,
  • Dyspnoe, Atemdepression,
  • Hypotonie.

Bei schwerer Vergiftung kann eine metabolische Azidose auftreten.

  • Eine längere Anwendung in höheren als den empfohlenen Dosen oder eine Überdosierung kann zu einer renalen tubulären Azidose und Hypokaliämie führen.

Maßnahmen:

  • Sofortiger Transfer in ein Krankenhaus.
  • Schnelle Entfernung des aufgenommenen Produkts durch Magenspülung.
  • Aktivkohle zur Verringerung der Absorption von Ibuprofen.
  • Symptomatische Behandlung.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1. Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: andere Analgetika und Antipyretika, ATC-Code: NO2B

Wirkmechanismus

Ibuprofen ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum, das zur Gruppe der Pro-Ionika gehört und ein Derivat der Arylessigsäure ist.

Es besitzt folgende Eigenschaften:

  • analgetische Eigenschaft,
  • antipyretische Eigenschaft,
  • entzündungshemmende Eigenschaft,
  • Eigenschaft der kurzfristigen Hemmung der Thrombozytenfunktion.
  • Alle diese Eigenschaften sind mit einer Hemmung der Prostaglandinsynthese verbunden.

Pharmakodynamische Effekte

Experimentelle Daten legen nahe, dass Ibuprofen die thrombozytenaggregationshemmende Wirkung einer niedrigen Dosis von Acetylsalicylsäure bei gleichzeitiger Einnahme kompetitiv hemmen kann. Pharmakodynamische Studien haben gezeigt, dass die Wirkung von Acetylsalicylsäure auf die Thromboxanbildung oder die Thrombozytenaggregation verringert wird, wenn Ibuprofen in einer Dosis von 400 mg innerhalb von 8 Stunden vor der Einnahme von 81 mg sofort freisetzender Acetylsalicylsäure oder innerhalb von 30 Minuten danach eingenommen wurde. Die Unsicherheiten hinsichtlich ihrer klinischen Extrapolation können jedoch nicht ausschließen, dass die regelmäßige, langfristige Anwendung von Ibuprofen die kardioprotektive Wirkung niedriger Dosen von Acetylsalicylsäure verringern kann. Bei gelegentlicher Anwendung von Ibuprofen erscheint das Auftreten eines klinisch relevanten Effekts jedoch unwahrscheinlich (siehe Abschnitt 4.5).

5.2. Pharmakokinetische Eigenschaften

Die Pharmakokinetik von Ibuprofen ist bei therapeutischen Dosen linear

Absorption

Die maximale Serumkonzentration wird sehr schnell erreicht, etwa 30 Minuten nach oraler Verabreichung.

Nach einmaliger Einnahme einer Dosis von 2 Kapseln zu 200 mg (= 400 mg Ibuprofen) beträgt die maximale Serumkonzentration etwa 50 µg/ml.

Die Nahrungsaufnahme verzögert die Absorption von Ibuprofen

Verteilung

Die Verabreichung von Ibuprofen führt nicht zu Akkumulationsphänomenen. Es ist zu 99 % an Plasmaproteine gebunden.

Im Synovialflüssigkeit wird Ibuprofen mit stabilen Konzentrationen zwischen der zweiten und achten Stunde nach der Einnahme gefunden, wobei die synoviale C max etwa ein Drittel der plasma C max beträgt.

Nach der Einnahme von 400 mg Ibuprofen alle 6 Stunden bei stillenden Frauen beträgt die im Milch gefundenen Menge an Ibuprofen weniger als 1 mg pro 24 Stunden

Biotransformation

Ibuprofen hat keine enzyminduzierende Wirkung. Es wird zu 90 % in Form inaktiver Metaboliten metabolisiert.

Ausscheidung

Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich über den Urin. Sie ist nach 24 Stunden vollständig, wobei 10 % in unveränderter Form und 90 % in Form inaktiver Metaboliten, hauptsächlich Glucuronid-Konjugate, ausgeschieden werden.

