ANSM - Aktualisiert am: 09/05/2025
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
ACIDE ACETYLSALICYLIQUE VIATRIS 100 mg, magensaftresistente Tablette
2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG
Acide acétylsalicylique … 100 mg
Pro Tablette.
Hilfsstoff(e) mit bekannter Wirkung:
Jede Tablette enthält 60 mg Lactose-Monohydrat.
Für die vollständige Liste der Hilfsstoffe siehe Abschnitt 6.1.
3. DARREICHUNGSFORM
Magensaftresistente Tablette.
Magensaftresistente, bikonvexe, weiße, runde Filmtablette mit einem Durchmesser von etwa 8,1 mm und einer Dicke von 3,5 mm.
4. KLINISCHE ANGABEN
4.1. Anwendungsgebiete
- Sekundärprävention des Myokardinfarkts.
- Prävention der kardiovaskulären Morbidität bei Patienten mit stabiler Angina pectoris.
- Vorgeschichte von instabiler Angina pectoris, außerhalb der akuten Phase.
- Prävention der Transplantatokklusion nach aortokoronarer Bypass-Operation (ACB).
- Koronarangioplastie, außerhalb der akuten Phase.
- Sekundärprävention von transitorischen ischämischen Attacken (TIA) und Schlaganfällen (Apoplex), vorausgesetzt, dass intrazerebrale Blutungen ausgeschlossen wurden.
ACIDE ACETYLSALICYLIQUE VIATRIS 100 mg, magensaftresistente Tablette wird nicht für Notfallsituationen empfohlen. Es ist für die Sekundärprävention im Rahmen einer chronischen Behandlung vorgesehen.
4.2. Dosierung und Art der Anwendung
Dosierung
Erwachsene
- Sekundärprävention des Myokardinfarkts:
- Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg einmal täglich.
- Prävention der kardiovaskulären Morbidität bei Patienten mit stabiler Angina pectoris:
- Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg einmal täglich.
- Vorgeschichte von instabiler Angina pectoris, außerhalb der akuten Phase:
- Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg einmal täglich.
- Prävention der Transplantatokklusion nach aortokoronarer Bypass-Operation (ACB):
- Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg einmal täglich.
- Koronarangioplastie, außerhalb der akuten Phase:
- Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg einmal täglich.
- Sekundärprävention von transitorischen ischämischen Attacken (TIA) und Schlaganfällen (Apoplex), vorausgesetzt, dass intrazerebrale Blutungen ausgeschlossen wurden:
- Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg einmal täglich.
ACIDE ACETYLSALICYLIQUE VIATRIS sollte nicht in höheren Dosen verwendet werden, es sei denn, ein Arzt hat dies angeordnet, und die Dosis sollte 100 mg pro Tag nicht überschreiten.
Für die Dosierung sollten nationale und lokale Empfehlungen berücksichtigt werden.
Ältere Menschen
Im Allgemeinen sollte Acide acétylsalicylique bei älteren Menschen, die anfälliger für Nebenwirkungen sind, mit Vorsicht angewendet werden. Die übliche Erwachsenendosis wird empfohlen, sofern keine schwere Nieren- oder Leberinsuffizienz vorliegt (siehe Abschnitte 4.3 und 4.4). Die Behandlung sollte regelmäßig überprüft werden.
Pädiatrische Population
Acide acétylsalicylique sollte Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren nicht verabreicht werden, es sei denn, ein Arzt hat dies angeordnet und der Nutzen überwiegt das Risiko (siehe Abschnitt 4.4).
Art der Anwendung
Zum Einnehmen.
Die Tabletten sollten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (1/2 Glas Wasser) geschluckt werden. Aufgrund der magensaftresistenten Beschichtung sollten die Tabletten nicht zerkleinert, zerbrochen oder gekaut werden. Die Beschichtung verhindert irritierende Wirkungen auf den Darm.
Behandlungsdauer
Langzeitbehandlung mit der niedrigstmöglichen Dosis.
4.3. Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder gegen Prostaglandinsynthesehemmer (z.B. können einige Asthmatiker einen Asthmaanfall oder eine Synkope erleiden) oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
- Aktives oder wiederkehrendes peptisches Geschwür und/oder Magen-Darm-Blutungen oder andere Arten von Blutungen, insbesondere zerebrovaskuläre Blutungen.
