ANSM - Aktualisiert am: 30/10/2023
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
BETADINE SCRUB 4%, Lösung zur Anwendung auf der Haut (schäumend)
2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG
Povidon-Iod … 4,0 g
Pro 100 ml.
Hilfsstoff mit bekannter Wirkung: Dieses Arzneimittel enthält 52,5 mg Benzoesäure pro 100 ml.
Für die vollständige Liste der Hilfsstoffe siehe Abschnitt 6.1.
3. DARREICHUNGSFORM
Lösung zur Anwendung auf der Haut.
4. KLINISCHE ANGABEN
4.1. Anwendungsgebiete
- Reinigung und unterstützende Behandlung bei Haut- und Schleimhauterkrankungen, die primär bakteriell sind oder sich infizieren könnten.
- Antiseptische Händewaschung des Pflegepersonals und der Chirurgenhände
- Antiseptische präoperative Waschung.
Hinweis: Antiseptische Mittel sind nicht sterilisierend. Sie reduzieren vorübergehend die Anzahl der Mikroorganismen.
4.2. Dosierung und Art der Anwendung
Kutaner Weg.
Für die hygienische Händewaschung wird das Produkt unverdünnt in einer Menge von 4 ml auf die zuvor angefeuchteten Hände aufgetragen. Eine Minute lang einreiben und gründlich mit Wasser abspülen.
Für die chirurgische Händewaschung diesen Vorgang 3 bis 5 Minuten lang an Händen und Unterarmen wiederholen.
Zur Reinigung verschmutzter Wunden das Produkt auf ein Drittel verdünnt verwenden. Gründlich mit Wasser abspülen.
Vorbereitung des Patienten:
Die Vorbereitung des Patienten muss weniger als zwei Stunden vor dem Eingriff erfolgen.
Am Morgen des Eingriffs wird eine Dusche mit dem unverdünnten Produkt durchgeführt:
- Kopf, Haare und den gesamten Körper unter der Dusche gründlich anfeuchten.
- Die antiseptische Waschung in vier Schritten durchführen:
- Kopf und Haare mit 10 ml BETADINE SCRUB 4 % einreiben, bis der Schaum entfärbt ist. Nicht abspülen.
- Rumpf und obere Gliedmaßen mit 10 ml BETADINE SCRUB 4 % einreiben, bis der Schaum entfärbt ist, besonders auf Achselhöhlen und Nabel achten. Nicht abspülen.
- Genitalbereich und untere Gliedmaßen mit 10 ml BETADINE SCRUB 4 % einreiben, bis der Schaum entfärbt ist, besonders auf Genitalien, Gesäßfalte und zwischen den Zehen achten. Nicht abspülen.
- Den gesamten Körper gründlich abspülen.
- Die Waschvorgänge nach demselben Protokoll wiederholen. Abspülen, dann mit einem sauberen Handtuch trocknen und saubere Kleidung anziehen.
4.3. Gegenanzeigen
Dieses Arzneimittel DARF NICHT in folgenden Situationen ANGEWENDET WERDEN:
- Vorgeschichte von Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile, insbesondere Povidon. Es gibt keine Kreuzreaktionen mit jodhaltigen Kontrastmitteln. Unverträglichkeitsreaktionen (anaphylaktoide Reaktionen) auf jodhaltige Kontrastmittel oder Anaphylaxie auf Meeresfrüchte stellen keine Kontraindikation für die Anwendung von BETADINE SCRUB 4% dar.
- Zur Desinfektion von medizinisch-chirurgischem Material.
- Kind unter 1 Jahr.
- Längerer Gebrauch während des 2. und 3. Schwangerschaftstrimesters.
- Stillen ist bei längerer Behandlung kontraindiziert.
- Hyperthyreose und andere akute Schilddrüsenerkrankungen.
- Vor, während und nach der Verabreichung von radioaktivem Jod (siehe Abschnitt 4.5).
- Anwendung mit quecksilberhaltigen Produkten (siehe Abschnitt 4.5).
4.4. Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Besondere Warnhinweise
Aufgrund der transkutanen Resorption von Jod kann eine wiederholte oder verlängerte Behandlung das Risiko systemischer Effekte, insbesondere einer Schilddrüsenfunktionsstörung, erhöhen (siehe Abschnitt 4.8).