Die Eliminationshalbwertszeit beträgt etwa 1 bis 2 Stunden.

Die kinetischen Parameter von Ibuprofen sind bei Patienten mit Nieren- und Leberinsuffizienz nur geringfügig verändert. Die beobachteten Veränderungen rechtfertigen keine Anpassung der Dosierung.

5.3. Präklinische Sicherheitsdaten

Entfällt.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1. Liste der sonstigen Bestandteile

Macrogol 600, Kaliumhydroxid (Lösung zu 50 %).

Kapselhülle:

Flüssiges, teilweise dehydratisiertes Sorbitol, Gelatine, gereinigtes Wasser, patentiertes Blau V (E 131), Chinolingelb (E 104).

Drucktinte:

OPACODE WEISS NSP-78-18022: Alkohol SDA 35A, Propylenglykol, Titandioxid (E171), Polyvinylacetatphthalat, gereinigtes Wasser, Isopropylalkohol, Macrogol 400, Ammoniumhydroxid zu 28 %.

6.2. Inkompatibilitäten

Entfällt.

6.3. Haltbarkeit

3 Jahre

6.4. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Bei einer Temperatur von nicht mehr als 25°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren.

6.5. Art und Inhalt des Behältnisses

8, 10, 12, 16, 20, 24, 30 Kapseln in Blisterpackungen (PVDC/PVC/Aluminium).

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Keine besonderen Anforderungen.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den örtlichen Anforderungen zu entsorgen.

7. INHABER DER ZULASSUNG

HALEON FRANCE

23 RUE FRANÇOIS JACOB

92500 RUEIL-MALMAISON

8. ZULASSUNGSNUMMER(N)

  • CIP 381 626-8 oder 34009 381 626 8 4: 8 Weichkapseln in Blisterpackungen (PVDC/PVC/Aluminium).
  • CIP 381 627-4 oder 34009 381 627 4 5: 10 Weichkapseln in Blisterpackungen (PVDC/PVC/Aluminium).
  • CIP 381 628-0 oder 34009 381 628 0 6: 12 Weichkapseln in Blisterpackungen (PVDC/PVC/Aluminium).
  • CIP 381 629-7 oder 34009 381 629 7 4: 16 Weichkapseln in Blisterpackungen (PVDC/PVC/Aluminium).
  • CIP 381 630-5 oder 34009 381 630 5 6: 20 Weichkapseln in Blisterpackungen (PVDC/PVC/Aluminium).
  • CIP 381 631-1 oder 34009 381 631 1 7: 24 Weichkapseln in Blisterpackungen (PVDC/PVC/Aluminium).
  • CIP 381 632-8 oder 34009 381 632 8 5: 30 Weichkapseln in Blisterpackungen (PVDC/PVC/Aluminium).

9. DATUM DER ERSTZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

[vom Inhaber später auszufüllen]

10. STAND DER INFORMATION

[vom Inhaber später auszufüllen]

11. DOSIMETRIE

Entfällt.

12. ANLEITUNG ZUR HERSTELLUNG VON RADIOPHARMAZEUTIKA

Entfällt.

VERORDNUNGS- UND ABGABEBEDINGUNGEN

Arzneimittel nicht verschreibungspflichtig.