- Blutungsneigung; Gerinnungsstörungen, insbesondere Hämophilie und Thrombozytopenie.
- Schwere Leberinsuffizienz.
- Schwere Niereninsuffizienz.
- Schwere Herzinsuffizienz.
- Dosen > 100 mg/Tag im dritten Schwangerschaftstrimester (siehe Abschnitt 4.6).
- Methotrexat in Dosen > 15 mg/Woche.
4.4. Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Vorsicht ist geboten bei:
- Chirurgischen Eingriffen (auch bei kleineren Eingriffen wie einer Zahnextraktion)
- Menorrhagie
- Vorgeschichte von peptischen Geschwüren oder Blutungsepisoden.
- Gleichzeitiger Behandlung mit Antikoagulanzien.
- Ungewöhnlichen Blutungssymptomen.
- Unkontrolliertem Bluthochdruck.
- Funktionsstörungen der Nieren und/oder der Leber.
- Bronchialasthma, allergischer Rhinitis, Schwellung der Nasenschleimhäute (Nasenpolypen), chronischen Atemwegserkrankungen.
- Allergien gegen andere Substanzen (z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Urtikaria)
- Schweren Hautreaktionen, einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom.
- Behandlung älterer Patienten, die besonders empfindlich auf die Nebenwirkungen von NSAIDs, einschließlich Acide acétylsalicylique, reagieren.
- Gleichzeitiger Behandlung mit Acide acétylsalicylique und anderen Arzneimitteln, die die Hämostase verändern können, sowie Arzneimitteln, die das Risiko von Geschwüren erhöhen können, wie orale Kortikosteroide, Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und Deferasirox.
- Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (G6PD) (genetische Erkrankung)
Patienten sollten ihrem Arzt ungewöhnliche Blutungssymptome melden. Bei Auftreten von Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren sollte die Behandlung abgebrochen werden.
Acide acétylsalicylique kann Bronchospasmen und Asthmaanfälle oder andere Überempfindlichkeitsreaktionen fördern. Risikofaktoren sind Asthma, allergische Rhinitis, Nasenpolypen oder chronische Atemwegserkrankungen. Ebenso bei Patienten, die gegen andere Substanzen allergisch sind (z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Urtikaria).
Schwere Hautreaktionen, einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom, wurden selten in Verbindung mit der Anwendung von Acide acétylsalicylique berichtet (siehe Abschnitt 4.8). Die Behandlung mit ACIDE ACETYLSALICYLIQUE VIATRIS sollte bei ersten Anzeichen eines Hautausschlags, von Schleimhautläsionen oder anderen Anzeichen einer Überempfindlichkeit abgebrochen werden.
Ältere Patienten sind besonders empfindlich gegenüber den Nebenwirkungen von NSAIDs, einschließlich Acide acétylsalicylique, insbesondere Magen-Darm-Blutungen und Perforationen, die tödlich sein können (siehe Abschnitt 4.2). Bei Bedarf einer Langzeitbehandlung sollten die Patienten regelmäßig überwacht werden.
Acide acétylsalicylique kann bei einigen Kindern ein Reye-Syndrom auslösen. Dieses Medikament wird nicht für Jugendliche/Kinder unter 16 Jahren empfohlen, es sei denn, der erwartete Nutzen überwiegt die Risiken.
Acide acétylsalicylique in niedriger Dosis verringert die Ausscheidung von Harnsäure. Dies kann bei prädisponierten Patienten Gichtanfälle auslösen.
Dieses Medikament ist nicht zur Verwendung als entzündungshemmendes, schmerzstillendes oder fiebersenkendes Mittel bestimmt.
ACIDE ACETYLSALICYLIQUE VIATRIS 100 mg, magensaftresistente Tablette enthält Lactose
Patienten mit seltenen erblichen Erkrankungen wie Galactose-Intoleranz, Laktasemangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Medikament nicht einnehmen.
