Loperamid 2 mg Mylan Kapseln - Packung mit 12 Kapseln

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Das Medikament Loperamid 2 mg Mylan Kapseln ist zur symptomatischen Behandlung von akuten, vorübergehenden Durchfallerkrankungen bei Erwachsenen und Kindern ab 15 Jahren angezeigt.

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Loperamid 2 mg Mylan Kapsel ist ein wirksames Mittel zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchfallerkrankungen bei Erwachsenen und Kindern ab 15 Jahren. Dieses Medikament wirkt direkt auf das Verdauungssystem und den Stoffwechsel, um die Symptome schnell zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Es ist eine ideale Ergänzung zu diätetischen Maßnahmen, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen und die Darmfunktion zu stabilisieren. Mit seiner bewährten Formel bietet Loperamid 2 mg Mylan eine zuverlässige Lösung für alle, die unter vorübergehenden Durchfällen leiden und schnell wieder zu ihrem normalen Alltag zurückkehren möchten.

 

Effektive Wirkstoffkombination zur schnellen Linderung von Durchfallsymptomen

Chlorhydrat als Hauptbestandteil für eine gezielte Wirkung

Der Hauptwirkstoff in Loperamid 2 mg Mylan ist Chlorhydrat, das in einer Menge von 2 mg pro Kapsel enthalten ist. Diese Substanz wirkt direkt auf die Darmmuskulatur, um die Bewegungen zu verlangsamen und die Flüssigkeitsaufnahme zu erhöhen. Dadurch wird der Stuhl fester und die Häufigkeit der Stuhlgänge reduziert. Diese gezielte Wirkung macht Loperamid zu einem unverzichtbaren Begleiter bei akuten Durchfallerkrankungen, da es schnell und effektiv die Symptome lindert und den Betroffenen Erleichterung verschafft.

 

Zusätzliche Inhaltsstoffe für eine optimale Verträglichkeit

Jede Kapsel von Loperamid 2 mg Mylan enthält neben dem Hauptwirkstoff auch Hilfsstoffe wie Lactosemonohydrat, Reisstärke, Talkum und Magnesiumstearat. Diese Inhaltsstoffe sorgen für eine gute Verträglichkeit und erleichtern die Einnahme. Die Kapselhülle besteht aus Gelatine und Titandioxid, was die Einnahme angenehm und unkompliziert macht. Diese sorgfältig ausgewählte Kombination von Inhaltsstoffen gewährleistet, dass das Medikament nicht nur wirksam, sondern auch gut verträglich ist.

 

Empfohlene Dosierung und Anwendungshinweise für Loperamid 2 mg Mylan

Richtige Dosierung für eine effektive Behandlung

Zu Beginn der Behandlung wird empfohlen, zwei Kapseln auf einmal einzunehmen. Sollte der Durchfall anhalten, kann nach jedem ungeformten Stuhlgang eine zusätzliche Kapsel eingenommen werden. Es ist jedoch wichtig, die maximale Tagesdosis von sechs Kapseln nicht zu überschreiten. Die Behandlungsdauer sollte auf zwei Tage begrenzt sein, um eine Überdosierung zu vermeiden. Die Kapseln sollten mit einem Glas Wasser eingenommen werden, um die Wirkung zu optimieren und die Einnahme zu erleichtern.

 

Wichtige Hinweise zur Anwendung und Vorsichtsmaßnahmen

Wenn nach zwei Tagen keine Besserung eintritt, sollte die Einnahme des Medikaments abgebrochen und ein Arzt konsultiert werden. Bei Auftreten von Fieber oder Erbrechen während der Behandlung ist ebenfalls ärztlicher Rat einzuholen. Es ist wichtig, auf Anzeichen von Dehydrierung wie starken Durst oder trockene Zunge zu achten, da diese auf einen erheblichen Flüssigkeitsverlust hinweisen können. In solchen Fällen kann eine ärztlich verordnete Rehydrierung erforderlich sein, um den Flüssigkeitshaushalt wiederherzustellen.

 

Vorsichtsmaßnahmen und mögliche Nebenwirkungen bei der Einnahme von Loperamid 2 mg Mylan

Wichtige Vorsichtsmaßnahmen zur sicheren Anwendung

Bei Patienten mit HIV sollte die Behandlung sofort abgebrochen werden, wenn Anzeichen einer Bauchaufblähung auftreten. Diese äußert sich durch eine Schwellung des Bauches und kann auf eine ernsthafte Komplikation hinweisen. Bei Patienten mit Leberinsuffizienz ist eine engmaschige ärztliche Überwachung erforderlich, um mögliche Risiken zu minimieren. Es ist wichtig, die empfohlene Dosierung nicht zu überschreiten, da dies zu schwerwiegenden Herzproblemen führen kann, wie einige Patienten berichtet haben.

 

Mögliche Nebenwirkungen und deren Management

Nach der Einnahme von Loperamid 2 mg Mylan können Nebenwirkungen wie Verstopfung, Blähungen, Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten. Aufgrund des enthaltenen Loperamids kann es auch zu Atembeschwerden, Schwellungen im Gesicht oder Hautreaktionen wie Juckreiz und Nesselsucht kommen. Einige Patienten haben über Erbrechen, Verdauungsstörungen, schwere Verstopfung, Schmerzen und Bauchbeschwerden berichtet. Es ist möglich, dass Müdigkeit, Schwindel, Bewusstseinsverlust oder Koordinationsstörungen auftreten. Bei Auftreten dieser Symptome sollte ein Arzt konsultiert werden.

 

Kontraindikationen und Einschränkungen bei der Verwendung von Loperamid 2 mg Mylan

Wichtige Kontraindikationen zur Vermeidung von Risiken

Loperamid 2 mg Mylan sollte nicht eingenommen werden, wenn eine Allergie gegen Loperamid oder einen seiner Bestandteile besteht. Es ist auch kontraindiziert, wenn der Stuhl Blut enthält oder bei hohem Fieber. Patienten mit chronischen Darmerkrankungen oder entzündlichen Darmerkrankungen, die mit Durchfall und Schmerzen einhergehen, sollten dieses Medikament ebenfalls meiden. Bei Auftreten von Verstopfung, Bauchaufblähung oder Darmverschluss sollte die Behandlung sofort abgebrochen werden.