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Manufacturer
Advil
Viatris
Viatris
Mylan
Nurofen
Nurofen
Mylan
Description courte
Das Medikament Advilcaps 200mg ist zur kurzfristigen Behandlung von Fieber und/oder Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, grippeähnlichen Symptomen, Muskelverspannungen... angezeigt.
Die flüssige Ibuprofen-Viatris-Suspension ist ein Medikament, das Ibuprofen enthält, ein nichtsteroidales Antirheumatikum. Es ist für Säuglinge und Kinder von 3 Monaten bis 12 Jahren (also etwa 30 kg) bestimmt.
Behandlung von Tendinitis der oberen und unteren Extremitäten bei Erwachsenen (Entzündung der Sehnen der Muskeln), von Ödemen nach einer Operation oder nach einem Trauma (Verstauchung, Prellung) und zur Linderung von Schmerzen bei Arthrose der Finger.
Das Medikament Diclofenac 1% ist ein entzündungshemmendes und schmerzlinderndes Mittel (es lindert den Schmerz), in Form eines Gels zur Anwendung auf der Haut, ausschließlich im Bereich des schmerzenden Gebiets.
Nurofen 200 mg orodispersible Tabletten sind ein Medikament, das zur Linderung von leichten bis mäßigen Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Menstruationsbeschwerden und Fieber eingesetzt wird.
Das Medikament Nurofencaps 400 mg Weichkapseln ist angezeigt bei Erwachsenen und Jugendlichen über 40 kg (12 Jahre und älter) zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßigen Schmerzen.
Das Medikament Ibuprofen 400 mg Mylan Filmtabletten ist angezeigt bei bestimmten chronischen entzündlichen Rheumaerkrankungen, bestimmten schweren Arthrosen, akuten Arthroseschmerzen.

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Beschreibung des Apothekers

Schmerzen und Fieber sind häufige Beschwerden, die den Alltag erheblich beeinträchtigen können. Ob es sich um Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, grippeähnliche Zustände oder Muskelkater handelt, die Suche nach einer schnellen und effektiven Linderung ist oft dringend. In solchen Fällen kann die Wahl des richtigen Medikaments entscheidend sein, um die Symptome zu lindern und das Wohlbefinden wiederherzustellen.

Was sind die Hauptursachen für Schmerzen und Fieber?

Schmerzen und Fieber können durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden. Zu den häufigsten Ursachen gehören:

 

  • Infektionen, die durch Viren oder Bakterien verursacht werden, wie Erkältungen oder Grippe.
  • Entzündungen, die durch Verletzungen oder chronische Erkrankungen wie Arthritis entstehen.
  • Stress und Anspannung, die zu Spannungskopfschmerzen führen können.
  • Zahnprobleme, die Zahnschmerzen und Entzündungen verursachen.

 

Diese Faktoren können das Immunsystem belasten und zu einer erhöhten Körpertemperatur führen, die als Fieber bekannt ist. Eine angemessene Behandlung kann helfen, die Symptome zu lindern und die Genesung zu fördern.

 

Wie wirkt Advilcaps 200mg bei der Linderung von Schmerzen und Fieber?

Advilcaps 200mg enthält Ibuprofen, ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAID), das entzündungshemmende, schmerzlindernde und fiebersenkende Eigenschaften besitzt. Es wirkt, indem es die Produktion von Prostaglandinen hemmt, die für Schmerzen und Entzündungen im Körper verantwortlich sind.

 

Die Einnahme von Advilcaps kann helfen, die Intensität von Schmerzen zu reduzieren und die Körpertemperatur zu senken, was zu einer spürbaren Linderung der Symptome führt.

 

Welche Vorteile bietet die Verwendung von Advilcaps 200mg?

Advilcaps 200mg bietet mehrere Vorteile für Menschen, die unter Schmerzen und Fieber leiden:

 

  • Schnelle Linderung: Die weiche Kapsel ermöglicht eine schnelle Freisetzung des Wirkstoffs, was zu einer schnellen Schmerzlinderung führt.
  • Vielseitigkeit: Geeignet für die Behandlung verschiedener Arten von Schmerzen, einschließlich Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Muskelschmerzen.
  • Fiebersenkung: Hilft, die Körpertemperatur zu senken und das Wohlbefinden zu verbessern.

 

Diese Eigenschaften machen Advilcaps zu einer praktischen Wahl für die kurzfristige Behandlung von Schmerzen und Fieber.

 

Wie kann Advilcaps 200mg in eine tägliche Pflegeroutine integriert werden?