4.5. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Gegenanzeigen
+ Methotrexat (in Dosen >15 mg/Woche)
Die gleichzeitige Anwendung von Methotrexat und Acide acétylsalicylique erhöht die hämatologische Toxizität von Methotrexat aufgrund der verminderten renalen Clearance von Methotrexat durch Acide acétylsalicylique. Daher ist die Kombination von Methotrexat (in Dosen > 15 mg/Woche) mit ACIDE ACETYLSALICYLIQUE VIATRIS 100 mg, magensaftresistente Tablette kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).
Nicht empfohlene Kombinationen
Urikosurika (z.B. Probenecid, Sulfinpyrazon)
Salicylate heben die Wirkung von Probenecid und Sulfinpyrazon auf. Die Kombination sollte vermieden werden.
Kombinationen, die Vorsichtsmaßnahmen erfordern oder zu berücksichtigen sind
+ Antikoagulanzien und Thrombolytika (Cumarine, Heparin, Warfarin, Alteplase)
Erhöhtes Blutungsrisiko aufgrund der Hemmung der Plättchenfunktion, der Schädigung der Duodenalschleimhaut und der Verdrängung oraler Antikoagulanzien von ihren Plasmaprotein-Bindungsstellen. Die Blutungszeit sollte überwacht werden (siehe Abschnitt 4.4). Insbesondere sollte eine Behandlung mit Acide acétylsalicylique nicht innerhalb der ersten 24 Stunden nach einer Behandlung mit Alteplase bei Patienten mit akutem Schlaganfall begonnen werden. Eine gleichzeitige Anwendung wird daher nicht empfohlen.
+ Metamizol
Metamizol kann die Wirkung von Acide acétylsalicylique auf die Thrombozytenaggregation bei gleichzeitiger Einnahme verringern. Daher sollte diese Kombination bei Patienten, die niedrig dosierte Aspirin zur Kardioprotektion einnehmen, mit Vorsicht angewendet werden.
+ Thrombozytenaggregationshemmer (Clopidogrel, Ticlopidin, Cilostazol und Dipyridamol) und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs, wie Sertralin oder Paroxetin)
Erhöhtes Risiko für gastrointestinale Blutungen (siehe Abschnitt 4.4).
+ Antidiabetika (wie Sulfonylharnstoffe oder Insulin)
Salicylate können die hypoglykämische Wirkung von Antidiabetika verstärken.
Daher kann eine Dosisanpassung der Antidiabetika erforderlich sein, wenn hohe Dosen von Salicylaten verwendet werden. Eine verstärkte Überwachung des Blutzuckerspiegels wird empfohlen.
+ Digoxin und Lithium
Acide acétylsalicylique verringert die renale Ausscheidung von Digoxin und Lithium, was zu einer Erhöhung ihrer Plasmakonzentrationen führt. Die Überwachung der Plasmakonzentrationen von Digoxin und Lithium wird zu Beginn und am Ende der Behandlung mit Acide acétylsalicylique empfohlen. Eine Dosisanpassung kann erforderlich sein.
+ Diuretika und Antihypertensiva
NSAIDs können die antihypertensive Wirkung von Diuretika und anderen Antihypertensiva verringern. Der Blutdruck sollte gut überwacht werden. Die gleichzeitige Verabreichung mit ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten und Calciumkanalblockern erhöht das Risiko eines akuten Nierenversagens, wenn sie mit hohen Dosen von Acide acétylsalicylique verabreicht werden.
Schleifendiuretika: Risiko eines akuten Nierenversagens aufgrund einer Verringerung der glomerulären Filtrationsrate durch die Hemmung der renalen Prostaglandinsynthese. Die Hydratation des Patienten und die Überwachung der Nierenfunktion zu Beginn der Behandlung werden empfohlen. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Verapamil sollte die Blutungszeit überwacht werden.
+ Carboanhydrase-Hemmer (Acetazolamid)
Kann zu einer schweren Azidose und einer erhöhten Toxizität des zentralen Nervensystems führen.
+ Systemische Kortikosteroide
Das Risiko für gastrointestinale Geschwüre und Blutungen kann erhöht sein, wenn Acide acétylsalicylique und Kortikosteroide gleichzeitig verabreicht werden (siehe Abschnitt 4.4).