Diese systemischen Effekte, die durch wiederholte Anwendungen begünstigt werden, sind umso mehr zu befürchten, wenn das Antiseptikum auf einer großen Fläche, unter einem Okklusivverband, auf geschädigter Haut (insbesondere verbrannter), einer Schleimhaut, der Haut eines Frühgeborenen oder Säuglings (aufgrund des Verhältnisses von Oberfläche zu Gewicht und des Okklusionseffekts der Windeln im Sitzbereich) angewendet wird.
Besondere Vorsicht ist bei regelmäßigen Anwendungen auf geschädigter Haut bei Patienten mit Niereninsuffizienz erforderlich, insbesondere bei Schwerbrandverletzten (siehe Abschnitt 4.8).
Gegenanzeigen bei Kindern unter 12 Monaten, die Anwendung bei Kindern unter 30 Monaten sollte, wenn sie unverzichtbar ist, auf eine kurze und wenig ausgedehnte Anwendung beschränkt und mit einer Spülung mit sterilem Wasser gefolgt werden.
Dieses Arzneimittel enthält 52,5 mg Benzoesäure pro 100 ml. Benzoesäure kann lokale Reizungen verursachen.
Nach dem Öffnen der Verpackung einer antiseptischen Zubereitung ist eine mikrobielle Kontamination möglich.
Flaschen mit einem Volumen von mehr als 250 ml bergen das Risiko einer Kontamination der Lösung bei längerer Verwendung nach dem Öffnen.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Nach Gebrauch abspülen.
Mit Vorsicht anwenden unter allen Bedingungen, die einen systemischen Übergang begünstigen könnten, insbesondere bei Kindern unter 30 Monaten (siehe Abschnitt 4.3).
Bei der Vorbereitung des Patienten sollten Tropfen und Mazeration zwischen dem Patienten und dem Tischlaken vermieden werden. Ein längerer Kontakt mit der nicht getrockneten Lösung kann zu Reizungen und selten zu schweren Hautreaktionen in Form von Verbrennungen führen. Bei Hautreizungen, Kontaktdermatitis oder Überempfindlichkeit die Anwendung abbrechen. Nicht vor der Anwendung erhitzen.
4.5. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Aufgrund möglicher Interferenzen (Antagonismus, Inaktivierung) sollte die gleichzeitige oder aufeinanderfolgende Anwendung von Antiseptika vermieden werden.
Quecksilberhaltige Produkte können mit Povidon-Iod reagieren und quecksilberhaltiges Iodid bilden, das sehr korrosiv ist.
Povidon-Iod kann die Aufnahme von Jod durch die Schilddrüse reduzieren. Daher kann die Anwendung von Povidon-Iod Schilddrüsenuntersuchungen (Szintigraphie, Bestimmung des an Proteine gebundenen Jods, diagnostische Tests mit radioaktivem Jod) stören und eine Behandlung mit radioaktivem Jod unmöglich machen. Es wird empfohlen, 4 Wochen nach der Anwendung von Povidon-Iod zu warten, bevor eine Untersuchung oder Behandlung mit radioaktivem Jod durchgeführt wird.
4.6. Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft
Studien an Tieren haben keine teratogenen Effekte gezeigt. In Abwesenheit teratogener Effekte bei Tieren wird kein malformativer Effekt beim Menschen erwartet. Tatsächlich haben sich bis heute die für Missbildungen beim Menschen verantwortlichen Substanzen in gut durchgeführten Studien an zwei Tierarten als teratogen erwiesen.
Klinisch gibt es derzeit keine ausreichend relevanten Daten, um einen möglichen malformativen Effekt von Povidon-Iod bei Verabreichung im ersten Schwangerschaftstrimester zu bewerten.
Die fetale Schilddrüse beginnt nach 14 Wochen Amenorrhoe Jod aufzunehmen, sodass bei vorherigen Verabreichungen keine Auswirkungen auf die fetale Schilddrüse erwartet werden.