 

Besondere Vorsicht bei bestimmten Patientengruppen

Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen sollten besondere Vorsicht walten lassen und vor der Einnahme von Loperamid 2 mg Mylan einen Arzt konsultieren. Dazu gehören Personen mit Lebererkrankungen, Herzproblemen oder anderen chronischen Gesundheitszuständen. Eine sorgfältige Überwachung und Anpassung der Dosierung kann erforderlich sein, um mögliche Risiken zu minimieren und die Sicherheit der Behandlung zu gewährleisten.

 

Verpackung

Das Produkt Loperamid 2 mg Mylan Kapsel ist in einer Packung mit 12 Kapseln erhältlich.

 


ANSM - Aktualisiert am: 22/06/2023

Bezeichnung des Arzneimittels

LOPERAMIDE VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel

Loperamid-Hydrochlorid

Rahmen

Bitte lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, da sie wichtige Informationen enthält.

Sie müssen dieses Arzneimittel immer genau nach den Anweisungen in dieser Packungsbeilage oder nach Anweisung Ihres Arztes, Apothekers oder Ihrer Krankenschwester einnehmen.

  • Bewahren Sie diese Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie sie später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Ihre Krankenschwester. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Sie müssen einen Arzt aufsuchen, wenn Sie sich nach 2 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen.

1. WAS IST LOPERAMIDE VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Pharmakotherapeutische Gruppe: ANTIDIARRHOIKA - ATC-Code: A07DA03 (A: Verdauungstrakt und Stoffwechsel).

Kurzzeitbehandlung von akuten Durchfällen bei Erwachsenen und Kindern ab 15 Jahren.

Diese Behandlung ergänzt diätetische Maßnahmen: Lesen Sie sorgfältig das Kapitel „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“.

Sie müssen einen Arzt aufsuchen, wenn Sie sich nach 2 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON LOPERAMIDE VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel BEACHTEN?

Nehmen Sie LOPERAMIDE VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel niemals ein:

  • Wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • Wenn Blut in Ihrem Stuhl vorhanden ist und/oder bei hohem Fieber,
  • Wenn Sie an einer chronischen Darmerkrankung leiden, insbesondere bei akuten Schüben einer Colitis ulcerosa (entzündliche Darmerkrankung mit Blutungen),
  • Wenn Sie an einer Darmentzündung mit Durchfall und Schmerzen nach der Einnahme von Antibiotika leiden (pseudomembranöse Kolitis),
  • Wenn Sie an einer Darmentzündung durch invasive Bakterien leiden (bakterielle Enterokolitis),
  • Bei Kindern unter 15 Jahren.

Dieses Arzneimittel sollte nicht angewendet werden, wenn ein Stopp oder eine Verlangsamung der Darmtätigkeit vermieden werden muss.

Die Behandlung sollte bei Auftreten von Verstopfung, Bauchauftreibung oder Darmverschluss abgebrochen werden.

IM ZWEIFELSFALL MÜSSEN SIE IHREN ARZT ODER APOTHEKER FRAGEN.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Fragen Sie vor der Einnahme von LOPERAMIDE VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel Ihren Arzt, Apotheker oder Ihre Krankenschwester um Rat.

Sie müssen die Behandlung abbrechen und schnell Ihren Arzt aufsuchen in folgenden Fällen:

  • Wenn Sie nach 2 Tagen Behandlung keine Besserung feststellen,
  • Bei Auftreten von Fieber oder Erbrechen während der Behandlung,
  • Bei Vorhandensein von Blut oder Schleim im Stuhl,
  • Bei starkem Durst, trockenem Mund. Diese Anzeichen deuten auf eine beginnende Dehydratation hin, also auf einen erheblichen Flüssigkeitsverlust durch den Durchfall. Ihr Arzt wird dann entscheiden, ob eine Rehydratation erforderlich ist, die oral oder intravenös erfolgen kann,
  • Wenn Sie mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) infiziert sind, beenden Sie die Behandlung sofort bei den ersten Anzeichen einer Bauchauftreibung (äußert sich durch eine Schwellung des Bauches),

Bei Leberinsuffizienz (schlechte Leberfunktion) informieren Sie Ihren Arzt; eine enge medizinische Überwachung kann bei der Behandlung mit diesem Arzneimittel erforderlich sein.

Sie müssen während der Behandlung die folgenden diätetischen Regeln befolgen:

  • Trinken Sie reichlich gesalzene oder gesüßte Getränke, um den Flüssigkeitsverlust durch den Durchfall auszugleichen (die durchschnittliche tägliche Wassermenge für Erwachsene beträgt 2 Liter)
  • Essen Sie ausreichend während des Durchfalls,
  • o vermeiden Sie bestimmte Nahrungsmittel, insbesondere Milch, Rohkost, Obst, grünes Gemüse, scharfe Gerichte sowie kalte Speisen oder Getränke.
  • o bevorzugen Sie gegrilltes Fleisch, Reis.

Nehmen Sie dieses Produkt nur für den vorgesehenen Zweck (siehe Abschnitt 1) und niemals mehr als die empfohlene Dosis ein (siehe Abschnitt 3). Schwere Herzprobleme (die Symptome können einen schnellen oder unregelmäßigen Herzschlag umfassen) wurden bei Patienten berichtet, die zu viel Loperamid, den Wirkstoff von LOPERAMIDE VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel, eingenommen haben.

Kinder und Jugendliche

Ohne Belang.

Andere Arzneimittel und LOPERAMIDE VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen, insbesondere:

  • Itraconazol oder Ketoconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen),
  • Gemfibrozil (zur Behandlung eines hohen Fettgehalts im Blut),
  • Desmopressin oral (insbesondere zur Begrenzung von Durst und Urinproduktion bei Patienten mit Diabetes insipidus).

Dieses Arzneimittel enthält LOPERAMIDE. Andere Arzneimittel enthalten es ebenfalls. Kombinieren Sie sie nicht, um die maximal empfohlenen Dosen nicht zu überschreiten (siehe Wie ist LOPERAMIDE VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel einzunehmen?).

LOPERAMIDE VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Ohne Belang.

Schwangerschaft und Stillzeit

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, ohne den Rat Ihres Arztes oder Apothekers eingeholt zu haben.

Dieses Arzneimittel wird während der Schwangerschaft nur auf Anraten Ihres Arztes angewendet.

Wenn Sie während der Behandlung feststellen, dass Sie schwanger sind, konsultieren Sie Ihren Arzt, da nur er entscheiden kann, ob die Behandlung fortgesetzt werden soll.

Stillen wird während der Behandlung mit diesem Arzneimittel nicht empfohlen.

