Reactine Allergie Cetirizin 10mg - 7 filmtabletten

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Dieses Medikament ist angezeigt zur Behandlung der Symptome von Heuschnupfen, chronischer Urtikaria, Allergien gegen Staub, Tierhaare und allergische Bindehautentzündungen.

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Reactine Allergie Cetirizin 10 mg ist ein antiallergisches Medikament (ein systemisch wirkendes Antihistaminikum), das in Form von teilbaren Filmtabletten erhältlich ist. Es ist speziell für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren entwickelt, um die nasalen und okulären Symptome der saisonalen oder ganzjährigen allergischen Rhinitis zu lindern. Darüber hinaus wird es zur Behandlung der Symptome der chronischen Urtikaria (chronische idiopathische Urtikaria) empfohlen, wobei hier eine ärztliche Beratung erforderlich ist. Die Tabletten enthalten 10 mg des Wirkstoffs Cetirizindihydrochlorid sowie weitere Bestandteile wie mikrokristalline Cellulose, Laktose, Macrogol 400, Magnesiumstearat, Hypromellose, kolloidales Siliciumdioxid und Titandioxid (E171).

 

Effektive Linderung von Allergiesymptomen mit Reactine Allergie Cetirizin 10 mg

Gezielte Behandlung von Heuschnupfen und allergischen Reaktionen

Reactine Allergie Cetirizin 10 mg bietet eine gezielte Linderung der Symptome, die durch Heuschnupfen und andere allergische Reaktionen verursacht werden. Die Wirkung des Medikaments setzt schnell ein und hilft, die lästigen Symptome wie Niesen, Juckreiz und tränende Augen zu reduzieren. Durch die Blockierung der Histaminrezeptoren im Körper wird die allergische Reaktion effektiv unterdrückt, was zu einer spürbaren Verbesserung des Wohlbefindens führt. Diese gezielte Behandlung ermöglicht es den Betroffenen, ihren Alltag ohne die Einschränkungen durch Allergiesymptome zu genießen.

 

Lang anhaltende Wirkung für eine symptomfreie Zeit

Die Wirkung von Reactine Allergie Cetirizin 10 mg hält über einen langen Zeitraum an, was es zu einer idealen Wahl für Menschen macht, die eine dauerhafte Linderung ihrer Allergiesymptome suchen. Eine einmal tägliche Einnahme reicht aus, um den ganzen Tag über symptomfrei zu bleiben. Dies ist besonders vorteilhaft für Menschen mit einem aktiven Lebensstil, die nicht durch häufige Medikamenteneinnahmen unterbrochen werden möchten. Die lang anhaltende Wirkung sorgt dafür, dass die Symptome auch in der Nacht unter Kontrolle bleiben, was zu einem erholsamen Schlaf beiträgt.

 

Optimale Anwendung und Dosierung von Reactine Allergie Cetirizin 10 mg

Einfache Einnahme für eine unkomplizierte Behandlung

Die Einnahme von Reactine Allergie Cetirizin 10 mg ist denkbar einfach und erfordert keine besonderen Vorkehrungen. Die Tabletten werden oral mit einem Getränk eingenommen, was die Anwendung sowohl zu Hause als auch unterwegs erleichtert. Diese unkomplizierte Einnahmeform macht es einfach, die Behandlung in den täglichen Ablauf zu integrieren, ohne dass zusätzliche Hilfsmittel erforderlich sind. Die einfache Handhabung trägt dazu bei, die Compliance der Patienten zu verbessern und die Wirksamkeit der Behandlung zu maximieren.

 

Individuelle Dosierung für verschiedene Altersgruppen

Die Dosierung von Reactine Allergie Cetirizin 10 mg ist auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt. Für Erwachsene und Kinder über 12 Jahre beträgt die empfohlene Dosis 10 mg einmal täglich. Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren sollten 5 mg zweimal täglich einnehmen. Bei Patienten mit mäßiger bis schwerer Niereninsuffizienz wird die Dosis auf 5 mg einmal täglich reduziert. Diese flexible Dosierung ermöglicht eine Anpassung an die spezifischen Anforderungen der Patienten und gewährleistet eine sichere und effektive Behandlung.

 

Wichtige Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung von Reactine Allergie Cetirizin 10 mg

Kontraindikationen und Warnhinweise für eine sichere Anwendung

Reactine Allergie Cetirizin 10 mg sollte nicht eingenommen werden, wenn eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile besteht. Auch bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min) ist das Medikament kontraindiziert. Patienten mit angeborener Galaktosämie, Glukose-Galaktose-Malabsorptionssyndrom oder Laktasemangel sollten ebenfalls auf die Einnahme verzichten. Diese Kontraindikationen und Warnhinweise sind wichtig, um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten und unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden.

 

Vorsichtsmaßnahmen für spezielle Patientengruppen

Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit Epilepsie oder einem Risiko für Krampfanfälle. Während der Behandlung mit Reactine Allergie Cetirizin 10 mg sollte auf den Konsum von Alkohol verzichtet werden, da dies die Wirkung des Medikaments beeinträchtigen kann. Schwangere und stillende Frauen sollten das Medikament nur nach Rücksprache mit einem Arzt einnehmen, da Cetirizin in die Muttermilch übergeht. Diese Vorsichtsmaßnahmen tragen dazu bei, die Sicherheit und Wirksamkeit der Behandlung zu gewährleisten und mögliche Risiken zu minimieren.

 

Potenzielle Nebenwirkungen und deren Management bei der Einnahme von Reactine Allergie Cetirizin 10 mg

Häufige und seltene Nebenwirkungen im Überblick

Wie bei allen Medikamenten können auch bei der Einnahme von Reactine Allergie Cetirizin 10 mg Nebenwirkungen auftreten, die jedoch nicht bei jedem Patienten auftreten müssen. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Müdigkeit, Mundtrockenheit, Übelkeit, Durchfall, Schläfrigkeit, Pharyngitis und Rhinitis. Seltener können Symptome wie Asthenie, Unwohlsein, Parästhesien, Juckreiz und Hautausschläge auftreten. In sehr seltenen Fällen wurden Thrombozytopenie, Tachykardie, Bauchschmerzen, Leberfunktionsstörungen, Schwindel und Kopfschmerzen berichtet.

 

Umgang mit Nebenwirkungen und ärztliche Beratung

Wenn Nebenwirkungen auftreten, sollten diese dem Arzt gemeldet werden, um eine angemessene Behandlung zu gewährleisten. Bei den ersten Anzeichen einer allergischen Reaktion sollte die Einnahme des Medikaments sofort abgebrochen werden. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Arzt ist wichtig, um die Behandlung optimal anzupassen und mögliche Risiken zu minimieren. Diese proaktive Herangehensweise trägt dazu bei, die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten und die Wirksamkeit der Behandlung zu maximieren.

 

Conditionnement

Le produit Reactine Allergie Cetirizin 10mg - 7 comprimés pelliculés se présente sous la forme de 7 comprimés pelliculés.

 


ANSM - Aktualisiert am: 16/07/2025

Bezeichnung des Arzneimittels

REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette

Cetirizindihydrochlorid

Rahmen

Bitte lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, da sie wichtige Informationen für Sie enthält.

Sie müssen dieses Arzneimittel immer genau nach den Angaben in dieser Packungsbeilage oder nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers einnehmen.

  • Bewahren Sie diese Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie sie später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weiteren Rat oder Informationen benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Sie müssen einen Arzt aufsuchen, wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen.