Die Integration von Advilcaps 200mg in eine tägliche Pflegeroutine kann helfen, Schmerzen effektiv zu bewältigen und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern. Hier sind einige Tipps zur Anwendung:

 

  • Bei Bedarf einnehmen: Advilcaps kann bei den ersten Anzeichen von Schmerzen oder Fieber eingenommen werden, um eine schnelle Linderung zu erzielen.
  • Mit Wasser einnehmen: Die Kapseln sollten mit einem großen Glas Wasser eingenommen werden, um die Aufnahme zu erleichtern und Magenbeschwerden zu vermeiden.
  • Regelmäßige Abstände: Zwischen den Einnahmen sollten mindestens sechs Stunden liegen, um eine Überdosierung zu vermeiden.

 

Die regelmäßige Anwendung im Rahmen der empfohlenen Dosierung kann dazu beitragen, die Symptome unter Kontrolle zu halten und den Alltag angenehmer zu gestalten.

 

Welche Vorsichtsmaßnahmen sollten bei der Einnahme von Advilcaps 200mg beachtet werden?

Bei der Einnahme von Advilcaps 200mg sollten einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden, um die Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten:

 

  • Nicht für Kinder unter 6 Jahren geeignet: Aufgrund der Erstickungsgefahr sollten Kinder unter 6 Jahren dieses Medikament nicht einnehmen.
  • Allergien beachten: Personen mit Allergien gegen NSAIDs oder Ibuprofen sollten Advilcaps vermeiden.
  • Vorsicht bei Magenproblemen: Personen mit einer Vorgeschichte von Magenblutungen oder Geschwüren sollten vor der Einnahme einen Arzt konsultieren.

 

Diese Vorsichtsmaßnahmen tragen dazu bei, das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren und die Sicherheit der Anwendung zu gewährleisten.

 

Welche anderen Wirkstoffe können bei der Behandlung von Schmerzen und Fieber hilfreich sein?

Neben Ibuprofen gibt es weitere Wirkstoffe, die bei der Behandlung von Schmerzen und Fieber hilfreich sein können:

 

  • Paracetamol: Ein weit verbreitetes Schmerzmittel, das auch fiebersenkende Eigenschaften besitzt.
  • Aspirin: Ein weiteres NSAID, das Schmerzen lindern und Entzündungen reduzieren kann.
  • Naproxen: Ein NSAID, das bei der Behandlung von Entzündungen und Schmerzen wirksam ist.

 

Die Kombination dieser Wirkstoffe in einer gut durchdachten Pflegeroutine kann helfen, Schmerzen effektiv zu bewältigen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.

 

Fragen / Antworten

Wie wirkt Advilcaps 200mg bei Kopfschmerzen und Fieber?

Advilcaps 200mg enthält Ibuprofen, ein nicht-steroidales Antirheumatikum (NSAID), das entzündungshemmende, schmerzlindernde und fiebersenkende Eigenschaften besitzt. Bei Kopfschmerzen und Fieber wirkt Ibuprofen, indem es die Produktion von Prostaglandinen hemmt, die für die Entstehung von Schmerzen und Entzündungen verantwortlich sind. Durch die Reduzierung dieser Substanzen im Körper werden die Symptome gelindert, was zu einer spürbaren Erleichterung führt. Advilcaps ist besonders effektiv bei der Behandlung von leichten bis mittelschweren Schmerzen und kann schnell Linderung verschaffen, da die weiche Kapsel eine schnelle Freisetzung des Wirkstoffs ermöglicht. Es ist wichtig, die empfohlene Dosierung einzuhalten und die Kapseln mit ausreichend Wasser einzunehmen, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen. Bei anhaltenden oder sich verschlimmernden Symptomen sollte jedoch ein Arzt konsultiert werden, um eine angemessene Behandlung sicherzustellen.

Kann Advilcaps 200mg bei Zahnschmerzen helfen?