Eine Jodüberladung, die bei längerer Anwendung dieses Produkts nach diesem Zeitpunkt sehr wahrscheinlich ist, kann zu einer fetalen Hypothyreose, biologisch oder sogar klinisch (Kropf), führen.
Diese ist reversibel, wenn die Verabreichung im 2. Trimester erfolgt, kann jedoch am Ende der Schwangerschaft zu einem Kropf führen.
Aus Vorsichtsgründen ist es daher vorzuziehen, dieses Arzneimittel im 1. Schwangerschaftstrimester nicht zu verwenden.
Bei längerer Anwendung ist die Anwendung ab dem 2. Trimester kontraindiziert.
Eine gelegentliche Anwendung sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn sie notwendig ist.
Stillzeit
Jod geht in Konzentrationen, die höher sind als im mütterlichen Plasma, in die Muttermilch über. Aufgrund des Risikos einer Hypothyreose beim Säugling ist das Stillen bei längerer Behandlung mit diesem Arzneimittel kontraindiziert.
Fertilität
Die aktuellen Daten zur Fertilität von Povidon-Iod sind begrenzt.
4.7. Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Entfällt.
4.8. Nebenwirkungen
Die Häufigkeiten der Nebenwirkungen wurden wie folgt klassifiziert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1 000, <1/100), selten (≥1/10 000, <1/1 000), sehr selten (<1/10 000), Häufigkeit unbekannt (kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
Erkrankungen des Immunsystems
Unbekannt Überempfindlichkeit
Unbekannt Anaphylaktische Reaktion: Urtikaria, Angioödem, anaphylaktischer Schock, anaphylaktoide Reaktion.
Erkrankungen des endokrinen Systems
Unbekannt Bei wiederholter und verlängerter Anwendung kann es zu einer Jodüberladung kommen, die eine Schilddrüsenfunktionsstörung verursachen kann, insbesondere bei Frühgeborenen, Säuglingen und Schwerbrandverletzten. In Ausnahmefällen wurden Fälle von Hyperthyreose berichtet.*
Unbekannt Hypothyreose **
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Unbekannt Metabolische Azidose ***
Unbekannt Elektrolytungleichgewicht
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Unbekannt Kontaktdermatitis (mit Symptomen wie Erythem, Blasen und Juckreiz) in Form von Verbrennungen bei Mazeration.
Unbekannt Angioödem
Unbekannt Fälle von reversibler und vorübergehender brauner Hautverfärbung wurden berichtet (diese Verfärbung lässt sich mit Wasser entfernen).
Erkrankungen der Nieren und Harnwege
Unbekannt Akutes Nierenversagen ***
Unbekannt Abnormale Blutosmolarität ***
Verletzungen, Vergiftungen und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
Unbekannt Chemische Verbrennung 1. bis 3. Grades ****
* Bei Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen in der Vorgeschichte (siehe Abschnitt 4.4), nach erheblicher Jodaufnahme, z.B. bei wiederholter Anwendung zur Behandlung von Wunden oder Verbrennungen auf großen Flächen.
** Hypothyreose nach längerer oder umfangreicher Anwendung von Povidon-Iod.
*** Kann durch die Aufnahme großer Mengen von Povidon-Iod nach Exposition großer Haut- oder Schleimhautflächen (z.B. Behandlung von Verbrennungen) auftreten.
**** Kann bei Mazeration unter dem Patienten im präoperativen Bereich auftreten
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung des Arzneimittels ist wichtig. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Gesundheitsfachkräfte melden jeden Verdacht auf Nebenwirkungen über das nationale Meldesystem: Nationale Agentur für die Sicherheit von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten (ANSM) und Netzwerk der regionalen Zentren für Pharmakovigilanz - Website: https://signalement.social-sante.gouv.fr/.
4.9. Überdosierung
Eine Überdosierung wird unter normalen Anwendungsbedingungen nicht erwartet.
Eine massive versehentliche Einnahme oder die Aufnahme großer Mengen von Povidon-Iod nach Exposition großer Haut- oder Schleimhautflächen (gesund oder geschädigt) kann zu einer schweren systemischen Jodvergiftung führen. Eine systemische Jodvergiftung kann Bauchschmerzen, blutige Erbrechen und Durchfall, Tachykardie, Hypotonie, Kreislaufversagen, Glottisödem mit Erstickung, Lungenödem, Aspirationspneumonie, Krampfanfälle, Fieber, metabolische Azidose, Hypernatriämie und/oder Nierenversagen (einschließlich Anurie) verursachen. Eine Hyperthyreose oder Hypothyreose kann sich ebenfalls entwickeln.