Fragen Sie vor der Einnahme von Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Seien Sie vorsichtig. Fahren Sie nicht, ohne die Packungsbeilage gelesen zu haben.

Dieses Arzneimittel kann Schläfrigkeit, Schwindelgefühle oder Müdigkeit verursachen. Aufgrund dieser Risiken wird Vorsicht beim Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen empfohlen.

LOPERAMIDE VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel enthält Laktose.

Wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie bestimmte Zucker nicht vertragen, kontaktieren Sie ihn, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

3. WIE IST LOPERAMIDE VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel EINZUNEHMEN?

Stellen Sie sicher, dass Sie dieses Arzneimittel immer genau nach den Anweisungen in dieser Packungsbeilage oder nach den Anweisungen Ihres Arztes oder Apothekers einnehmen. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung

Nur für Erwachsene und Kinder ab 15 Jahren.

Beginnen Sie mit 2 Kapseln auf einmal (entspricht 4 mg Loperamid-Hydrochlorid),

Wenn der Durchfall anhält: Nehmen Sie nach jedem ungeformten Stuhlgang 1 zusätzliche Kapsel, jedoch:

  • niemals mehr als 6 Kapseln pro Tag,
  • niemals mehr als 2 Tage Behandlung.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Schlucken Sie die Kapseln mit einem Glas Wasser.

Behandlungsdauer

Die Anwendungsdauer ist auf 2 Tage begrenzt.

Wenn Sie mehr LOPERAMIDE VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel eingenommen haben, als Sie sollten:

Wenn Sie zu viel LOPERAMIDE VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel eingenommen haben, fragen Sie sofort einen Arzt oder ein Krankenhaus um Rat. Die Symptome können umfassen: beschleunigter Herzschlag, unregelmäßiger Herzschlag, Veränderungen Ihres Herzrhythmus (diese Symptome können potenziell schwerwiegende Folgen haben und lebensbedrohlich sein), Muskelsteifheit, unkoordinierte Bewegungen, Schläfrigkeit, Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder Atemnot, oder eine verminderte Wachsamkeit, Verengung der Pupille, Blähungen oder Verstopfung.

In diesem Fall müssen Sie ins Krankenhaus gehen, wo Ihnen ein Gegenmittel (Naloxon) verabreicht werden kann. Eine Krankenhausüberwachung muss dann mindestens 48 Stunden lang aufrechterhalten werden. Kinder reagieren stärker auf hohe Dosen von LOPERAMIDE VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel als Erwachsene. Wenn ein Kind zu viel einnimmt oder eines der oben genannten Symptome zeigt, kontaktieren Sie sofort einen Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von LOPERAMIDE VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel vergessen haben:

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von LOPERAMIDE VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel abbrechen:

Ohne Belang.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die häufigsten Nebenwirkungen (mehr als 1 von 100 Patienten) sind Verstopfung, Blähungen, Kopfschmerzen und Übelkeit.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden ebenfalls mit Loperamid berichtet:

  • Allergische Reaktionen, die Atembeschwerden oder Schluckbeschwerden, Schwellungen im Gesicht oder Hautreaktionen (Ausschlag, Nesselsucht, Juckreiz) umfassen können.
  • Erbrechen, Verdauungsschwierigkeiten, Mundtrockenheit, schwere Verstopfung, Bauchschmerzen oder -schwellung, Bauchbeschwerden, Darmverschluss, Zungenschmerzen.
  • Hautausschläge, manchmal schwerwiegend.
  • Müdigkeit.
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen.
  • Schwindelgefühle, Schläfrigkeit, Bewusstseinsverlust oder -minderung, Benommenheit, erhöhter Muskeltonus, Schwierigkeiten bei der Koordination von Bewegungen.
  • Verengung der Pupille (Miosis).

Häufigkeit unbekannt (kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).

  • Schmerzen im oberen Bauchbereich, Bauchschmerzen, die in den Rücken ausstrahlen, Empfindlichkeit des Bauches bei Berührung, Fieber, schneller Puls, Übelkeit, Erbrechen, die Symptome einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (akute Pankreatitis) sein können.

Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, beenden Sie die Anwendung des Arzneimittels und konsultieren Sie sofort einen Arzt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Ihre Krankenschwester. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem melden: Nationale Agentur für die Sicherheit von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten (ANSM) und Netzwerk der regionalen Pharmakovigilanz-Zentren – Website: https://signalement.social-sante.gouv.fr.

Durch das Melden von Nebenwirkungen tragen Sie dazu bei, mehr Informationen über die Sicherheit des Arzneimittels zu erhalten.

5. WIE IST LOPERAMIDE VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern auf.

Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht nach dem Verfallsdatum, das auf der Packung angegeben ist. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind. Diese Maßnahmen tragen zum Umweltschutz bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was LOPERAMIDE VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel enthält

  • Der Wirkstoff ist:

Loperamid-Hydrochlorid … 2,00 mg

Entsprechende Menge an Loperamid-Basis … 1,86 mg

Pro Kapsel

  • Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose-Monohydrat, Reisstärke, Talkum, Magnesiumstearat.

Zusammensetzung der Kapselhülle: Gelatine, Titandioxid.

Was ist LOPERAMIDE VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel und Inhalt der äußeren Verpackung

Dieses Arzneimittel ist in Form von Kapseln erhältlich. Packung mit 6 oder 12.

Inhaber der Zulassung

VIATRIS SANTE

1, RUE DE TURIN

69007 LYON

Vertreiber der Zulassung

VIATRIS SANTE

1, RUE DE TURIN

69007 LYON

Hersteller

VIATRIS SANTE

1, RUE DE TURIN

69007 LYON

oder

LABORATOIRES BTT

INDUSTRIEGEBIET KRAFFT

67 150 ERSTEIN

Namen des Arzneimittels in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums

Ohne Belang.

Das Datum der letzten Überarbeitung dieser Packungsbeilage ist:

[vom Inhaber später auszufüllen]

Sonstiges

Detaillierte Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf der Website der ANSM (Frankreich) verfügbar.

Gesundheitserziehungshinweis:

Durchfall führt zu einem Verlust von Flüssigkeiten und Mineralien.

Dieses Arzneimittel behandelt die Symptome von akuten Durchfällen bei Erwachsenen, ersetzt jedoch nicht die Rehydratation, begleitet von diätetischen Maßnahmen.

Es ist daher notwendig, reichlich gesüßte Getränke (Fruchtsäfte) und gesalzene Brühen zu trinken, um diese Verluste auszugleichen. Vermeiden Sie Milch, grünes Gemüse, Rohkost, Obst, Gewürze, bis der Durchfall verschwunden ist.