1. WAS IST REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Pharmakotherapeutische Gruppe - ATC-Code: R06A E07

Der Wirkstoff von REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette ist Cetirizindihydrochlorid.

REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette ist ein antiallergisches Arzneimittel (systemisch wirkendes Antihistaminikum).

Bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren ist dieses Arzneimittel angezeigt zur:

  • Behandlung der nasalen und okulären Symptome der saisonalen oder ganzjährigen allergischen Rhinitis.
  • Behandlung der Symptome der chronischen Urtikaria (chronische idiopathische Urtikaria).

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette BEACHTEN?

Nehmen Sie REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette niemals ein:

  • wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden (schwere Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min)
  • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Cetirizin, einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels, Hydroxyzin oder Piperazinderivate (verwandte Substanzen in anderen Arzneimitteln) sind.

Sie sollten REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette nicht einnehmen:

  • Wenn Sie eine Galaktoseintoleranz, ein Glukose-Galaktose-Malabsorptionssyndrom oder einen vollständigen Laktasemangel haben (seltene erbliche Erkrankungen).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Fragen Sie vor der Einnahme von REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

  • Wenn Sie an einer Niereninsuffizienz leiden, fragen Sie Ihren Arzt um Rat; gegebenenfalls müssen Sie eine niedrigere Dosis einnehmen. Die angepasste Dosierung wird von Ihrem Arzt festgelegt. Wenn Sie Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
  • Wenn Sie Epileptiker sind oder ein Risiko für Krampfanfälle besteht, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
  • Sie müssen die Einnahme dieses Arzneimittels 3 Tage vor einem Hautallergietest abbrechen, da Antihistaminika die Ergebnisse dieses Tests beeinflussen können.
  • Es sind keine Wechselwirkungen bekannt, die bei gleichzeitiger Einnahme von Cetirizin (in normalen Dosen) und Alkohol (bis zu einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille, was einem Glas Wein entspricht) einen besonderen Effekt haben könnten. Wie bei jedem anderen Antihistaminikum wird jedoch empfohlen, während der Behandlung auf Alkohol zu verzichten.
  • Wenn Sie ein generalisiertes fieberhaftes Erythem mit Pusteln entwickeln, brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels ab und kontaktieren Sie Ihren Arzt oder suchen Sie sofort einen Arzt auf. Siehe Abschnitt 4.

Kinder

Entfällt.

Andere Arzneimittel und REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Aufgrund des Profils von Cetirizin werden keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln erwartet.

Wenn Sie ein empfindlicher Patient sind, kann die gleichzeitige Einnahme von Alkohol oder anderen zentral dämpfenden Substanzen (ZNS) zu einer verminderten Wachsamkeit und Reaktionsfähigkeit führen.

REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Nahrungsaufnahme beeinflusst die Aufnahme von Cetirizin nicht signifikant.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wie bei anderen Arzneimitteln sollte die Anwendung von REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette während der Schwangerschaft vermieden werden. Eine versehentliche Anwendung während der Schwangerschaft sollte den Fötus nicht beeinträchtigen.

Es ist jedoch aus Vorsichtsgründen vorzuziehen, die Behandlung nicht fortzusetzen.

REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette sollte während der Stillzeit nicht eingenommen werden, da es in die Muttermilch übergeht.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Klinische Studien haben keine Beeinträchtigung der Wachsamkeit, der Reaktionszeit oder der Fähigkeit zum Führen eines Fahrzeugs nach der Einnahme von Cetirizin in den empfohlenen Dosen gezeigt. Wenn Sie jedoch unter Schläfrigkeit leiden, sollten Sie darauf verzichten, ein Fahrzeug zu führen oder Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, die potenziell gefährlich sind. Sie sollten die empfohlene Dosis nicht überschreiten und Ihre Reaktion auf die Behandlung mit Cetirizin sorgfältig bewerten.

Wenn Sie ein empfindlicher Patient sind, kann die gleichzeitige Anwendung von Alkohol oder anderen zentral dämpfenden Substanzen zu einer verminderten Aufmerksamkeit oder Reaktionsfähigkeit führen.

REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette enthält Laktose.

Wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie bestimmte Zucker nicht vertragen, kontaktieren Sie ihn, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette enthält Natrium.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, das heißt, es ist im Wesentlichen „natriumfrei“.

3. WIE IST REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette EINZUNEHMEN?

Diese Anweisungen sollten befolgt werden, es sei denn, Ihr Arzt oder Apotheker hat Ihnen andere Anweisungen zur Anwendung dieses Arzneimittels gegeben. Befolgen Sie diese Anweisungen, andernfalls könnte dieses Arzneimittel möglicherweise nicht vollständig wirksam sein.

Die Tabletten sollten mit einem Getränk eingenommen werden.

Die empfohlene Dosis ist:

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre:

10 mg einmal täglich, d. h. 1 Tablette.

Kinder von 6 bis 12 Jahren:

5 mg zweimal täglich, d. h. eine halbe Tablette zweimal täglich.

Mäßige bis schwere Niereninsuffizienz:

Bei Patienten mit mäßiger bis schwerer Niereninsuffizienz wird die Dosis auf 5 mg einmal täglich reduziert.

Wenn Sie denken, dass die Wirkung von REACTINE 10 mg zu schwach oder zu stark ist, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Dauer der Behandlung:

Die Dauer der Behandlung hängt von der Art, der Dauer und dem Verlauf der Symptome ab und wird von Ihrem Arzt bestimmt.

Wenn sich die Symptome nach 3 Tagen verschlimmern oder anhalten, konsultieren Sie einen Arzt.

Wenn Sie mehr REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette eingenommen haben, als Sie sollten:

Konsultieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker. Ihr Arzt wird entscheiden, welche Maßnahmen gegebenenfalls ergriffen werden müssen.

Im Falle einer Überdosierung können die unten beschriebenen Nebenwirkungen mit erhöhter Intensität auftreten. Nebenwirkungen wie Verwirrung, Durchfall, Schwindel, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unwohlsein, Pupillenerweiterung, Juckreiz, Unruhe, Sedierung, Schläfrigkeit, Benommenheit, abnorme Herzfrequenzsteigerung, Zittern und Harnverhalt wurden berichtet.

Wenn Sie die Einnahme von REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette vergessen haben:

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Dosis nachzuholen.

Wenn Sie die Einnahme von REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette abbrechen:

Entfällt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

Müdigkeit, Mundtrockenheit, Übelkeit, Durchfall, Schwindel, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Pharyngitis, Rhinitis.

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

Bauchschmerzen, Asthenie (sehr starke Müdigkeit), Unwohlsein, Parästhesie (abnormales Hautgefühl), Unruhe, Juckreiz, Hautausschlag.

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen):

Tachykardie (zu schneller Herzschlag), Ödem (subkutane Schwellung), allergische Reaktionen, manchmal schwerwiegend (sehr selten), Leberfunktionsstörung, Gewichtszunahme, Krampfanfälle, Aggressivität, Verwirrung, Depression, Halluzination, Schlaflosigkeit, Urtikaria.

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen):

Thrombozytopenie (niedrige Blutplättchenzahl), Akkommodationsstörung, verschwommenes Sehen, okulogyre Krisen (unkontrollierte kreisförmige Augenbewegungen), Synkope, Zittern, Dysgeusie (Geschmacksveränderung), Dystonie/Dyskinesie (abnorme Bewegungen), Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Tics, Ödem, fixes pigmentiertes Erythem.

