Die Verdauung ist der Ablauf des Kauens der Nahrung, die Auflösung im Magen, die Aufnahme der Nährstoffe im Darm und die Ausscheidung der Abfälle durch den Transit. Wenn sie als schwierig bezeichnet wird, liegt irgendwo in diesem Schema eine Fehlfunktion vor. Es ist ein Symptom, unter dem viele Menschen täglich leiden, sowohl in Frankreich als auch weltweit. Die Homöopathie bietet eine Lösung: „Kalium bichromicum“.
Blähungen und Verdauungsstörungen: Anzeichen einer schwierigen Verdauung
Die schwierige Verdauung, oder „dyspeptische Funktionsstörung“, ist ein Gefühl von Schwere oder Aufblähung, sogar von „Völlegefühl“ im Magen. Dazu kommen „Blähungen“. Diese sind das Ergebnis einer Ansammlung von Gasen im Darm, die eine Schwellung im Bauchbereich verursachen. Die Verdauung erfordert die Wirkung von Bakterien, die sich im Darm und im Dickdarm befinden. Diese verwandeln die Nahrung in mehrere Elemente, darunter Gase, die vor allem durch stickstoffreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte oder Bohnen entstehen.
Die Dyspepsie, eine schlechte Verdauung oder gar eine Verdauungsstörung. Sie wird durch eine große Menge an Mahlzeiten verursacht. Sie kann auch einfach als „schlecht verdaute Mahlzeit“ übersetzt werden. Sie äußert sich durch Bauchschmerzen, die durch Sodbrennen, Schweregefühl oder sogar Übelkeit verursacht werden.
Die Ursachen der Dyspepsie sind vielfältig. Die bekanntesten sind
Eine schlechte Lebensweise (Rauchen, Alkohol, schnelles Essen…)
Eine schlechte Ernährung (zu fettig oder scharf…)
Stress
Die Einnahme von Medikamenten (Nebenwirkungen)
Krankheiten wie Geschwüre, Fettleibigkeit…
Eine Fehlfunktion im Verdauungstrakt
Die Verdauung ermöglicht es dem Körper, die richtigen Mengen an Proteinen, Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen zu erhalten, die er benötigt, um optimal zu funktionieren. Dazu sind mehrere Organe am Verdauungsprozess beteiligt, der in mehrere Schritte unterteilt ist. Nachdem die Nahrung im Mund gekaut wurde, gelangt sie in die Speiseröhre und landet im Magen. Dort wird sie mit Hilfe der Magensäfte verdaut. Einmal im Darm, werden sie mit den Abfällen assimiliert, die in den Dickdarm geleitet und dann im Rektum ausgeschieden werden. So haben Störungen oder Fehlfunktionen in jedem Schritt des Systems Auswirkungen auf die Qualität der Verdauung eines Individuums und damit auf sein Wohlbefinden.
Verdauungsstörungen sind oft harmlose Anzeichen, die leicht durch Homöopathie behandelt werden können. Die häufigsten sind Gastritis, Verdauungsstörungen, Magenschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Dyspepsie... So harmlos sie auch sein mögen, ist es dennoch ratsam, einen Arzt zu konsultieren, da diese Störungen Beschwerden verursachen können, die die Lebensqualität beeinträchtigen und den Schlaf oder die Ernährung stören.
Darüber hinaus ist es möglich, diese Störungen durch die Einhaltung von Hygiene- und Diätregeln zu verhindern. Es ist notwendig, eine ausgewogene Ernährung einzuhalten. Es ist ratsam, Schlafmangel zu vermeiden. Die Hydratation ist von entscheidender Bedeutung, ebenso wie das Stressmanagement.
Von der Gastritis zum Geschwür
Gastritis ist eine Entzündung der Magenschleimhaut, die sich durch Verdauungsstörungen mit oder ohne innere Blutungen äußert. In der Regel resultiert die akute Gastritis aus dem Stress, der durch eine Verletzung, Krankheit oder schwere Verbrennungen verursacht wird. Wiederholte Verdauungsstörungen sind oft das Ergebnis der Vernachlässigung kleiner Anzeichen zu Beginn. Das heißt, das Problem wurde nicht berücksichtigt. In den meisten weniger schweren Fällen klingen die Schmerzen spontan ab, auch ohne medikamentöse Behandlung.
Die Verdauungsgeschwüre sind sehr verbreitet. In Frankreich wird geschätzt, dass eine von zehn Personen im Laufe ihres Lebens darunter leidet. Wenn ein Ungleichgewicht zwischen den Sekreten auftritt, entsteht eine Entzündung der Schleimhaut, das ist die Gastritis. Wenn dieser Angriff anhält, kann die Entzündung zu einer Läsion führen, die die innere Magenwand ernsthaft schädigt, das ist das Geschwür. Beide können durch eine Fibroskopie diagnostiziert werden. Der Patient kann so die notwendige Behandlung erhalten.
Ein homöopathisches Mittel? „Kalium bichromicum“
Das Selbstheilungspotential des menschlichen Körpers steht im Mittelpunkt der homöopathischen Prinzipien. Bereits im 19. Jahrhundert führte der Arzt Samuel Hahnemann die Homöopathie als ergänzende Medizin ein, die sich als ebenso wirksam erweist.
Kalium bichromicum ist ein Derivat des Kaliumbichromats, das durch ein homöopathisches Verfahren eine chemische Ausgangssubstanz verdünnt und dynamisiert, die jedoch frei von Toxizität ist. So wird ein homöopathisches Mittel gewonnen. Es handelt sich um die Kalium Bichromicum Globuli Boiron 4g. Diese können als Grundbehandlung verabreicht werden. In diesem Fall wird es zur Behandlung von Entzündungen der Magenschleimhaut eingesetzt. Dadurch werden die durch diese Entzündungen verursachten Blähungen begrenzt. Dieses homöopathische Medikament behandelt außerdem gastro-duodenale Geschwüre sowie einige Verdauungsstörungen wie Dyspepsie. Dazu wird eine Dosierung von 5 Globuli morgens und abends empfohlen.
Es kann auch präventiv eingesetzt werden. Für diejenigen, die einen empfindlichen Magen haben, kann Kalium bichromicum auch vor festlichen Mahlzeiten und klimatischen Veränderungen, die Auswirkungen auf die Verdauung haben können, verwendet werden. Es ist möglich, sein Wirkungsspektrum auf die Prävention von Mundgeschwüren auszudehnen, die den Verdauungsprozess behindern.
In jedem Fall ist es die beste Lösung, einen Arzt für genauere Informationen zu konsultieren.