ANSM - Aktualisiert am: 22/06/2023

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

LOPERAMID VIATRIS CONSEIL 2 mg, Kapsel

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Loperamidhydrochlorid … 2,00 mg

Entsprechende Menge an Loperamidbase … 1,86 mg

Pro Kapsel

Hilfsstoff mit bekannter Wirkung: Laktose.

Für die vollständige Liste der Hilfsstoffe siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Kapsel.

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1. Anwendungsgebiete

Kurzzeitbehandlung von akuten Durchfallerkrankungen bei Erwachsenen und Kindern ab 15 Jahren.

Diese Behandlung ergänzt diätetische Maßnahmen.

4.2. Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Nur für Erwachsene und Kinder ab 15 Jahren.

Anfangsdosierung:

2 Kapseln, gefolgt von 1 zusätzlichen Kapsel nach jedem ungeformten Stuhlgang, jedoch:

  • niemals mehr als 6 Kapseln pro Tag,
  • niemals mehr als 2 Tage Behandlung.

Pädiatrische Population

LOPERAMID VIATRIS CONSEIL darf bei Kindern unter 15 Jahren nicht angewendet werden.

Ältere Patienten

Keine Dosisanpassung erforderlich.

Niereninsuffizienz

Keine Dosisanpassung erforderlich.

Leberinsuffizienz

Obwohl keine pharmakokinetischen Daten bei Patienten mit Leberinsuffizienz vorliegen, sollte Loperamid bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden, da der First-Pass-Effekt reduziert ist (siehe Abschnitt 4.4).

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Die Kapseln sollten mit Wasser geschluckt werden.

4.3. Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten Hilfsstoffe.
  • Kinder unter 15 Jahren.
  • Loperamidhydrochlorid darf nicht als Erstbehandlung angewendet werden bei:
  • o Akuter Dysenterie, gekennzeichnet durch das Vorhandensein von Blut im Stuhl und hohem Fieber,
  • o Akuten Schüben einer hämorrhagischen Kolitis,
  • o Bakterieller Enterokolitis durch invasive Bakterien wie Salmonella, Shigella oder Campylobacter,
  • o Pseudomembranöser Kolitis im Zusammenhang mit der Anwendung von Breitbandantibiotika.
  • Loperamidhydrochlorid darf nicht angewendet werden, wenn eine Hemmung der Darmperistaltik vermieden werden muss, da das Risiko schwerwiegender Folgen wie Ileus, Megakolon und Kolonstase besteht. Die Behandlung sollte sofort abgebrochen werden, wenn Verstopfung, Bauchauftreibung oder Ileus auftreten.

4.4. Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Die Behandlung von Durchfall mit Loperamidhydrochlorid ist rein symptomatisch. Wann immer die Ursache des Durchfalls bestimmt werden kann, sollte eine spezifische Behandlung eingeleitet werden, soweit möglich.

Bei Patienten mit Durchfall kann es zu Dehydratation und Elektrolytverlusten kommen. In diesem Fall ist die Verabreichung geeigneter Flüssigkeiten und Elektrolyte eine wesentliche Maßnahme.

Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung anhält, sollte dem Patienten geraten werden, die Einnahme dieses Medikaments abzubrechen und einen Arzt aufzusuchen. Die weitere Vorgehensweise sollte überprüft und die Notwendigkeit einer oralen oder intravenösen Rehydratation in Betracht gezogen werden.

Patienten, die mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) infiziert sind und wegen Durchfall mit Loperamidhydrochlorid behandelt werden, sollten die Behandlung bei den ersten Anzeichen einer Bauchauftreibung abbrechen. Einzelne Fälle von hartnäckiger Verstopfung wurden mit einem erhöhten Risiko für Kolonstase bei HIV-infizierten Patienten mit bakterieller und viraler infektiöser Kolitis und Behandlung mit Loperamidhydrochlorid berichtet.

Obwohl keine pharmakokinetischen Daten bei Patienten mit Leberinsuffizienz vorliegen, sollte Loperamidhydrochlorid bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden, da der First-Pass-Effekt reduziert ist. Dieses Medikament sollte bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden, da ein Risiko einer Überdosierung besteht, die zu einer Toxizität des zentralen Nervensystems führen kann.

Der Patient sollte über die Notwendigkeit informiert werden:

  • sich durch reichlich gesalzene oder gesüßte Getränke zu rehydrieren, um den Flüssigkeitsverlust durch den Durchfall auszugleichen (die durchschnittliche tägliche Wassermenge für Erwachsene beträgt 2 Liter),
  • sich während des Durchfalls zu ernähren:
  • o indem bestimmte Nahrungsmittel vermieden werden, insbesondere Milch, rohes Gemüse, Obst, grünes Gemüse, scharfe Gerichte sowie kalte Speisen oder Getränke
  • o indem gegrilltes Fleisch und Reis bevorzugt werden.

Herzbedingte Effekte, einschließlich einer Verlängerung des QT-Intervalls und einer Erweiterung des QRS-Komplexes sowie Torsades de Pointes, wurden bei Überdosierung berichtet. In einigen Fällen war der Verlauf tödlich (siehe Abschnitt 4.9). Eine Überdosierung kann ein bestehendes Brugada-Syndrom aufdecken. Patienten sollten die empfohlene Dosis und/oder Behandlungsdauer nicht überschreiten.

Dieses Medikament enthält Laktose. Patienten mit einer Galaktoseintoleranz, einem vollständigen Laktasemangel oder einem Glukose-Galaktose-Malabsorptionssyndrom (seltene erbliche Erkrankungen) sollten dieses Medikament nicht einnehmen.

4.5. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Die gleichzeitige Verabreichung von Loperamid (Einzeldosis von 4 mg) und Itraconazol, einem Inhibitor von CYP 3A4 und P-Glykoprotein, führte zu einer Erhöhung der Plasmakonzentrationen von Loperamid um das 3- bis 4-fache. In derselben Studie erhöhte Gemfibrozil, ein Inhibitor von CYP 2C8, die Loperamidkonzentrationen um das 2-fache. Die Kombination von Itraconazol und Gemfibrozil führte zu einer Erhöhung der Spitzenplasmakonzentrationen von Loperamid um das 4-fache und einer Erhöhung der gesamten Plasmakonzentration um das 13-fache.