Nebenwirkungen mit unbekannter Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Augenschmerzen, Schwindel (Benommenheit), Appetitzunahme, Amnesie (Gedächtnisverlust), Gedächtnisstörung, Harnverhalt (Schwierigkeiten beim Wasserlassen), Hepatitis, Gelenkschmerzen, Juckreiz (intensiver Juckreiz) beim Absetzen dieses Arzneimittels.

Es wurden auch Fälle von Impotenz bei Erwachsenen berichtet.

Ein plötzliches Fieber, eine Hautrötung oder zahlreiche kleine Pusteln (mögliche Symptome einer akuten generalisierten exanthematischen Pustulose - AGEP) können in den ersten beiden Tagen der Behandlung mit diesem Arzneimittel auftreten. Siehe Abschnitt 2.

Beenden Sie die Anwendung von REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette, wenn Sie diese Symptome entwickeln, und kontaktieren Sie Ihren Arzt oder suchen Sie sofort einen Arzt auf.

In sehr seltenen Fällen können bei einigen Personen Suizidgedanken auftreten. Wenn Sie glauben, dass dies bei Ihnen der Fall ist, brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels ab und konsultieren Sie Ihren Arzt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem melden: Nationale Agentur für die Sicherheit von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten (ANSM) und Netzwerk der regionalen Zentren für Pharmakovigilanz - Website: https://signalement.social-sante.gouv.fr/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, tragen Sie dazu bei, mehr Informationen über die Sicherheit des Arzneimittels bereitzustellen.

5. WIE IST REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern auf.

Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht nach dem Verfallsdatum, das auf der Verpackung und der Blisterpackung nach EXP angegeben ist. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind. Diese Maßnahmen helfen, die Umwelt zu schützen.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette enthält

  • Der Wirkstoff ist:

Cetirizindihydrochlorid … 10 mg

Pro teilbare Filmtablette

  • Die sonstigen Bestandteile sind:
  • Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, kolloidales Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Natriumcarboxymethylcellulose, Opadry® weiß (YS-2-7063) (Hypromellose (E464), Titandioxid (E171), Polyethylenglykol (PEG3350)).

Was ist REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette und Inhalt der äußeren Verpackung

Teilbare Filmtablette, weiß, länglich, mit den Buchstaben „CTZ“ auf der einen Seite und den Zeichen „10 MG“ auf der anderen Seite, mit einer Bruchrille zwischen „10“ und „MG“.

Packung mit 1, 4, 5, 7, 10, 14, 15, 20, 21, 30, 40, 45, 50, 60, 90 oder 100 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Inhaber der Genehmigung für das Inverkehrbringen

KENVUE FRANCE

43 RUE CAMILLE DESMOULINS

92130 ISSY LES MOULINEAUX

Pharmazeutischer Unternehmer

KENVUE FRANCE

43 RUE CAMILLE DESMOULINS

92130 ISSY LES MOULINEAUX

Hersteller

JANSSEN-CILAG S.p.A

VIA C. JANSSEN

04100 BORGO SAN MICHELE

LATINA

ITALIEN

oder

JNTL CONSUMER HEALTH (France) SAS

DOMAINE DE MAIGREMONT

27100 VAL DE REUIL

FRANKREICH

Name des Arzneimittels in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums unter den folgenden Namen zugelassen: Gemäß den geltenden Vorschriften.

[Vom Inhaber später auszufüllen]

Das Datum der letzten Überarbeitung dieser Packungsbeilage ist:

[vom Inhaber später auszufüllen]

Sonstiges

Detaillierte Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf der Website der ANSM (Frankreich) verfügbar.

Gesundheitserziehungshinweis:

a) Was ist eine Allergie, was ist eine allergische Reaktion?

Eine Allergie ist eine übermäßige Reaktion unseres Körpers auf Substanzen, die er als schädlich ansieht: die Allergene. Allergene sind die Faktoren und Substanzen, die die Allergie und die damit verbundenen Beschwerden auslösen.

Bei wiederholtem und intensivem Kontakt unseres Körpers mit dem Allergen wird eine allergische Reaktion ausgelöst.

Die allergische Reaktion bezeichnet die Gesamtheit der Symptome, die einige Minuten oder Stunden nach der Exposition gegenüber den Allergenen auftreten. Diese Allergene stammen von Pflanzen, Tierhaaren, Lebensmitteln, Hausstaubmilben, Schimmelpilzen oder sind berufsbedingte Substanzen.

Diese allergische Reaktion führt zur Freisetzung von Substanzen wie Histamin im Körper, die für die empfundenen Beschwerden verantwortlich sind.

Wie bei jeder allergischen Erkrankung ist es wichtig, mindestens einmal einen Arzt aufzusuchen. ER WIRD INSBESONDERE DIE NOTWENDIGKEIT EINES ALLERGOLOGISCHEN TESTS BESTIMMEN.

b) Wie erkennt man eine allergische Rhinitis, eine saisonale oder nicht saisonale allergische Konjunktivitis, eine akute lokalisierte Urtikaria?

Die allergische Rhinitis äußert sich durch folgende Symptome: aufeinanderfolgende Niesanfälle, farbloser Nasenausfluss, Nasenverstopfung (verstopfte Nase), Juckreiz und Kribbeln in der Nase. Sie kann von Reizungen der beiden Augen (Tränenfluss, Rötungen), des Rachens und der Nase begleitet sein.

Man unterscheidet:

  • saisonale allergische Rhinitis oder Heuschnupfen: Sie tritt jedes Jahr zur gleichen Jahreszeit auf, wenn die Pollenkonzentration in der Luft steigt. Diese durch Pollen verursachten Allergien sind sehr häufig und treten in der Regel erstmals während der Pubertät auf. Sie wiederholen sich jedes Jahr zur gleichen Zeit, abhängig von der Anwesenheit des oder der verantwortlichen Pollen. Sie sind jedoch nicht gegen alle Pollen allergisch, sondern nur gegen einen oder mehrere davon.
  • ganzjährige allergische Rhinitis, die das ganze Jahr über auftritt und meist von häuslichen Allergenen wie Hausstaubmilben, Staub, Schimmelpilzen, Haustieren abhängt.
  • Die allergische Konjunktivitis ist durch Tränenfluss und Kribbeln in beiden Augen gekennzeichnet.
  • Die akute lokalisierte Urtikaria äußert sich durch juckende, rote, geschwollene Flecken.

c) Einige praktische Ratschläge

Das Allergen zu beseitigen (das ist die Vermeidung) ist die bevorzugte Maßnahme, um die Symptome der Allergie zu beseitigen oder zu reduzieren.

Für Hausallergene: Es ist unerlässlich, Maßnahmen zu ergreifen, um die Anwesenheit von Allergenen zu reduzieren:

  • Die Matratze sollte vollständig mit einem milbendichten Kunststoffbezug umhüllt werden, ebenso die Kissen. Der Lattenrost, es sei denn, er besteht aus Latten oder Metall, sollte mit Kunststoff umhüllt werden. Die gesamte Bettwäsche sollte zweimal im Monat bei 60°C gewaschen werden, wenn möglich.
  • Das Schlafzimmer sollte regelmäßig gelüftet und gereinigt werden.
  • Auf dem Boden sollten Teppiche und Teppichböden vermieden werden.
  • Vermeiden Sie Haustiere.