+ Methotrexat (in Dosen < 15 mg/Woche)
Die Kombination von Methotrexat und Acide acétylsalicylique kann die hämatologische Toxizität von Methotrexat aufgrund der verminderten renalen Clearance von Methotrexat durch Acide acétylsalicylique erhöhen. Wöchentliche Blutbildkontrollen sollten in den ersten Wochen der Behandlung mit dieser Kombination durchgeführt werden. Eine verstärkte Überwachung sollte auch bei leicht eingeschränkter Nierenfunktion sowie bei älteren Patienten erfolgen.
+ Andere NSAIDs
Erhöhtes Risiko für gastrointestinale Geschwüre und Blutungen aufgrund synergistischer Effekte.
+ Ibuprofen
Experimentelle Daten legen nahe, dass Ibuprofen die Wirkung niedriger Dosen von Acide acétylsalicylique auf die Thrombozytenaggregation hemmen kann, wenn beide Medikamente gleichzeitig verabreicht werden. Die Grenzen dieser Daten und die Unsicherheiten hinsichtlich der Extrapolation der ex vivo-Daten auf den klinischen Kontext erlauben jedoch keine endgültigen Schlussfolgerungen über die regelmäßige Anwendung von Ibuprofen, und ein klinisch signifikanter Effekt wird bei gelegentlicher Anwendung von Ibuprofen als unwahrscheinlich angesehen (siehe Abschnitt 5.1).
+ Ciclosporin, Tacrolimus
Die gleichzeitige Anwendung von NSAIDs und Ciclosporin oder Tacrolimus kann die nephrotoxische Wirkung von Ciclosporin und Tacrolimus erhöhen. Die Nierenfunktion sollte bei gleichzeitiger Anwendung dieser Medikamente und von Acide acétylsalicylique überwacht werden.
+ Valproat
Acide acétylsalicylique verringert die Bindung von Valproat an Serumalbumin, was zu einer Erhöhung seiner freien Plasmakonzentrationen im Gleichgewichtszustand führt.
+ Phenytoin
Salicylate verringern die Bindung von Phenytoin an Plasmaalbumin. Dies kann zu einer Verringerung der Gesamtplasmakonzentrationen von Phenytoin führen, jedoch zu einer Erhöhung der freien Phenytoinfraktion. Die ungebundene Konzentration und damit die therapeutische Wirkung scheinen nicht signifikant verändert zu sein.
+ Alkohol
Die gleichzeitige Verabreichung von Alkohol und Acide acétylsalicylique erhöht das Risiko für gastrointestinale Blutungen.
4.6. Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft
Niedrige Dosen, gleich oder kleiner als 100 mg pro Tag:
Klinische Studien zeigen, dass Dosen bis zu 100 mg/Tag (einschließlich 100 mg) bei extrem begrenzten geburtshilflichen Anwendungen, die eine spezialisierte Überwachung erfordern, sicher zu sein scheinen.
Dosen über 100 und unter 500 mg pro Tag:
Die klinische Erfahrung mit der Verabreichung von Dosen über 100 mg und unter 500 mg pro Tag ist unzureichend. Folglich gelten die untenstehenden Empfehlungen für Dosen über 500 mg pro Tag auch für diese Dosen.
Dosen über oder gleich 500 mg pro Tag:
Die Hemmung der Prostaglandinsynthese kann negative Auswirkungen auf die Schwangerschaft und/oder die embryofetale Entwicklung haben. Daten aus epidemiologischen Studien deuten auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten, Herzfehlbildungen und Gastroschisis nach der Anwendung eines Prostaglandinsynthesehemmers in den frühen Stadien der Schwangerschaft hin.
Das absolute Risiko für kardiovaskuläre Fehlbildungen wurde von weniger als 1 % auf etwa 1,5 % erhöht. Das Risiko scheint mit der Dosis und der Dauer der Behandlung zuzunehmen.
Bei Tieren führte die Verabreichung eines Prostaglandinsynthesehemmers zu einer Erhöhung der prä- und postimplantaren Verluste sowie der embryofetalen Letalität. Darüber hinaus wurde bei Tieren, die während der Organogenese einen Prostaglandinsynthesehemmer erhielten, eine erhöhte Inzidenz verschiedener Fehlbildungen, insbesondere kardiovaskulärer, beobachtet.
