Pastillen, Gummis

  1. Pastillen, Gummis

Der Tabakentzug ist ein ziemlich schwieriges Unterfangen, insbesondere wenn die Abhängigkeit schon seit mehreren Jahren besteht. Trotz des Willens der Person, mit dem Rauchen aufzuhören, ist das Gefühl des Mangels immer noch spürbar.

Um dem entgegenzuwirken, ist der Rückgriff auf Ersatzstoffe wie Kaugummis und Nikotinpastillen notwendig.

  • Wie verwendet man Nikotinpastillen und -kaugummis?

Die Verwendung von Nikotinkaugummis und -pastillen ermöglicht es, den Nikotinbedarf des Patienten während des Tabakentzugs auszugleichen.

Die Pastillen haben oft die Form von großen Bonbons. Um wirksam zu sein, lässt man sie im Mund zergehen, ohne zu kauen oder zu lutschen. Man kann sie jedes Mal nehmen, wenn das Verlangen nach Tabak aufkommt.

Es sollte jedoch nicht eine Gesamtdosis von 30 Pastillen à 1,5 mg pro Tag überschritten werden. Ihre Wirkung hält etwa 20 bis 40 Minuten an und die Dosis kann jedes Mal erneuert werden. Die Pastille wird in der Regel als Ergänzung zu einem Nikotinpflaster verwendet. Es wird jedoch empfohlen, während der Einnahme den Konsum von Kaffee oder Fruchtsäften auf Orangenbasis zu vermeiden, da diese die Wirksamkeit verringern.

Die Kaugummis werden anders verwendet. Erhältlich in Dosen von 2 bis 4 mg, sind sie langsam zu kauen, bis der Geschmack auf den Geschmacksknospen freigesetzt wird. Nach mehreren Kaubewegungen sollte der Kaugummi zwischen den Zähnen und der Wange platziert werden, bis der Geschmack verschwindet, bevor der Vorgang wiederholt wird.

Das Labor Ladrôme bietet beispielsweise eine breite Palette von Pastillen und Bio-Kaugummis an.

  • Vorsichtsmaßnahmen

Nikotinpflaster oder Nikotinkaugummis können bei Kindern verheerende Auswirkungen haben. Zwischen 2000 und 2010 wurden beispielsweise in Frankreich 318 Fälle von Vergiftungen bei Kindern unter zehn Jahren registriert. In anderen Ländern wie den USA sind die Zahlen noch alarmierender. Aus Sicherheitsgründen sollte darauf geachtet werden, Nikotinersatzstoffe nicht achtlos wegzuwerfen.

Es sei darauf hingewiesen, dass sich die Pflaster lösen können, ohne dass man es bemerkt, und Kinder versucht sein könnten, sie aufzuheben. Es sollte auch klargestellt werden, dass selbst nach ihrer Verwendung die Nikotinersatzstoffe noch eine gewisse Menge Nikotin enthalten.

Die Produkte sollten an einem diskreten Ort außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Tatsächlich könnten diese die Pastillen oder Kaugummis als Bonbons oder Kaugummis betrachten, was die Hauptursache für die meisten Vergiftungen ist.

Vergessen Sie nicht, dass bereits 1 mg ausreicht, um eine Vergiftung zu verursachen. Eine Pastille oder ein Kaugummi kann jedoch bis zu 4 mg enthalten.

Die Vorteile der Verwendung von Nikotinpastillen und -kaugummis

Das Aufhören mit dem Rauchen könnte für einen Gewohnheitsraucher mehr oder weniger unangenehme Folgen haben. Die häufigsten Fälle sind unter anderem Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, das Verlangen zu rauchen, zu naschen oder auch Konzentrationsprobleme.

Nikotinpastillen und Nikotinkaugummis helfen, diese Reizungen sowie alle Unannehmlichkeiten oder Ärgernisse, die durch das Aufhören mit dem Rauchen verursacht werden, zu lindern. Studien haben sogar gezeigt, dass Nikotinersatzstoffe die Chance, mit dem Rauchen aufzuhören, verdoppeln.

Es ist jedoch notwendig zu verstehen, dass alles von der Motivation der betroffenen Person abhängt. Um Rückfälle zu vermeiden, sollte die Person regelmäßig von einem Spezialisten begleitet werden.

Dauer der Behandlung

Die Behandlung dauert in der Regel drei Monate, kann jedoch je nach Willen und Entschlossenheit der Person variieren. Bei stark abhängigen Personen sollte der Entzug schrittweise erfolgen, um einen möglichen Rückfall zu vermeiden.

Wenn die Behandlung über drei Monate hinaus fortgesetzt wird, bedeutet dies, dass die Person Schwierigkeiten hat, sich von der Zigarette zu lösen. Die Rückfallgefahr ist dann erhöht. Es ist daher notwendig, regelmäßig Nikotinersatzstoffe bei sich zu haben, um einem möglichen Rauchbedürfnis entgegenzuwirken.

Es sei darauf hingewiesen, dass ein vorzeitiges Absetzen der Behandlung das Rückfallrisiko begünstigen kann. Zögern Sie daher nicht, die Behandlung bei Bedarf zu verlängern.

Wie erkennt man eine Über- oder Unterdosierung?

Jeder Organismus hat eine unterschiedliche Empfindlichkeit gegenüber Nikotin. Daher ist es notwendig, die am besten geeignete Dosierung zu finden. Es ist notwendig, in der Lage zu sein, eine Über- oder Unterdosierung zu erkennen, damit die Behandlung effektiver ist.

Eine Überdosierung erkennt man an bestimmten Symptomen wie dem Gefühl der Abneigung gegenüber Tabak, einem unangenehmen Geschmack im Mund oder Schlaflosigkeit. Im Gegensatz dazu kehrt bei einer Unterdosierung das Verlangen zu rauchen ständig zurück.

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