Während der Pollensaison ist es möglich, die Exposition gegenüber Pollen zu verringern:

  • In Ihrem Garten sollten Sie die Bepflanzung diversifizieren und die allergensten Arten (Zypressen, Thujen, Birken usw.) vermeiden,
  • Vermeiden Sie es, während der Pollensaison selbst den Rasen zu mähen,
  • Gärtnern Sie vorzugsweise mit Schutzbrille und Maske.

ANSM - Aktualisiert am: 16/07/2025

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

REACTINE 10 mg, teilbare Filmtablette

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Cetirizindihydrochlorid … 10 mg

Pro eine teilbare Filmtablette.

Hilfsstoff mit bekannter Wirkung: Eine teilbare Filmtablette enthält 66,40 mg Lactose-Monohydrat.

Für die vollständige Liste der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Weiße, oblonge, teilbare Filmtablette mit den Buchstaben „CTZ“ auf der einen Seite und den Zeichen „10 MG“ auf der anderen Seite, mit einer Bruchrille zwischen „10“ und „MG“.

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1. Anwendungsgebiete

Reactine 10 mg, teilbare Filmtablette ist angezeigt bei Kindern ab 6 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen:

  • Cetirizin ist angezeigt zur Behandlung der nasalen und okulären Symptome bei saisonaler und perennierender allergischer Rhinitis.
  • Cetirizin ist angezeigt zur Behandlung der Symptome der chronischen idiopathischen Urtikaria.

4.2. Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Kinder von 6 bis 12 Jahren: 5 mg zweimal täglich (eine halbe Tablette zweimal täglich).

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre: 10 mg einmal täglich (eine Tablette).

Die Tabletten sollten mit einem Getränk eingenommen werden.

Ältere Patienten: Eine Dosisanpassung ist bei älteren Patienten mit normaler Nierenfunktion nicht erforderlich.

Mäßige bis schwere Niereninsuffizienz: Die verfügbaren Daten erlauben keine Dokumentation des Nutzen-Risiko-Verhältnisses bei Niereninsuffizienz. Aufgrund der hauptsächlich renalen Ausscheidung (siehe Abschnitt 5.2.) und wenn keine alternative Behandlung möglich ist, sollte Cetirizin in diesen Situationen mit einer Anpassung der Dosis und des Einnahmeintervalls entsprechend der Nieren-Clearance gemäß der nachstehenden Tabelle verabreicht werden.

Die Kreatinin-Clearance (CLcr) kann (in ml/min) aus der Messung des Serumkreatinins (in mg/dl) nach folgender Formel geschätzt werden:

CLcr = [140 – Alter (Jahre)] × Gewicht (kg) × (0,85 für Frauen)

72 × Serumkreatinin (mg/dl)

Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz:

Gruppe

Kreatinin-Clearance (ml/min)

Dosis und Häufigkeit der Verabreichung

Normale Nierenfunktion

Leichte Niereninsuffizienz

Mäßige Niereninsuffizienz

Schwere Niereninsuffizienz

Endstadium der Niereninsuffizienz und dialysepflichtige Patienten

≥ 80

50-79

30-49

< 30

< 10

10 mg einmal täglich

10 mg einmal täglich

5 mg einmal täglich

5 mg alle 2 Tage

Kontraindiziert

Bei Kindern mit Niereninsuffizienz sollte die Dosierung individuell entsprechend der Nieren-Clearance, dem Alter und dem Körpergewicht des Patienten angepasst werden.

Leberinsuffizienz: Bei Patienten mit isolierter Leberinsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Bei Patienten mit Leberinsuffizienz in Verbindung mit Niereninsuffizienz wird eine Dosisanpassung empfohlen (siehe Abschnitt "Mäßige bis schwere Niereninsuffizienz" oben).

4.3. Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, Hydroxyzin, Piperazinderivate oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.

Schwere Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min.

4.4. Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Bei therapeutischen Dosen wurde keine klinisch signifikante Wechselwirkung mit Alkohol (für Blutalkoholkonzentrationen bis zu 0,5 g/l) festgestellt. Dennoch wird Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol empfohlen.

Patienten mit Nierenerkrankungen sollten vor der Anwendung einen Arzt konsultieren. Der Arzt wird feststellen, ob eine Dosisanpassung erforderlich ist (siehe Abschnitt 4.2).

Vorsicht ist geboten bei Patienten mit Risikofaktoren für Harnverhalt (z. B. Rückenmarksläsion, Prostatahyperplasie), da Cetirizin das Risiko für Harnverhalt erhöhen kann.

Schwere Hautreaktionen wie akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) wurden sehr selten bei Produkten mit Cetirizin berichtet. Dieser akute pustulöse Ausschlag kann in den ersten beiden Behandlungstagen auftreten, begleitet von Fieber und zahlreichen kleinen, meist nicht follikulären Pusteln, die auf einem ausgedehnten, ödematösen Erythem erscheinen und hauptsächlich in Hautfalten, am Rumpf und an den oberen Extremitäten lokalisiert sind. Die Patienten sollten sorgfältig überwacht werden. Bei Anzeichen und Symptomen wie Fieber, Erythem oder zahlreichen kleinen Pusteln sollte die Verabreichung dieses Arzneimittels abgebrochen und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen ergriffen werden.

Bei Patienten mit Epilepsie oder einem Risiko für Krampfanfälle sollte Cetirizin mit Vorsicht angewendet werden.

Hautallergietests werden durch Antihistaminika gehemmt, eine Absetzzeit von 3 Tagen ist erforderlich, bevor diese Tests durchgeführt werden.

Patienten mit Galactose-Intoleranz, einem vollständigen Laktasemangel oder einem Glucose-Galactose-Malabsorptionssyndrom (seltene erbliche Erkrankungen) sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

Pädiatrische Population

Die Anwendung der Filmtablette wird bei Kindern unter 6 Jahren nicht empfohlen, da diese Darreichungsform keine Dosisanpassung in dieser Altersgruppe ermöglicht.

4.5. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Aufgrund der pharmakokinetischen, pharmakodynamischen Daten und des Verträglichkeitsprofils sind keine Wechselwirkungen mit Cetirizin zu erwarten. Bisher wurden keine signifikanten pharmakodynamischen oder pharmakokinetischen Wechselwirkungen in Studien zu Arzneimittelwechselwirkungen berichtet, insbesondere mit Pseudoephedrin oder Theophyllin (400 mg/Tag).

Die gleichzeitige Einnahme von Alkohol oder anderen zentralnervösen (ZNS) Depressiva kann bei empfindlichen Patienten zu einer Beeinträchtigung der Wachsamkeit oder der Leistungsfähigkeit führen (siehe Abschnitt 4.7).

Die Resorptionsrate von Cetirizin wird durch Nahrung nicht verringert, obwohl die Resorptionsgeschwindigkeit reduziert ist.

4.6. Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es liegen nur sehr wenige klinische Daten zu Schwangerschaften vor, die Cetirizin ausgesetzt waren. Tierstudien haben keine direkten oder indirekten schädlichen Wirkungen auf die Schwangerschaft, die embryonale und fetale Entwicklung, die Geburt und die postnatale Entwicklung gezeigt. Vorsicht ist geboten bei der Verschreibung an schwangere Frauen.

Stillzeit

Cetirizin wird in die Muttermilch in Konzentrationen ausgeschieden, die 25 bis 90 % der im Plasma gemessenen Konzentrationen entsprechen, abhängig von der Zeit nach der Verabreichung. Daher ist Vorsicht geboten bei der Verschreibung an stillende Frauen.

4.7. Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Objektive Messungen der Fahrtüchtigkeit, der Wachsamkeit und der Reaktionszeit haben bei der empfohlenen Dosis von 10 mg keine klinisch signifikante Wirkung gezeigt.