Diese Erhöhungen waren nicht mit Effekten auf das zentrale Nervensystem bei psychomotorischen Tests (subjektive Schläfrigkeit und Digit Symbol Substitution Test) verbunden.

Die gleichzeitige Verabreichung von Loperamid (Einzeldosis von 16 mg) und Ketoconazol, einem Inhibitor von CYP 3A4 und P-Glykoprotein, führte zu einer Erhöhung der Plasmakonzentrationen von Loperamid um das 5-fache. Diese Erhöhung war nicht mit einer Zunahme der pharmakodynamischen Effekte bei Messungen durch Pupillometrie verbunden.

Die Kombination mit oralem Desmopressin führte zu einer Erhöhung der Plasmakonzentrationen von Desmopressin um das 3-fache, wahrscheinlich aufgrund der Verlangsamung der Darmmotilität.

4.6. Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Studien an Tieren haben keine teratogenen Effekte gezeigt. In Abwesenheit teratogener Effekte bei Tieren wird beim Menschen kein malformativer Effekt erwartet. Tatsächlich haben sich die Substanzen, die beim Menschen Missbildungen verursachen, in gut durchgeführten Studien an zwei Tierarten als teratogen erwiesen.

In der Klinik hat die Anwendung von Loperamid während einer begrenzten Anzahl von Schwangerschaften bisher keine offensichtlichen malformativen oder fetotoxischen Effekte gezeigt. Weitere Studien sind jedoch erforderlich, um die Folgen einer Exposition während der Schwangerschaft zu bewerten.

Folglich sollte der erwartete therapeutische Nutzen im Hinblick auf die Risiken bewertet werden, und die Anwendung von Loperamid während der Schwangerschaft sollte nur dann in Betracht gezogen werden, wenn dies unbedingt erforderlich ist, insbesondere im ersten Trimester.

Bei längerer Behandlung sollten die opiatähnlichen Eigenschaften berücksichtigt werden, die insbesondere die Verdauungsfunktionen des Neugeborenen beeinträchtigen können.

Stillzeit

Obwohl der Übergang von Loperamid in die Muttermilch sehr gering ist, können kleine Mengen von Loperamid in der Muttermilch gefunden werden. Daher wird das Stillen während einer Behandlung mit Loperamid nicht empfohlen.

Bei längerer Behandlung sollten die opiatähnlichen Eigenschaften berücksichtigt werden.

Fertilität

Eine Verringerung der männlichen und weiblichen Fertilität wurde bei Ratten bei sehr hohen Dosen von Loperamid (40 mg/kg/Tag - 20-fache der maximalen Dosis beim Menschen) beobachtet (siehe Abschnitt 5.3).

4.7. Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Medikament kann Schläfrigkeit, Schwindel oder Müdigkeit verursachen.

Daher wird Vorsicht beim Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen empfohlen.

4.8. Nebenwirkungen

Die Sicherheit von Loperamidhydrochlorid wurde bei 3076 Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren bewertet, die an 31 kontrollierten und unkontrollierten klinischen Studien zur Behandlung von Durchfall mit Loperamidhydrochlorid teilnahmen. Von diesen Studien betrafen 26 die Behandlung von akutem Durchfall (N=2755) und 5 die Behandlung von chronischem Durchfall (N=321).

Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen (mit einer Inzidenz ≥ 1%) in klinischen Studien während einer Behandlung mit Loperamidhydrochlorid bei akutem Durchfall waren Verstopfung (2,7%), Blähungen (1,7%), Kopfschmerzen (1,2%) und Übelkeit (1,1%).

In klinischen Studien zu chronischem Durchfall waren die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen (mit einer Inzidenz ≥ 1%) Blähungen (2,8%), Verstopfung (2,2%), Übelkeit (1,2%) und Schwindel (1,2%).

Die folgende Tabelle zeigt die Nebenwirkungen, die bei der Anwendung von Loperamidhydrochlorid in klinischen Studien oder während der Markterfahrung berichtet wurden. Die Nebenwirkungen sind nach Organsystem und Häufigkeit klassifiziert, wobei die folgende Konvention verwendet wird: sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100 bis <1/10), gelegentlich (≥ 1/1000 bis <1/100), selten (≥ 1/10000 bis <1/1000), sehr selten (<1/10000), Häufigkeit unbekannt (kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden). Das Verfahren zur Bestimmung der seit der Markteinführung berichteten Nebenwirkungen für Loperamidhydrochlorid erlaubt keine Unterscheidung der Indikationen (akut oder chronisch) oder der Population (Erwachsene, Kinder).

Nebenwirkungen

Organsystemklassen

Häufig

Gelegentlich

Selten

Häufigkeit unbekannt

Erkrankungen des Nervensystems

Kopfschmerzen a

Schwindel b

Kopfschmerzen b

Schwindel a

Schläfrigkeit, Bewusstseinsverlust, Benommenheit, verminderte Bewusstseinsstufe, Hypertonie, Koordinationsstörungen

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Verstopfung, Übelkeit, Blähungen

Bauchschmerzen, Bauchbeschwerden, Mundtrockenheit

Oberbauchschmerzen a, Erbrechen a

Dyspepsie b

Bauchauftreibung a

Ileus (einschließlich paralytischem Ileus), Megakolon (einschließlich Kolonstase), Glossodynie, akute Pankreatitis

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Ausschlag a

Blasenbildung (einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse und Erythema multiforme), Angioödem, Urtikaria, Pruritus

Erkrankungen des Immunsystems

Überempfindlichkeitsreaktion, anaphylaktische Reaktion (einschließlich anaphylaktischem Schock), anaphylaktoide Reaktion

Augenerkrankungen

Miosis

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Harnverhalt

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Müdigkeit

a: Indikation akuter Durchfall

b: Indikation chronischer Durchfall

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung des Arzneimittels ist wichtig. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige der Gesundheitsberufe melden jeden Verdacht auf Nebenwirkungen über das nationale Meldesystem: Nationale Agentur für die Sicherheit von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten (ANSM) und Netzwerk der regionalen Zentren für Pharmakovigilanz - Website: https://signalement.social-sante.gouv.fr.

4.9. Überdosierung

Symptome

Bei Überdosierung (einschließlich Überdosierung aufgrund von Leberinsuffizienz) können eine Depression des zentralen Nervensystems (verminderte Wachsamkeit, Benommenheit, Schläfrigkeit, Miosis, Hypertonie, Atemdepression, motorische Inkoordination), Harnverhalt und Ileus beobachtet werden. Kinder können empfindlicher auf die Effekte auf das zentrale Nervensystem reagieren.