Die Behandlung, die in einer spezialisierten Umgebung durchgeführt werden sollte, ist symptomatisch und nach Bedarf angepasst.
Aufgrund der schäumenden Eigenschaften dieser Lösung sollte keine Magenspülung durchgeführt werden.
Bei schwerer Hypotonie sollte eine intravenöse Lösung verabreicht werden; falls erforderlich, sollten Vasopressoren hinzugefügt werden.
Eine endotracheale Intubation kann erforderlich sein, wenn die ätzende Schädigung der oberen Atemwege zu einer erheblichen Schwellung und einem Ödem führt.
Erbrechen sollte nicht provoziert werden. Der Patient sollte in einer Position gehalten werden, die die Atemwege frei hält und eine Aspiration (bei Erbrechen) verhindert.
Wenn der Patient nicht erbricht und eine orale Ernährung tolerieren kann, kann die Aufnahme von stärkehaltigen Lebensmitteln (z.B. Kartoffeln, Mehl, Stärke, Brot) helfen, Jod in weniger toxisches Iodid umzuwandeln. In Abwesenheit von Anzeichen einer Darmperforation kann die Magenspülung mit einer Stärkelösung über eine Magensonde durchgeführt werden (das Magenabfluss wird dunkelviolett und die Farbe kann als Leitfaden verwendet werden, um das Ende der Spülung zu bestimmen).
Die Hämodialyse entfernt Jod effektiv und sollte bei schweren Fällen von Jodvergiftung, insbesondere bei Nierenversagen, eingesetzt werden. Die kontinuierliche veno-venöse Hämofiltration ist weniger effektiv als die Hämodialyse.
Bei Schilddrüsenfunktionsstörungen sollte die Behandlung mit Povidon-Iod abgebrochen werden.
5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1. Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Antiseptika und Desinfektionsmittel, ATC-Code: D08AG02.
Antiseptikum mit breitem bakterizidem, fungizidem und viruzidem Spektrum.
Antiseptische Gruppe: Iod-Derivate.
Sein Wirkungsspektrum entspricht dem von Jod, das langsam und allmählich freigesetzt wird:
- bakterizid in weniger als 5 Minuten, in vitro, auf alle Bakterien;
- fungizid.
- Organische Substanzen (Proteine, Serum, Blut…) verringern die Aktivität des freien Jods, der aktiven Form dieser Spezialität.
Iodophore sind bei alkalischem pH instabil.
Die mit Povidon-Iod behandelte Haut nimmt eine braune Färbung an, die sich leicht mit Wasser entfernen lässt.
5.2. Pharmakokinetische Eigenschaften
Das verfügbare Jod von Povidon-Iod kann die Hautbarriere durchdringen.
Seine Ausscheidung erfolgt hauptsächlich über den Urin.
Povidon allein kann in keinem Fall zu einem systemischen Übergang führen.
5.3. Präklinische Sicherheitsdaten
Akute Toxizität
In Studien zur akuten Toxizität bei Mäusen, Ratten, Kaninchen und Hunden wurden nach systemischer Verabreichung (oral, i.p., i.v.) toxische Effekte nur bei extrem hohen Dosen beobachtet, die für die lokale Anwendung einer Povidon-Iod-Lösung keine Bedeutung haben.
Die LD50 bei Nagetieren liegt somit über 200 mg/kg verfügbarem Jod (entspricht 20 ml pro kg einer reinen 10%igen PVP-I-Lösung) und bei intraperitonealer Verabreichung über 30 mg verfügbarem Jod pro kg (entspricht 3 ml pro kg einer unverdünnten 10%igen PVP-I-Lösung).