Patienten, die unter Schläfrigkeit leiden, sollten jedoch vom Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von potenziell gefährlichen Maschinen absehen, die empfohlene Dosis nicht überschreiten und ihre Reaktion auf die Behandlung vorher bewerten.

Die gleichzeitige Einnahme von Alkohol oder anderen zentralnervösen (ZNS) Depressiva kann bei empfindlichen Patienten zu einer Beeinträchtigung der Wachsamkeit oder der Leistungsfähigkeit führen (siehe Abschnitt 4.5).

4.8. Nebenwirkungen

In klinischen Studien mit Cetirizin in der empfohlenen Dosis wurden leichte Nebenwirkungen auf das zentrale Nervensystem, einschließlich Schläfrigkeit, Müdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen, beobachtet. In einigen Fällen wurde ein paradoxer Effekt der Stimulation des zentralen Nervensystems beobachtet.

Trotz seiner selektiven antagonistischen Wirkung auf periphere H1-Rezeptoren und der relativ geringen anticholinergen Aktivität wurden vereinzelt Fälle von Miktionsstörungen, Akkommodationsproblemen und Mundtrockenheit berichtet.

Fälle von Leberfunktionsstörungen mit Erhöhung der Leberenzyme in Verbindung mit einer Erhöhung des Bilirubins wurden berichtet. Die Anomalien bildeten sich in den meisten Fällen nach Absetzen der Behandlung mit Cetirizindihydrochlorid zurück.

Klinische Studien

Mehr als 3.200 Probanden, die Cetirizin ausgesetzt waren, wurden in doppelblinden, kontrollierten klinischen Studien eingeschlossen, in denen Cetirizin in der empfohlenen Dosierung von 10 mg pro Tag mit Placebo oder anderen Antihistaminika verglichen wurde, und für die quantifizierte Verträglichkeitsdaten verfügbar sind.

In dieser Gesamtpopulation waren die in den placebokontrollierten Studien mit einer Inzidenz von 1,0 % oder mehr berichteten Nebenwirkungen wie folgt:

Unerwünschte Wirkung

(WHO-ART)

Cetirizin 10 mg

n = 3260)

Placebo

(n = 3061)

Allgemeine Störungen

Müdigkeit

1,63%

0,95%

Erkrankungen des Nervensystems

Schwindel

Kopfschmerzen

1,10%

7,42%

0,98%

8,07%

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Bauchschmerzen

Mundtrockenheit

Übelkeit

0,98%

2,09%

1,07%

1,08%

0,82%

1,14%

Psychiatrische Erkrankungen

Schläfrigkeit

9,63%

5,00%

Erkrankungen der Atemwege

Pharyngitis

1,29%

1,34%

Die Schläfrigkeit war statistisch häufiger als unter Placebo, jedoch in der Mehrheit der Fälle von leichter bis mäßiger Intensität. Objektive Tests, die durch andere Studien validiert wurden, zeigten bei gesunden jungen Freiwilligen, dass die täglichen Aktivitäten bei der empfohlenen Tagesdosis nicht beeinträchtigt werden.

Die in den placebokontrollierten Studien mit einer Inzidenz von 1 % oder mehr bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis 12 Jahren berichteten Nebenwirkungen sind:

Unerwünschte Wirkung

(WHO-ART)

Cetirizin 10 mg

(n = 1656)

Placebo

(n = 1294)

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Durchfall

1,0%

0,6%

Psychiatrische Erkrankungen

Schläfrigkeit

1,8%

1,4%

Erkrankungen der Atemwege

Rhinitis

1,4%

1,1%

Allgemeine Erkrankungen

Müdigkeit

1,0%

0,3%

Seit der Markteinführung berichtete Nebenwirkungen

Neben den in klinischen Studien berichteten und oben aufgeführten Nebenwirkungen wurden seit der Markteinführung des Produkts vereinzelte Fälle von Nebenwirkungen berichtet.

Die Nebenwirkungen sind nach dem Systemorganklassen von MEDdra beschrieben und nach der Häufigkeit basierend auf den Erfahrungen nach der Markteinführung geschätzt.

Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100 bis <1/10); gelegentlich (≥ 1/1.000 bis 1/100); selten (≥ 1/10.000 bis 1/1.000); sehr selten (< 1/10.000); Häufigkeit unbekannt (kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden).

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:

Sehr selten: Thrombozytopenie

Erkrankungen des Immunsystems:

Selten: Überempfindlichkeit

Sehr selten: anaphylaktischer Schock

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:

Häufigkeit unbekannt: Appetitzunahme

Psychiatrische Erkrankungen:

Gelegentlich: Unruhe

Selten: Aggressivität, Verwirrtheit, Depression, Halluzination, Schlaflosigkeit

Sehr selten: Tics

Häufigkeit unbekannt: Suizidgedanken

Erkrankungen des Nervensystems:

Gelegentlich: Parästhesie

Selten: Krampfanfälle

Sehr selten: Dysgeusie, Synkope, Tremor, Dystonie, Dyskinesie

Häufigkeit unbekannt: Amnesie, Gedächtnisstörung

Augenerkrankungen:

Sehr selten: Akkommodationsstörungen, verschwommenes Sehen, okulogyre Krisen

Häufigkeit unbekannt: Augenschmerzen

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths:

Häufigkeit unbekannt: Schwindel

Herzerkrankungen:

Selten: Tachykardie

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:

Gelegentlich: Durchfall

Erkrankungen der Leber und Gallenblase:

Selten: Leberfunktionsstörung (Erhöhung der Leberenzyme: Transaminasen, alkalische Phosphatase, Gamma-GT und Bilirubin)

Häufigkeit unbekannt: Hepatitis.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Gelegentlich: Pruritus, Hautausschlag

Selten: Urtikaria

Sehr selten: Angioödem, fixes Arzneimittelexanthem

Häufigkeit unbekannt: akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)

Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes:

Häufigkeit unbekannt: Arthralgie

Erkrankungen der Nieren und Harnwege:

Sehr selten: Dysurie, Enuresis

Häufigkeit unbekannt: Harnverhalt

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse:

Häufigkeit unbekannt: erektile Dysfunktion

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:

Gelegentlich: Asthenie, Unwohlsein

Selten: Ödem

Häufigkeit unbekannt: Juckreiz beim Absetzen

Untersuchungen:

Selten: Gewichtszunahme.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung des Arzneimittels ist wichtig. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige der Gesundheitsberufe melden jeden Verdacht auf Nebenwirkungen über das nationale Meldesystem: Nationale Agentur für die Sicherheit von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten (ANSM) und Netzwerk der regionalen Pharmakovigilanzzentren - Website: https://signalement.social-sante.gouv.fr/.

4.9. Überdosierung

Symptome

Die nach einer Überdosierung von Cetirizin beobachteten Symptome sind hauptsächlich mit Wirkungen auf das ZNS oder Wirkungen, die auf eine anticholinerge Wirkung hindeuten, verbunden. Die nach Einnahme einer mindestens 5-fach höheren Dosis als der empfohlenen Tagesdosis berichteten Nebenwirkungen sind: Verwirrtheit, Durchfall, Schwindel, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unwohlsein, Mydriasis, Pruritus, Unruhe, Sedierung, Schläfrigkeit, Benommenheit, Tachykardie, Tremor und Harnverhalt.