Herzbedingte Effekte, wie eine Verlängerung des QT-Intervalls und eine Erweiterung des QRS-Komplexes sowie Torsades de Pointes, andere schwere ventrikuläre Arrhythmien, Herzstillstand und Synkope, wurden bei Personen beobachtet, die übermäßige Dosen von Loperamidhydrochlorid eingenommen haben (siehe Abschnitt 4.4). Es wurden auch Fälle mit tödlichem Ausgang berichtet. Missbrauch, Fehlgebrauch mit übermäßig hohen Dosen und/oder Überdosierung von Loperamid können ein bestehendes Brugada-Syndrom aufdecken.

Beim Absetzen wurden bei Personen, die missbrauchen, fehlgebrauchen oder absichtlich mit übermäßig hohen Dosen von Loperamid überdosieren, Fälle von Arzneimittelentzugssyndrom beobachtet.

Notfallmaßnahmen, Gegenmittel

Bei Überdosierung sollten das QT-Intervall und der QRS-Komplex mittels EKG überwacht werden.

Bei zentralnervösen Störungen im Zusammenhang mit einer Überdosierung kann Naloxon als Gegenmittel verwendet werden. Da die Wirkungsdauer von Loperamid länger ist als die von Naloxon (1 bis 3 Stunden), kann es notwendig sein, die Verabreichung von Naloxon zu wiederholen. Folglich sollte der Patient mindestens 48 Stunden lang unter medizinischer Überwachung bleiben, um jegliche Depression des zentralen Nervensystems zu erkennen.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1. Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: ANTI-DIARRHOIKA, ATC-Code: A07DA03.

(A: Verdauungstrakt und Stoffwechsel).

  • Antidiarrhoikum, strukturelles Analogon der Opiate.
  • Antisekretorische Aktivität durch Erhöhung des hydroelektrolytischen Flusses vom Darmlumen zum Plasma-Pol des Enterozyten und Reduzierung des umgekehrten Flusses.
  • Verlangsamung des Kolontransits mit Zunahme der segmentalen Kontraktionen.
  • Schnelle und lang anhaltende Wirkung.
  • Erhält die bakteriologischen und parasitologischen Eigenschaften des Stuhls.

5.2. Pharmakokinetische Eigenschaften

Absorption

Loperamid wird nur geringfügig über den Verdauungstrakt resorbiert. Es unterliegt einem starken hepatischen First-Pass-Effekt und seine Bioverfügbarkeit beträgt nur etwa 0,3 %.

Verteilung

Verteilungsstudien bei Ratten zeigen eine hohe Affinität zur Darmwand, wobei sich Loperamid bevorzugt an die Rezeptoren der longitudinalen Muskelschicht bindet.

Die Plasmaproteinbindung, hauptsächlich an Albumin, beträgt 95 %. Nicht-klinische Studien haben gezeigt, dass Loperamid ein Substrat von P-Glykoprotein ist.

Metabolismus

Loperamid wird fast vollständig von der Leber aufgenommen, wo es metabolisiert, konjugiert und in die Galle ausgeschieden wird. Die N-demethylierende Oxidation ist der Hauptstoffwechselweg von Loperamid und wird hauptsächlich durch CYP3A4 und CYP2C8 vermittelt. Aufgrund dieses sehr starken hepatischen First-Pass-Effekts bleiben die Plasmakonzentrationen von Loperamid sehr niedrig.

Ausscheidung

Die Eliminationshalbwertszeit von Loperamid beim Menschen beträgt 11 Stunden mit Schwankungen zwischen 9 und 14 Stunden.

Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich über den Stuhl.

5.3. Präklinische Sicherheitsdaten

Chronische Toxikologiestudien mit wiederholter Verabreichung von Loperamid bis zu 12 Monaten beim Hund und bis zu 18 Monaten bei der Ratte zeigten keine toxischen Effekte außer einer Verringerung oder Erhöhung des Körpergewichts und der Nahrungsaufnahme bei täglichen Dosen von bis zu 5 mg/kg/Tag (8-fache der maximalen Dosis beim Menschen) beim Hund und 40 mg/kg/Tag (20-fache der maximalen Dosis beim Menschen) bei der Ratte. Die Dosis ohne beobachtete Nebenwirkungen (NOAEL) in diesen Studien betrug 0,3 mg/kg/Tag (etwa 0,5-fache der maximalen Dosis beim Menschen) und 2,5 mg/kg/Tag (etwa 1,3-fache der maximalen Dosis beim Menschen) beim Hund bzw. bei der Ratte.

Nicht-klinische in vitro und in vivo Studien mit Loperamidhydrochlorid zeigen keine signifikanten Effekte auf die kardiale Elektrophysiologie bei Konzentrationen, die dem therapeutischen Bereich entsprechen, und bei wichtigen Vielfachen dieses Bereichs (bis zu 47-fach). Bei extrem hohen Konzentrationen, die mit einer Überdosierung verbunden sind (siehe Abschnitt 4.4), wirkt Loperamid auf die kardiale Elektrophysiologie, indem es Kalium- (hERG) und Natriumkanäle hemmt und Arrhythmien verursacht.

Kanzerogenität und Mutagenität

Es wurde kein kanzerogenes Potenzial festgestellt. Die Ergebnisse der in vivo und in vitro Genotoxizitätsstudien zeigen, dass Loperamid nicht genotoxisch ist.

Reproduktionstoxikologie

Reproduktionsstudien bei Ratten zeigten bei hohen Dosen von Loperamid (40 mg/kg/Tag, das 20-fache der maximalen Dosis beim Menschen) eine maternale Toxizität, eine Verringerung der männlichen und weiblichen Fertilität und eine Verringerung des fetalen Überlebens. Niedrigere Dosen (10 mg/kg, das 5-fache der maximalen Dosis beim Menschen) zeigten keine toxischen Effekte bei der Mutter oder dem Fötus und beeinflussen nicht die peri- und postnatale Entwicklung.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1. Liste der sonstigen Bestandteile

Lactose-Monohydrat, Reisstärke, Talkum, Magnesiumstearat.

Zusammensetzung der Kapselhülle: Gelatine, Titandioxid.

6.2. Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3. Haltbarkeit

2 Jahre.

6.4. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung.

6.5. Art und Inhalt des Behältnisses

6 oder 12 Kapseln in Blisterpackungen (PVC/Aluminium)

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist gemäß den örtlichen Vorschriften zu entsorgen.