Ab der 20. Schwangerschaftswoche kann die Einnahme von Acide acétylsalicylique zu Oligohydramnion führen, das durch eine fetale Nierenfunktionsstörung verursacht wird. Dieses Phänomen kann kurz nach Beginn der Behandlung auftreten und ist in der Regel reversibel nach Absetzen der Behandlung. Darüber hinaus wurden Fälle von Verengung des Ductus arteriosus nach einer Behandlung im zweiten Trimester berichtet, von denen sich die meisten nach Absetzen der Behandlung zurückbildeten. Daher sollte Acide acétylsalicylique im ersten und zweiten Schwangerschaftstrimester nur dann verabreicht werden, wenn dies eindeutig erforderlich ist.
Wenn Acide acétylsalicylique von einer Frau verwendet wird, die versucht, schwanger zu werden, oder während des ersten und zweiten Schwangerschaftstrimesters, sollte die Dosis so niedrig wie möglich und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich sein. Eine pränatale Überwachung auf Oligohydramnion und Verengung des Ductus arteriosus sollte nach einer Exposition gegenüber Acide acétylsalicylique über mehrere Tage ab der 20. Schwangerschaftswoche in Betracht gezogen werden. Die Behandlung mit Acide acétylsalicylique sollte abgebrochen werden, wenn ein Oligohydramnion oder eine Verengung des Ductus arteriosus festgestellt wird.
Während des dritten Schwangerschaftstrimesters können alle Inhibitoren der Prostaglandinsynthese den Fötus aussetzen:
- einer kardiopulmonalen Toxizität (mit Verengung/Frühzeitiger Schließung des Ductus arteriosus und pulmonaler Hypertonie).
- Nierenfunktionsstörung (siehe oben).
- Am Ende der Schwangerschaft können die Mutter und das Neugeborene Folgendes aufweisen:
- o eine mögliche Verlängerung der Blutungszeit aufgrund einer antiaggregatorischen Wirkung, die selbst nach sehr niedrigen Dosen des Medikaments auftreten kann.
- o eine Hemmung der Uteruskontraktionen, die zu einer Verzögerung des Termins oder einer verlängerten Geburt führen kann.
Folglich ist Acide acétylsalicylique in Dosen über 100 mg/Tag im dritten Schwangerschaftstrimester kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3). Dosen bis zu 100 mg/Tag können nur im Rahmen einer strengen geburtshilflichen Überwachung verwendet werden.
Stillzeit
Salicylate und ihre Metaboliten werden in geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden. Da bisher bei gelegentlicher Anwendung keine negativen Auswirkungen auf das Neugeborene beobachtet wurden, ist es nicht erforderlich, das Stillen nach einer einmaligen Verabreichung zu unterbrechen. Bei regelmäßiger Anwendung oder Einnahme hoher Dosen sollte das Stillen unterbrochen werden.
4.7. Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen mit ACIDE ACETYLSALICYLIQUE VIATRIS 100 mg, magensaftresistente Tablette durchgeführt.
Aufgrund der pharmakodynamischen Eigenschaften und der Nebenwirkungen von Acide acétylsalicylique wird keine Beeinflussung der Reaktionsfähigkeit und der Fähigkeit zum Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen erwartet.
4.8. Nebenwirkungen
Die Nebenwirkungen sind nach Organsystemklassen gruppiert. Innerhalb jeder Organsystemklasse sind die Nebenwirkungen nach der Häufigkeit ihres Auftretens aufgeführt, wobei die folgende Konvention verwendet wird: sehr häufig (>1/10); häufig (> 1/100, < 1/10); gelegentlich (> 1/1 000, < 1/100); selten (> 1/10 000, < 1/1 000); sehr selten (< 1/10 000); Häufigkeit unbekannt (kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
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Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
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Häufig Erhöhtes Blutungsrisiko.
Selten Thrombozytopenie, Granulozytose, aplastische Anämie.
Häufigkeit unbekannt
Fälle von Blutungen mit verlängerter Blutungszeit wie Nasenbluten, Zahnfleischbluten. Die Symptome können über einen Zeitraum von 4 bis 8 Tagen nach Absetzen der Behandlung mit Acide acétylsalicylique anhalten. Infolgedessen kann es ein erhöhtes Risiko für Blutungen während chirurgischer Eingriffe geben.