Maßnahmen bei Überdosierung

Es gibt kein bekanntes Antidot für Cetirizin. Im Falle einer Überdosierung wird eine symptomatische Behandlung und klinische Überwachung empfohlen. Eine Magenspülung kann bei kürzlich erfolgter Einnahme in Betracht gezogen werden. Cetirizin wird durch Hämodialyse nicht wirksam eliminiert.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1. Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Piperazinderivate, ATC-Code: R06A E07.

Wirkmechanismus

Cetirizin, ein Metabolit von Hydroxyzin, ist ein starker und selektiver Antagonist peripherer H1-Rezeptoren. In vitro-Studien zur Rezeptorbindung haben keine messbare Affinität zu anderen Rezeptoren als den H1-Rezeptoren gezeigt.

Zusätzlich zu den anti-H1-Wirkungen hemmt Cetirizin, verabreicht in einer Dosis von 10 mg einmal oder zweimal täglich, die verzögerte Phase der Eosinophilen-Rekrutierung in der Haut und im Bindegewebe atopischer Probanden nach allergenen Provokationstests.

Wirksamkeit und klinische Sicherheit

Studien an gesunden Freiwilligen haben gezeigt, dass Cetirizin in Dosen von 5 und 10 mg die durch hohe Histaminkonzentrationen in der Haut induzierten erythematösen und papulösen Reaktionen stark hemmt. Eine Korrelation der Wirksamkeit mit diesen Beobachtungen ist jedoch nicht nachgewiesen.

In einer 35-tägigen Studie bei Kindern im Alter von 5 bis 12 Jahren wurde keine Abnahme der antihistaminischen Wirkung (Hemmung von Erythem und Papeln) von Cetirizin beobachtet. Nach Absetzen einer Behandlung mit wiederholten Dosen von Cetirizin wird die Hautreaktivität auf Histamin innerhalb von 3 Tagen wiederhergestellt.

In einer placebokontrollierten Studie über sechs Wochen bei 186 Patienten mit allergischer Rhinitis und leichtem bis mittelschwerem Asthma verbesserte Cetirizin 10 mg einmal täglich die Symptome der Rhinitis ohne Auswirkungen auf die Lungenfunktion. Diese Studie zeigt die Sicherheit von Cetirizin bei allergischen Patienten mit leichtem bis mittelschwerem Asthma.

In einer placebokontrollierten Studie führte Cetirizin, verabreicht in einer Dosis von 60 mg über 7 Tage, nicht zu einer signifikanten Verlängerung des QT-Intervalls.

In der empfohlenen Dosierung wurde eine Verbesserung der Lebensqualität bei Patienten mit perennierender und saisonaler allergischer Rhinitis, die mit Cetirizin behandelt wurden, nachgewiesen.

5.2. Pharmakokinetische Eigenschaften

Absorption

Die gemessenen Plasmaspitzenkonzentrationen im Steady-State betrugen etwa 300 ng/ml; erreicht 1,0 ± 0,5 h nach oraler Verabreichung. Es wird keine Akkumulation nach Verabreichung täglicher Dosen von 10 mg Cetirizin über 10 Tage beobachtet.

Bei gesunden Freiwilligen ist die Verteilung der gemessenen Werte der pharmakokinetischen Parameter, wie die Plasmaspitze (Cmax) und die Fläche unter der Kurve (AUC), unimodal.

Die Bioverfügbarkeit von Cetirizin wird durch die Nahrungsaufnahme nicht verändert, obwohl die Resorptionsgeschwindigkeit verringert ist.

Die Bioverfügbarkeit von Cetirizin ist gleichwertig, wenn Cetirizin in Form von Lösung, Kapsel oder Tablette verabreicht wird.

Verteilung

Das scheinbare Verteilungsvolumen beträgt 0,50 l/kg. Die Plasmaproteinbindung beträgt 93 ± 0,3%. Cetirizin verändert die Bindung von Warfarin an Proteine nicht. Cetirizin unterliegt keinem bedeutenden First-Pass-Effekt in der Leber. Etwa zwei Drittel der verabreichten Dosis werden unverändert im Urin ausgeschieden. Die Plasmahalbwertszeit von Cetirizin beträgt etwa 10 Stunden.

Die Kinetik von Cetirizin ist linear für Dosen zwischen 5 und 60 mg.

Besondere Populationen

Ältere Patienten: Nach Verabreichung einer Einzeldosis von 10 mg Cetirizin bei 16 älteren Probanden erhöhte sich die Halbwertszeit um etwa 50 % und die Clearance verringerte sich um 40 % im Vergleich zu normalen Probanden. Die verminderte Clearance von Cetirizin bei älteren Freiwilligen scheint mit der Beeinträchtigung ihrer Nierenfunktion zusammenzuhängen.

Kinder und Säuglinge: Die Halbwertszeit von Cetirizin beträgt etwa 6 Stunden bei Kindern von 6 bis 12 Jahren und 5 Stunden bei Kindern von 2 bis 6 Jahren. Bei Säuglingen im Alter von 6 bis 24 Monaten ist sie auf 3,1 Stunden reduziert.

Niereninsuffizienz: Die Pharmakokinetik der Substanz ist bei Patienten mit leichter Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance über 40 ml/min) und gesunden Freiwilligen ähnlich. Bei Patienten mit mäßiger Niereninsuffizienz ist die Halbwertszeit um das 3-fache erhöht und die Clearance um 70 % im Vergleich zu gesunden Freiwilligen verringert.

Bei hämodialysepflichtigen Patienten (Kreatinin-Clearance unter 7 ml/min) ist die Halbwertszeit um das 3-fache erhöht und die Clearance um 70 % im Vergleich zu gesunden Probanden nach Verabreichung einer Einzeldosis von 10 mg Cetirizin verringert. Cetirizin wird durch Hämodialyse nur sehr schwach eliminiert. Eine Dosisanpassung ist bei mäßiger oder schwerer Niereninsuffizienz erforderlich (siehe Abschnitt 4.2).

Leberinsuffizienz: Bei Patienten mit chronischen Lebererkrankungen (hepatozelluläre, cholestatische oder biliäre Zirrhose), die eine Einzeldosis von 10 oder 20 mg Cetirizin erhielten, war die Halbwertszeit um 50 % erhöht und die Clearance um 40 % im Vergleich zu gesunden Probanden verringert. Eine Dosisanpassung ist bei Leberinsuffizienz nur erforderlich, wenn eine Niereninsuffizienz vorliegt.

5.3. Präklinische Sicherheitsdaten

Präklinische Daten aus konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, chronischen Toxizität, Genotoxizität und zum karzinogenen und reproduktiven Potenzial bei Tieren haben keine besonderen Risiken für den Menschen gezeigt.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1. Liste der sonstigen Bestandteile

Mikrokristalline Cellulose

Lactose-Monohydrat

Kolloidales Siliciumdioxid

Magnesiumstearat

Natriumcarboxymethylcellulose

Opadry® weiß (YS-2-7063):

  • Hydroxypropylmethylcellulose (E 464)
  • Titandioxid (E 171)
  • Polyethylenglykol (PEG3350)

6.2. Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3. Haltbarkeit

3 Jahre.

6.4. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

6.5. Art und Inhalt des Behältnisses

Tabletten in Blisterpackungen aus PVDC/PE/PVC-Laminatfolie mit einer Versiegelung aus Lack/Aluminium/Primer oder Papier/PET/Aluminium/Lackversiegelung in einem Karton, der auch die Patienteninformation enthält.

Packungen mit 1, 4, 5, 7, 10, 14, 15, 20, 21, 30, 40, 45, 50, 60, 90 oder 100 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Keine besonderen Entsorgungsvorschriften erforderlich.

