Harnwegsprobleme

  • Harnprobleme, Behandlungen und Präventionen

Harnprobleme äußern sich im Allgemeinen durch Schwierigkeiten beim normalen Wasserlassen. Sie können mit verschiedenen therapeutischen Mitteln behandelt werden. Natürliche Medikamente sind am weitesten verbreitet.

Um ihrem Auftreten vorzubeugen, ist es wichtig, im Alltag bestimmte grundlegende Maßnahmen zu ergreifen.

  • Pflanzen zur Bekämpfung von Harnproblemen

Einige Pflanzen sind besonders für ihre unbestreitbaren gesundheitlichen Vorteile bekannt. Ein Beispiel ist das Weidenröschen. Diese Pflanze hilft Männern mit Prostataadenom, den Urin leichter auszuscheiden.

Die Prostata äußert sich durch Probleme beim Wasserlassen. Der Patient hat Schwierigkeiten, normal zu urinieren. Er neigt dazu, immer häufiger auf die Toilette zu gehen. Eine solche Situation tritt häufiger nachts auf, wo das Opfer bis zu 5 Mal oder öfter aufwachen kann.

Das Weidenröschen enthält hauptsächlich Sterole und Flavonoide, die für die Entstauung der Prostata unerlässlich sind. Es wird in Form von Aufgüssen eingenommen, eine Tasse pro Tag. Die Pflanze ist außerdem entzündungshemmend.

Die Bärentraube ist eine tugendhafte Pflanze für Frauen mit Harnproblemen. Dieses entzündungshemmende Mittel hilft, Harnwegsinfektionen zu bekämpfen, die nicht nur lästig, sondern auch wiederkehrend sein können. Dazu werden 6 Kapseln pro Tag über eine Woche eingenommen. Während und sogar nach der Behandlung sollte reichlich Wasser getrunken werden, durchschnittlich 1,5 Liter pro Tag.

Dies wird helfen, das Auftreten von Krankheiten zu verhindern, die die Nieren und die Leber betreffen können.

  • Wie kann man Harnwegsinfektionen vorbeugen?

Bestimmte alltägliche Handlungen führen zum Auftreten dieser Infektionen und zu ihrer Verschlimmerung. Für Frauen, um das Auftreten von Harnwegsinfektionen zu verhindern, wird empfohlen, sich nach dem Stuhlgang von vorne nach hinten abzuwischen. Dies verhindert die Kontamination des Genitalbereichs durch Bakterien.

Nach dem Geschlechtsverkehr sollte man urinieren, da dies hilft, eventuell in die Harnröhre eingeführte Bakterien zu beseitigen. Für Männer, insbesondere um die fünfzig, ist es wichtig, sich beim Geschlechtsverkehr zu schützen.

Tatsächlich ist der Mann ab diesem Alter einem höheren Risiko ausgesetzt, eine Harnwegsinfektion zu bekommen. Darüber hinaus sollten Krankheiten behandelt werden, die zu solchen Harnproblemen führen können, wie Probleme mit der Blase oder den in der Nähe der Harnröhre gelegenen Organen.

Harnprobleme: Anzeichen und Verschlimmerungsfälle

Harnprobleme umfassen Infektionen der für das Wasserlassen verantwortlichen Organe. Die häufigsten Probleme sind Hämaturie, Harnverhalt, Dysurie, Blasenentzündung und Oligurie.

Wie erkennt man eine Harnwegsinfektion?

Die Harnwegsinfektion äußert sich durch sichtbare klinische Anzeichen. Dazu gehört beispielsweise Fieber, das häufig bei Senioren und Kindern auftritt. Eine Prostataentzündung wird schnell durch Brennen beim Wasserlassen erkannt. Der Patient kann Grippesymptome wie Gelenk- und Muskelschmerzen aufweisen.

Eine Niereninfektion kann leicht durch Lendenschmerzen erkannt werden. Neben Fieber kann der Patient auch starke Schüttelfrost haben.

Eine Blaseninfektion äußert sich durch häufigen Harndrang. Der Urin ist zudem von übelriechendem Geruch oder Blut begleitet.

Verschlimmerungsfälle von Harnwegsinfektionen

Eine Harnwegsinfektion, insbesondere wenn sie von Fieber begleitet wird, kann zu einer Sepsis führen. Der Patient kann dann einen septischen Schock erleiden. In schwereren Fällen kann die Infektion auf benachbarte Organe, insbesondere die Nieren, übergreifen.

Diese sind einem höheren Risiko von Erkrankungen oder Abszessen ausgesetzt. Die schwerste Form der Verschlimmerung ist das Nierenversagen. Tritt ein solcher Fall ein, muss der Patient eine angepasste und ernsthafte Behandlung erhalten. Diese umfasst in der Regel eine Nierentransplantation.

Bei Männern kann eine Prostatitis, die nicht rechtzeitig und angemessen behandelt wird, zu einem Harnverhalt führen. Die Blase wird dann vollständig blockiert. Die Infektion kann zudem die Hoden erreichen. In diesem Fall spricht man von Orchitis.

Bei schwangeren Frauen birgt eine unbehandelte Harnwegsinfektion ein hohes Risiko für eine Frühgeburt.

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