Offensichtliche gastrointestinale Blutungen (Hämatemesis, Meläna) oder okkulte Blutungen, die für eine Eisenmangelanämie verantwortlich sind (häufiger bei hohen Dosen).
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Erkrankungen des Immunsystems
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Selten Überempfindlichkeitsreaktion, Quincke-Ödem, allergisches Ödem, anaphylaktische Reaktionen, einschließlich Schock.
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Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
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Häufigkeit unbekannt Hyperurikämie, Hypoglykämie.
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Erkrankungen des Nervensystems
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Selten Intrakranielle Blutung. Häufigkeit unbekannt Kopfschmerzen, Schwindel.
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Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
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Häufigkeit unbekannt Verminderte Hörschärfe, Tinnitus.
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Gefäßerkrankungen
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Selten Hämorrhagische Vaskulitis.
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Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
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Gelegentlich Rhinitis, Dyspnoe. Selten Bronchospasmus, Asthmaanfälle.
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Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
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Häufig Dyspepsie, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall.
Selten Schwere gastrointestinale Blutungen.
Häufigkeit unbekannt
Gastrische oder duodenale Geschwüre und Perforationen.
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Erkrankungen der Leber und Gallenblase
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Selten
Reye-Syndrom
Häufigkeit unbekannt
Leberinsuffizienz, erhöhte Leberenzyme.
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Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
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Gelegentlich
Urtikaria. Selten Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom, Purpura, Erythema nodosum, Erythema multiforme.
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Erkrankungen der Nieren und Harnwege
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Häufigkeit unbekannt
Beeinträchtigung der Nierenfunktion, akutes Nierenversagen.
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Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
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Selten Menorrhagie
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Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung des Arzneimittels ist wichtig. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige der Gesundheitsberufe melden jeden Verdachtsfall von Nebenwirkungen über das nationale Meldesystem: Nationale Agentur für die Sicherheit von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten (ANSM) und Netzwerk der regionalen Zentren für Pharmakovigilanz - Website: www.signalement-sante.gouv.fr.
4.9. Überdosierung
Obwohl erhebliche interindividuelle Schwankungen auftreten können, kann die toxische Dosis bei Erwachsenen als nahe 200 mg/kg und bei Kindern als 100 mg/kg angesehen werden. Die letale Dosis von Acide acétylsalicylique beträgt 25 bis 30 Gramm. Plasmakonzentrationen von Salicylaten über 300 mg/l deuten auf eine Vergiftung hin. Plasmakonzentrationen von Salicylaten über 500 mg/l bei Erwachsenen und 300 mg/l bei Kindern führen in der Regel zu einer schweren Toxizität. Eine Überdosierung kann für ältere Patienten und insbesondere für Kleinkinder schädlich sein (eine Überdosierung oder häufige versehentliche Vergiftungen können tödlich sein).
Symptome einer moderaten Vergiftung
Tinnitus, Hörstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrung und gastrointestinale Symptome (Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen).
Symptome einer schweren Vergiftung
Die Symptome sind mit schweren Störungen des Säure-Basen-Gleichgewichts verbunden. Eine Hyperventilation tritt zunächst auf, gefolgt von einer respiratorischen Alkalose. Es folgt eine respiratorische Azidose, die durch die Unterdrückung des Atemzentrums verursacht wird. Darüber hinaus tritt eine metabolische Azidose aufgrund der Anwesenheit von Salicylaten auf.
Da junge Kinder in der Regel nicht vor einem fortgeschrittenen Stadium der Vergiftung einem Arzt vorgestellt werden, werden sie in der Regel im Stadium der Azidose gesehen.
Darüber hinaus können auch folgende Symptome beobachtet werden: Hyperthermie und Schwitzen, die zu einer Dehydratation führen; Unruhe, Krämpfe, Halluzinationen und Hypoglykämie. Eine Depression des zentralen Nervensystems kann zu Koma, kardiovaskulärem Kollaps oder Atemstillstand führen.
Behandlung der Überdosierung
Wenn eine toxische Dosis eingenommen wurde, ist eine Krankenhauseinweisung erforderlich. Im Falle einer moderaten Vergiftung besteht die erste Maßnahme darin, Erbrechen herbeizuführen.