7. INHABER DER ZULASSUNG

KENVUE FRANCE

43 RUE CAMILLE DESMOULINS

92130 ISSY LES MOULINEAUX

8. ZULASSUNGSNUMMER(N)

  • 34009 380 213 1 8: 7 teilbare Filmtabletten in Blisterpackungen (PVDC/PE/PVC-Laminatfolie mit Versiegelung aus Lack/Aluminium/Primer oder Papier/PET/Aluminium/Lackversiegelung); Packung mit 7.

9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

[vom Inhaber später auszufüllen]

10. STAND DER INFORMATION

[vom Inhaber später auszufüllen]

11. DOSIMETRIE

Nicht zutreffend.

12. ANWEISUNGEN ZUR HERSTELLUNG VON RADIOPHARMAZEUTIKA

Nicht zutreffend.

VERORDNUNGS- UND ABGABEBESTIMMUNGEN

Arzneimittel nicht verschreibungspflichtig.


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3400927800191
Manufacturer
Johnson & Johnson
Urgo
EG Labo
Sanofi
Bayer
Biogaran
Mylan
Description courte
Dieses Medikament ist angezeigt zur Behandlung der Symptome von Heuschnupfen, chronischer Urtikaria, Allergien gegen Staub, Tierhaare und allergische Bindehautentzündungen.

Allergische Rhinitis, Heuschnupfen, Hausstaubmilbenallergie usw.

Cetirizin 10mg EG ist ein Medikament, das zur Behandlung von Nasen- und Augensymptomen bei saisonalen und ganzjährigen allergischen Rhinitis bei Erwachsenen und Kindern über 6 Jahren angezeigt ist.
Das Medikament Allervi, hergestellt von der Firma Sanofi, ist ein Antihistaminikum für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren, das zur Behandlung von Symptomen der saisonalen allergischen Rhinitis eingesetzt wird, wie zum Beispiel Heuschnupfen oder Pollenallergie.
Das Medikament Polaramine 2 mg ist zur symptomatischen Behandlung von allergischen Manifestationen wie Rhinitis, Konjunktivitis und Urtikaria angezeigt.
Das Medikament Loratadin ist angezeigt zur Linderung der Symptome, die mit allergischer Rhinitis verbunden sind, wie Niesen, laufende oder juckende Nase, juckende oder tränende Augen.
Das Medikament Loratadin ist angezeigt zur Linderung der Symptome, die mit allergischer Rhinitis verbunden sind, wie Niesen, klarer Nasenausfluss, juckende Nase und/oder Augen...

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description_four_title: "Der Rat des Apothekers"

Allergien sind ein weit verbreitetes Problem, das das tägliche Leben vieler Menschen erheblich beeinträchtigen kann. Symptome wie Niesen, juckende Augen und Hautausschläge sind nicht nur unangenehm, sondern können auch die Lebensqualität erheblich mindern. In diesem Zusammenhang bietet Reactine Allergie Cetirizin 10 mg eine wirksame Lösung zur Linderung dieser Symptome und zur Verbesserung des Wohlbefindens.

Was sind die Hauptursachen für allergische Reaktionen?

Allergische Reaktionen werden durch eine Überempfindlichkeit des Immunsystems gegenüber bestimmten Substanzen ausgelöst, die normalerweise harmlos sind. Diese Substanzen, auch Allergene genannt, können in der Umwelt weit verbreitet sein. Zu den häufigsten Allergenen gehören:

 

  • Pollen von Bäumen, Gräsern und Unkräutern, die saisonale Allergien wie Heuschnupfen verursachen.
  • Hausstaubmilben, die das ganze Jahr über allergische Reaktionen hervorrufen können.
  • Tierhaare und Hautschuppen von Haustieren wie Katzen und Hunden.
  • Schimmelpilzsporen, die in feuchten Umgebungen vorkommen.

 

Diese Allergene können bei empfindlichen Personen eine Reihe von Symptomen auslösen, die von leichten Beschwerden bis hin zu schweren Reaktionen reichen können.

 

Wie wirkt Reactine Allergie Cetirizin 10 mg?

Reactine Allergie Cetirizin 10 mg ist ein Antihistaminikum, das speziell zur Linderung von Allergiesymptomen entwickelt wurde. Der Wirkstoff Cetirizin blockiert die Wirkung von Histamin, einer Substanz, die der Körper bei einer allergischen Reaktion freisetzt. Durch die Hemmung von Histamin kann Reactine die folgenden Symptome effektiv lindern:

 

  • Niesen und laufende Nase.
  • Juckende und tränende Augen.
  • Juckreiz und Hautausschläge bei chronischer Urtikaria.

 

Die Einnahme von Reactine kann dazu beitragen, die Lebensqualität von Allergikern erheblich zu verbessern, indem es die Symptome schnell und effektiv lindert.

 

Welche Vorteile bietet die Einnahme von Reactine?

Reactine Allergie Cetirizin 10 mg bietet mehrere Vorteile für Menschen, die unter Allergien leiden. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:

 

  • Schnelle Wirkung: Die Symptome können innerhalb von 20 Minuten nach der Einnahme gelindert werden.
  • Lange Wirkdauer: Eine einzige Dosis kann bis zu 24 Stunden Linderung verschaffen.
  • Bequemlichkeit: Die Tabletten sind einfach einzunehmen und können mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

 

Diese Eigenschaften machen Reactine zu einer praktischen Wahl für Menschen, die eine zuverlässige Linderung ihrer Allergiesymptome suchen.

 

Wie kann Reactine in eine tägliche Pflegeroutine integriert werden?

Die Integration von Reactine in eine tägliche Pflegeroutine kann helfen, die Symptome von Allergien effektiv zu kontrollieren. Hier sind einige Tipps, wie Sie Reactine optimal nutzen können:

 

  • Nehmen Sie Reactine täglich zur gleichen Zeit ein, um eine gleichmäßige Linderung zu gewährleisten.
  • Kombinieren Sie die Einnahme mit anderen Maßnahmen zur Allergiekontrolle, wie z.B. der Verwendung von Luftreinigern oder dem Vermeiden von Allergenen.
  • Beobachten Sie Ihre Symptome und passen Sie Ihre Routine bei Bedarf an, um die bestmögliche Linderung zu erzielen.

 

Durch die regelmäßige Einnahme von Reactine können Sie Ihre Allergiesymptome besser in den Griff bekommen und Ihre Lebensqualität verbessern.

 

Welche weiteren Maßnahmen können bei der Allergiekontrolle helfen?

Neben der Einnahme von Reactine gibt es weitere Maßnahmen, die helfen können, Allergiesymptome zu kontrollieren und das Risiko von Reaktionen zu verringern:

 

  • Vermeiden Sie bekannte Allergene, wann immer möglich.
  • Halten Sie Ihr Zuhause sauber und frei von Staub und Schimmel.
  • Verwenden Sie hypoallergene Bettwäsche und waschen Sie diese regelmäßig.
  • Installieren Sie Luftreiniger, um die Luftqualität in Innenräumen zu verbessern.

 

Diese Maßnahmen können in Kombination mit der Einnahme von Reactine dazu beitragen, die Symptome zu lindern und das Risiko von allergischen Reaktionen zu minimieren.

 

Was macht Reactine zu einer bevorzugten Wahl bei Allergien?