7. INHABER DER ZULASSUNG

VIATRIS SANTE

1, RUE DE TURIN

69007 LYON

8. ZULASSUNGSNUMMER(N)

  • 34009 346 409 4 0: 6 Kapseln in Blisterpackungen (PVC/Aluminium)
  • 34009 266 158 5 7: 12 Kapseln in Blisterpackungen (PVC/Aluminium)

9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

[vom Inhaber später auszufüllen]

10. STAND DER INFORMATION

[vom Inhaber später auszufüllen]

11. DOSIMETRIE

Nicht zutreffend.

12. ANWEISUNGEN ZUR HERSTELLUNG VON RADIOPHARMAZEUTIKA

Nicht zutreffend.

VERORDNUNGS- UND ABGABEBESTIMMUNGEN

Arzneimittel nicht verschreibungspflichtig.


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Manufacturer
Mylan
Ipsen
Biogaran
Lehning
Viatris
Viatris
Ipsen
Description courte
Das Medikament Loperamid 2 mg Mylan Kapseln ist zur symptomatischen Behandlung von akuten, vorübergehenden Durchfallerkrankungen bei Erwachsenen und Kindern ab 15 Jahren angezeigt.

Kurzzeitbehandlung von akuten Durchfällen bei Erwachsenen und Kindern über 15 Jahren.

Dieses Medikament ist angezeigt zur symptomatischen Behandlung von akuten, vorübergehenden Durchfallerkrankungen bei Erwachsenen und Kindern ab 15 Jahren.
Traditionelles homöopathisches Arzneimittel, das bei Verdauungsstörungen mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall eingesetzt wird.
Das Medikament Loperamid des Labors Viatras ist angezeigt bei akuten und vorübergehenden Durchfallerkrankungen bei Erwachsenen und bei Kindern ab 15 Jahren.
Diosmectit 3g Mylan ist ein Medikament, das zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchfallerkrankungen bei Kindern und Säuglingen in Ergänzung zur oralen Rehydratation sowie bei Erwachsenen angezeigt ist.
Smecta Erdbeere ist angezeigt zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchfallerkrankungen bei Kindern und Säuglingen ergänzend zur oralen Rehydratation sowie bei Erwachsenen.

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Beschreibung des Apothekers

Durchfall ist ein häufiges Problem, das sowohl Erwachsene als auch Kinder betreffen kann. Es kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden, darunter Infektionen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Stress. Unabhängig von der Ursache kann Durchfall zu Dehydration und einem erheblichen Verlust an Elektrolyten führen, was eine schnelle und effektive Behandlung erforderlich macht. In solchen Fällen kann das Medikament Lopéramide 2 mg Mylan Kapsel eine wertvolle Hilfe sein, um die Symptome zu lindern und den normalen Darmrhythmus wiederherzustellen.

Wie wirkt Lopéramide 2 mg Mylan bei der Behandlung von Durchfall?

Lopéramide 2 mg Mylan ist ein Antidiarrhoikum, das speziell zur Behandlung von akuten Durchfallerkrankungen entwickelt wurde. Es wirkt, indem es die Darmbewegungen verlangsamt, was zu einer längeren Verweildauer des Darminhalts führt. Dadurch kann mehr Wasser aus dem Stuhl resorbiert werden, was zu einer festeren Konsistenz und einer Reduzierung der Stuhlfrequenz führt.

 

Die aktive Substanz in Lopéramide 2 mg Mylan ist Loperamidhydrochlorid, das in einer Dosierung von 2 mg pro Kapsel vorliegt. Diese Substanz bindet an die Opioidrezeptoren im Darm, was die Darmmotilität hemmt und die Wasser- und Elektrolytresorption verbessert.

 

Welche Faktoren können zu akutem Durchfall führen?

Akuter Durchfall kann durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst werden, die von Infektionen bis hin zu Ernährungsgewohnheiten reichen. Zu den häufigsten Ursachen gehören:

 

  • Virale oder bakterielle Infektionen, die durch kontaminierte Lebensmittel oder Wasser übertragen werden.
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -allergien, die zu einer Überreaktion des Verdauungssystems führen.
  • Stress oder emotionale Belastungen, die die Darmfunktion beeinträchtigen können.
  • Die Einnahme bestimmter Medikamente, die als Nebenwirkung Durchfall verursachen können.

 

Das Verständnis der Ursache von Durchfall ist entscheidend, um die richtige Behandlung zu wählen und zukünftige Episoden zu verhindern.

 

Wie sollte Lopéramide 2 mg Mylan eingenommen werden?

Die Einnahme von Lopéramide 2 mg Mylan sollte gemäß den Anweisungen auf der Packungsbeilage oder den Empfehlungen eines Arztes erfolgen. Zu Beginn der Behandlung wird in der Regel die Einnahme von zwei Kapseln empfohlen. Bei anhaltendem Durchfall kann nach jeder ungeformten Stuhlentleerung eine zusätzliche Kapsel eingenommen werden.

 

Es ist wichtig, die maximale Tagesdosis von sechs Kapseln nicht zu überschreiten und die Behandlung auf maximal zwei Tage zu beschränken. Die Kapseln sollten mit ausreichend Wasser eingenommen werden, um eine optimale Wirkung zu gewährleisten.

 

Welche Vorsichtsmaßnahmen sollten bei der Einnahme von Lopéramide 2 mg Mylan beachtet werden?

Bei der Einnahme von Lopéramide 2 mg Mylan sollten einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden, um mögliche Komplikationen zu vermeiden. Wenn nach zwei Tagen keine Besserung eintritt, sollte die Einnahme des Medikaments abgebrochen und ein Arzt konsultiert werden. Dies gilt auch bei Auftreten von Fieber oder Erbrechen während der Behandlung.

 

Es ist wichtig, auf Anzeichen von Dehydration zu achten, wie intensiven Durst oder trockene Zunge, und gegebenenfalls eine Rehydratation durchzuführen. Bei Patienten mit HIV sollte die Behandlung bei ersten Anzeichen einer Bauchaufblähung sofort abgebrochen werden.

 

Welche diätetischen Maßnahmen sollten bei Durchfall beachtet werden?

Neben der medikamentösen Behandlung ist es wichtig, bestimmte diätetische Maßnahmen zu beachten, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend, um den Flüssigkeitsverlust durch Durchfall auszugleichen. Es wird empfohlen, täglich etwa zwei Liter Wasser, gesüßt oder gesalzen, zu trinken.