Bei Misserfolg wird innerhalb der ersten Stunde nach Einnahme einer hohen Menge des Medikaments eine Magenspülung durchgeführt. Anschließend umfasst die Behandlung die Verabreichung von Aktivkohle (Adsorbens) und Natriumsulfat (Abführmittel).
Aktivkohle kann in einer Einzeldosis verabreicht werden (50 g für einen Erwachsenen, 1 g/kg Körpergewicht für ein Kind bis zu 12 Jahren).
Die Alkalisierung des Urins (250 mmol NaHCO 3 , über 3 Stunden) wird durchgeführt, während der Urin-pH überwacht wird. Bei schwerer Vergiftung wird die Hämodialyse bevorzugt. Andere therapeutische Maßnahmen werden symptomatisch sein.
5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1. Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Antithrombotikum/Thrombozytenaggregationshemmer, ausgenommen Heparin, ATC-Code: B01AC06.
Wirkmechanismus
Acide acétylsaliclique hemmt die Plättchenaktivierung: Durch Acetylierung der Plättchen-Cyclooxygenase hemmt es die Synthese von Thromboxan A2, einer physiologischen Aktivatorsubstanz, die von den Plättchen freigesetzt wird und eine Rolle bei den Komplikationen atheromatöser Läsionen spielen könnte.
Die Hemmung der Thromboxan-A2-Synthese ist irreversibel, da die Thrombozyten, die keinen Zellkern haben, nicht in der Lage sind, die Cyclooxygenase zu synthetisieren, um die durch Acide acétylsalicylique acetylierte zu erneuern.
Pharmakodynamische Effekte
Wiederholte Dosen von 20 bis 325 mg führen zu einer Hemmung der Enzymaktivität von 30 bis 95 %.
Aufgrund der irreversiblen Natur der Bindung hält die Wirkung während der gesamten Lebensdauer der Blutplättchen (7 bis 10 Tage) an. Die hemmende Wirkung erschöpft sich nicht bei längerer Behandlung, und die Enzymaktivität nimmt allmählich wieder zu, wenn die Plättchen 24 bis 48 Stunden nach Absetzen der Behandlung erneuert werden.
Acide acétylsalicylique verlängert die Blutungszeit im Durchschnitt um 50 bis 100 %, aber individuelle Schwankungen können beobachtet werden.
Experimentelle Daten legen nahe, dass Ibuprofen die Wirkung niedriger Dosen von Acide acétylsalicylique auf die Thrombozytenaggregation hemmen kann, wenn beide Medikamente gleichzeitig verabreicht werden. In einer Studie führte die Verabreichung einer Einzeldosis von 400 mg Ibuprofen innerhalb von 8 Stunden vor oder 30 Minuten nach der Verabreichung von Acide acétylsalicylique mit sofortiger Freisetzung (81 mg) zu einer Verringerung der Wirkung von Acide acétylsalicylique auf die Thromboxanbildung oder die Thrombozytenaggregation. Die Grenzen dieser Daten und die Unsicherheiten hinsichtlich der Extrapolation der ex vivo-Daten auf den klinischen Kontext erlauben jedoch keine endgültigen Schlussfolgerungen über die regelmäßige Anwendung von Ibuprofen, und ein klinisch signifikanter Effekt wird bei gelegentlicher Anwendung von Ibuprofen als unwahrscheinlich angesehen.
5.2. Pharmakokinetische Eigenschaften
Absorption
Nach oraler Verabreichung wird Acide acétylsalicylique schnell und vollständig im Magen-Darm-Trakt resorbiert. Der Hauptabsorptionsort ist der proximale Abschnitt des Dünndarms. Ein erheblicher Teil der Dosis wird jedoch bereits während des Absorptionsprozesses in der Darmwand zu Salicylsäure hydrolysiert. Der Grad der Hydrolyse hängt von der Absorptionsgeschwindigkeit ab.
Nach Einnahme von ACIDE ACETYLSALICYLIQUE VIATRIS 100 mg, magensaftresistente Tablette, werden die maximalen Plasmakonzentrationen von Acide acétylsalicylique und Salicylsäure etwa 3,5 Stunden bzw. 4,5 Stunden nach der Verabreichung auf nüchternen Magen erreicht. Wenn die Tabletten mit Nahrung eingenommen werden, werden die maximalen Plasmakonzentrationen etwa 3 Stunden später im Vergleich zur Einnahme auf nüchternen Magen erreicht.