Ja, Advilcaps 200mg kann effektiv bei der Linderung von Zahnschmerzen eingesetzt werden. Der Wirkstoff Ibuprofen wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd, was besonders bei Zahnschmerzen von Vorteil ist, die oft durch Entzündungen im Zahnfleisch oder um den Zahn herum verursacht werden. Die Einnahme von Advilcaps kann helfen, die Schwellung zu reduzieren und die Schmerzen zu lindern, was zu einer spürbaren Verbesserung des Wohlbefindens führt. Es ist jedoch wichtig, die Ursache der Zahnschmerzen zu ermitteln und gegebenenfalls einen Zahnarzt aufzusuchen, um eine geeignete Behandlung zu erhalten. Advilcaps sollte als kurzfristige Lösung betrachtet werden, um die Symptome zu lindern, bis eine professionelle zahnärztliche Behandlung erfolgen kann. Die empfohlene Dosierung sollte nicht überschritten werden, und die Einnahme sollte mit einem Glas Wasser erfolgen, um die beste Wirkung zu erzielen.

Wie kann Advilcaps 200mg bei Grippesymptomen helfen?

Advilcaps 200mg ist eine wirksame Option zur Linderung von Grippesymptomen wie Fieber, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen. Der Hauptbestandteil Ibuprofen wirkt, indem er die Produktion von Prostaglandinen hemmt, die für Entzündungen und Schmerzen verantwortlich sind. Dies führt zu einer Reduzierung von Fieber und einer Linderung von Schmerzen, die häufig mit einer Grippe einhergehen. Die weiche Kapsel ermöglicht eine schnelle Freisetzung des Wirkstoffs, was zu einer raschen Linderung der Symptome führt. Es ist wichtig, die empfohlene Dosierung einzuhalten und die Kapseln mit ausreichend Wasser einzunehmen, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen. Während Advilcaps die Symptome der Grippe lindern kann, ist es wichtig, sich ausreichend auszuruhen und viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um die Genesung zu unterstützen. Bei anhaltenden oder sich verschlimmernden Symptomen sollte ein Arzt konsultiert werden, um eine angemessene Behandlung sicherzustellen.

Kann Advilcaps 200mg bei Muskelkater und Regelschmerzen eingesetzt werden?

Advilcaps 200mg ist eine geeignete Wahl zur Linderung von Muskelkater und Regelschmerzen. Der Wirkstoff Ibuprofen wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd, was besonders bei Muskelkater von Vorteil ist, der durch Mikroverletzungen in den Muskelfasern verursacht wird. Die Einnahme von Advilcaps kann helfen, die Entzündung zu reduzieren und die Schmerzen zu lindern, was zu einer schnelleren Erholung führt. Bei Regelschmerzen kann Ibuprofen die Produktion von Prostaglandinen hemmen, die für die Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur verantwortlich sind, und somit die Schmerzen lindern. Es ist wichtig, die empfohlene Dosierung einzuhalten und die Kapseln mit ausreichend Wasser einzunehmen, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen. Advilcaps sollte als kurzfristige Lösung betrachtet werden, um die Symptome zu lindern, und bei anhaltenden oder sich verschlimmernden Schmerzen sollte ein Arzt konsultiert werden, um eine geeignete Behandlung sicherzustellen.

Wie schnell wirkt Advilcaps 200mg bei Migräne?

Advilcaps 200mg kann eine schnelle Linderung bei Migräneanfällen bieten, da die weiche Kapsel eine rasche Freisetzung des Wirkstoffs Ibuprofen ermöglicht. Ibuprofen wirkt, indem es die Produktion von Prostaglandinen hemmt, die Entzündungen und Schmerzen verursachen, was zu einer Linderung der Migränesymptome führt. Die Wirkung von Advilcaps kann innerhalb von 30 Minuten nach der Einnahme einsetzen, was es zu einer effektiven Option für die Behandlung von akuten Migräneanfällen macht. Es ist wichtig, die Kapseln mit ausreichend Wasser einzunehmen und die empfohlene Dosierung nicht zu überschreiten, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen. Bei häufigen oder schweren Migräneanfällen sollte jedoch ein Arzt konsultiert werden, um eine geeignete Behandlung und Prävention zu gewährleisten. Advilcaps kann helfen, die Symptome zu lindern, sollte jedoch als Teil eines umfassenden Behandlungsplans betrachtet werden, der auch andere Maßnahmen zur Migräneprävention umfasst.

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