 

Bestimmte Lebensmittel sollten vermieden werden, darunter Milchprodukte, rohes Gemüse, Meeresfrüchte, scharfe Speisen und kalte Getränke. Stattdessen sollten leicht verdauliche Lebensmittel wie gegrilltes Fleisch und Reis bevorzugt werden.

 

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Lopéramide 2 mg Mylan auftreten?

Wie bei jedem Medikament können auch bei der Einnahme von Lopéramide 2 mg Mylan Nebenwirkungen auftreten. Zu den häufigsten gehören Verstopfung, Blähungen, Kopfschmerzen und Übelkeit. In seltenen Fällen können Atembeschwerden, Schwellungen im Gesicht oder Hautreaktionen wie Juckreiz oder Nesselsucht auftreten.

 

Bei Auftreten schwerwiegender Symptome wie Erbrechen, starken Bauchschmerzen oder Koordinationsstörungen sollte die Einnahme des Medikaments sofort abgebrochen und ein Arzt konsultiert werden.

 

Fragen / Antworten

Wie wirkt Loperamid 2 mg Mylan bei akuten Durchfällen?

Loperamid 2 mg Mylan ist ein wirksames Mittel zur Behandlung von akuten Durchfällen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 15 Jahren. Es wirkt, indem es die Darmbewegungen verlangsamt, was zu einer längeren Verweildauer des Darminhalts führt. Dadurch kann der Körper mehr Wasser und Elektrolyte aus dem Stuhl aufnehmen, was die Stuhlkonsistenz verbessert und die Häufigkeit des Stuhlgangs reduziert. Diese Wirkung tritt in der Regel schnell ein, oft schon nach der ersten Dosis. Es ist wichtig, während der Behandlung ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um eine Dehydrierung zu vermeiden, die durch den Flüssigkeitsverlust bei Durchfall entstehen kann. Das Medikament sollte nur für kurze Zeit angewendet werden, und wenn sich die Symptome nach zwei Tagen nicht bessern, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Loperamid 2 mg Mylan ist ein ergänzendes Mittel zu diätetischen Maßnahmen, die ebenfalls zur Linderung der Symptome beitragen können.

Welche diätetischen Maßnahmen sollten bei der Einnahme von Loperamid 2 mg Mylan beachtet werden?

Bei der Einnahme von Loperamid 2 mg Mylan ist es wichtig, bestimmte diätetische Maßnahmen zu beachten, um die Wirksamkeit des Medikaments zu unterstützen und die Symptome von Durchfall zu lindern. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend, um den Flüssigkeitsverlust durch Durchfall auszugleichen. Es wird empfohlen, täglich etwa zwei Liter Wasser, gesüßte oder gesalzene Getränke zu sich zu nehmen. Darüber hinaus sollte die Ernährung leicht verdaulich sein. Vermeiden Sie Milchprodukte, rohes Gemüse, Meeresfrüchte, scharfe Speisen, grüne Gemüse sowie kalte Speisen und Getränke. Stattdessen sollten Sie den Verzehr von gegrilltem Fleisch und Reis erhöhen, da diese Lebensmittel den Magen-Darm-Trakt weniger belasten. Diese diätetischen Maßnahmen tragen dazu bei, den Körper zu stabilisieren und die Genesung zu fördern, während das Medikament seine Wirkung entfaltet.

Kann Loperamid 2 mg Mylan bei chronischen Darmerkrankungen angewendet werden?

Loperamid 2 mg Mylan ist nicht zur Anwendung bei chronischen Darmerkrankungen geeignet. Das Medikament ist speziell für die kurzfristige Behandlung von akuten Durchfällen konzipiert und sollte nicht bei chronischen Erkrankungen des Darms oder des Dickdarms eingesetzt werden. Bei chronischen Darmerkrankungen, wie z.B. Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, kann die Anwendung von Loperamid zu einer Verschlimmerung der Symptome führen. Zudem ist es kontraindiziert bei entzündlichen Darmerkrankungen, die mit Durchfall und Schmerzen nach der Einnahme von Antibiotika oder durch invasive Bakterien verursacht werden. Patienten mit chronischen Darmerkrankungen sollten sich von einem Arzt beraten lassen, um geeignete Behandlungsoptionen zu finden, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse abgestimmt sind.

Welche Vorsichtsmaßnahmen sind bei der Einnahme von Loperamid 2 mg Mylan zu beachten?

Bei der Einnahme von Loperamid 2 mg Mylan sollten einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden, um die Sicherheit und Wirksamkeit des Medikaments zu gewährleisten. Wenn nach zwei Tagen keine Besserung der Symptome eintritt, sollte die Einnahme des Medikaments abgebrochen und ein Arzt konsultiert werden. Bei Auftreten von Fieber oder Erbrechen während der Behandlung ist ebenfalls ärztlicher Rat einzuholen. Es ist wichtig, auf Anzeichen von Dehydrierung zu achten, wie z.B. intensiver Durst oder trockene Zunge, und gegebenenfalls eine Rehydratation durchzuführen. Patienten mit HIV sollten das Medikament bei ersten Anzeichen einer Bauchauftreibung sofort absetzen. Bei Patienten mit Leberinsuffizienz ist eine engmaschige medizinische Überwachung erforderlich. Zudem sollte die empfohlene Höchstdosis nicht überschritten werden, da dies zu schwerwiegenden Herzproblemen führen kann. Diese Vorsichtsmaßnahmen tragen dazu bei, mögliche Risiken zu minimieren und die Behandlung sicher zu gestalten.

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Loperamid 2 mg Mylan auftreten?

Bei der Einnahme von Loperamid 2 mg Mylan können verschiedene Nebenwirkungen auftreten, die von leichter bis schwerer Intensität reichen können. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Verstopfung, Blähungen, Kopfschmerzen und Übelkeit. Aufgrund des Wirkstoffs Loperamid können auch Atembeschwerden, Schwellungen im Gesicht oder Hautreaktionen wie Juckreiz und Nesselsucht auftreten. Einige Patienten berichten von Erbrechen, Verdauungsstörungen, schweren Verstopfungen, Bauchschmerzen oder -beschwerden. Es kann auch zu Müdigkeit, Schwindel, Bewusstseinsverlust oder Koordinationsstörungen kommen. Bei Auftreten schwerwiegender Nebenwirkungen sollte die Einnahme des Medikaments sofort abgebrochen und ein Arzt konsultiert werden. Diese Informationen helfen, die Risiken zu verstehen und bei Bedarf schnell zu reagieren, um die Gesundheit zu schützen.

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