Zahlreiche Pflanzen werden in der Gestaltung von Nahrungsergänzungsmitteln verwendet. Mehrere Tausend von ihnen sind von den europäischen Krankenkassen anerkannt und wurden 2015 notifiziert. Lassen Sie uns die Prinzipien der Pflanzenvalidierung, die verschiedenen Verwendungen von Pflanzen in Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln sowie die Tugenden der Pflanzen betrachten.
Wie validiert man Pflanzen?
Damit eine Pflanze als wirksam angesehen wird, sind zwei Beweise erforderlich. Entweder hat die Wissenschaft gezeigt, dass sie Wirkstoffe enthält, die ihre Wirkung auf eine bestimmte Krankheit erklären, oder sie wird seit mindestens 30 Jahren traditionell verwendet. Von den 600 erfassten Pflanzen werden 200 als Basis für Nahrungsergänzungsmittel verwendet. Die restlichen 400 sind jedoch nicht unwirksam, sondern nur für die Pharmaindustrie von geringem Interesse. Die Hersteller verfügen nicht über die finanziellen Mittel, um wissenschaftliche Studien durchzuführen, um die Wirksamkeit einer Pflanze zu beweisen.
Für den Hersteller, um zu beweisen, dass die von ihm verwendete Pflanze wirklich effizient ist, muss er nachweisen, dass sein Produkt den angegebenen Tugenden entspricht. Er muss zahlreiche klinische Studien durchführen, da die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von pflanzlichen Arzneimitteln im Pharmabereich geregelt sind. Der Hersteller wird dann eine niedrige Dosierung empfehlen, da hohe Dosen Nebenwirkungen hervorrufen könnten.
Pflanzen für Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel
Darüber hinaus ist die Verwendung von Pflanzen für traditionelle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel unterschiedlich, da sie im ersten Fall eine Krankheit behandeln und im zweiten Fall helfen, die Gesundheit zu erhalten. Eine Pflanze kann jedoch von beiden Produkttypen verwendet werden. So ist es beim Johanniskraut, das in Medikamenten Depressionen behandelt, aber in Form von Nahrungsergänzungsmitteln die Stimmung verbessert. Beachten Sie, dass eine Pflanze nicht als Nahrungsergänzungsmittel angesehen werden kann. Letzteres darf nur eine Pflanze aus der Liste der 148 frei verkäuflichen Heilpflanzen enthalten. Es wird in Einzeldosen (Tabletten, Beutel) und in oraler Form angeboten.
Die Pflanze, ein uraltes Heilmittel
Seit langem werden Pflanzen wegen ihrer physiologischen Vorteile verwendet. Je nach Kultur hat der Mensch die spezifischen Eigenschaften jeder einzelnen Pflanze zu nutzen gewusst. 64 % der Nahrungsergänzungsmittel enthalten mindestens eine Pflanze. Ihr Verbrauch ist in den letzten 10 Jahren um 6 % pro Jahr gestiegen. Dies hat mehr als 15.000 Arbeitsplätze direkt und indirekt geschaffen. Darüber hinaus ist das Marktwachstum in einem Sektor günstig, in dem 95 % der KMU Händler sind. In Apotheken stiegen ihre Verkäufe 2017 um 12 % mit einem Umsatz von 400 Millionen Euro.
Hier ist eine nicht erschöpfende Liste von Pflanzen, die als Basis für Nahrungsergänzungsmittel je nach Pathologie dienen:
- Schlaf und Stress: Mohn, römische Kamille, Baldrian…
- Verdauung: Tamarinde, Fenchel, Artischocke, Rhabarber…
- Vitalität: Ingwer, Acerola, Spirulina, Guave…
- Gelenke: Brennnessel, Schachtelhalm, Kurkuma…
- Schlankheit: Grüner Tee, rote Weinrebe, Guarana…
- Atemwege: Andorn, Pelargonium, Kamille, Minze…
- Kreislauf: Hibiskus, Rosskastanie, rote Weinrebe…
Dank seiner vielfältigen Geografie verfügt Frankreich über einen leistungsstarken Sektor für pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel.
Die Vorteile von Bio-Produkten auf Pflanzenbasis
Bio-Produkte auf Pflanzenbasis bieten viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Medikamenten. Während letztere manchmal Nebenwirkungen verursachen, enthalten Bio-Produkte hingegen keine aggressiven Elemente.
Es wurde nachgewiesen, dass etwa 10 % der Krankenhausaufenthalte auf Nebenwirkungen chemischer Medikamente zurückzuführen sind.
Bio-Produkte auf Pflanzenbasis werden wissenschaftlich kontrolliert und getestet. Aus diesem Grund werden sie zunehmend in verschiedenen Behandlungen eingesetzt und gewinnen das Vertrauen der Verbraucher und Gesundheitsfachleute.
Es ist daher eine sowohl wirksame als auch sichere Lösung, zumal unser Körper eher für eine pflanzliche Behandlung als für eine chemische Therapie empfänglich ist.
Die Wirkungen von Bio-Produkten auf Pflanzenbasis
Aus biologischem Anbau stammend, haben die Pflanzen, die zur Herstellung dieser Produkte verwendet werden, sehr starke Wirkstoffe. Je nach Art befinden sich die Tugenden in der Regel in den Blättern, der Rinde, den Wurzeln, den Früchten usw. Der verwendete Teil hängt auch von der gewünschten Wirkung ab.
Abgesehen von ihren üblichen Anwendungen sind diese Produkte echte Heilmittel gegen eine Vielzahl von Beschwerden und Krankheiten. Sie werden auch verwendet, um bestimmte Schmerzen, Migräne, Grippe oder einfach zur Wiedererlangung von Vitalität und Energie zu lindern.
Sie sind in verschiedenen Formen erhältlich: ätherische Öle, Pflanzenöle, Mazerat usw.
Darüber hinaus werden auch Tees und Kräutertees wegen ihrer Vorteile empfohlen. Jede Infusion hat unterschiedliche gesundheitliche Eigenschaften.
Dank ihrer beruhigenden Eigenschaften stellen Bio-Produkte auf Pflanzenbasis eine ideale Lösung für Krankheiten und sogar für das Unwohlsein dar, das die heutige Gesellschaft kennzeichnet. Es handelt sich im Wesentlichen um Stress, Angst, Schlafstörungen oder Verdauungsprobleme, Gewichtszunahme oder übermäßige Müdigkeit.