Reactine Allergie Cetirizin 10 mg hebt sich durch seine Wirksamkeit und Benutzerfreundlichkeit von anderen Antihistaminika ab. Die schnelle Wirkung und die lange Wirkdauer machen es zu einer bevorzugten Wahl für viele Allergiker. Darüber hinaus ist es für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren geeignet, was es zu einer vielseitigen Option für Familien macht.

 

Die einfache Einnahme und die Möglichkeit, es in eine tägliche Routine zu integrieren, tragen ebenfalls zur Beliebtheit von Reactine bei. Es bietet eine zuverlässige Linderung der Symptome und hilft, die Lebensqualität von Menschen mit Allergien zu verbessern.

 

Fragen / Antworten

Wie wirkt Reactine Allergie Cétirizine 10mg bei Heuschnupfen?

Reactine Allergie Cétirizine 10mg ist ein Antihistaminikum, das speziell zur Linderung der Symptome von Heuschnupfen entwickelt wurde. Heuschnupfen, auch als saisonale allergische Rhinitis bekannt, wird durch Pollen ausgelöst und führt zu Symptomen wie Niesen, Juckreiz, laufender Nase und tränenden Augen. Cétirizine wirkt, indem es die Wirkung von Histamin blockiert, einer Substanz, die der Körper bei einer allergischen Reaktion freisetzt. Durch die Blockierung von Histamin kann Reactine die Intensität der allergischen Symptome reduzieren und so den Betroffenen Erleichterung verschaffen. Es ist wichtig, das Medikament regelmäßig einzunehmen, um eine kontinuierliche Linderung zu gewährleisten, insbesondere während der Pollensaison. Die Wirkung von Cétirizine setzt in der Regel innerhalb von 30 Minuten ein und kann bis zu 24 Stunden anhalten, was es zu einer praktischen Option für Menschen macht, die unter Heuschnupfen leiden. Wenn Sie mehr über die Behandlung von Heuschnupfen erfahren möchten, können Sie unsere Auswahl an Antihistaminika und anderen Allergiemitteln auf unserer Website erkunden.

Kann Reactine Allergie Cétirizine 10mg bei chronischer Urtikaria helfen?

Ja, Reactine Allergie Cétirizine 10mg ist auch zur Behandlung von chronischer Urtikaria, einer Form von Nesselsucht, geeignet. Chronische Urtikaria ist durch wiederkehrende, juckende Quaddeln auf der Haut gekennzeichnet, die oft ohne erkennbaren Auslöser auftreten. Cétirizine, der Wirkstoff in Reactine, wirkt, indem es die Freisetzung von Histamin blockiert, das für die Entstehung der Quaddeln und den Juckreiz verantwortlich ist. Durch die regelmäßige Einnahme von Reactine können die Symptome der chronischen Urtikaria effektiv kontrolliert werden, was den Betroffenen eine erhebliche Erleichterung verschafft. Es ist jedoch wichtig, dass Patienten mit chronischer Urtikaria vor der Einnahme von Cétirizine einen Arzt konsultieren, um sicherzustellen, dass es die richtige Behandlung für ihre spezifische Situation ist. In einigen Fällen kann eine langfristige Behandlung erforderlich sein, um die Symptome unter Kontrolle zu halten. Wenn Sie mehr über die Behandlungsmöglichkeiten für chronische Urtikaria erfahren möchten, können Sie unsere Auswahl an Antihistaminika und anderen Hautpflegeprodukten auf unserer Website erkunden.

Wie kann Reactine Allergie Cétirizine 10mg bei Tierhaarallergien helfen?

Reactine Allergie Cétirizine 10mg ist eine wirksame Lösung für Menschen, die unter Tierhaarallergien leiden. Diese Art von Allergie wird durch Proteine ausgelöst, die in den Hautschuppen, im Speichel und im Urin von Tieren vorkommen. Wenn diese Allergene in die Luft gelangen, können sie bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen hervorrufen, die sich in Form von Niesen, Juckreiz, laufender Nase und tränenden Augen äußern. Cétirizine, der aktive Wirkstoff in Reactine, blockiert die Wirkung von Histamin, das bei einer allergischen Reaktion freigesetzt wird, und lindert so die Symptome. Die regelmäßige Einnahme von Reactine kann dazu beitragen, die allergischen Reaktionen auf Tierhaare zu minimieren und den Betroffenen den Umgang mit ihren Haustieren zu erleichtern. Es ist jedoch wichtig, auch andere Maßnahmen zu ergreifen, wie z.B. regelmäßiges Staubsaugen und das Vermeiden von direktem Kontakt mit den Tieren, um die Exposition gegenüber den Allergenen zu reduzieren. Wenn Sie mehr über den Umgang mit Tierhaarallergien erfahren möchten, können Sie unsere Auswahl an Antihistaminika und anderen Allergiemitteln auf unserer Website erkunden.

Wie kann Reactine Allergie Cétirizine 10mg bei Stauballergien helfen?

Reactine Allergie Cétirizine 10mg ist eine effektive Behandlung für Menschen, die unter Stauballergien leiden. Stauballergien werden hauptsächlich durch Hausstaubmilben verursacht, winzige Insekten, die in fast jedem Haushalt vorkommen. Diese Milben produzieren Allergene, die bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen hervorrufen können, darunter Niesen, Juckreiz, laufende Nase und tränende Augen. Cétirizine, der Wirkstoff in Reactine, wirkt, indem es die Wirkung von Histamin blockiert, das bei einer allergischen Reaktion freigesetzt wird. Durch die regelmäßige Einnahme von Reactine können die Symptome einer Stauballergie effektiv gelindert werden, was den Betroffenen eine erhebliche Erleichterung verschafft. Neben der Einnahme von Antihistaminika ist es auch wichtig, Maßnahmen zur Reduzierung der Staubbelastung im Haushalt zu ergreifen, wie z.B. regelmäßiges Staubsaugen, das Waschen von Bettwäsche in heißem Wasser und die Verwendung von allergendichten Bezügen für Matratzen und Kissen. Wenn Sie mehr über den Umgang mit Stauballergien erfahren möchten, können Sie unsere Auswahl an Antihistaminika und anderen Allergiemitteln auf unserer Website erkunden.

Wie kann Reactine Allergie Cétirizine 10mg bei allergischen Konjunktivitis helfen?

Reactine Allergie Cétirizine 10mg ist eine wirksame Behandlung für allergische Konjunktivitis, eine Entzündung der Bindehaut des Auges, die durch Allergene wie Pollen, Tierhaare oder Staub ausgelöst wird. Diese Erkrankung führt zu Symptomen wie geröteten, juckenden und tränenden Augen. Cétirizine, der Wirkstoff in Reactine, wirkt, indem es die Wirkung von Histamin blockiert, das bei einer allergischen Reaktion freigesetzt wird. Durch die regelmäßige Einnahme von Reactine können die Symptome der allergischen Konjunktivitis effektiv gelindert werden, was den Betroffenen eine erhebliche Erleichterung verschafft. Es ist wichtig, das Medikament regelmäßig einzunehmen, um eine kontinuierliche Linderung zu gewährleisten, insbesondere während der Allergiesaison. Neben der Einnahme von Antihistaminika ist es auch ratsam, den Kontakt mit den auslösenden Allergenen zu minimieren, indem man z.B. während der Pollensaison Sonnenbrillen trägt oder die Augen regelmäßig mit Wasser spült. Wenn Sie mehr über die Behandlungsmöglichkeiten für allergische Konjunktivitis erfahren möchten, können Sie unsere Auswahl an Antihistaminika und anderen Augenpflegeprodukten auf unserer Website erkunden.

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