Verteilung
Acide acétylsalicylique sowie sein Hauptmetabolit, Salicylsäure, sind stark an Plasmaproteine, hauptsächlich Albumin, gebunden und werden schnell in alle Organe verteilt. Der Grad der Bindung an Plasmaproteine hängt stark von der Konzentration der Salicylsäure und des Albumins ab.
Das Verteilungsvolumen von Acide acétylsalicylique liegt zwischen 9,6 und 12 l. Salicylsäure diffundiert langsam in die Synovialflüssigkeit, überquert die Plazentaschranke und geht in die Muttermilch über.
Biotransformation
Acide acétylsalicylique wird schnell zu Salicylsäure metabolisiert, mit einer Halbwertszeit von 15 bis 30 Minuten. Salicylsäure wird dann in Glycin- und Glucuronsäurekonjugate sowie in Spuren von Gentisinsäure umgewandelt.
Ausscheidung
Salicylsäure und ihre Metaboliten werden hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden.
Die Eliminationskinetik von Salicylsäure ist dosisabhängig, da der Metabolismus durch die Kapazität der Leberenzyme begrenzt ist. Daher variiert die Eliminationshalbwertszeit, sie beträgt 2 bis 3 Stunden nach Verabreichung niedriger Dosen, 12 Stunden nach Verabreichung üblicher analgetischer Dosen und 15 bis 30 Stunden nach Verabreichung hoher therapeutischer Dosen oder im Falle einer Vergiftung.
5.3. Präklinische Sicherheitsdaten
Das präklinische Sicherheitsprofil von Acide acétylsalicylique ist gut dokumentiert.
In experimentellen Studien an Tieren führten Salicylate zu keinen Organschäden außer zu Nierenschäden.
In Studien an Ratten wurden eine fetotoxische Wirkung und teratogene Effekte bei Acide acétylsalicylique in für die Mutter toxischen Dosen beobachtet. Die klinische Relevanz dieser Beobachtungen ist unbekannt, da die in den nichtklinischen Studien verwendeten Dosen die maximal empfohlenen Dosen für die betreffenden kardiovaskulären Indikationen um mindestens das 7-fache übersteigen.
Die mutagenen und karzinogenen Effekte von Acide acétylsalicylique wurden umfassend untersucht. Die Gesamtergebnisse zeigen keine relevanten Anzeichen für mutagene oder karzinogene Effekte in Studien an Mäusen und Ratten.
6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
6.1. Liste der sonstigen Bestandteile
Unbeschichtete Tablette
Lactose-Monohydrat
Mikrokristalline Cellulose
Wasserfreie kolloidale Kieselsäure
Kartoffelstärke
Filmbeschichtung
Talkum
Triacetin
Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1).
6.2. Inkompatibilitäten
Nicht zutreffend.
6.3. Dauer der Haltbarkeit
3 Jahre.
6.4. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Bei einer Temperatur von nicht mehr als 30°C lagern.
6.5. Art und Inhalt des Behältnisses
Schachtel mit Blisterpackungen (PVC/Aluminium).
Jede Schachtel enthält 30 Tabletten.
6.6. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den örtlichen Vorschriften zu entsorgen.
7. INHABER DER ZULASSUNG
VIATRIS SANTE
1, RUE DE TURIN
69007 LYON
8. ZULASSUNGSNUMMER(N)
- 34009 301 825 4 3: 30 Tabletten in Blisterpackungen (PVC/Aluminium).
9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG
[vom Inhaber später auszufüllen]
Datum der Ersterteilung der Zulassung: {TT Monat JJJJ}
10. STAND DER INFORMATION
[vom Inhaber später auszufüllen]
{TT Monat JJJJ}
11. DOSIMETRIE
Nicht zutreffend.
12. ANWEISUNGEN FÜR DIE HERSTELLUNG VON RADIOPHARMAZEUTIKA
Nicht zutreffend.
VERORDNUNGS- UND ABGABEBESTIMMUNGEN
Arzneimittel nicht verschreibungspflichtig.