Chronische Toxizität
Subchronische und chronische Toxizitätsstudien wurden an Ratten durchgeführt, indem Povidon-Iod (10 % verfügbares Jod) in Dosen von 75 bis 750 mg Povidon-Iod pro Tag und kg Körpergewicht bis zu 12 Wochen in der Nahrung verabreicht wurde. Nach Absetzen der Povidon-Iod-Verabreichung wurden dosisabhängige und reversible Erhöhungen des an Proteine gebundenen Jods im Serum und unspezifische histopathologische Veränderungen der Schilddrüse beobachtet. Ähnliche Veränderungen traten auch in der Kontrollgruppe auf, die Kaliumiodid in jodäquivalenter Menge anstelle von Povidon-Iod erhielt.
Bei chronischer Behandlung durch IP bei Ratten ab einer Dosis von 5 mg/kg PVP-I treten schwere Peritonitiden mit Adhäsion der intraabdominalen Organe auf, die zum Tod des Tieres führen können.
Mutagenes und kanzerogenes Potenzial
PVP-I besitzt keine mutagenen Eigenschaften.
Es wurden keine Kanzerogenitätsstudien durchgeführt.
Reproduktions- und Entwicklungstoxizität
Eine Studie zur Reproduktionstoxizität wurde an Kaninchen durchgeführt. Dosen von 16, 35 und 75 mg/kg Körpergewicht pro Tag wurden trächtigen Kaninchenweibchen intramuskulär über 12 Tage vom 6. bis 18. Trächtigkeitstag verabreicht.
PVP-I war nicht teratogen.
Studien zur Fruchtbarkeit bei Tieren wurden nicht durchgeführt.
6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
6.1. Liste der sonstigen Bestandteile
Ammoniumlaurylsulfat, PEG 400, Kaliumiodat, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser.
6.2. Inkompatibilitäten
Entfällt.
6.3. Dauer der Haltbarkeit
3 Jahre.
Nach dem ersten Öffnen der Flasche sollte dieses Arzneimittel maximal 6 Monate bei Raumtemperatur aufbewahrt werden.
6.4. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Vor dem Öffnen bei einer Temperatur von nicht mehr als 25°C aufbewahren.
Für die Aufbewahrungsbedingungen nach dem ersten Öffnen siehe Abschnitt 6.3.
6.5. Art und Inhalt des Behältnisses
Weiße Polyethylenflasche mit 30 ml, 125 ml, 250 ml, 500 ml, 1 l oder 5 l.
Rote Polyethylenflasche mit 50 ml, 60 ml.
Alle Darreichungsformen müssen möglicherweise nicht vermarktet werden.
6.6. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung
Keine besonderen Anforderungen
7. INHABER DER ZULASSUNG
MEDA PHARMA
1 BIS PLACE DE LA DEFENSE – TOUR TRINITY
92400 COURBEVOIE
8. ZULASSUNGSNUMMER(N)
- 34009 319 184 5 5 : Flasche mit 30 ml (Polyethylen).
- 34009 349 508 3 4 : Flasche mit 50 ml (Polyethylen).
- 34009 301 458 8 3 : Flasche mit 60 ml (Polyethylen)
- 34009 301 086 1 1 : Flasche mit 125 ml (Polyethylen).
- 34009 342 136 3 2 : Flasche mit 250 ml (Polyethylen).
- 34009 552 389 5 9 : Flasche mit 500 ml (Polyethylen).
- 34009 342 138 6 1 : Flasche mit 1 l (Polyethylen).
- 34009 552 390 3 1 : Flasche mit 5 l (Polyethylen).
- 34009 562 074 7 3 : 50 ml in Flasche (Polyethylen). Schachtel mit 10.
- 34009 562 075 3 4 : 50 ml in Flasche (Polyethylen). Schachtel mit 20.
- 34009 562 317 7 5 : 50 ml in Flasche (Polyethylen). Schachtel mit 50.
9. DATUM DER ERSTZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG
[vom Inhaber später auszufüllen]
10. STAND DER INFORMATION
[vom Inhaber später auszufüllen]
11. DOSIMETRIE
Entfällt.
12. ANWEISUNGEN FÜR DIE ZUBEREITUNG VON RADIOPHARMAZEUTIKA
Entfällt.
VERORDNUNGS- UND ABGABEBEDINGUNGEN
Arzneimittel nicht verschreibungspflichtig.